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vom 13.11.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landeck (Tirol)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Landeck enthält die 36 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadt Landeck im Bezirk Landeck.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW
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Aufnahmsgebäude Landeck
ObjektID: 70333
Bahnhofstraße 20, 22
Standort
KG: Landeck
Der Bahnhof an der Arlbergbahn wurde 1883 eröffnet. Das Aufnahmsgebäude besteht aus zwei zweigeschoßigen Gebäuden über rechteckigem Grundriss mit Mittelrisalit, die durch einen eingeschoßigen verputzten Trakt mit Satteldach verbunden sind. Die Steinfassaden im Erdgeschoß und die verputzten Obergeschoße sind mit Eckquaderungen sowie Fenster- und Türumrahmungen gegliedert.[2] Das Aufnahmsgebäude, wie auch der Bahnhof selbst, wurde im Jahre 2002 umgebaut.
BW
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Kath. Pfarrkirche hl. Josef Opifex
ObjektID: 88467
Bruggfeldstraße 33
Standort
KG: Landeck
Neubau mit Pfarrzentrum in Perfuchs an der Arlbergstraße. Von 1960 bis 1963 nach den Plänen von Norbert Heltschl erbaut. Glasbetonwand, Ambo und Türflügel von August Stimpfl. Kreuzwegmosaik von Herbert Danler. Kruzifix von Eugen Krismer. Taufstein von Elmar Kopp. Statue hl. Josef vor der Kirche von Hans Moritz. Keramikwand am Kindergarten von Norbert Strolz.[3]

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Burschlkirche, Pestkapelle hll. Sebastian, Rochus und Pirmin und Friedhof
ObjektID: 88418
Burschlweg
Standort
KG: Landeck
Pestkapelle, urkundlich geweiht 1656. Frühbarocker Hochaltar aus 1651, Adam Payr zugeschriebene Schnitzfiguren sind zum Teil im Schlossmuseum Landeck. Das Hochaltarbild hl. Antonius vor dem Jesuskind wird Michael Waldmann dem Jüngeren zugeschrieben. Ein bemerkenswerter frühbarocke Schnitzaltar wird Michael Lechleitner zugeschrieben.[3]
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ObjektID: 88473
Burschlweg
Standort
KG: Landeck
Die Lourdeskapelle im Gelände des ehemaligen Pestfriedhofes wurde um 1900 errichtet.[3]
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ObjektID: 39694
Herzog-Friedrich-Straße 2
Standort
KG: Landeck
Dreigeschoßiger Bau mit flachem Satteldach aus dem 16. Jahrhundert mit Rechteckerker und Spitzbogenportal unter dahinter liegendem tonnengewölbten Flur.[3]
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ObjektID: 44878
Herzog-Friedrich-Straße 19, 21
Standort
KG: Landeck
Der Ansitz Gerburg in Perfuchs stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und dient vermutlich seit 1779, sicher seit 1840 als Sitz des Gerichtes. Der dreigeschoßige Bau mit Walmdach und gewölbten, schmalen Gängen wurde innen stark verändert, in einem Raum findet sich ein Fresko aus dem 16. Jahrhundert mit der Darstellung eines Festzuges.[4] Das südlich gelegene zweigeschoßige gemauerte Nebengebäude mit Walmdach diente als Gefangenenhaus und ist jetzt Sitz des Grundbuches.[5]

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Ehem. Gasthof Andreas Hofer
ObjektID: 47883
Herzog-Friedrich-Straße 36
Standort
KG: Landeck
Zweigeschoßiger Bau mit zweifach gekehltem Spitzbogenportal mit barocker Stuckrahmung und gotisch profilierten Flurfenstern. Barocke Fassadenbilder hll. Josef, Sebastian, Christopherus, Sonnenuhr mit Mariendarstellung.[3]
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ObjektID: 74658
Innstraße 3, 5
Standort
KG: Landeck
Das 1908/1909 im Heimatstil errichtete Gebäude dient seit 1911 als Sitz der Bezirkshauptmannschaft, es wurde 1940 und 2004/2005 durch Zubauten erweitert. Der dreigeschoßige Mauerbau mit Kreuzgiebel und Walmdächern ist mit der Hauptfassade nach Osten zum Inn ausgerichtet und durch polygonale Eckerker mit Zwiebelhaube betont. Das Portal wird mit einem erhabenen, weiß akzentuierten Volutengiebel bekrönt.[6]

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Gesundheitsamt
ObjektID: 46874
Innstraße 15
Standort
KG: Landeck
Der dreigeschoßige Mauerbau mit Walmdach wurde 1955 errichtet. Das Erdgeschoß mit dem Eingangsbereich in der Mittelachse ist auf Betonsäulen gestützt. Die Fassaden darüber sind in den Parapetfeldern der Fenster durch Sgraffiti von Elmar Kopp mit figürlichen und geometrischen Darstellungen geschmückt. Im Inneren weist das Gebäude Gänge mit profilierten Flachbögen und Terrazzo-Böden auf, zum Teil hat sich das Mobiliar im Stil der 1950er Jahre erhalten.[7]
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ObjektID: 88472
Kirchenstraße 7
Standort
KG: Landeck
Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert, 1725 vergrößert, 1752 geweiht, 1921 von den Kapuzinern übernommen und erweitert und umgebaut von Anton Jäger. Die Figuren um 1755 sind aus der Werkstatt Andreas Kölle. Die Altarblätter der Seitenaltäre malte Hans Bertle (1928).[3]

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Richterhaus
ObjektID: 39697
Maisengasse 2
Standort
KG: Landeck
Drei- bis viergeschoßiger Bau aus dem 16. Jahrhundert. Die Fassadenmalereien bezeichnet mit 1569 wurden 1957 freigelegt.[3]
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ObjektID: 8970
Malserstraße 21
Standort
KG: Landeck
Das Postamtsgebäude wurde 1905 nach Plänen von Seraphin Pümpel erbaut. Der dreigeschoßige Mauerbau über quadratischem Grundriss hat ein Satteldach und einen Eckturm im Südosten. Das Erdgeschoß ist mit Quaderputz, die Obergeschoße mit Putzgliederung an den Gebäudekanten und am Eckturm versehen. Dem zweiten Obergeschoß ist von einem umlaufenden Balkon umgeben.[8]
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ObjektID: 64440
Malserstraße 54
Standort
KG: Landeck
Das Kinogebäude wurde 1928 nach Plänen von Hans Illmer im Stil der Neuen Sachlichkeit mit klarer, nüchterner Fassade und Walmdach erbaut. 2009/2010 wurde es unter Erhaltung des Bestandes umgestaltet und als Veranstaltungssaal adaptiert. Über dem aufgrund des Kinossaales sehr hohen Erdgeschoß befindet sich ein Geschoß mit Büro- und Vereinsräumen. An der Westfassade befinden sich zwei symmetrisch angelegte, zweiflügelige, überdachte Portale zum Kinosaal, darüber drei Fresken mit ländlichen Figuren, die 1928 von Erich Torggler geschaffen wurden. Der Kinosaal weist eine schwere Holzbalkendecke und ein formschönes Stiegenaufgangsgeländer zur Empore auf.[9]
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ObjektID: 88461
Perfuchsberg
Standort
KG: Landeck
Dreijochige Kapelle mit dreiseitiger Apsis aus dem 17. Jahrhundert.[3]
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ObjektID: 88508
Römerstraße
Standort
KG: Landeck
Die Kreuzigungsgruppe in geschlossenem Bretterkasten, das Kruzifix im Dreinageltypus und die Assistenzfiguren hll. Maria und Johannes gestikulierend, stammt aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.[10]
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ObjektID: 85290
Römerstraße 14
Standort
KG: Landeck
Die 1953–1956 nach Plänen von Jakob Walcher erbaute Schulanlage besteht aus einem viergeschoßigen langgezogenen Hauptgebäude mit nach Westen auskragender Aula und einem im rechten Winkel anschließenden Turnsaal. Die Fassaden sind durch eine plastisch vortretende Rahmenstruktur betont. An der östlichen Eingangsfassade befindet sich ein Bronzerelief des hl. Franziskus von Hans Ladner, an der Südfassade ein Wandbild von Norbert Strolz mit Darstellungen zum Thema Jugend und Sport. Die Aula mit hoher, flacher Decke und großen Fenstern an den Längsseiten weist eine erhöhte Bühne sowie eine Empore mit textiler Bespannung, zweiflügelige gepolsterte Türen und Wandbilder von August Stimpfl mit Szenen der verschiedenen Künste auf.[11]

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Kapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 88506
Schloßweg
Standort
KG: Landeck
Einjochige Kapelle aus dem 17. Jahrhundert mit Statue hl. Johannes Nepomuk aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts, gegenüber vom Schloss Landeck.[3]

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Burg Landeck / Bezirksmuseum
ObjektID: 88505
Schloßweg 2
Standort
KG: Landeck
Die Burg wurde ursprünglich als landesfürstliche Gerichtsburg im 4. Viertel des 13. Jahrhunderts erbaut und im 15./16. Jahrhundert wesentlich ausgebaut.
Hauptartikel: Schloss Landeck
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ObjektID: 39721
Schloßweg 4
Standort
KG: Landeck
Das Gebäude wurde um 1575 als Wirtschaftstrakt an die Vorburg von Schloss Landeck angebaut. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dient es als selbständiges Anwesen. Das zweigeschoßige, langgezogene Gebäude über unregelmäßigem, gebogenem Grundriss ist mit einem flachen Satteldach gedeckt. Auf der West- und Nordseite ist der ursprüngliche Mauerbestand aus der Zeit um 1575 erhalten, die Ostseite und das Innere wurden um 1850 erneuert und umgestaltet.[12]
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ObjektID: 39722
Schloßweg 6
Standort
KG: Landeck
Das zum ehemaligen, um 1575 errichteten Wirtschaftstrakt von Schloss Landeck gehörende Gebäude dient seit Mitte des 19. Jahrhunderts als selbständiges Bauernhaus. Der zweigeschoßige Bau in Bruchsteinmauerwerk ist mit einem Satteldach gedeckt. An der Südfassade befindet sich ein abgetreppter Blendgiebel, an der Südostecke ein runder Eckturm mit geschindeltem Zeltdach und an der Südwestecke des Obergeschoßes ein halbrunder Wehrerker.[13]
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ObjektID: 44225
Schulhausplatz 1
Standort
KG: Landeck
Das Schulgebäude wurde 1822 erstmals urkundlich genannt, und aufgrund der Leitung durch die Barmherzigen Schwestern als „Klösterle“ bezeichnet. Von 1900/1901 bis 1938 diente es als Wohnung der Schulschwestern, 2005/2006 erhielt es einen Anbau und wurde als Musikschule adaptiert.[14]
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ObjektID: 88510
Schulhausplatz 2
Standort
KG: Landeck
Der 1901/1902 nach Plänen von Karl Lubomirski errichtete Repräsentationsbau beherbergte neben der Mädchen- und Knabenvolksschule ursprünglich auch die Gemeindeverwaltung, die Polizei und die Wohnung des Schuldirektors. 1929 wurde es umgebaut, 1964/1965 wurde es aufgestockt und die ursprünglich neoklassizistisch gegliederte, plastische Fassade in die heutige schmucklose Form verändert.[15]

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Hauptschule
ObjektID: 88483
Schulhausplatz 3, 5
Standort
KG: Landeck
Die von Clemens Holzmeister geplante Hauptschule wurde 1927–1929 erbaut.[16] Das Fresko am Erker stammt von Rudolf Stolz.[17]

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Ehemaliges Widum
ObjektID: 64442
Schulhausplatz 7
Standort
KG: Landeck
Der dreigeschoßige Mauerbau mit Walmdach wurde 1911 in historisierender Form errichtet. Die Fassaden sind mit Risaliten, Fensterrahmungen, Erkern und einem umlaufenden Würfelfries über dem Erdgeschoß gegliedert.[18]
Datei hochladen Waldkapelle
ObjektID: 88538
Tramserweg
Standort
KG: Landeck
Die Kapelle wurde 1975 anstelle eines mindestens seit 1856 bestehenden hölzernen Vorgängerbaus errichtet. Die Kapelle über einem kreissegemtförmigen Grundriss mit angebautem Glockenturm wurde teilweise als Kantblockbau errichtet.[19]
Datei hochladen Evang. Pfarrkirche A.B., Markuskirche
ObjektID: 101262
Urtlweg 30
Standort
KG: Landeck
Der schlichte, einschiffige Bau mit Satteldach wurde 1963–1965 nach Plänen von Ernst Strizel errichtet. Durch die Hanglage ergibt sich unter dem Kirchenschiff ein Erdgeschoß mit Versorgungsräumen. Der Turm mit holzverkleiderter Schallöffnung steht frei östlich der Kirche. Der schlichte Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke versehen. Der Altarraum ist um zwei Stufen erhöht und wird durch seitlichen Lichteinfall hervorgehoben.[20]
Datei hochladen Tunnelportal der Reschenbahn
ObjektID: 88526

Standort
KG: Landeck
Dieser Tunnelbau stammt aus der Zeit des Ersten Weltkrieges für die nachfolgend nicht gebaute Reschenbahn.[3]
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ObjektID: 88527

Standort
KG: Landeck
Die Inschriftentafel an der Gerberbrücke stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie erinnert an die Kämpfe im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges im Raum Landeck unter dem Kommando von Dominikus Tasch. In der Inschrift wird auf die kriegerischen Auseinandersetzungen gegen das bayrische Heer im Juli 1703 Bezug genommen.[21]
Datei hochladen Straßenbrücke, Gerberbrücke
ObjektID: 88476

Standort
KG: Landeck
Die Gerberbrücke ist historisch im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 belegt. Auf historischen Abbildungen ab 1820 dokumentierte Brücke über den Inn. Die Gerberbrücke ist eine Holzbrücke in Hängewerkkonstruktion mit seitlicher Bretterschalung.[22]

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Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 88486

Standort
KG: Landeck
Vorgängerbauten gehen bis ins 5./6. Jahrhundert zurück, die heutige Kirche wurde als fünfte an dieser Stelle 1471–1493 von Meistern der Landecker Bauhütte errichtet, der Chor wurde 1521 geweiht. Die zwischenzeitlich barockisierte Kirche wurde 1850–1882 renoviert und regotisiert, 1861 wurde der Turm nach einem Entwurf von Josef von Stadl erhöht, 1870 wurde eine Orgelempore eingebaut. Der monumentale spätgotische Bau am Südostrand der Stadt ist die einzige gotische Basilika Tirols mit einem dreischiffigen Langhaus mit erhöhtem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen. Das Chorgewölbe und der östliche Teil des Langhausgewölbes sind mit spätgotischen Rankenmalereien versehen. Die Fenster wurden von Franz Plattner entworfen und 1885 von der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt angefertigt, das Westfenster entwarf Ernst Nepo. Die neugotische Einrichtung stammt großteils von Dominikus Trenkwalder.[23]

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Friedhof der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Maria Himmelfahrt
ObjektID: 88488

Standort
KG: Landeck
Der Friedhof um die Pfarrkirche wurde vermutlich bei deren Neubau um 1460/1490 angelegt. Er wurde 1901, 1962 und 1989/90 erweitert. Zwei Seiten werden von niedrigen Mauern mit Eisenzaun eingefasst, die dritte ist mit einer Stützmauer gegen den Berg abgesichert und auf der vierten Seite, ebenfalls zum Berg hin, wird die Anlage von spitzbogigen neugotischen Arkaden mit drei Kapellen von 1901 abgeschlossen. Südlich der Kirche befindet sich etwas erhöht gegen den Berg eine 1990 errichtete Ebene für traditionelle Gräber und Urnengräber.[24] Im Friedhof eingeschlossen sind die neugotische Herz-Jesu-Kapelle und die 1962 errichtete Totenkapelle mit Türen und Fenstern von Norbert Strolz.[25]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 88489

Standort
KG: Landeck
Das Kriegerdenkmal wurde 1930 nach einem Entwurf von Virgil Rainer für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet und 1955 nach Plänen von Norbert Strolz seitlich für die des Zweiten Weltkriegs erweitert. Der Marmorquader von 1930 in der Mitte zeigt ein Relief von vier Soldaten in verschiedenen Lebensaltern sowie die Namen der Gefallenen. Er wird von einer Steinskulptur einer trauernden Mutter mit dem toten Sohn auf den Knien bekrönt.[26]
Datei hochladen Kapelle Herz-Jesu
ObjektID: 88502

Standort
KG: Landeck
Die im Friedhof situierte Kapelle wurde 1869 geweiht und den Gefallenen der Schlacht von Le Tezze im dritten italienischen Unabhängigkeitskrieg 1866 gewidmet. Der neugotische Mauerbau mit geradem Schluss und steilem Satteldach sowie einem Kreuzgratgewölbe im Inneren wurde von Josef von Stadl entworfen. Die Innenausstattung stammt von Dominikus Trenkwalder.[27]
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 88419

Standort
KG: Landeck
Die Brunnenanlage wurde 1960 mit einem gemauerten, rechteckigen Becken erneuert. Auf quadratischem Natursteinsockel steht eine spätbarocke Skulptur des hl. Johannes Nepomuk unter einem geschwungenen Blechdach.[28]
Datei hochladen Kapelle Unterhöf
ObjektID: 88462

Standort
KG: Landeck
Der Mauerbau mit dreiseitigem Chorschluss und doppeltem Dachreiter am schindelgedeckten Satteldach wurde 1768 erbaut. Die Fassaden sind mit kräftiger Putzgliederung (Eckquaderung und Fensterrahmungen) gestaltet. An der Südseite befindet sich das rundbogige Portal, darüber ein Rundfenster und im Giebelfeld eine Sonnenuhr. Der einjochige Innenraum ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt.[29]
Datei hochladen Kapelle hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 88463

Standort
KG: Landeck
Die Wegkapelle in Bruggen wurde 1806 erbaut. Der rechteckige Mauerbau mit eingezogener Rundapsis und geschweiftem Fassadengiebel weist ein schindelgedecktes Satteldach mit hölzernem Dachreiter auf. Die Fassaden sind mit Putzfaschen an Gebäudekanten und Maueröffnungen gegliedert, an der Südwestfassade befindet sich das segmentbogige Portal. Der zweijochige Innenraum ist mit Doppelpilaster mit kräftigem Gebälk und einem Tonnengewölbe mit Stichkappen mit profilierten Stuckfaschen gestaltet. Die Deckenmedaillons mit Darstellungen der vier Evangelisten wurden um 1925 gemalt.[30]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Landeck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Wiesauer: Aufnahmsgebäude Landeck, Bahnhof Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Dehio Tirol 1980
  4. Mader, Wiesauer: ehemaliger Ansitz Gerburg, Bezirksgericht. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  5. Mader, Wiesauer: Bezirksgericht, Grundbuch, ehemaliges Gefangenenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  6. Mader, Wiesauer: Bezirkshauptmannschaft. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  7. Mader, Wiesauer: Gesundheitsamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  8. Wiesauer: Postamt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  9. Tafatsch, Wiesauer: Veranstaltungssaal, ehemaliges Stadtkino. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. November 2017.
  10. Wiesauer: Wegkreuz, Kreuzigungsgruppe. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  11. Wiesauer: Bundesrealgymnasium Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  12. Gruber, Wiesauer: Wohngebäude, Schlossgut, Schloßbauer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  13. Gruber, Wiesauer: Bauernhaus, Schlosspfister. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  14. Mader, Wiesauer: Musikschulte, Altes Klösterle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  15. Mader, Wiesauer: Volksschule Angedair. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  16. Die Geschichte der Clemens Holzmeister Hauptschule. Abgerufen am 29. September 2012.
  17. Clemens Holzmeister. In: Architektenlexikon. Abgerufen am 29. September 2012.
  18. Wiesauer: Pfarrhaus, Alter Widum. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  19. Wiesauer: Wegkapelle auf dem Tramsweg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  20. Gruber, Wiesauer: Evangelische Kirche, Markuskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  21. Wiesauer: Gedenkstein Dominikus Tasch. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  22. Wiesauer: Straßenbrücke, Gerberbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  23. Pümpel, Wiesauer: Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariae Himmelfahrt. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  24. Pümpel, Wiesauer: Friedhof Landeck. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  25. Gruber, Wiesauer: Friedhofskapelle, Totenkapelle, Leichenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  26. Wiesauer: Kriegerdenkmal für die beiden Weltkriege. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  27. Gruber, Wiesauer: Kriegergedächtniskapelle, Herz-Jesu-Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. Mai 2016.
  28. Wiesauer: Laufbrunnen hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbrunnen in Bruggen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juni 2015.
  29. Gruber, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Unterhöf, Unterhöfkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  30. Gruber, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle hl. Johannes Nepomuk, Nepomukkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Mai 2016.
  31. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.