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vom 07.04.2017, aktuelle Version,

Daniell Porsche

Peter Daniell Porsche (* 17. September 1973 in Stuttgart) ist ein Urenkel von Ferdinand Porsche, er ist als Unterstützer von anthroposophischen Einrichtungen in Salzburg bekannt und verfolgt mit seiner PDP Holding GmbH nachhaltiges, aktives Beteiligungsmanagement.

Leben

Peter Daniell Porsche, Sohn von Hans-Peter Porsche (* 1940) und Enkel von Ferry Porsche, besuchte in Salzburg den Waldorfkindergarten und anschließend die neu gegründete Rudolf-Steiner-Schule. Nach dem Abitur in Stuttgart studierte er in der Schweiz Waldorfpädagogik und in Berlin Musiktherapie.

Später übernahm er eine Klasse an der Paracelsus-Schule in Salzburg, wurde dort bald zum Vereinsobmann gewählt und steckte einen Teil seines Vermögens in den Bau des neuen Schulgebäudes in Sankt Jakob am Thurn. An dieser „Bildungsstätte für seelenpflege-bedürftige Kinder und Jugendliche“ werden Schüler unterrichtet, die in großen Klassen nicht zurechtkommen. In jeder Klasse sitzen nur zwei bis vier Schüler.

In der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg-Langwied unterstützt er als Förderer und Gönner das Kulturzentrum Odeion.

Im Jahr 2014 wurde von Peter Daniell Porsche die PDP Holding GmbH mit Sitz in Salzburg gegründet. Die Holding ist an Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Innovative Technologien, Ressourcenmanagement, Verlagswesen sowie Gastronomie & Kultur mehrheitlich beteiligt und agiert im nachhaltigen wirtschaftlichen Sinn erfolgsorientiert. Die PDP Holding GmbH wird von Geschäftsführer Rafael Walter geleitet und steht im 100 % Besitz von Daniell Porsche.

Daniell Porsche ist seit 2015 im Aufsichtsrat von Škoda tätig sowie stellvertretender Vorsitzender der VW-Belegschaftsstiftung und Beirat von Porsche Design. Sein Vater Hans-Peter Porsche hat angekündigt, ihm bis spätestens 2020 auch den Kontrollposten in der Porsche Automobil Holding SE abzutreten.[1]

Er lebt mit seiner Familie am Gaisberg.

Werke

Einzelnachweise

  1. Rüdiger Jungbluth: Porsche und Piech – Privatsache Volkswagen. Zeit Online, 16. Januar 2016, abgerufen am 7. April 2017.