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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Bleiberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Bleiberg enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Bleiberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Flur-/Wegkapelle hl. Maria am Stein, Deutsche Kapelle
ObjektID: 67879
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
Die einfache, kleine steinerne Kapelle wurde 1731 an Stelle eines hölzernen Vorgängerbaus aus dem 17. Jahrhundert errichtet (Altar bezeichnet 1690) und gilt als höchstgelegene alte Bergkirche in den Ostalpen.[2]
Hauptartikel: Deutsche Kapelle (Dobratsch)

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Bartholomäuskapelle
ObjektID: 77709
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
Die barocke Bartholomäus-Kapelle wurde im 18. Jahrhundert in Erinnerung an kleine Kirche von Barthlmä erbaut. Diese stand 50 m südlich von der Kapelle und wurde 1570 von Knappen und Gewerken erbaut und 1648 von einer Lawine zerstört. Auf den Wandmalereien im Inneren sind Maria mit Kind und die Heiligen Barbara und Bartholomäus abgebildet.[2]

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Lawinendenkmal
ObjektID: 77710
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
Das Lawinendenkmal, ein obeliskartiger Brunnen mit den Namen der Todesopfer des Lawinenunglücks von 1879, wurde 1882 errichtet.[3]

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Porträtbüste des Gewerken Romuald Holenia
ObjektID: 77712
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
Das 1894 von Jakob Wald geschaffene Denkmal ehrt Romuald Holenia (1817–1890), der ab 1870 der 1. Direktor der Bleiberger Bergwerks-Union war.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Florian
ObjektID: 61406
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
Die barocke Kirche wurde vermutlich 1663 errichtet. Sie hat eine breite, giebelartige Westfassade und im südlichen Chorwinkel einen mächtigen dreigeschoßigen Turm. Im kreuzgratgewölbten Langhaus ist eine Holzempore; der rundbogige Triumphbogen ist eingezogen und herabgezogen. Die Einrichtung (Hauptaltar, Seitenaltäre, Kanzel) stammt aus dem 18. Jahrhundert; der Altar wurde 1972 verändert und im Erscheinungsbild den Seitenaltären angepasst.[4]
Hauptartikel: St. Florian (Bad Bleiberg)

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Gemeindeamt, ehem. Gewerkenhaus, ehem. BBU-Direktion
ObjektID: 61407
Bad Bleiberg 49
Standort
KG: Bleiberg
Das um 1800 als Wohnhaus der Gewerken Wodley und Baron Lang errichtete Haus diente von der Gründung der BBU von 1867 bis zur Schließung des Bergbaues 1993 als Direktionsgebäude und seitdem als Gemeindeamt. Die Fassade ist mit Plattendekor und Zopfstilornamentik ausgestattet.[5]

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Ehem. Gewerkenhaus Dreyhann-Holenia oder Baronhaus, heute Café
ObjektID: 74192
Bad Bleiberg 50
Standort
KG: Bleiberg
Das um 1800 erbaute Haus war bis 1917 im Besitz der Gewerkenfamilie Holenia und Baron Dreihahn-Holenia.[5]
Datei hochladen Ehem. Gewerkenhaus, Perscha Wastl
ObjektID: 48939
Bad Bleiberg 73
Standort
KG: Bleiberg
In dem zweigeschoßigen Gerwerkenhaus aus dem 16. Jahrhundert sind Kreuzgrat- und Tonnengewölbe sowie Stuckdecken.[6]

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Alte Volksschule
ObjektID: 34173
Bad Bleiberg 81
Standort
KG: Bleiberg
Die Alte Volksschule wurde 1860 als Markscheiderei der Gewerkenfamilie Sorgo errichtet und war später im Besitz des Gewerken Paul Mühlbacher. Von 1878 bis 1972 diente das Gebäude als Volksschule. Das Erdgeschoß ist mit böhmischen Platzln gewölbt. Ein Raum wird von Gusseisensäulen und Kappen auf Traversen gestützt.[2]

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Gewerkenhaus Mühlbacher
ObjektID: 34174
Bad Bleiberg 93
Standort
KG: Bleiberg
Das spätbarocke Gewerkenhaus wurde von Franz Kilzer in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Von 1805 bis 1949 war es im Besitz der Gewerkenfamilie Mühlbacher. Das Haus besitzt Eckpilaster, aufwendige Fensterumrahmungen, ein mit Metallbeschlägen und Gittern ornamentiertes Eingangstor (um 1780) sowie schmiedeeiserne klassizistische Fenstergitter.[2]

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Wohn- und Geschäftshaus, Knappenhaus
ObjektID: 46890
Bad Bleiberg 97
Standort
KG: Bleiberg
Das Knappenhaus wurde 1938/39 nach Plänen von Walter Mayr unter Einbeziehung des ehemaligen Mühlbacher-Pferdestalles erbaut. Das gewölbte Erdgeschoß hat toskanische Säulen. Im Vestibül befinden sich Fresken von Switbert Lobisser mit Motiven aus dem Bergmannsleben.[2]

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Ehem. Gewerkenhaus Theresienhof
ObjektID: 74195
Bleiberg-Nötsch 2
Standort
KG: Bleiberg
Das ehemalige Gewerkenhaus Theresienhof wurde um 1800 errichtet.[2]

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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 61390
Bleiberg-Nötsch 4
Standort
KG: Bleiberg
Die Kirche mit großer Empore ist aus einem Bethaus von 1783 entstanden, das 1858 um einen Turm erweitert wurde. 1990 wurde innen die Mehrfarbigkeit der Bauzeit wiederhergestellt. Kanzel und Taufbecken stammen von Ende des 18. Jahrhunderts.[5]
Datei hochladen Bad Rudolf
ObjektID: 81930
Bleiberg-Nötsch 86
Standort
KG: Bleiberg
Bad Rudolf wurde 1905/12 als Aufbereitungsanlage gebaut und 1938–1940 zu einem Mannschaftsbad umgestaltet und mit neuer Fassade versehen.[3]

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Ehem. Förderanlage Rudolfschacht
ObjektID: 39484
Bleiberg-Nötsch 87
Standort
KG: Bleiberg
Der Rudolfsschacht ist eine 1869 erbaute und 1911 erweiterte 25 m hohe stillgelegte Förderanlage mit Anfahrtsgebäude, seltenem Fördergerüst und Maschinenhaus mit vollständig erhaltener technischer Einrichtung.[3]

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Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
ObjektID: 48856
Bleiberg-Nötsch 91
Standort
KG: Bleiberg
Die Förderanlage wurde 1905 bis 1911 errichtet; 1966/67 wurden das Maschinenhaus sowie Werkstättengebäude mit der Bergschmiede umgebaut, 1969–1971 die Aufbereitungsanlage. Die Stilllegung erfolgte 1993/94. Der BBU-Rundofen, einer der letzten erhaltenen in Europa, wurde als Museumsobjekt in der Aufbereitungsanlage aufgestellt.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Heinrich und Friedhof
ObjektID: 61385
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
Der eingezogene Chor und der massive Turm im nördlichen Chorwinkel wurden um 1400 errichtet; das netzrippengewölbte Langhaus um 1500. Westportal und Einrichtung (Hauptaltar, Seitenaltäre, Taufstein) sind neugotisch.[7]
Hauptartikel: St. Heinrich (Bleiberg-Kreuth)
Datei hochladen Kaiser-Franz-Leopold-Erbstollen mit Inschrifttafel
ObjektID: 77716
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
Der Kaiser-Franz-Leopold-Erbstollen war von 1789 bis 1913 in Betrieb. Am Stollenmundloch ist eine Inschrifttafel von 1807 angebracht, die an die Einfahrt des Kaisers Franz I. in den Stollen erinnert. Am zweiten Mundloch in Töplitsch im Drautal befindet sich eine Gedenktafel mit den Jahreszahlen 1894–1910.[3]

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Heinrichhütte, Schmelzhaus
ObjektID: 68013
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
Die Heinrichhütte wurde zwischen 1780 und 1820 erbaut, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert und vor 1902 geschlossen. Der klassizistische Bau besteht aus einem langgestreckten, zweigeschoßigen Baukörper mit Satteldach und Querdach zum Giebel des siebenachsigen Mittelrisalites. Die einfache Fassade ohne jeden Dekor ist mit Rieselputz gestaltet. Die Tore mit Steingewänden aus roten Sandstein haben einen korbbogigen Sturz, Kämpfer, Schlussstein und Radabweiser. Die Heinrichhütte ist das letzte erhaltene Schmelzhaus in Bleiburg.[3]

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Bürgerhaus, Gelautzhaus
ObjektID: 48241
Bleiberg-Kreuth 157
Standort
KG: Kreuth
Das Gelautzhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 19. und im 20. Jahrhundert geringfügig adaptiert. Durch die Hanglage ist das Gebäude südseitig dreigeschoßig und nordseitig zweigeschoßig. An den Fassaden sind zum Teil die Putzstrukturen des 16. Jahrhunderts erhalten. Im ersten Obergeschoß der Westseite besitzt das Haus abgefaste Renaissancefenster mit Steckgitter aus dem 16. Jahrhundert.[2]

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Hüttenschafferhaus
ObjektID: 74189
Bleiberg-Kreuth 40
Standort
KG: Kreuth
Das Hüttenschafferhaus wurde, als ehemaliges k.k. Bergamtsgebäude, um 1800 errichtet. Der „Hüttenschaffer“ verwaltete die Aufbereitungs- und Hüttengeschäfte.[2]

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Antoni-Grubenhaus
ObjektID: 74186
Bleiberg-Kreuth 41
Standort
KG: Kreuth
Das Antoni-Grubenhaus ist um 1800 entstanden.[2]

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Khevenhüller-Jagdschloss, ehem. Gewerkenhaus, Christobi-Haus oder Besiersky-Haus
ObjektID: 34181
Bleiberg-Kreuth 44
Standort
KG: Kreuth
Das Khevenhüller-Jagdschloss wurde von Graf Barthlmä Khevenhüller in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und war später ein Gewerkenhaus.[2]

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Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
ObjektID: 81910
Bleiberg-Nötsch 91
Standort
KG: Kreuth
siehe KG Bleiberg

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Bleiberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 31.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 32.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 29.
  5. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 30.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 30–31.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 29–30.
  8. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.