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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neudorf bei Staatz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neudorf bei Staatz enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Neudorf bei Staatz.

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Kirchstetten/Thermalhotel
ObjektID: 10249
Kirchstetten 1
Standort
KG: Kirchstetten
Das Schloss Kirchstetten ist eine dreiflügelige Barockanlage mit dominierendem Haupttrakt, die von einem Park und einer Ziegelmauer umgeben ist. Das ehemals vierflügelige Wasserschloss aus dem frühen 17. Jahrhundert verfügt über Kernbauten aus dem 16. Jahrhundert. Eine Neugestaltung und ein Ausbau des Haupttraktes durch Johann Bernhard Fischer von Erlach erfolgte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Matthias von Suttner.
Hauptartikel: Schloss Kirchstetten

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Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 10250
Kirchstetten 2
Standort
KG: Kirchstetten
Westlich von Schloss steht ein hakenförmiges Wirtschaftsgebäude aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit pilastergerahmtem Torturm über korbbogiger Einfahrt mit Vasenaufsätzen. Er hat profilierte Steingewändefenster sowie Stallungen und Wirtschaftsräume mit Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölben. Am Westtrakt ist ein steinerner Wandbrunnen mit reichem plastischem Dekor und Putten auf einem geschwungenen Steinsockel zu sehen.

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Jubiläums-Volksschule
ObjektID: 99508
Kirchstetten 65, 66
Standort
KG: Kirchstetten
Die späthistoristische Volksschule von Kirchstetten verfügt über Portal- und Fensterrahmungen. Sie wurde in der Zeit um 1900 errichtet.

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Figurenbildstock hl. Joachim
ObjektID: 18523

Standort
KG: Kirchstetten
An der westlichen Ortseinfahrt steht auf einer toskanischen Säule eine Figur des hl. Joachim aus der Zeit um 1800.

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Rochuskapelle
ObjektID: 18524

Standort
KG: Kirchstetten
Die Rochuskapelle nördlich von Kirchstetten ist eine hohe Wegkapelle aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts mit geschwungenem Giebel. Innen zeigt sie ein Kalottengewölbe und eine Putzgliederung. Die Kapelle beherbergt eine Holzfigur des hl. Rochus aus der Zeit um 1700 sowie ruinöse Leinwandbilder der Heiligen Rosalia und Sebastian, die vermutlich im 19. Jahrhundert angefertigt wurden.

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Kath. Filialkirche hl. Geist
ObjektID: 10251

Standort
KG: Kirchstetten
Die auf einer platzartigen Erweiterung in Kirchstetten gelegen Filialkirche hl. Geist ist eine von Friedhof und Mauer umgebene Chorturmkirche mit einem romanischen Langhaus des 13. Jahrhunderts und einem gotischen Chor. Das Langhaus verfügt über regelmäßiges Quadermauerwerk, nördlich romanische Rundbogenfenster in tiefer Laibung, südseitig ausgebrochene Rechteckfenster, eine glatte Westfront und ein Satteldach. Der hohe gotische Chor hat einen geraden Schluss, an der Südseite Maßwerkfenster mit Dreipassformen aus der Zeit um 1400 und am westlichen Chorturmgiebel ein Schartenfenster. Der wuchtige quadratische Chorturm wird von einem Zeltdach bekrönt. Südseitig erhebt sich ein eingeschoßiger Sakristeianbau aus dem 18. Jahrhundert.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 10252

Standort
KG: Kirchstetten
Südlich der Kirche steht in einer nach Osten halbrund geschlossenen Nische mit Scheitelmuschel auf einem geschwungenen Postament mit Volutenansätzen eine Statue des hl. Johannes Nepomuk aus der Zeit um 1730.

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Flur-/Wegkapelle
ObjektID: 18531
vor Neudorf 275
Standort
KG: Neudorf
Die Wegkapelle beim Haus Nummer 275 in Neudorf ist ein rund geschlossener Bau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der durch Rundnischen gegliedert ist.

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Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 18525
Neudorf bei Staatz
Standort
KG: Neudorf
Die 1724 errichtete Pfarrkirche hl. Nikolaus am Hauptplatz von Neudorf ist ein mächtiger, nach Westen ausgerichteter Spätbarockbau mit 1808 erbautem Fassadenturm und hohem Satteldach. Der Saalbau zeichnet sich durch ein querschiffartig ausgeweitetes Joch vor dem korbbogig geschlossenen Altarraum aus. Der zweigeschoßige, der Ostfront vorgestellte Turm verfügt über Pilastergliederung, einen geschwungenen Uhrengiebel, einen achtseitigen Spitzhelm sowie eine östlich vorgestellte, übergiebelte Vorhalle und wird von schlichten Anbauten flankiert. Nördlich des Chores befindet sich ein eingeschoßiger barocker Sakristeianbau und im Süden ein neuerer Anbau.

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Mariensäule, Maria Immaculata
ObjektID: 18535
am Hauptplatz
Standort
KG: Neudorf
Die Mariensäule auf dem Hauptplatz von Neudorf ist mit 1854 bezeichnet.

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Pfarrhof
ObjektID: 55110
Neudorf bei Staatz 176
Standort
KG: Neudorf
Datei hochladen Bildstock, sog. Heuschreckenkreuz
ObjektID: 99501

Standort
KG: Neudorf
Das sogenannte Heuschreckenkreuz bei Neudorf ist mit „1338 IHS“ bezeichnet.

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Wegkapelle, Nothelfer-Kapelle
ObjektID: 18530

Standort
KG: Neudorf
Die Nothelfer-Kapelle an der nördlichen Ausfahrtstraße ist ein barocker, lisenengegliederter Bau mit Rundapsis und geschwungenem Giebel aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Inneren befindet sich ein barockes Bild der Vierzehn Nothelfer.

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Bildstock Weißes Kreuz
ObjektID: 18534

Standort
KG: Neudorf

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Kath. Pfarrkirche hl. Antonius von Padua
ObjektID: 18536

Standort
KG: Zlabern
Die im Jahr 1867 errichtete Pfarrkirche hl. Antonius von Padua in der Ortsmitte von Zlabern ist ein neugotischer, dreiseitig geschlossener Saalbau mit Strebepfeilern. Spitzbogenfenstern. Die Giebelfassade hat zwischen Pilastern einen leicht vorgezogenen Mittelteil mit Spitzbogenportal. Über verkröpftem Traufgesims erhebt sich ein Turmgeschoß mit Eckpilastern, spitzbogigen Schallfenstern und Giebelspitzhelm. Im dreijochigen Langhaus und im Chor ruht auf Wandpfeilern ein Platzlgewölbe über Gurtbögen. Im Westen erhebt sich auf toskanischen Säulen die Empore. Die Ausstattung stammt aus der Zeit um 1900.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Neudorf bei Staatz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.