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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göpfritz an der Wild

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Göpfritz an der Wild enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Göpfritz an der Wild.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Ortskapelle Almosen
ObjektID: 53148

Standort
KG: Almosen
Die Ortskapelle von Almosen ist ein schlichter, innen platzlgewölbter Bau vom Ende des 18. Jahrhunderts mit halbrundem Schluss, Dachreiter mit Zwiebelhelm über dem Westgiebel und Kreuzwegbildern vom Ende des 19. Jahrhunderts.
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ObjektID: 53399

Standort
KG: Breitenfeld
Die mit 1844 bezeichnete Ortskapelle Christi Geburt in der Mitte des Angers von Breitenfeld ist ein schlichter, rechteckiger Bau mit geradem Schluss, Rundbogenfenstern und vorgestelltem Westtürmchen mit Biedermeierhaube sowie einer Glocke aus dem 16. Jahrhundert. Der zweijochige, stichkappengewölbte Innenraum mit Gurten auf Wandvorlagen verfügt über einen um 1600 angefertigten, frühbarocken Knorpelwerkaltar mit Altarblatt Anbetung der Hirten. In Wandnischen stehen Figuren der Heiligen Johannes und Paulus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf das späte 18./frühe 19. Jahrhundert werden die vorhandenen Kreuzwegbilder datiert. Die übrige Ausstattung wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts angefertigt.
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ObjektID: 75363
Allwangweg
Standort
KG: Göpfritz an der Wild

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Aufnahmsgebäude Göpfritz an der Wild
ObjektID: 54058
Bahnhofstraße 18
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
Der Bahnhof von Göpfritz an der Wild liegt am Anschluss der ehemaligen Lokalbahn Göpfritz–Raabs an die Franz-Josefs-Bahn. Das Aufnahmegebäude wurde um 1885 erbaut.
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ObjektID: 75362
Hauptstraße 51
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
Die dem heiligen Johannes Nepomuk geweihte Pfarrkirche am Anger von Göpfritz ist eine josephinische Saalkirche, die 1783 nach Plänen von Karl Reininger als Erweiterung einer Kapelle von ca. 1730 erbaut und später mehrfach umgestaltet und erweitert wurde. 1880 wurde der Turm erhöht. Die Apsis wurde 1881 abgetragen und der Chor nach Osten erweitert. Aus der gleichen Zeit stammt der zweigeschoßige Sakristei- bzw. Oratoriumsanbau. Die seitenschiffartigen Erweiterungen an der Nord- und Südseite des Langhauses gehen auf 1929 zurück. Die schlichte Fassade des leicht vorgezogenen, dreigeschoßigen Westturms mit Rechteckportal, Rundbogenfenster, rundbogigen Schallfenstern und Glockenhelm von 1880 weist geschweifte Giebelschenkel und eine orthagonale Gliederung auf. An der Nordseite der Kirche ist die Fassade von Flachbogenfenstern durchbrochen. Das innen flach gedeckte Langhaus ist mit dem leicht erhöhten Chor durch eine Pilastergliederung und umlaufendes Gesims zusammengefasst. Zur Ausstattung gehören unter Anderem ein spätbarocker Hochaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts, der 1981 aus der Pfarrkirche Unterloiben hierher übertragen wurde sowie eine 1828 angefertigte Glocke von Johann Gottlieb Jennichen.
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ObjektID: 56465
Hauptstraße 71
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
Der Gasthof Wildrast an der Durchgangsstraße schräg gegenüber dem Schloss ist ein im Grundriss längsrechteckiger, zweigeschoßiger Bau mit einem dominanten Walmdach, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Gaststätte und Poststation errichtet wurde. Die biedermeierliche Fassadengliederung aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts ist trotz unpassender Umbauten des 20. Jahrhunderts weitgehend erhalten geblieben. Ende des 20. Jahrhunderts wurde das leerstehende Gebäude von der Gemeinde gekauft, als Gasthof reaktiviert und in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt dem ursprünglichen Erscheinungsbild entsprechend renoviert.[2]
Datei hochladen Schloss Göpfritz an der Wild
ObjektID: 31742
Hauptstraße 72
Standort
KG: Göpfritz an der Wild
Das Schloss in Göpfritz an der Wild ist ein langgestrecktes, zweigeschoßiges Barockschloss mit Satteldach und wuchtigen, dreigeschoßigen Ecktrakten mit hohen Mansardendächern, schmalem Mittelrisalit mit Zwerchgiebel und frühhistoristischer Fassadengliederung, das in seiner heutigen Form gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Die erste urkundliche Erwähnung geht laut Dehio auf das Jahr 1454 zurück, nach anderen Quellen auf 1303.[3] Von 1682 bis 1732 war das Schloss im Besitz der Familie Mallenthein und wechselte danach häufig seine Besitzer. Von 1919 bis 1957 diente es als Dominikanerkloster. Seit 1979 ist es im Gemeindebesitz und wird als Gemeindehaus verwendet. Das Erdgeschoß ist platzlgewölbt. Im Obergeschoß liegt eine ehemalige Klosterkapelle von 1928 mit Tonnengewölbe, abgerundeten Stichkappen und stuckierten Querrippen. Zu den weiteren Merkmalen zählen die Ovalfenster und der secessionistische Stiegenaufgang.

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Schloss Kirchberg an der Wild
ObjektID: 32165
Kirchberg an der Wild 1
Standort
KG: Kirchberg an der Wild
Das Schloss Kirchberg an der Wild ist eine ehemalige Burg-Kirchenanlage, urkundlich erwähnt 1153, die um 1552 zu befestigtem Schloss im Renaissance-Stil umgebaut wurde.

Siehe den Abschnitt „Schloss“ im Ortsartikel.


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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 54437

Standort
KG: Kirchberg an der Wild
Die ursprünglich romanische Chorturmkirche stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts.

Siehe den Abschnitt „Kirche“ im Ortsartikel.

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ObjektID: 75365

Standort
KG: Kirchberg an der Wild
Die Maria-Immaculata-Figur auf einem Sockel am Marktplatz ist inschriftlich bezeichnet mit 1724. Sie wurde 1899 renoviert.
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ObjektID: 85701

Standort
KG: Merkenbrechts
Die ehemalige Ortskapelle des ausgesiedelten Straßendorfes Neunzen ist ein 1887 errichteter, neugotischer Bau mit dreiseitigem Schluss, profilierten Giebeln, vorgestelltem Westturm mit Spitzhelm, spitzbogigen Fenstern und Portalen sowie einem korbbogigen Triumphbogen. Von der ursprünglichen Ausmalung aus dem 19. Jahrhundert sind noch Reste erhalten.

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Ortskapelle Merkenbrechts
ObjektID: 54991

Standort
KG: Merkenbrechts
Die Ortskapelle von Merkenbrechts ist ein spätbarocker Bau vom Ende 19. Jahrhunderts. Dem lisenengegliederten Langhaus mit dreiseitigem Schluss und Spitzbogenfenstern ist im Westen ein zweigeschoßiger Turm mit rundbogigen Schallfenstern und Zwiebelhelm vorgelagert. Das Westportal unter Lünettennische wird von Pilastern flankiert und von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Im Inneren des stichkappengewölbten Langhauses befindet sich ein Triumphbogen mit Stuckkapitellen. Zur Ausstattung zählen ein neugotischer Altar mit Marienstatue aus der Zeit um 1900 sowie venezianische Glasluster vom Ende des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 55588

Standort
KG: Scheideldorf
Die Pfarrkirche von Scheideldorf ist dem heiligen Florian geweiht. Die 1784/85 nach der Pfarrgründung erbaute, josephinische Saalkirche befindet sich im Westen des Ortes. Das mächtige Langhaus hat eine schlichte Fassade mit geschwungenem Giebel. Der dreigeschoßige Ostturm mit Giebelspitzhelm und profiliertem Kranzgesims ist im Glockengeschoß durch Pilaster gegliedert und hat im Erdgeschoß eine Nische mit einer spätbarocken Floriansfigur. Das innere des dreijochigen Langhauses mit Platzlgewölbe auf kräftigen Wandpfeilern mit vorgelegten Doppelpilastern wird von großen Flachbogenfenstern in flachen Nischenräumen durchbrochen. An beiden Seiten des einjochigen, leicht erhöhten Chores mit Platzlgewölbe über Gurten auf flachen Wandpfeilern befinden sich rechteckige Anbauten: im Norden eine Heiliggrabkapelle und im Süden die Sakristei. Die platzlunterwölbte Orgelempore ist dreiteilig geschwungen. Die Deckenmalerei wurde 1853 von Quintus Bruckner angefertigt und 1857 von demselben restauriert. Zur Ausstattung der Kirche zählen unter Anderem ein spätbarocker Hochaltar von 1726 und eine Glocke von 1695.

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Ortskapelle hl. Laurenz
ObjektID: 55655

Standort
KG: Schönfeld
Die Ortskapelle von Schönfeld ist ein rechteckiger Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit rundem Schluss und umlaufendem Kranzgesims. Über einem geschwungenen Giebel erhebt sich ein Turm mit Zwiebelhelm von 1884. In der Ostseite befindet sich eine Nische mit einer Figur des Heiligen Florian. Das Innere der flach gedeckten Kapelle ist mit einer Maria-Immaculata-Figur über neugotischem Tabernakel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Kreuzwegbildern vom Anfang des 19. Jahrhunderts sowie einigen spätbarocken Votivbilder aus der Zeit um 1800 ausgestattet.
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ObjektID: 56175

Standort
KG: Weinpolz
Die schlichte, rechteckige Kapelle am Anger von Weinpolz mit rechteckigem Schluss, Dachreiter und Rundbogenfries stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Innenraum ist stichkappengewölbt. In einer Nische über dem Eingang befindet sich eine Figur des Heiligen Florian. Zur Ausstattung gehören ein spätklassizistischer Säulenaltar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, eine Kreuzigungsgruppe mit Maria (Mutter Jesu) und Johannes, eine spätgotische Figur der Maria mit Kind vom Anfang des 16. Jahrhunderts, eine Figur des Christus an der Geißelsäule vom Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts sowie eine Glocke von Ferdinand Drackh aus dem Jahr 1735.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Göpfritz an der Wild  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Institut für Österreichische Kunstforschung (Hrsg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Band 52, Nr. 1–2. Verlag Anton Schroll, 1998, S. 77.
  3. Eintrag zu Schloss Göpfritz an der Wild im Austria-Forum
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.