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vom 19.03.2018, aktuelle Version,

Albert Appelhaus

Albert Appelhaus
ÖTV-Schutzhütte
Albert Appelhaus
Lage Henaralm; Steiermark, Österreich; Talort: Grundlsee
Gebirgsgruppe Totes Gebirge
Geographische Lage: 47° 41′ 36″ N, 13° 52′ 13″ O
Höhenlage 1638 m ü. A.
Albert Appelhaus (Steiermark)
Albert Appelhaus
Besitzer Österreichischer Touristenverein, Gruppe Grundlsee
Erbaut 1925–1927
Bautyp Schutzhütte
Erschließung Materialseilbahn
Übliche Öffnungszeiten Juni bis Ende Oktober (Mai witterungsabhängig)
Beherbergung 34 Betten, 85 Lager
Winterraum 6-8 Personendep1
Weblink www.albert-appelhaus.at
Hüttenverzeichnis ÖAV

Das Albert Appelhaus ist eine große Schutzhütte im Zentrum des Toten Gebirges, nahe der Landesgrenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich.

Lage, Name und Geschichte

Das Appelhaus befindet sich auf 1638 m Höhe auf der Henaralm. Es liegt am Schnittpunkt vieler Wanderwege durch das Tote Gebirge (235, 232, 201, E4 Via Alpina). Das Hochtal am Rande der großen Karst-Hochfläche des Gebirges umfasst neben der Henaralm noch vier weitere Almen: Brunnwiesenalm, Breitwiesenalm, Augstwiesalm, Wildenseealm. Eine markante Formation in der Nähe ist der Redende Stein (1900 m).

Eigentümer und Betreiber ist der Österreichische Touristenverein, nach dessen erstem Obmann Albert Appel (1871–1947) es benannt ist. Er gründete 1908 auf Anregung von Leopold Kunschak den Christlichen Arbeiter-Touristenverein, aus dem später der Österreichische Touristenverein hervorging.

Die Hütte wurde am 5. August 1928 eingeweiht und seither mehrfach erweitert bzw. saniert. 1977 wurde sie mit einer sechs Kilometer langen Materialseilbahn erschlossen.

Jährlich im August findet bei der Hütte eine Bergmesse statt.

Zustiege

  • von Grundlsee (732 m) in 4 Stunden
  • von Altaussee (719 m) in 4 Stunden
  • vom Parkplatz Loserstraße/Altaussee (1600 m) in 4 Stunden über Karl-Stöger-Steig (schroffer, stellenweise ausgesetzter Steig)
  • vom Offensee (655 m) in 4 Stunden
  • vom Almsee (589 m) in 6 Stunden

Tourenmöglichkeiten

Übergänge zu Nachbarhütten

Gipfelbesteigungen

Seen

Literatur & Karten

  • Ludwig Krenmayr, Gernot Rabeder, Gisbert Rabeder: Alpenvereinsführer Totes Gebirge (= Alpenvereinsführer. Reihe: Nördliche Kalkalpen). RZ 60-63 und 155-157. 3., neubearbeitete Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1982, ISBN 3-7633-1244-7.
  • Wolfgang Heitzmann: Salzkammergut mit Totem Gebirge und Dachstein: Höhenwege, Gipfeltouren, Klettersteige. Tour Nr. 46, S. 182–185. Neuausgabe Bruckmann Verlag, München 2002, ISBN 3-7654-3336-5.
  • Alpenvereinskarte Bl. 15/1 (Totes Gebirge - West), 1:25.000; Österreichischer Alpenverein 2014; ISBN 978-3-928777-29-2.
  • ÖK 50 Blatt 97 (Bad Mitterndorf).