Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 19.10.2019, aktuelle Version,

Christian August Buhle

Christian August Buhle (* 13. Juli 1734 in Grebehna; † 27. November 1807 in Braunschweig) war ein deutscher Naturwissenschaftler, Hof- und Hospitalwundarzt sowie Chirurg.[1]

Leben

Er wurde als Sohn des Rittergutsbesitzers Johann Gottlieb Buhle und der Maria Rosina geb. Graul in Grebehna geboren und noch am selben Tag notgetauft, weil man seinen Kindstod befürchtete. Er überlebte und nach dem Schulbesuch ging er bei dem Amtschirurgen Zweymaxn in Leipzig zur Lehre.

1757 trat er als Chirurg in das preußische Heer ein und nahm an der Schlacht bei Roßbach teil, in der er zahlreiche Verwundete behandelte. 1759 nahm er seinen Abschied vom Militärdienst und ging nach Hamburg, wo er bis 1761 als Chirurg tätig war. Er wechselte nach Braunschweig. Dort wurde er 1770 Hofchirurg des Herzogs von Braunschweig und zum leitenden Wundarzt des bürgerlichen Stadthospitals ernannt. Außerdem wirkte er als Naturforscher und medizinischer Schriftsteller. Er starb am 27. November 1807.[2] Seinen Sohn Johann Gottlieb Buhle benannte er nach dessen Großvater.

Werke (Auswahl)

  • Bemerkungen über verschiedene wichtige Gegenstände der Wundarzneykunst practisch erläutert. Schröder, Braunschweig/Hildesheim 1782, 1066162X im VD 18..
  • Abbildung und Beschreibung von dem Gebrauch und Nutzen einer neuen Maschine, welche Albert Pieropano die Brüche des Schienbeins … glücklich zu heilen im Jahre 1780 erfunden hat. Straßburg 1782.
  • Bemerkungen über verschiedene wichtige Gegenstände der Wundazneykunst practisch erläutert. Band 2, 1786.
  • Ausführliche Abhandlung über die Entstehung und Heilung veralteter Geschwüre an den unteren Gliedmaßen des menschlichen Körpers. 1. Auflage Braunschweig 1790, 2. Auflage Braunschweig 1796.
  • (mit Johann Friedrich Naumann): Die Eier der Vögel Deutschlands. 3 Bände. 1818–1826.

Literatur

  • Christian August Buhle. In: Medicinisches Schriftsteller-Lexicon der jetzt lebenden Aerzte. Band 22, S. 31 und 443.
  • Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen. Band 17, S. 336.
  • Spehr: Buhle, Johann Gottlieb Gerhard. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 509 f.
  • N.N.: Buhle, Christian August. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). 2., überarb. und erweiterte Auflage. Band 11: Nachträge / Personenregister. De Gruyter / K. G. Saur, Berlin / Boston / München, ISBN 978-3-11-097777-6, S. 206 (books.google.de eingeschränkte Vorschau).
  • Buhle, Christian August. In: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker. Sp. 616–617.

Einzelnachweise

  1. N.N.: Buhle, Christian August. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). 2., überarb. und erweiterte Auflage. Band 11: Nachträge / Personenregister. De Gruyter / K. G. Saur, Berlin / Boston / München, ISBN 978-3-11-097777-6, S. 206 (books.google.de eingeschränkte Vorschau).
  2. braunschweig.de