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vom 15.01.2018, aktuelle Version,

Björn Treber

Björn Treber (* 1992 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Autor.

Er wuchs in Spittal an der Drau auf. Dort schloss er seine Schulausbildung ab. In seiner Jugend errang er drei Staatsmeistertitel im Tennis. Derzeit studiert er Germanistik an der Universität Graz. Treber schreibt Lyrik, Prosa und Dramen. Erste Texte sind in der Grazer Literaturzeitschrift „manuskripte“ erschienen.

2016 wurde er mit dem Startstipendium des österreichischen Bundeskanzleramtes ausgezeichnet. Auf Einladung von Stefan Gmünder las er 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Preis den Text „Weintrieb“. Der Text wurde von der Jury fast einstimmig negativ aufgenommen.[1] Der Literaturkritiker Alex Rühle resümierte: „Ein Text, dessen Autor einem schon beim Vorlesen leidtut, denn was soll eine Jury schon sagen, wenn die Bilder schief und krumm sind, die Sprache holpert und alle Figuren blasse Schemen bleiben? [...] Die eigentliche Frage aber, die sich nicht gegen den jungen Debütanten richtet, ist, warum ein derart unlektorierter Text eingeladen und der Kritik ausgesetzt wird.“[2]

Veröffentlichungen

  • Spitze Form, In: manuskripte, 56, Heft 211, 2016
  • Blattkreise, In: manuskripte, 56, Heft 214, 2016

Einzelnachweise

  1. http://bachmannpreis.orf.at, 41. Tage der deutschsprachigen Literatur: „Björn Treber: Jury ortet Unbeholfenheit“
  2. sueddeutsche.de: „So dermaßen lala“, 9. Juli 2017