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vom 02.05.2018, aktuelle Version,

Bergrennen Landshaag–St. Martin

Bergrennen Landshaag–St. Martin
Bergrennen Landshaag–St. Martin (Österreich)
Red pog.svg
Osterreich Österreich
Streckenart: temporäre Rennstrecke
Eröffnung: 1979
Bergrennstrecke
Landshaag–St. Martin
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
FIM Europe Bergeuropameisterschaft für Motorräder
Streckenlänge: 3,620 km (2,25 mi)
Höhenunterschied: 230 m (754,59 ft)
Kurven: 19
Rekorde
Streckenrekord:
(Superbike)
1:09,940 min.
(Andreas Gangl, Heating Factory, 2016)
http://www.bergrennen.at/

Das Bergrennen Landshaag–St. Martin ist ein Motorrad-Bergrennen, das jährlich im April vom MSC Rottenegg veranstaltet wird.

Ablauf

Das Bergrennen wurde 1979 zum ersten mal ausgetragen. Es gilt aufgrund der erreichten Geschwindigkeiten als das schnellste Motorrad-Bergrennen Europas.[1]

Gestartet wird in zahlreichen Klassen wie Superbike, Superstock, Seitenwagen, Supermoto und historische Motorräder. 2015 nahmen am Rennen bereits über 250 Starter teil.

Vor dem Rennen werden Samstag nachmittags und Sonntag vormittags die Trainingsläufe durchgeführt, Sonntag nachmittags wird dann das Rennen gefahren. Dabei fährt jeder Starter zwei Rennläufe, die Zeiten werden anschließend zur Bewertung addiert. Einige Fahrer nutzen die Möglichkeit, in zwei verschiedenen Klassen teilzunehmen. Diese fahren somit gleich 4 Rennläufe.

Je nach Klasse zählen die Rennläufe derzeit zu verschiedenen Meisterschaften:

  • FIM Europe Bergeuropameisterschaft für Motorräder.[2]
  • Österreichische Motorrad-Bergrennsport-Staatsmeisterschaft
  • RACER Supermoto Pokal
  • OSK Pokal für historische Rennsportmotorräder

Bei guter Witterung wird das Rennen regelmäßig von mehr als 13.000 Zusehern besucht.

Rennstrecke

Die Rennstrecke ist ein Teilstück der L1507 Landesstraße zwischen Landshaag und St. Martin im Mühlkreis, die für Training und Rennen an zwei Tagen gesperrt wird.

Die Streckenlänge beträgt 3620 m, es wird dabei ein Höhenunterschied von 230 m überwunden.

Der Start sowie die ersten Kurven befinden sich noch im Ortsgebiet von Landshaag, anschließend folgt ein gerader Streckenabschnitt, wo trotz Steigung bis zu 260 km/h erreicht werden. Nach 1,1 km führt die Strecke durch ein etwa 600 m langes Waldstück mit einer Kurvenkombination zu Beginn, der langsamste Abschnitt des Rennens. Anschließend wird die Strecke flach, nach einer schnellen Linkskurve (der sogenannten Hauskurve) folgt ein Abschnitt, wo von den schnellsten Fahrern mittlerweile über 300 km/h erreicht werden. Nachher nimmt die Steigung wieder zu, nach einer Rechts- und einer Linkskurve folgt die Zielgerade, wo wieder rund 260 km/h erreicht werden.

Gesamtsieger

Jahr Startnr. Name Gesamtzeit Fahrzeug
2006 117 Osterreich Friedrich Gahleitner 2:27,972 min Yamaha
2007 145 Osterreich Friedrich Gahleitner 2:27,309 min Yamaha
2008 196 Osterreich Helmut Schleindlhuber 2:29,864 min Suzuki
2009 174 Osterreich August Lauss 2:24,671 min Ducati
2010 159 Osterreich Toni Rechberger 2:38,055 min Suzuki
2011 168 Osterreich Helmut Schleindlhuber 2:24,822 min BMW
2012 166 Deutschland Christian Zimmermann 2:40,075 min BMW
2013 198 Osterreich Christian Zaiser 2:25,524 min Ducati
2014 245 Deutschland Christian Zimmermann 2:40,709 min BMW
2015 321 Osterreich Wolfgang Gammer 2:24,567 min Yamaha
2016 246 Osterreich Wolfgang Gammer 2:20,731 min BMW
2017 316 Osterreich Wolfgang Gammer 2:22,794 min BMW
2018 338 Osterreich Wolfgang Gammer 2:21,287 min BMW

Streckenrekorde

Jahr Zeit Fahrer Fahrzeug Nr. Bemerkung
2016 1:09,940 min Osterreich Andreas Gangl Suzuki 283 Erster Rennlauf
2015 1:12,014 min Osterreich Wolfgang Gammer Yamaha 321 Erster Rennlauf
2011 1:12,049 min Osterreich Helmut Schleindlhuber BMW 168 Zweiter Rennlauf
2009 1:12,102 min Osterreich August Lauss Ducati 174 Zweiter Rennlauf
2003 1:12,752 min Osterreich  Karl Truchsess Yamaha [3]
2002 1:12,994 min Osterreich Karl Truchsess Yamaha [4]
2000 1:14,039 min Osterreich Karl Truchsess Yamaha [5]

Einzelnachweise

  1. Motorrad-Piloten treiben es beim Bergrennen auf die Spitze. OÖ Nachrichten, abgerufen am 20. Februar 2016.
  2. Informationen auf hillclimbeurope.com. Abgerufen am 20. Februar 2016.
  3. Presseberichte 2003, MSC Rottenegg. Abgerufen am 20. Februar 2016.
  4. Presseberichte 2002, MSC Rottenegg. Abgerufen am 20. Februar 2016.
  5. Presseberichte 2000, MSC Rottenegg. Abgerufen am 20. Februar 2016.