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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hof am Leithaberge

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hof am Leithaberge enthält die 11 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hof am Leithaberge.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 11451
Brunnengasse 4
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Identadresse Hauptplatz 3. Beim ehemaligen Gemeindewirtshaus handelt es sich um eine ausgedehnte vierseitige Anlage mit einem langen Trakt zur Brunnengasse und einem zweigeschoßigen Trakt zum Hauptplatz. Die Stichkappentonne der seitlichen Einfahrt stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der lange Trakt zur Brunnengasse stammt im Kern aus der Zeit um 1500 und ist mit 1736 bezeichnet und hat eine unregelmäßige Fensteraufteilung auf mehreren Niveaus. Auf beiden Seiten gibt es spätgotische Fenstergewände, die kreuzgratgewölbten Innenräume stammen aus dem 16. / 17. Jahrhundert. Das korbbogige Kellerportal hat einen Maskenkeilstein und ist mit 1662 bezeichnet.[2]
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ObjektID: 11453
Hauptstraße 7
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Der Pfarrhof stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, wurde im 17. Jahrhundert umgebaut und 1792 zum Pfarrhof adaptiert. Der zweigeschoßige Bau mit seinem flachen Mittelrisalit und einem Satteldach über profiliertem Gesims, hat im Erdgeschoß teilweise Gewölbe. Tormauer und Rundbogenportal sind mit 1619 bezeichnet.[3]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 11443
Hauptstraße 9
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Die Pfarrkirche war ursprünglich eine romanische Saalkirche; das Nordschiff geht im Kern noch auf diese Epoche zurück. Ende des 17. Jahrhunderts erfuhr die Kirche einen Umbau zu einer zweischiffigen Einstützenhalle. Beide Schiffe schließen nach Osten hin mit frühgotischen Chören ab. Der ursprünglich vorgestellte gotische Westturm erhielt später einen Doppelzwiebelhelm.
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ObjektID: 11445
Hauptstraße 9
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Die gotische Lichtsäule im Kirchhof, auf dem ehemaligen Friedhof, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Maßwerkpfeiler hat einen quadratischen, mit Diensten vorgelegten Schaft. Der vierseitig geöffnete Baldachin mit Wimpergen und Fialen trägt einen krabbenbesetzten Helm.[3]
Datei hochladen Burgruine Spitzturmhof
ObjektID: 12313
Hof am Leithaberge
Standort
KG: Hof am Leithaberge

Anmerkung: Objekt in Privatbesitz, nicht zugänglich.

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ObjektID: 11446

Standort
KG: Hof am Leithaberge
Der gemauerte Tabernakelpfeiler aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts enthält eine Statuette des hl. Sebastians.[4]
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ObjektID: 11448
gegenüber Hauptplatz 8
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Die Pestsäule auf dem Hauptplatz ist in der Kartusche mit 1770 bezeichnet. Sie besteht aus einem stufigen Unterbau mit einer Steinbalustrade, einem prismatischen Sockel mit den Statuen der hll. Rochus, Sebastian und einer liegenden Rosalia, auf der hohen Säule eine Darstellung der Krönung Mariens.[4]
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ObjektID: 11449
neben Feldgasse 1
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Die Pietà auf rundem Unterbau und einer toskanischen Säule stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[4]
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ObjektID: 11439

Standort
KG: Hof am Leithaberge
Die Pietà auf profiliertem Schaft ist mit Urban Lauwt 1657 bezeichnet.[4]
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ObjektID: 11440

Standort
KG: Hof am Leithaberge
Der Tabernakelpfeiler mit Heiligenreliefs und einem bekrönenden Steinhaubenkreuz stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er steht an der Straße nach Au.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 11441
vor Donnerskirchenerstraße 1
Standort
KG: Hof am Leithaberge
Der gotische quadratische Pfeiler hat einen Nischenaufsatz und ein Pyramidendach, in der Nische ein Kruzifix vom Ende des 18. Jahrhunderts.[4]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Peter Aichinger-Rosenberger, Evelyn Benesch, Kurt Bleicher, Sibylle Grün, Renate Holzschuh-Hofer, Wolfgang Huber, Herbert Karner, Katharina Packpfeifer, Anna Piuk, Gabriele Russwurm-Biró, Otmar Rychlik, Agnes Szendey, Franz Peter Wanek (Bearbeitung). Christian Benedik, Christa Farka, Ulrike Knall-Brskovsky, Johann Kräftner, Markus Kristan, Johannes-Wolfgang Neugebauer, Marianne Pollak, Margareta Vyoral-Tschapka, Ronald Woldron (Beiträge): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 828833.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hof am Leithaberge  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 831.
  3. 1 2 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 830.
  4. 1 2 3 4 5 Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1, A bis L. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X, S. 832.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.