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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Veit an der Glan

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Veit an der Glan enthält die 68 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Veit an der Glan.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 105305

Standort
KG: Hörzendorf
Südlich der Pfarrkirche Heiliger Georg gelegen. Rechteckiger romanischer Bau mit mächtiger Rundapsis. Flachdecke. Beinhaus im Untergeschoß. Ursprünglich im Osten gelegener Eingang zu späterem Zeitpunkt an Nordseite verlegt. Als Türsturz ein kannelierter römerzeitlicher Pilaster; im Inneren eine Votivinschrift für Jupiter Dolichenus von Ti. Claudius Quitilianus und Rutenia Severina (CIL III 4790). 1987 Innenrestaurierung.

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 68356

Standort
KG: Hörzendorf
Urkundlich 1087, 1136 erwähnt. Von Friedhofmauer umgeben; über dem Friedhofsportal Mosaik bezeichnet Josef Pfefferle 1936. Gotische Kirche, im Mauerwerk des Langhauses romanisch. Im Barock nach Westen verlängert (mit äußerem südlichem Emporenaufgang). Gotischer Chor mit zweistufigen Strebepfeilern; mächtiger gotischer Turm an der Chor-Südseite, Glockengeschoß barock, achtseitiger geschweifter Spitzhelm; barocker Kapellenzubau an der Chor-Nordseite. Steinplattldächer.

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Schloss Niederdorf
ObjektID: 34839
Niederdorf 2
Standort
KG: Niederdorf
Östlich von Hörzendorf. Im 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Hagen. Renaissancebau über hufeisenförmigem Grundriss, Mitte 16. Jahrhundert. Stark erneuert, ein südlicher Flügel abgetragen. Reste von Sgraffitomalereien um Portal und Fenster. Über dem Südportal Doppelwappen Hagen und Welzer.

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Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 68360
Streimberg
Standort
KG: Niederdorf
Urkundlich 1266 erwähnt. Kleiner romanischer Bau mit Dachreiter im Osten; hölzerne Flachdecke mit bemalten Leisten, hochgelegene Fenster. Gewölbte Rundapsis. 1997 Neueindeckung mit Steinplattln. Im Mauerwerk der Kirche zahlreiche Spolien römerzeitlicher Grabbauten, darunter an der nordwestlichen Außenecke das Fragment eines Attisreliefs (CSIR II/5, 664), an der südöstlichen Außenecke Relieffragment mit einer Dienerdarstellung (CSIR II/5, 661), ferner Friesbalken mit vegetabilen Ornamenten (CSIR II/5, 530, 540) und, über dem Portal, Teil einer Firstkappe mit medusenartiger Protome (CSIR II/5, 602).
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ObjektID: 34831
Karlsberg
Standort
KG: Projern
Auf einem bewaldeten, über 700 Meter hohen Bergkegel. Erbaut wurde die ehemalige romanische Burg von Karl von Projern (nachweisbar 1137–1164), sein Sohn (?) (gestorben 1214) nannte sich 1169 bereits Wichard I. von Karlsberg. Seit 1245 waren die Karlsberger Marschalle von Kärnten. 1294 fiel die Burg an den Tiroler Konrad von Aufenstein († 1338). 1368 an die Habsburger. Reste des auf der höchsten Stelle gelegenen romanischen Bergfrieds, ursprünglich mindestens viergeschoßig, die Ecken mit Marmorquadern, vor 1688 (wegen Baufälligkeit) gesprengt. Nördlich davon am Steilabsturz quadratischer romanischer Vorwerksturm. Von der Kapelle Reste der Seitenmauern und Apsis.[2]
Hauptartikel: Burg Karlsberg (Kärnten)

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Schloss Karlsberg
ObjektID: 34832
Karlsberg 1
Standort
KG: Projern
Westlich der Burgruine. Bau des 17. Jahrhunderts mit Veränderungen des 19. Jahrhunderts, östlicher Kapellenanbau 18. Jahrhundert. Wahrscheinlich im zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts unter Karl-Rudolf Freiherrn von Wangler erbaut. 1687 erwarb Kardinal Johann Freiherr von Goëss Karlsberg; seither im Besitz der Familie Goëss. Zweigeschoßiger um einen rechteckigen Hof gelagerter Bau. Die Fenster des Obergeschoßes mit Sturz. Korbbogiges Westportal bezeichnet 1697, zwischen geschwungenen Giebelanläufen Wappenkartusche der Grafen Goëss.[2]
Hauptartikel: Schloss Karlsberg (Kärnten)
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ObjektID: 105333
Karlsberg 1
Standort
KG: Projern
An der Südseite etwas erhöht angebaut die 1728 von Graf Johann Anton Goëss gestiftete Kapelle heiliger Karl Barromäus; über der Nordwestecke der Kapelle ein Glockentürmchen mit Laterne und Zwiebelhelm. Stiegen zum westlichen Eingang. In der südlichen Konche Altar bezeichnet 1695, Ädikula über kleinem Sockel mit seitlichen Konsolfiguren unter Baldachinbögen, gesprengter Segmentgiebel mit kleinem Bild im Strahlenkranz, Akanthuszierat am Sockel, Gebälk und Baldachinen, Gemälde (von Ferdinand Steiner?) hl. Karl Barromäus, seitlich Schnitzfiguren Heilige Petrus und Johannes Evangelist; im gesprengten Giebel querovales Bild Maria mit liegendem Jesuskind, in geschnitztem Rahmen, Puttenköpfe in Wolken, seitlich geschnitzte Engel. An der Nordwand Oratorium (sekundär verwendet), um 1730, bekrönt von zwei geschnitzten Engelfiguren, die das Doppelwappen des Kardinals von Gurk, Freiherr von Goëss (gestorben 1697), halten. An den Wänden Schnitzfiguren von Heiligen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zwei Sakristeischränke Ende des 17. Jahrhunderts. Gemälde am Gang, mit Wappen S. B. von Lind, bezeichnet 1516. Glocke von Georg Seisser, bezeichnet 1638.[2]

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Kath. Filialkirche hl. Martin und Friedhof
ObjektID: 105310
Karnberg 76
Standort
KG: Projern
Die Kirche ist ein kleiner gotischer Bau; im 19. Jahrhundert wurde sie umgebaut und um den Turm erweitert. Zur Einrichtung zählen ein Schnitzhochaltar (um 1680) und ein spätgotischer Flügelaltar.
Hauptartikel: St. Martin (Karnberg)
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ObjektID: 62720
Projern 1
Standort
KG: Projern
Südwestlich der Pfarrkirche, zweigeschoßiger Bau, gemalte Eckquaderung 16. Jahrhundert, barocke Fensterkörbe.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Rupertus und Friedhof
ObjektID: 62719
Projern 5, OG
Standort
KG: Projern
Von Friedhofsmauer umgeben. Urkundlich erst 1388, doch wahrscheinlich Gründung des 11. Jahrhunderts. Im Kern romanischer Bau, im 16. und 18. Jahrhundert verändert. Spätgotischer Chor mit zweistufigen Strebepfeilern. Vorgestellter barocker Westturm, mit Spitzhelm von 1884. 1994 Restaurierung Turmfassaden. An der Westfassade und Nordwestecke zahlreiche römerzeitliche reliefverzierte Spolien, darunter ein Relief mit Darstellung eines Opferdieners (CSIR II/3, 227) sowie ein Eckpfeiler mit zwei Schreiberdarstellungen, ferner einzelne reliefverzierte Grabbauteile mit Darstellungen von Tierjagden (CSIR II/5, 576) und Fabelwesen (CSIR II/4, 374, 375, 376) und das Fragment eines Trauergenius-Reliefs (CSIR II/4, 347). In der Nordmauer Fragmente von Grabbauten wie ein Opferdienerin- Relief, ein Friesbalkenstück mit Darstellung eines Fabelwesens und ein Architravstück mit vegetabilem Ornament (C 186, 71).[3]

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Spätantike Höhensiedlung Gratzerkogel
ObjektID: 42173
Gratzerkogel
Standort
KG: St. Donat
Römerzeitliches Kastell südwestlich von Schloss Stadlhof, zwischen Bundesstraße und Eisenbahn gelegener bewaldeter Hügel. An wichtiger Nord-Süd-Verbindung gelegen, im 5. Jahrhundert nach Christus von Restbevölkerung der zu dieser Zeit bereits aufgegebenen Provinzhauptstadt Virunum als letzte zentrale Residenz des Virunenser Bischofs über älteren Vorgängerbauten errichtet. Diese zweite Siedlungsperiode durch Awaren-Slawen-Invasion um 600 nach Christus durch Zerstörung des Kastells beendet. Grundrisse zweier parallel zueinander angeordneter frühchristlicher Kirchenbauten freigelegt. Nördlicher Bau einschiffige Saalkirche mit ostseitiger Rundapsis und freistehender halbrunder Priesterbank. Südlich davon einschiffige, rechteckige Saalkirche mit freistehender hufeisenförmiger Priesterbank und angebauter Sakristei im Norden. Dazugehöriges Gräberfeld im Talbereich zur antiken Durchzugsstraße hin (heutige alte Landesstraße).
Hauptartikel: Grazerkogel

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Stadelhof
ObjektID: 34841
Pflugern 12
Standort
KG: St. Donat
Südlich von St. Donat erhöht über der Bundesstraße. Urkundlich 1599 erwähnt, erhielt seine heutige Gestalt um 1770/1780. Sieben- und dreiachsige Anlage mit zwei zurückgesetzten einachsigen Seitenflügeln. Bemerkenswerte spätbarocke Westfassade.
Hauptartikel: Schloss Stadelhof

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Kath. Pfarrkirche hl. Donatus und Friedhof
ObjektID: 63010
Hochosterwitzer Straße 10
Standort
KG: St. Donat
Der im Kern romanische Bau ist mit einem barocken Hochaltar (1749, Werkstatt Johann Pacher) und zwei Seitenaltären aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet. Zahlreiche römerzeitliche Inschriftssteine, Skulpturen und Reliefs aus den Gräberfeldern von Virunum sind an der Kirche eingebaut, einige auch in der Kirchhofmauer.[4]

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Friedhofskapelle
ObjektID: 68359

Standort
KG: St. Donat

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Kath. Filialkirche hl. Andreas
ObjektID: 68358
St. Andrä
Standort
KG: St. Donat
Die kleine romanische Kirche mit spätgotischem Chor mit Kreuzrippengewölbe wurde nach zwischenzeitlicher Profanierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt und enthält drei schlichte barocke Altäre. Steinplattldach und Dachreiter.[5]

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Herrenhaus, Schletterhof
ObjektID: 34795
Donatusweg 2
Standort
KG: St. Donat
Das repräsentative zweigeschoßige Herrenhaus wurde im 17. Jahrhundert über einem älteren Kern errichtet. Fassadengestaltung Mitte des 19. Jahrhunderts.[6]

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Steingewölbebrücke und Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 105329
Glandorf
Standort
KG: St. Donat
Die zweibogige, gemauerte Brücke aus dem 18. Jahrhundert trägt eine Statue des Johannes Nepomuk aus derselben Zeit.[7]
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ObjektID: 63270
Gerichtstraße 9
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Bezirksgericht ist ein 1926 errichteter dreigeschoßiger, 13-achsiger Bau mit einem Fassadenturm. 1998 erfolgte ein Umbau des Gefangenenhauses.[8]

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Polytechnikum, Volks-, Musikschule
ObjektID: 63276
Bahnhofstraße 11
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Schulgebäude ist ein monumentaler dreigeschoßiger Dreiflügelbau mit späthistoristischer Fassadengliederung, der nach Plänen von Michael Wank erbaut wurde. Der Mitteltrakt wurde 1892 errichtet, der Nordwesttrakt folgte 1899 und der Südosttrakt 1907.[9]

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Stadtbefestigung (Gesamtanlage) und archäologisches Fundhoffnungsgebiet (ehem. Befestigung)
ObjektID: 67865
Botengasse
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Es handelt sich großteils um öffentliche Verkehrsflächen knapp außerhalb der heute noch sichtbaren Befestigungsanlagen, die zum Teil als archäologische Fundhoffnungsgebiete gelten.
Anmerkung: Die eindrucksvollen erhaltenen Teile der Stadtbefestigung sind separat unter Schutz gestellt, siehe Stadtbefestigung

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Kloster-/Stiftskirche Zu unserer lieben Frau
ObjektID: 63312
Bürgergasse
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die ehemals zu einem Kloster gehörende Kirche ist ein langgestreckter frühgotischer Bau mit massiven Strebepfeilern und schlankem Turm, an der Südseite mit barocken Kapellen- bzw. Sakristeianbauten. Im Gewölbe Reliefsteine aus dem 14. Jahrhundert. Zur Einrichtung zählen der barocke Hochaltar (ein Hauptwerk Johann Pachers), eine bemerkenswerte Orgel (Brüstungspositiv unterhalb des Hauptwerkes in gemeinsamem Kasten) und mehrere alte Grabplatten.

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Sog. Herzogsburg samt anschließendem Teil der Stadtmauer
ObjektID: 34819
Burggasse 9
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgehende Anlage an der Nordostecke der Altstadt wurde in den 1520er Jahren als landesfürstliches Zeughaus ausgebaut. Sie besteht aus dem schlichten Osttrakt mit gotischen Portalen, einem quadratischen Eckturm im Nordosten, dem Nordttrakt mit Lauben, und dem Westtrakt (Wohnflügel) mit doppelgeschoßigen Arkaden. Spätgotische Steingewände an Fenstern und Türen; teilweise noch Eisentüren aus der Bauzeit.
BW Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 130996

seit 2017

Burggasse 11
Standort
KG: St. Veit an der Glan

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Bildstock, Friesacher Kreuz
ObjektID: 93034
Friesacher Straße
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Friesacher Kreuz, auch Kölnhofer Kreuz genannt, steht an der Kreuzung Friesacher Straße − Kölnhofallee. Der hohe Sockel des rundbogigen offenen Steinbildstocks ist mit 1602 bezeichnet. Abschlussgiebel und Helm stammen aus dem 19. Jahrhundert.[10]

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Villa/Landhaus
ObjektID: 93012
Glangasse 71
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Herrenhaus aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts gehörte zu einer Papiermühle, die von 1550 bis 1863 existierte. Das barocke zweigeschoßige Haus mit korbbogigem Eingangsportal, Satteldach und Riesenpilasterordnung besitzt eine ornamentale Fensterrahmung, die teils plastisch, teils gemalt ausgeführt ist.[8]
Datei hochladen Münzturm
ObjektID: 93013
Grabenstraße 32
Standort
KG: St. Veit an der Glan
1220 wurde in St. Veit die älteste erhaltene Münze mit deutscher Inschrift im deutschen Sprachraum geprägt: ein Halbbrakteat mit dem Bildnis des Herzogs und des heiligen Veit sowie Kreuz und Sternen auf der Rückseite.[11]

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Rondelle/Münzturm
ObjektID: 34817
Grabenstraße 39
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der mit 1532 bezeichnete, später stark erneuerte Basteiturm befindet sich an der Nordwestecke der Stadtmauer.
Datei hochladen Schüsselbrunnen
ObjektID: 93017
Hauptplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Schalenbrunnen besteht aus einer polygonalen Stufenbasis, einem Sockel mit Wappenschilden von 1566, einer großen marmornen Schale von einem römerzeitlichen Brunnen aus Virunum und als Bekrönung der Bronzefigur des Schüsselbrunnbartele, wohl die Darstellung einer städtischen Amtsperson des späten 15. Jahrhunderts.[10]

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 68352
Hauptplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die Pestsäule wurde 1715/1716 von Angelo de Putti aus St. Veiter Marmor errichtet. Sie besteht aus einem achteckigen Stufensockel, einer Balustereinfassung mit Pinienzapfen, einem zweigeschoßigen quadratischen Aufbau mit einem abschließenden dreiseitigen Obelisk. An der Ostseite befindet sich ein Tischaltar mit der Grabfigur der heiligen Rosalia. Am Untergeschoß sind eine Inschriftentafel und der Reichsadler mit dem Stadtwappen angebracht. Am breiten Gesims stehen die Statuen der Maria Immaculata, der Pestheiligen Sebastian und Rochus sowie zweier weiterer Heiliger. Am Fuße des Obelisken sitzen Gottvater und Sohn, darüber ist die Heilig-Geist-Taube angebracht. Der Obelisk wird vom Auge Gottes bekrönt.[10]
Datei hochladen Florianibrunnen (Walter von der Vogelweide-Brunnen)
ObjektID: 68349
Hauptplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das breite, polygonale Becken des Brunnens wurde wahrscheinlich nach dem Brand von 1676 errichtet und im 19. Jahrhundert um den zweiteiligen Schalenaufbau erhöht. Die von Lajos Szadai 1960 geschaffene Bronzefigur stellt Walther von der Vogelweide dar und ersetzte die ursprüngliche Florianistatue.[10]

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 63358
Hauptplatz 1
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Rathaus ist ein dreigeschoßiger, im Kern gotischer Bau. Die spätbarock prunkvoll umgestaltete Fassade ist eine der bedeutendsten Kärntens. Der dreigeschoßige Arkadenhof geht auf das 16. Jahrhundert zurück und wurde 1998 überdacht. Ein Saal des Gebäudes wurde 1754 mit einer reich stuckierten Decke versehen.
Hauptartikel: Rathaus Sankt Veit an der Glan

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Bürgerhaus
ObjektID: 34821
Hauptplatz 2
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der dreigeschoßige, fünfachsige Bau mit einem spätgotischen Kern wurde im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts mit einer neuen Fassade versehen. An der Ecke zur Pogatschniggasse steht unter einem gotischen Baldachin mit neuer Verdachung eine Holzfigur des Jesusknaben als Erlöser aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Arkadenhof wurde 1974 mit dem Rathaus verbunden und beherbergt ein Lapidarium.[12]

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Gasthaus Zur Post
ObjektID: 34822
Hauptplatz 6
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die breite sechsachsige Fassade besitzt im Mittelteil ein gekuppeltes Renaissancefenster mit stark erneuerten nachbarocken Stuckrahmungen. Am Rundbogenportal ist das Hauszeichen der Gleismüllner zu sehen. Im Hausflur dient ein Römerstein als Gewölbeauflager. Der Stein stammt von einem Votivaltar für Victoria aus dem Jahre 267 nach Christus. Daneben steht ein einfach profiliertes spätgotisches Portalgewände mit zwei Hauszeichen. Im Obergeschoß befindet sich eine breite gratgewölbte spätgotische Halle. Das zweigeschoßige gotische Hinterhaus besitzt Erdgeschoßlauben und darüber einen offenen Gang mit einem einfachen spitzbogigen gotischen Torgewände und Eisentüren.[13]

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Bürgerhaus
ObjektID: 34823
Hauptplatz 7
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das im Kern spätmittelalterliche Stadthaus mit einem korbbogigen barocken Portal wurde um 1900 an der Platzfassade erneuert. Das offene quadratische Treppenhaus ist mit toskanischen Säulchen des 17. Jahrhunderts ausgestattet. Der kleine quadratische Hof besitzt spätmittelalterliche Arkaden und Türen. Im größeren Hof befinden sich dreigeschoßige spitz- und rundbogige Arkaden aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Vom Keller bis ins Obergeschoß haben sich Gewölbeforen des 16. Jahrhunderts erhalten.[13]
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ObjektID: 42718
Hauptplatz 9
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus ist ein im Kern spätgotischer drei- bzw. zweigeschoßiger Bau mit frühbarocken Veränderungen. Die Fassaden wurden im 18./19. Jahrhundert erneuert. Das Rechtecksportal mit Hauszeichen ist mit 1692 bezeichnet. Die platzseitige Hoffassade besitzt eine dreigeschoßige Arkadenfront.[13]
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ObjektID: 34824
Hauptplatz 10
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das dreigeschoßige, sechsachsige Haus mit einer frühbarocken Hauptfassade steht am Kreuzungspunkt der beiden die Altstadt teilenden Platz- bzw. Straßenachsen. Vor dem Portal steht ein dreigeschoßiger Vorbau aus erkerartigen Lauben aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Halle im ersten Obergeschoß stammt aus derselben Zeit.[13]

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Steinfigur des hl. Vitus (Veit) mit Konsole, Nische und Baldachin
ObjektID: 80735

seit 2017

Hauptplatz 14
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die spätgotische Steinfigur Hl. Veit an der Fassade stammt etwa von 1460/1470.[13]
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ObjektID: 34825
Hauptplatz 15
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus mit einer fünfachsigen josephinischen Fassade mit einfacher Pilastergliederung besitzt ein spätgotisches Rundbogenportal und darüber einen Erker auf Konsolen. An allen vier Seiten des Hofes befinden sich spätgotische Lauben und Arkaden des 16. und 17. Jahrhunderts. In der nördlichen Ecke hat sich ein durch alle drei Geschoße reichender älterer Turm erhalten.[13]
Datei hochladen Bürgerhaus, Rathauscafe
ObjektID: 34826
Hauptplatz 19
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus besitzt eine um 1730 entstandene barocke Fassade mit stuckierten Pilastern und reichen Fensterumrahmungen.[14]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 34827
Hauptplatz 23
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das dreigeschoßige Haus mit einem kleinen Laubenhof stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert und wurde nach dem Stadtbrand von 1826 an der Fassade erneuert. Das Gebäude besitzt spätmittelalterliche Portale und Gewölbe in allen Geschoßen. Im ersten Obergeschoß befindet sich ein Lichtpfeiler. In der tonnengewölbten Einfahrt steht ein spätgotisches Kragsteinportal. Im Hof haben sich kreuzgratgewölbte Lauben aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhalten.[14]

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Bezirkshauptmannschaft
ObjektID: 34828
Hauptplatz 28
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus wurde um 1780 an der Stelle der mittelalterlichen 14-Nothelferkirche erbaut. Der siebenachsige, dreigeschoßige Bau mit rustizierenden Sockel besitzt eine klassizistische Pilasterfassade. Die Fenster sind mit schwerer Giebelbekrönung und sparsamer Zopfornamentik verziert. Das von Pilastern eingefasste Korbbogenportal vom Ende des 18. Jahrhunderts wurde mit einem modernen Wappen versehen. Der nördlich gelegene Wirtschaftstrakt besitzt Stichkappen-Tonnengewölbe des 16./17. Jahrhunderts.[14]
Datei hochladen Verkehrsmuseum
ObjektID: 63359
Hauptplatz 29
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das dreigeschoßige, vierachsige Haus mit einer schlichten Fassade aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und einfachen Pfeilerarkaden an der Hofseite besitzt im ersten Obergeschoß und im Erdgeschoß spätmittelalterliche Gewölbe sowie im Keller eine Halle mit Mittelstütze. Zwei Gedenksteine am Haus erinnern an die Kärntner Volksabstimmung. Im Gebäude ist ein Verkehrsmuseum untergebracht.[14]

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Feuerwehrhaus
ObjektID: 70987
Herzog Bernhard Platz 7
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die ehemalige Kaserne besitzt am Hintergebäude einfache korbbogige Arkaden, Stichkappentonnengewölbe mit aufgeputzten Graten und einem Mittelstützenraum aus dem 16. Jahrhundert.[8]

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Kalvarienbergkapelle Maria Loreto und Wegkapelle
ObjektID: 92999
Kalvarienbergstraße
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die schlichte, 1658 erbaute Kapelle mit Steinplattldach ist mit Altären von Johann Pacher ausgestattet. Die originale barocke Wandbemalung wurde 1990 freigelegt. Zum Kreuzweg auf dem Kalvarienberg gehört ein barocker Bildstock von Johann Pacher.

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Aufnahmsgebäude
ObjektID: 63289
Karl-Wagner-Platz 1
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Bahnhof ist ein 1911–1913 von Hans Granichstaedten errichteter, langgestreckter, 1-2geschoßiger, späthistoristischer Bau. Das Abfertigungsgebäude besitzt an der Hauptschauseite einen Ziergiebel und einen vorspringenden Glockenturm mit einem Zinnengesims und einem oktogonalen Laternenaufsatz. An den Bahnsteigen haben sich die Eisenkonstruktionen aus der Bauzeit erhalten.[7]

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Kath. Pfarrkirche, Stadtpfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 63261
Kirchplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die Stadtpfarrkirche ist eine große Chorturmkirche mit mehrfach abgetreppten Strebepfeilern und einem großen romanischen, Ende des 19. Jahrhunderts umgestalten Trichterportal. An der Außenwand zahlreiche alte Grabsteine und -platten. Die Arkaden im dreischiffigen Langhaus stammen vom romanischen Bau; die zunächst spätgotische Orgelempore wurde mehrmals um- und ausgebaut. Die barocke Einrichtung ist aufgrund eines Brandes (1829) nur teilweise erhalten; Altäre von Johann Pacher.

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Pfarrhof
ObjektID: 63257
Kirchplatz 1
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Pfarrhof ist ein modernisierter, im Kern spätmittelalterlicher, dreigeschoßiger Bau mit Pfeilerarkaden an der Südostseite. An der Fassade ist ein Steinrelief der heiligen Dreifaltigkeit aus dem 18. Jahrhundert angebracht. In der Eingangshalle ist ein Sandsteinrelief von der Tumba Konrads von Kraig († 1392), das ursprünglich aus der Klosterkirche stammt, aufgestellt. Darauf sind die thronende Muttergottes, ein Stifter sowie die Apostelfürsten Petrus und Paulus dargestellt. Der Treppenaufgang wurde mit einem im 17. Jahrhundert gefertigten Gitter aus der um 1900 abgetragenen Florianikapelle versehen.[8]

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Karner hl. Michael
ObjektID: 68351
Kirchplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Karner ist ein im Kern romanischer Rundbau, mit spätgotischem Gewölbe des 15. Jahrhunderts. 1930 wurde er zu einer Kriegergedächtnisstätte umgestaltet; die entsprechende Ausmalung von Suitbert Lobisser wurde aber 1958 wieder übermalen. Der Karner enthält ein bemerkenswertes, überlebensgroßes spätgotisches Kruzifix.[15]
Datei hochladen Bürgerhaus, Hintertrakt von Hauptplatz 15
ObjektID: 34833
Kirchplatz 6
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Beschreibung bei Hauptplatz 15.

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Bürgerhaus
ObjektID: 34829
Botengasse 1
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus mit spätmittelalterlichem Kern hat zum Herzog-Bernhard-Platz hin eine schlichte fünfachsige Fassade aus dem 19. Jahrhundert, auf der Fassade zur Botengasse hin haben sich Reste des um 1600 entstandenen Putzdekors erhalten. Der Innenhof besitzt an zwei Seiten dreigeschoßige Arkadengänge, die aber im zweiten Obergeschoß teilweise vermauert sind. Im straßenseitigen Erdgeschoß befinden sich zwei spätmittelalterliche Räume. Im einen ruht ein Sterngewölbe mit Stuckgraten auf einem achtseitigen Mittelpfeiler, der andere hat ein Tonnengewölbe mit versetzten Stichkappen.[8]

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Schloss Kölnhof
ObjektID: 34830
Kölnhofallee 17
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das auf einen älteren Bau zurückgehende Schloss wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Johann Georg Hagenauer um- und ausgebaut; frühklassizistische Fassadengestaltung. Im Erdgeschoß sind Gewölbe des 15. Jahrhunderts und gotische, geschmiedete Fenstergitter erhalten.
Hauptartikel: Schloss Kölnhof

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Evang. Pfarrkirche A.B. und Pfarrhof
ObjektID: 63307
Martin-Luther-Straße 1
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die 1910/12 errichtete Evangelische Kirche ist ein Jugendwerk des Friedrich Ohmann-Schülers Julius Schulte. Der Bau im späten Jugendstil mit secessionistischen Details und barockisierenden Elementen besitzt einen vierjochigen Saal mit über den Fenstern abgesetztem Tonnengewölbe. Westlich des Kirchenschiffes steht der Turm, an der Südseite schließt das Pfarrhaus an. Im Mansardhelm des Turmes befindet sich ein Zimmer, das von der städtischen Feuerwehr als Aussichtsplattform genutzt wurde. Im Inneren birgt die Kirche einen Kanzelaltar mit einem Majolikarelief an der Altarwand, welches den lehrenden Christus darstellt. Die Turmfassaden wurden 1994 restauriert, die Farbigkeit von 1914 wurde bei der Innenrestaurierung 1987 wiederhergestellt.[16]

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Richtkreuz von St. Veit an der Glan
ObjektID: 105328
Muraunberg
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der massive, quadratische Nischenbildstock aus dem 16. Jahrhundert wird von einem pyramidenförmigen Steinplattldach bedeckt.[17]

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Ehem. Bürgerspital und Spitalskirche
ObjektID: 63259
Oktoberplatz 5
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das ehemalige Bürgerspital ist ein im Kern mittelalterlicher Gebäudekomplex, der im 17. Jahrhundert erweitert und im Hof mit Lauben und Arkaden versehen wurde. Die Spitalskirche, ein kleiner gotischer Bau, wurde profaniert.

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Ansitz in der Däber
ObjektID: 34840
Parkgasse 8
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Ansitz in der Däber ist ein ehemaliger Adelssitz vom Ende des 16. Jahrhunderts. Das drei- bzw. zweigeschoßige Gebäude steht auf hakenförmigem Grundriss. Am Osttrakt ist Sgraffitodekor aus dem späten 16. Jahrhundert angebracht. Die Innenräume besitzen Gewölbe und Tramdecken. Die Anlage wurde mehrfach verändert, zuletzt wurde 1994 das Erdgeschoß umgebaut.[9]
Datei hochladen Schillerdenkmal
ObjektID: 93035
Schillerplatz
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Schillerdenkmal von 1905 bzw. 1925 wurde 1997 restauriert.[10]

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Spital/Ambulatorium der Barmherzigen Brüder ohne Osttrakt
ObjektID: 34842
Spitalgasse 26
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Vom 1876/77 durch den Grazer Stadtbaumeister Andreas Franz errichteten Krankenhaus sind nur noch der zweigeschoßige, zehnachsige Westtrakt mit späthistoristischer Fassadengliederung erhalten, von der ursprünglichen Josephskapelle nur noch der Turm. Im Turm hängen eine 1754 von Franz Ulrich Scheichel gegossene Glocke mit den Bildern der heiligen Laurentius und Johannes von Gott sowie eine 1898 von Georg Gössener und eine von der Firma Grassmayr gegossene Glocke. Das Fresko des Johannes von Gott im neuen Refektorium malte 1975 Günther Bauer.[9]
BW Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 93057

seit 2017

Unterer Platz 2
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der dreigeschoßige sechsachsige Bau - die beiden mittleren Achsen auf Kragsteinen vorspringend - hat Hofarkaden aus dem 16. Jahrhundert.[9] Unmittelbar vor einem Umbau 2017 erfolgte die Unterschutzstellung.
Datei hochladen Hotel Weißes Lamm
ObjektID: 93058

seit 2014

Unterer Platz 4, 5
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die beiden Häuser haben eine schlichte Fassade, doch einen malerischen Hof: westseitig mit doppelgeschoßiger Arkadenfront aus dem 15. oder 16. Jahrhundert.[9] Die Unterschutzstellung des zuletzt als Hotel genutzten Gebäudes verhinderte den 2013 erwogenen Umbau zu einem Kaufhaus; daraufhin wurde der Komplex von der Stadtgemeinde erworben, um durch einen mit dem Denkmalamt abgestimmten Umbau 2015/16 Mietwohnungen zu schaffen.
BW Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 68355

seit 2017

Unterer Platz 10
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 34844
Unterer Platz 19
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das Haus besitzt eine dreiachsige Fassade aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Hoftrakt ist im Erdgeschoß mit einem spitzbogigen Laubengang und im Obergeschoß mit Arkaden aus dem 16. Jahrhundert ausgestattet. Die Säulenbasen und die Knospenkapitelle entstanden teilweise um 1200 und sind in Sekundärverwendung.[9]
BW Datei hochladen Bären-Apotheke
ObjektID: 93060

seit 2017

Unterer Platz 22
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Das massige Eckhaus mit einfacher barocker Fassade weist ein erneuertes Rundbogenportal mit Wappen, Fensterläden und ein Biedermeiervordach auf.[10] Die Apotheke im Erdgeschoß befindet sich in gewölbten Räumen mit massiven Säulen.

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Vitusbrunnen
ObjektID: 105330

Standort
KG: St. Veit an der Glan
Der Vitusbrunnen ist mit 1822 und 1876 bezeichnet[10] und enthält einen Burgfriedensstein mit dem Stadtwappen von 1587. Von hier führte eine Trinkwasserleitung zum Schüsselbrunnen am Hauptplatz.[18]

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Archäologisches Fundhoffnungsgebiet (ehem. Kirche zu den 14 Nothelfern)
ObjektID: 109902
Rosengarten
Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die Kirche zu den 14 Nothelfern vom Ende des 14. Jahrhunderts wurde im 18. Jahrhundert abgetragen.[19]

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Schloss Weyer
ObjektID: 34845

Standort
KG: St. Veit an der Glan
Nahe der Wimitz gelegenes ehemaliges Wasserschloss, das anstelle eines Gutshofes 1585–1590 durch Anna von Liechtenstein-Khünburg umgebaut und erweitert wurde. Im 17. Jahrhundert zum Bistum Gurk bzw. zum Kloster St. Georgen am Längsee gehörig, anschließend im Besitz St. Veiter Familien. Seit den 1990er Jahren als Tierklinik in Verwendung. Mehrteilige Anlage mit dreigeschoßigem Torturm mit Zugbrückenportal an der breitgelagerten Westfassade.

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Stadtbefestigung
ObjektID: 129086

Standort
KG: St. Veit an der Glan
Die etwa 10 Meter hohe, aus dem 15. Jahrhundert stammende Stadtmauer ist auf mehr als 1000 Metern Länge erhalten.

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Kath. Pfarrkirche hll. Florian und Josef
ObjektID: 63422
Tanzenberg 1
Standort
KG: Tanzenberg
Die dreischiffige neuromanische Emporenbasilika mit Rundapsis wurde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts errichtet; das Innere jedoch erst in den 1980er-Jahren fertiggestellt. An der Fassade und im Inneren Mosaikbilder von Josef Pfefferle; im Inneren Wandmalereien von Valentin Oman.[20]

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Schloss Tanzenberg
ObjektID: 63423
Tanzenberg 1
Standort
KG: Tanzenberg
Das Schloss ist ein mächtiger, dreigeschoßiger Bau um einen rechteckigen Hof. Die beiden unteren Geschoße gehen auf ein Renaissanceschloss des 16. Jahrhunderts zurück, bemerkenswert die Renaissancearkaden rund um den Hof; im Nordosttrakt sind noch Bauteile einer mittelalterlichen Burg erhalten. Nach teilweisem Verfall im 19. Jahrhundert wurde die Anlage ab der Wende zum 20. Jahrhundert um- und ausgebaut.
Hauptartikel: Schloss Tanzenberg

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Veit an der Glan  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 333.
  3. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 652.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 719–720.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 710.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 720.
  7. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 857.
  8. 1 2 3 4 5 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 853.
  9. 1 2 3 4 5 6 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 854.
  10. 1 2 3 4 5 6 7 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 855.
  11. Siegfried Hartwagner: Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 207 f.
  12. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 849.
  13. 1 2 3 4 5 6 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 850.
  14. 1 2 3 4 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 851.
  15. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 844.
  16. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 847.
  17. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 856.
  18. St Veit/Glan, in: Österreichischer Städteatlas., Wiener Stadt- und Landesarchiv, Wien – Österreichischer Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung, Linz.
  19. Siegfried Hartwagner: Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 210.
  20. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 942.
  21. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.