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vom 21.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt/L–Roc

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt enthält die 785 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 1. Wiener Gemeindebezirks Innere Stadt.[1]

Denkmäler nach Straßen geordnet: A–D | E–He | Hi–K | L–Roc | Rot–Si | So–Z

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Bankgebäude
ObjektID: 40770
Landhausgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Eckhaus entstand 1839 durch Leopold Mayr. Die Gestaltung orientiert sich am benachbarten Landhaus: hoher rustizierter Sockel mit Rundbogenfenstern und -portalen, additive Fenster­gliederung. Im Hof befindet sich ein Brunnen mit Fischrelief. Von 1857 bis 1923 war das Gebäude ein Nebengebäude der Oesterreichischen Nationalbank.

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Bürgerhaus
ObjektID: 40772
Ledererhof 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Ende des 17. Jahrhunderts errichtete frühbarocke Giebelhaus mit mehrfach geknickter Fassade steht an drei Seiten frei. Über einem gebänderten Sockel sind die Fensterachsen durch Parapete vertikal verbunden. Der geschweifte und gerade schließende Giebel ist barock ausgebaut. In der Fassade sitzen plastische Rundbogenmedaillons mit Darstellungen der Muttergottes mit Kind und des heiligen Josef, davor zwei vergoldete Schmiedeeisenlaternen. Das klassizistische Portal stammt aus der Zeit um 1800.
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ObjektID: 93106
Liebenberggasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohnhaus entstand 1864 nach Plänen von Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg. Die Fassade ist durch additive Giebelfenster und Eckrisalite gestaltet. Das Pilasterportal trägt einen gesprengten Segmentgiebel mit einer Wappenkartusche mit Freiherrenkrone. Im Foyer befindet sich eine Bronzeskulpturengruppe Der Freie und die Süchtigen von Hans Jörg Limbach (1971).

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Miethaus
ObjektID: 50423
Liebiggasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1881/82 durch Andreas Luckeneder erbaut. Die Fassade weist einen Seitenrisalit auf und ist durch ein Kranzgesims abgeschlossen, das auf Konsolen ruht, die zwischen den Dachluken herabgezogen sind.

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Miethaus, Notariatskammer
ObjektID: 50425
Liebiggasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Der an drei Seiten frei stehende strenghistoristische Bau entstand 1881–1882 durch Ludwig Richter. Die Fassade ist dreigeteilt in einen rustizierten Sockel, einen durch Sichtziegel gestalteten Bereich sowie die glatt verputzte Attikazone. In den Eckrisaliten befinden sich zweigeschoßige Erker mit Volutenkonsolen, Pilastern und Hermen in Form von Karyatiden.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 20418
Liliengasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1911 nach Plänen von Rudolf Erdös errichtete spätsecessionistische Wohn- und Geschäftshaus erstreckt sich über die gesamte Länge der Liliengasse. Über eine dreigeschoßige Geschäfts­zone mit Bay Windows befindet sich eine durch Lisenen gegliederte Oberzone, deren Fensterachsen durch reichen Putzdekor (Sturzfelder mit Sternzeichen in Kartuschen) zusammengezogen sind. Das Kranzgesims trägt an den Ecken Frauenplastiken. Im Windfang des zurück­gesetzten Portals sind originale Schaukästen vorhanden. Das Foyer weist spätsecessionistischen Stuckdekor auf; das schmiedeeiserne Liftgitter sowie die originale Verglasung der Liftkabine sind noch erhalten.

Anmerkung: Identanschrift Weihburggasse 8


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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 92995
Liliengasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der Architekt Ignaz Reiser schuf 1913 das spätsecessionistische Eckhaus. Im zweigeschoßigen Geschäftssockel sind rasterförmig große Fenster und dazwischen Wandleuchten angeordnet. Darüber liegt eine Putzfassade mit weiten Korbbogenfenstern im gebänderten ersten Obergeschoß sowie eine genutete Oberzone mit vertikal verbundenen Fenstern und Balkonen mit Steinbrüstungen bzw. im obersten Geschoß französische Fenster mit Messinggittern. Die Eck- und Seitenrisalite tragen im zweiten Obergeschoß weibliche Stuckfiguren. Darüber erhebt sich ein Eckturm mit Frauenfiguren an den Ecken, dessen ursprüngliche Bekrönung nicht erhalten ist. Auch im Inneren ist die secessionistische Ausstattung (Sockel aus Marmor­platten und Geschäftsvitrinen mit Blattdekor im Foyer, originale Treppengeländer, Holzfenster mit geätzten Gläsern, geschnitzte Türen, …) erhalten.

Anmerkung: Identanschrift Weihburggasse 9


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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 40773
Lobkowitzplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1884/85 erbaute Miethaus mit Eckrustika und Eckturm ist ein strenghistoristisches Frühwerk des Architekten Otto Wagner. Dem hohen Sockel sind toskanische Riesenhalbsäulen wie Kolonnaden mit dorischem Fries und einem durchgehenden Balkon vorgestellt; die Obergeschoße sind durch additiv gereihte Fenster und einen Puttenfries zwischen den Fenstern des dritten Obergeschoßes gestaltet. Der Eckturm trägt eine Kuppel mit Laterne. An der linken Ecke befindet sich das secessionistische Portal der Galerie bei der Albertina Zetter (Inneneinrichtung: Boris Podrecca und Ingrid Schmutzer 1982/83); um 1885 entstand das späthistoristische Portal der Galerie Dr. Sternat.

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Palais Lobkowitz, ehem. Palais Dietrichstein, Theatermuseum
ObjektID: 40774
Lobkowitzplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Palais, das heute das Österreichische Theatermuseum beherbergt ist der erste bedeutende barocke Palaisbau nach der Belagerung von 1683. Es wurde 1690–1694 von Giovanni Pietro Tencalla und Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut, wobei letzterer die Pläne des ersteren in einigen Punkten abänderte. Der Fassadentypus ist hochbarock mit einem siebenachsigen Mittelrisaliten und einer Attikabrüstung mit Götterstatuen (insbesondere dieses Element geht auf Fischer zurück). Die Achsen werden von Lisenen mit rhythmisch vertieften Doppelbändern flankiert, die im Attikageschoß in Volutenkonsolen auslaufen. Das Hauptportal wird von schräg vor Pilastern gesetzten toskanischen Säulen flankiert, die Schlangenvasen und den vorgezogenen Rundbogen tragen.
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ObjektID: 121257
Lothringerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Wie das benachbarte Palais Ofenheim entstand das Gebäude 1869 nach Plänen der Architekten Romano und Schwendenwein und orientiert sich in der Gestaltung dementsprechend an dem benachbarten Palais. Erdgeschoß und Mezzanin sind rustiziert mit geohrten Fensterrahmungen mit Keilsteinen, die Fassade der darüber oberhalb eines Kordongesimses gelegenen Geschoße leicht rustiziert mit Ädikulafenstern, Fensterbankgesims und durch Putzfelder gegliederte Parapete, darüber gerade verdachte Fenster unter einem Kordongesims.

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Ehem. Palais Ofenheim
ObjektID: 93006
Lothringerstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais für den Industriellen Victor Ofenheim von Ponteuxin wurde 1867–1868 durch die Architekten Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg erbaut.

Hauptartikel: Palais Ofenheim

Anmerkung: Identanschrift Schwarzenbergplatz 15


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Georg Raphael Donner Denkmal
ObjektID: 22611
gegenüber Lothringerstraße 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal wurde 1904 von Richard Kauffungen geschaffen und 1906 enthüllt. Über einem Stufen­postament und einem Vierkantsockel mit Inschriftentafel befindet sich die bronzerne Standfigur des Bildhauers Georg Raphael Donner mit dem Modell der Statue der „Providentia“ des Donnerbrunnens am Neuen Markt.

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Josef Labor-Denkmal
ObjektID: 97265
bei Lothringerstraße 20
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Steinbüste auf hohem Sockel zum Gedenken an den Musiker Josef Labor wurde 1928 von Fritz Hänlein geschaffen.

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Stadtpalais, Ehem. Palais Montenuovo
ObjektID: 40775
Löwelstraße 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Palais erhielt 1829 durch einen Architekten aus dem Umfeld von Alois Pichl eine klassizistische Fassade mit flach rustiziertem Sockel, additiv gereihten gerade verdachten Fenstern, einem Balkon mit klassizistischem Geländer in der Portalachse und einem Pilasterportal mit Wappenschlussstein.

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Miethaus
ObjektID: 50444
Löwelstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Die Pläne für das 1876 in Formen der Neu-Wiener Renaissance errichtete Miethaus stammen vom Fürst Liechtenstein'schen Baubüro. Das Gebäude ist durch Risalite, additiv gereihte Giebelfenster und durch Halbsäulen gerahmte Fenster am Eckerker gegliedert. Das Portal ist als toskanischer Säulenportikus mit darüber angeordnetem konvex ausschwingendem Balkon gestaltet. Durch die Einfahrt gelangt man in ein achteckiges Foyer.

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Miethaus
ObjektID: 40776
Löwelstraße 18
Standort
KG: Innere Stadt
Der dreiseitig frei stehende strenghistoristische Bau in Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1880 durch Carl Schumann und Ludwig Tischler errichtet. Die Fassade ist durch säulchen- und pilastergegliederte Ädikula- und Giebelfenster gegliedert; der Mittelrisalit weist korinthische Riesenpilaster sowie eine Attika­balustrade auf. An der linken Ecke befindet sich ein abgerundeter Eckturm mit Kuppel.

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Gutenberg-Denkmal
ObjektID: 447
Lugeck
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal stammt aus dem Jahr 1900 von Max Fabiani (Architektur) und Hans Bitterlich (Bronzefigur). Auf einem gestuften Granitpostament befindet sich ein figural reliefierter Sockel (Allegorie der Morgenröte), darauf die überlebensgroße Bronzefigur Johannes Gutenbergs.

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Ehem. Warenhaus Orendi (im Regensburger Hof)
ObjektID: 50315
Lugeck 4
Standort
KG: Innere Stadt
An Stelle des mittelalterlichen Regensburger Hofes wurde 1897 durch Franz von Neumann ein an drei Seiten frei stehendes monumentales Miet- und Geschäftshaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance und des Neobarock errichtet, das sich an den Formen des Vorgängerbaus orientiert. Der Mittelteil ist von genuteten Lisenen gerahmt. Die über der hohen Geschäftszone gelegenen Geschoße weisen schräg gestellte Fensterrahmungen, Giebel­verdachungen und neobarocke Kartuschen auf; zwischen kugelbekrönten Postamenten erstreckt sich ein Balkongitter. Dem Walmdach mit Vasen und Fratzenköpfen aus Kupfer ist ein durch Pilaster gerahmter, durch Rundbogen gegliederter Attikaaufsatz vorangesetzt. In einer zentralen Halbrundnische ist eine steinerne Statue Kaiser Friedrichs III. von Theodor Friedl unter einem Metallbaldachin aufgestellt. An den Ecken befinden sich turmartige Runderker mit mehrteiligen Zwiebelhelmen, die auf figuralen Renaissancekonsolen des alten Regensburger Hofs aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts ruhen.

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Miethaus
ObjektID: 29215
Mahlerstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Wohnhaus mit additiven Segmentbogenfenstern, einem lisenengegliederten Mittelerker auf Konsolen und einem Attikageschoß mit Atlanten auf Konsolen entstand 1861/62 durch Ludwig Förster. Eine Gedenktafel erinnert an Bundespräsident Theodor Körner.

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Grand Hotel Corso
ObjektID: 29218
Mahlerstraße 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus im Stil der Neu-Wiener Renaissance ist ein Werk Julius Dörfels und entstand 1868/69. Die Fassade weist additive Ädikulafenster, einen Eckrisalit mit abgefaster Ecke und Balkonen sowie in der Attika zwei sitzende weibliche Statuen auf.
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ObjektID: 75730
Marc-Aurel-Straße 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in neobarocken Formen wurde 1889 durch Georg Rauch errichtet. Oberhalb der zweigeschoßigen Geschäfts­zone weist die Fassade additiv angeordnete reich gerahmte Fenster sowie Balkone mit Balustraden in der Beletage ab. Im Portal mit gesprengter Giebel­verdachung befindet sich eine reich geschnitzte verglaste Holztüre mit schmiedeeisernem Gitter aus der Bauzeit.
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ObjektID: 75649
Marc-Aurel-Straße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische, durch Erker gegliederte Miethaus in Formen des Neobarock entstand 1891 nach Plänen des Architekten Emil Bressler.
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ObjektID: 75980
Marc-Aurel-Straße 10-12
Standort
KG: Innere Stadt
Nach Plänen von Samuel Beer entstand 1886 das späthistoristische Eckhaus mit Ädikulafenstern im Stil der Neorenaissance.

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Riunione Adriatica di Sicurtà
ObjektID: 26754
Maysedergasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das monumentale blockhafte Bürogebäude für das Versicherungsunternehmen Riunione Adriatica di Sicurtà wurde 1911–1913 durch Ludwig Baumann erbaut. Die Ecken des an drei Seiten frei stehenden Baus sind abgerundet und abgeschrägt. Die Hauptzone der Fassade ist durch genutete Riesenlisenen, durch Parapete vertikal zusammengezogene Fenster, einen Flechtwerk- und Zahnschnittfries sowie ein Kordongesims gestaltet. Das darüber gelegene Attikageschoß ist von einer Balustrade eingefasst und an den Ecken befinden sich Knabenskulpturen. Oberhalb der Ecke ist eine zweiteilige Tambourkuppel aufgesetzt, die von Metallskulpturen umgeben ist.

Anmerkung: Identanschrift Tegetthoffstraße 7


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Brunnenanlage Die Macht zu Lande
ObjektID: 20123
Michaelerplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Errichtet wurde der Brunnen am neuen Michaelertrakt von Edmund Hellmer 1897. Auf einem Brunnenbecken erhebt sich eine Felsarchitektur mit gestürzten Giganten und einem Adler, die von einer männlichen Figur mit Schwert bekrönt wird.

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Brunnenanlage Die Macht zur See
ObjektID: 20124
Michaelerplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Errichtet wurde der Brunnen am neuen Michaelertrakt von Rudolf Weyr 1893. Auf einem Brunnenbecken erhebt sich eine Felsarchitektur mit gestürzten Giganten und einem Seeungeheuer, die von einer weiblichen Figur (die Austria) mit Schiffsbug bekrönt wird.

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Michaelertrakt
ObjektID: 13765
Michaelerplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Der Michaelertrakt ist der Anschluss an die 1729–1734 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach erbauten Winterreitschule, die beiden Fassaden gehen bruchlos ineinander über. Er wurde 1889–1893 von Ferdinand Kirschner erbaut, allerdings nach Plänen, die auf Fischer zurückgehen. Der Baukörper ist konkav geformt, die Ecken sind abgerundet mit jeweils einem Risaliten. Oberhalb der zweigeschoßigen Sockelzone weist die Hauptfassade korinthische Riesenpilaster auf, dem entsprechen an den Risaliten umlaufende Säulen. Bekrönt wird der Trakt von der kupferblechgedeckten Kuppel mit geschweiftem Tambour und vergitterten Ochsenaugen.

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Looshaus, Haus Goldman & Salatsch
ObjektID: 30462
Michaelerplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1909–1911 von Adolf Loos für die Schneiderfirma Goldmann & Salatsch erbaut und 1938 leicht verändert. Heutzutage als (auch international) wichtiges Werk der frühen Moderne anerkannt, löste es durch seinen radikalen Verzicht auf historistischen Dekor eine erregte öffentliche Diskussion aus. Es zeichnet sich allerdings durch die Verwendung edler Materialien und durch zahlreiche Bezugnahmen auf die umliegenden Gebäude aus.

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Michaelerkirche hl. Erzengel Michael, ehem. Hofpfarrkirche
ObjektID: 40779
Michaelerplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Die Kirche wurde zwischen 1220 und 1250 als Hofpfarrkirche errichtet, wobei die Chöre und wohl auch der Turm aus der Zeit nach 1327 stammen. Im 15. Jahrhundert wurden die romanischen Fenster durch gotische ersetzt, weitere Umbauten erfolgten im 17. und 18. Jahrhundert. Insbesondere der Portalvorbau mit Skulpturen von Lorenzo Mattielli stammt aus dem Jahr 1724, die klassizistische Fassade aus dem Jahr 1792. Bemerkenswert ist die Gruft, in der auch durch konstante Zugluft mumifizierte Leichen zu sehen sind.

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Kleines Michaelerhaus, Michaeler-Durchhaus
ObjektID: 40780
Michaelerplatz 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das an drei Seiten freistehende Haus mit unregelmäßigem Grundriss wurde 1732/33 von Jakob Oeckhel unter dem Einfluss Ospels erbaut und 1848 aufgestockt. Über einem genuteten Sockel und Korbbogenportal ist es additiv durch Giebelfenster gegliedert, die beim seichten Mittelrisaliten von Muscheln und Keilsteinen gekrönt werden. Bemerkenswert ist der lange Durchgang neben der Kirche zur Habsburgergasse, der durch die schlicht fassadierten Innenhöfe des Hauses führt.

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Schönbrunnerhaus
ObjektID: 75514
Milchgasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1899 von Arnold Heymann erbaut und ist ein freistehendes Wohn- und Geschäftshaus mit reicher Gliederung in neobarocken Formen. Über einer zweigeschoßigen rustizierten Geschäftszone erhebt sich die mit Riesenpilastern gegliederte Oberzone mit reich gerahmten Fenstern und Balustraden als Parapete. Das Attikageschoß mit seinen Attikagiebeln ist reich stuckiert und weist ein Metalldach mit bemerkenswertem Metalldekor auf. Vom Vorgängerhaus ist eine von Engeln getragene Kartusche mit Muttergottesrelief erhalten, die sich in der Mitte der bauchigen Fassade zur Brandstätte befindet.

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Clemens Maria Hofbauer-Denkmal
ObjektID: 20938
Minoritenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Büste Clemens Maria Hofbauers befindet sich auf einem hohen, geschwungenen Stufenpodest. Sie wurde 1913 von Virgil Rainer geschaffen, im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1958 von Oskar Thiede wiedererrichtet.

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Rudolf von Alt-Denkmal
ObjektID: 20929
Minoritenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Sitzfigur Rudolfs von Alt mit Skizzenblock auf einem Sockel wurde 1912 von Johann Scherpe geschaffen.

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Minoritenkirche Maria Schnee
ObjektID: 46784
Minoritenplatz 2a
Standort
KG: Innere Stadt
Die Kirche wurde im 3. Viertel des 13. Jahrhunderts gebaut und später mehrfach erweitert. Vor 1328 wurde die Ludwigskapelle angebaut und später mit dem Langhaus zu einem dreischiffigen Kirchenraum mit zwei Chören vereinigt. Aus dieser Zeit stammt auch das für Österreich untypische Fassadenportal, das von einer Darstellung Christus' auf einem Astkreuz dreigeteilt ist. Spätere Veränderungen betrafen vor allem Umbauten des Turmes, die Beseitigung barocker Innen­ausstattung und des Ludwigschores durch Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg 1785/86 und den Abbruch des Klosters und diverser Kirchenanbauten, für die bis 1903 die neue Sakristei nach Plänen von Victor Luntz errichtet wurde.

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Ehem. Palais Dietrichstein/Palais Mensdorff
ObjektID: 40781
Minoritenplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Palais entstand um 1755 durch den Umbau zweier frühbarocker Vorgängerbauten durch Franz Anton Hillebrand. Es ist ein dreifach abgeschrägtes Eckhaus mit barockklassizistischer Fassade. Oberhalb eines gebänderten Sockels werden die Fensterachsen durch Parapetfelder zusammengefasst, die Portalachsen sind gebändert. Die beiden Portale werden seitlich von Pilastern mit schräggestellten Kapitellen flankiert. Bedeutend ist die klassizistische Ausstattung der Beletage, insbesondere im Empiresalon.

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Palais Starhemberg, heute BMUKK
ObjektID: 50447
Minoritenplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais ist neben dem Leopoldinischen Trakt der Hofburg das einzige erhaltene Beispiel frühbarocker Palastarchitektur in Wien. Es wurde 1661–1667 unter Einfluss des oberitalienischen Manierismus erbaut. 1820 erfolgte ein spätklassizistischer Umbau der Innenräume durch Alois Pichl. Es ist ein freistehender kubischer Baublock mit additiver Fensterreihung (im Obergeschoß haben die Fenster gesprengte Segment­giebel­verdachungen) und Lisenengliederung, das Dach ist durch Gaupen rhythmisiert. Das gebänderte Halbsäulenportal mit gesprengtem Segmentgiebel wurde erst 1895 in die Mitte versetzt. Im Säulenvestibül und im Stiegenhaus befinden sich Statuen von Josef Klieber.

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Mölker Bastei, Erdwerk und Mauern der Kurtine und Rampe
ObjektID: 130480
Mölker Bastei
Standort
KG: Innere Stadt
Die Mölker Bastei, ursprünglich Schottenbastei, wurde 1531 erbaut und bis 1537 erweitert. Der Vorderteil wurde 1809 gesprengt allerdings 1811 wiederhergestellt. 1861/62 mit der Abtragung der Basteien wurde der neuere Teil abgetragen, die Rampe aus dem 16. Jahrhundert mit den darauf befindlichen Häusern blieb erhalten.

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Miethaus
ObjektID: 99058
Mölker Bastei 3
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Gebäude wurde 1869–1872 von Emil Förster erbaut. Es bildet mit dem Haus Universitätsring 12 eine Einheit, das sich mit seiner Fassade ebenfalls an das Palais Ephrussi anlehnt. Das Portal wird von Atlanten flankiert, die eine Balkonbrüstung tragen.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 113550
Mölker Bastei 5
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Schottengasse 9. Dieser Teil des Palais Ephrussi wurde 1869 von Carl Tietz erbaut, und setzt auch mit seiner Fassade den Teil des Palais am Universitätsring fort. Markantestes Element ist das Portal an der Mölker Bastei, bei dem eine dreiachsige Balkonbrüstung von vier toskanischen Säulen getragen wird.

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Pasqualati-Haus mit Beethoven-Wohnung und Adalbert-Stifter-Museum
ObjektID: 40782
Mölker Bastei 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses blockhafte klassizistische Eckhaus wurde 1791–1798 von Peter Mollner erbaut. Die Giebelfenster sind additiv gereiht und geschoßweise differenziert, an der Ecke befindet sich eine Wappenkartusche. Das Rechteckportal mit Bauinschrift setzt sich in einer platzlgewölbten Einfahrt und einem Innenhof mit Schmiedeeisenlaterne und Brunnen fort. Das Innere des zweiten Kellergeschoßes wird von Resten der Bastei aus dem 16. Jahrhundert begrenzt.

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Bürgerhaus
ObjektID: 50439
Mölker Bastei 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Wohnhaus wurde 1841 von Franz Schlierholz erbaut. Über einem rustizierten Sockel ist die Fassade durch gerade verdachte Fenster additiv gegliedert. Das Holztor weist ein Schmiedeeisengitter in der Supraporte auf, bemerkenswert ist auch das Schmiedeeisengeländer mit vegetabilem Dekor an der Wendeltreppe.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 99057

seit 2017

Mölker Bastei 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Miethaus wurde wahrscheinlich 1846 von Franz Schlierholz erbaut. Über einem rustizierten Sockel erheben sich additiv gereihte und gerade verdachte Fenster. Der Dachstuhl ist original erhalten, ferner gibt es eine Wendeltreppe und einen tonnengewölbten Keller.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 77908

seit 2014

Mölker Bastei 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Wohnhaus wurde 1845/46 von Franz Schlierholz erbaut.

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Denkmal für die Opfer der GESTAPO
ObjektID: 20923
Morzinplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal wurde 1951 von Leopold Grausam geschaffen. In einem tektonischen Aufbau aus grob behauenen Natursteinblöcken, die eine Portalsituation schaffen, tritt eine Bronzefigur hervor. Die Inschrift unter dem Titel Niemals Vergessen nimmt Bezug auf das ehemals dort befindliche Hotel Metropol, in dem sich das Untersuchungsgefängnis der Gestapo befand.

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Maria-Theresien-Platz
ObjektID: 20119
Museumsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Der Maria-Theresien-Platz geht auf die Planungen des Kaiserforums von Gottfried Semper als Platz zwischen den beiden Hofmuseen zurück. Ausgestaltet wurde der Platz in Form eines barockisierenden Gartens 1884–1888 von Adolf Vetter, aus dieser Zeit stammen auch das Maria-Theresien-Denkmal, die Brunnen sowie die um die Museen aufgestellten, gleichfalls von Hasenauer entworfenen schmiedeeisernen Leuchtkörper.

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Maria-Theresien-Denkmal
ObjektID: 20136
Museumsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal stammt aus den Jahren 1874–1888, die Architektur von Carl von Hasenauer, die Figuren von Kaspar von Zumbusch und das Programm von Alfred von Arneth. Über einem weit ausgreifenden Plateau mit Einfriedung erheben sich zwei Sockel, der obere mit gekoppelten Säulen, zwischen denen sich Reliefs in Rundbögen und davor Standfiguren (bedeutende Männer aus Verwaltung, Wissenschaft und Kunst) befinden. Auf gleicher Ebene, auf vorkragenden Postamenten stehen vier Reiterstandbilder bedeutender Militärs. Bekrönt wird das Denkmal von der Figur der Kaiserin auf dem Thron, flankiert wird Maria Theresia von vier auf dem Kranzgesims sitzenden Allegorien.

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Tritonenbrunnen
ObjektID: 20143
Museumsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die vier Brunnen am Museumsplatz wurden um 1890 Anton Schmidgruber, Hugo Haerdtl und Edmund Hofmann von Aspernburg erbaut. Sie zeigen in runden Brunnenbecken Tritonen- und Najadenfiguren, die von kleineren Figuren und anderen Attributen flankiert werden.

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Figur Rossebändiger
ObjektID: 20141
Museumsplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Rossebändiger wurden 1892/93 von Theodor Friedl und Georg Jahn geschaffen. Es sind zwei symmetrische Gruppen, wo jeweils ein Mann (ein Römer und ein Germane) versucht, ein sich aufbäumendes Pferd zu zähmen. Die Marmorstatuen nehmen Bezug auf die damaligen Hofstallungen.

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Kunsthistorisches Museum
ObjektID: 13763
Museumsplatz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden baugleichen ehemaligen Hofmuseen in Neorenaissanceformen wurden 1871–1891 von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer erbaut und zählen zu den herausragendsten Monumentalbauten an der Ringstraße. Es handelt sich um lang gestreckte risalitgegliederte Gebäude mit jeweils zwei Innenhöfen, die erhöhten Mitteltrakte sind von mächtigen Kuppeln gekrönt, die jeweils von vier Seitenkuppeln flankiert werden. Sie sind bedeutende Gesamtkunstwerke des strengen und durch die vor allem von Hasenauer konzipierte Ausstattung auch des späten Historismus. Von der Innenausstattung ragen das Deckengemälde „Apotheose der Kunst“ von Michael Munkácsy sowie vor allem die Marmorgruppe „Theseus besiegt den Kentauren“ (1805–1819) von Antonio Canova hervor.

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Naturhistorisches Museum
ObjektID: 13766
Museumsplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden baugleichen ehemaligen Hofmuseen in Neorenaissanceformen wurden 1871–1891 von Gottfried Semper und Carl von Hasenauer erbaut und zählen zu den herausragendsten Monumentalbauten an der Ringstraße. Es handelt sich um lang gestreckte risalitgegliederte Gebäude mit jeweils zwei Innenhöfen, die erhöhten Mitteltrakte sind von mächtigen Kuppeln gekrönt, die jeweils von vier Seitenkuppeln flankiert werden. Sie sind bedeutende Gesamtkunstwerke des strengen und durch die vor allem von Hasenauer konzipierte Ausstattung auch des späten Historismus. Im Stiegenhaus befindet sich das Deckengemälde „Kreislauf des Lebens“ von Hans Canon.
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ObjektID: 24750
Museumstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. Die Fassaden sind einheitlich im Stil der Neu-Wiener Renaissance gebaut, mit erhöhten Mittelrisaliten, seichten Eckrisaliten, additiven Adikulafenstern und reicher pilastrierter Attikazone mit Brüstung.
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ObjektID: 90316
Museumstraße 6
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. (siehe Museumstraße 4)

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Miethaus
ObjektID: 50518
Naglergasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses auf drei Seiten freistehende späthistoristische Wohnhaus wurde 1901 von Christian Ulrich erbaut. An den Gebäudeecken sind zwei überkuppelte Runderker auf monumentalen Karyatiden, zur Naglergasse hin befindet sich ein viergeschoßiger, dreiachsiger Erker auf Konsolen. Ansonsten ist die Fassade mit Lisenen, Riesenpilaster und dreiteilige Ädikulafenster mit Balkon gegliedert.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40783
Naglergasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Eckhaus zur Körblergasse stammt aus Ende des 17. Jhdts. mit einer Fassade im Plattenstil aus dem Jahr 1796. Der Mittelerker auf Volutenkonsolen wurde vom Bau des 17. Jahrhunderts übernommen.

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Haus Zur roten Rose
ObjektID: 40784
Naglergasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das von drei Seiten freistehende Eckhaus zwischen Bognergasse, Irisgasse und Naglergasse wurde 1901/02 nach Plänen von Emil Schnizer errichtet. Es ist ein an drei Seiten freistehendes späthistoristisches Eckhaus mit besonders malerischer Silhouette, bei dem sich (insbesondere bei den scheinbar systemlos angeordneten Fenstern) Zitate aus allen Stilepochen finden, die ein Haus mit verschiedenen Bauphasen evozieren soll. Es wird durch einen Turmerker mit kegelförmigen Gaupendach und mehreren Ausguckerkern bekrönt.

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Miethaus, Zur heiligen Dreifaltigkeit
ObjektID: 40785
Naglergasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Giebelhaus stammt aus der Mitte des 16. Jhdts., die ortsteingequaderte Fassade ist frühbarock aus dem 4. Viertel des 17. Jhdts. Es weist einen viergeschoßigen Seitenerker, gerade verdachte, mit Parapetrahmungen und Gesimsbändern verbundene Fenster und ein Krüppelwalmdach auf. Das Hauszeichen, eine Dreifaltigkeit mit Marienkrönung, stammt aus der Mitte des 18. Jhdts.
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ObjektID: 40786
Naglergasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus auf schmaler Parzelle stammt aus der Mitte des 16. Jhdts. Die Fassade wurde Ende des 17. Jhdts. bereichert und weist einen genuteten und gequaderten Sockel, ein Korbbogenportal, vertikal durch Parapete verbundene Fenster und einen voltengerahmten, gerade verdachten Giebel auf.

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Miethaus
ObjektID: 40787
Naglergasse 17
Standort
KG: Innere Stadt
Das Giebelhaus mit hochbarocker Fassade wurde 1704 von Jakob Ignaz Neupauer erbaut. Über einem genuteten Sockel mit steingerahmtem Rechteckportal befinden sich drei Achsen geschichteter (teilweise gerader, teilweise mit Bogenverdachung ausgestatteter) Obergeschoßfenster mit Laubstuckwerk in Parapeten und Sturzfeldern. Über einem Voluten- und Festonfries erhebt sich ein Attikageschoß mit balustradenartigen Seitenteilen, Vasen und einer Büste.

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Miethaus
ObjektID: 40788
Naglergasse 19
Standort
KG: Innere Stadt
Das Giebelhaus aus der Mitte des 16. Jhdts. wurde im dritten Viertel des 17. Jhdts. aufgestockt. Es hat eine ortsteingequaderte Fassade mit profiliert gefaschter Putzrahmung und drei Portalen (Korbbogenportal, rustiziertes Rundbogenportal, gerahmtes Rechteckportal). In der Mittelachsige befindet sich ein einstöckiger Erker mit seitlichen Schlitzfenstern und Kragsteinen, unterhalb des Fensters ist ein Relief von Putten mit Bandlwerk, innerhalb dessen sich eine Nische mit rezenten Figuren der Heiligen Familie befindet.

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Miethaus
ObjektID: 40789
Naglergasse 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Bürgerhaus wurde im 3. Viertel des 17. Jhdts. erbaut. Oberhalb eines gebänderten Sockels befinden sich vertikal durch kassetierte Parapete verbundene Obergeschoßfenster, die in der Mittelachse verdoppelt sind. Das rustizierte Lisenenportal mit keilsteingerahmtem Korbbogen hat eine mehrfach geknickter Verdachung auf Volutenkonsolen. Oberhalb der Beletagefenster ist ein mit Früchten gerahmtes Reliefmedaillon einer von Engeln gekrönten Maria Immaculata zu sehen.
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ObjektID: 40790
Naglergasse 23
Standort
KG: Innere Stadt
Das Giebelhaus stammt aus dem 16. Jhdt. und wurde Ende des 17. Jhdts. aufgestockt. Über einem rustizierten Sockel erheben sich vertikal durch Parapete mit Putzfenstern verbundene Obergeschoßfenster. Darüber schließt ein Trapezgiebel mit integriertem Auszug an. Der Innenhof mit Putzquaderung und profiliert gerahmten Fenstern weist Pawlatschengänge auf.
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ObjektID: 40791
Naglergasse 25
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische Bürgerhaus wurde 1802 von Franz Xaver Pollnfürst anstelle zweier im 18. Jhdt. zusammengelegter Häuser (mit den jeweiligen Namen) erbaut. Über dem genuteten ersten Obergeschoß sind die Fenster mit Dreiecksgiebeln und geraden Verdachungen additiv angeordnet. Der Hausflur ist platzlgewölbt, das Erdschoß tonnengewölbt.

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Miethaus
ObjektID: 40792
Naglergasse 27
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wohnhaus stammt aus dem 16. Jhdt. und wurde 1790 aufgestockt und neu fassadiert. Es weist ein steingerahmtes Rechteckportal und putzgerahmte Fenster auf, die vertikal durch Parapete verbunden und durch Putzfelder gegliedert sind. Der Innenhof ist fünfeckig mit steingerahmten Fenstern.

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Miethaus
ObjektID: 40793
Naglergasse 28
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Heidenschuss 1. Das barocke Eckhaus wurde im 3. Viertel des 18. Jhdts. erbaut. Die Fassade ist geknickt und folgt dem Verlauf der Naglergasse, ihre einzelnen Abschnitte sind durch Ortsteine voneinander abgesetzt. Die geohrten Fenster sind vertikal durch Parapete und Wandfeldplatten verbunden und werden durch einen Triglyphenfries abgeschlossen. Der Dachstuhl ist größtenteils erhalten, der kleine tonnengewölbte Barockkeller ist von einer spätmittelalterlichen Bruchsteinmauer begrenzt.

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Marco d´Aviano-Denkmal
ObjektID: 20945
Neuer Markt
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal stammt von Hans Mauer aus dem Jahr 1936. In einem durch ein Rundbogentor mit Gitter (Darstellung österreichischer und türkischer Soldaten) zugänglichen Raum befindet sich eine Bronzefigur Marco d’Avianos, die von Steinreliefs (Abstieg des Entsatzheeres vom Kahlenberg, Wien zur Zeit der Türkenbelagerungen) flankiert wird.

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Providentiabrunnen, Donnerbrunnen
ObjektID: 20944
Neuer Markt
Standort
KG: Innere Stadt
Der Providentiabrunnen wurde 1739 von Georg Raphael Donner errichtet, wobei die Ausführung der Figuren von Johann Nikolaus Moll stammt. Auf einem über mehrere Stufen erhöhten Steinbassin befindet sich in der Mitte des Beckens auf einem kannelierten Baluster die Bronzefigur der sitzenden Providentia mit einer Schlange und einem Schild (Januskopf) in den Händen. Das Postament wird von vier Putten mit wasserspeienden Fischen flankiert. Am Beckenrand befinden sich vier Flussgötter mit Attributen.

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Wohn- und Geschäftshauskomplex (4 Häuser)
ObjektID: 27557
Neuer Markt 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Komplex vom Umfang eines halben Baublocks (Neuer Markt 8, Tegetthoffstraße 3, Marco-d’Aviano-Gasse 1 (ident Kärntner Straße 26) und Kärntner Straße 28) wurde 1893/94 von Alois Maria Wurm-Arnkreuz errichtet. Es handelt sich um kräftig und plastisch gegliederte Fassaden teils in „altdeutschen“ (einer Unterart der Neorenaissance), teils in neobarocken Formen. Zur Kärntner Straße hin ist ein turmartig erhöhter Eckerker mit Zwiebelhelm und Laterne das auffälligste Element. Das Haus Neuer Markt 8a (ident Tegetthoffstraße 1) wurde 1945 zerstört und durch einen Neubau ersetzt.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 78841
Neuer Markt 10-11
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1897/98 von Arnold Heymann an Stelle zweier Vorgängerhäuser erbaut und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des „altdeutschen Stils“ (Neorenaissance) in Wien. Über der Geschäftszone, die im Hochparterre große bogenförmige Fenster aufweist, erhebt sich ein übereck gestellter Erker auf Blattkonsole, auf dessen Dach sich eine Merkurstatue nach dem Vorbild von Giambologna befindet. Oberhalb dessen geht das Attikageschoß mit reichem Beschlagdekor in einen Giebel mit Vordach und bekrönender Windrose über. Die Fenster sind reich dekoriert und oberhalb des Eingangs befindet sich das Relief einer Mondsichelmadonna.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 83368
Neuer Markt 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus wurde 1897/98 von Alois Schumacher errichtet. Es weist Ortsteinquaderung und einen fünfgeschoßigen Erkerturm mit abgerundeter Ecke, Stuckmasken und einer Tambourkuppel auf. Darüber befindet sich ein Walmdach mit Gaupen.

Anmerkung: Identadresse Plankengasse 1


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Wohn- und Geschäftshaus, Kupferschmiedhaus
ObjektID: 95111
Neuer Markt 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1796 von Franz Wipplinger für Karl Wetzlar von Blankenstein erbaut. Es ist ein an drei Seiten freistehendes josephinisches Wohnhaus mit zurücktretenden, abgerundeten Ecken, einem genuteten Sockelgeschoß, geschichteten Fenstern und einem schlichten Attikageschoß.

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Wohnhaus, Zu den sieben Säulen, Hatschiererhaus
ObjektID: 95113
Neuer Markt 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1665 errichtet und später mehrmals neu fassadiert und umgebaut, zuletzt 1895. Oberhalb des Sockels erhebt sich das erste Obergeschoß mit Giebelfenstern, die Oberzone ist durch kannelierte ionische Riesenpilaster gegliedert. In der Beletage befindet sich ein zweiachsiger Balkon auf Muschel- und Maskenkonsole mit Schmiedeeisengitter. Das Attikageschoß oberhalb eines Kordongesims mit Zahnschnittfries weist Lisenen, Volutenverdachungen und ein Kämpferbandgesims auf.

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Miethaus, Mayseder-Haus und Juwelier Köchert
ObjektID: 40794
Neuer Markt 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde wohl 1548 erbaut, die Rokokofassade geht auf das Jahr 1768 zurück und wurde 1958 leicht verändert. Oberhalb der gebänderten Sockelzone mit Muscheln und Festons in den Fenstergesimsen erhebt sich eine glatte Oberzone mit Fenstergiebeln und gemsichtlinigen Fensterverdachungen, Sturzfelder- und Parapetdekor. Das Attikageschoß wird von Lisenen gegliedert und mit Blumenbiden dekoriert. Das Portal mit schräg gestellten Lisenen, Knickgiebel, Korbbogen und Schmiedeeisen in der Lünette wurde 1957 an die heutige Stelle versetzt. Die Geschäftseinrichtung der Firma Köchert stammt aus dem Jahr 1874 von Theophil Hansen und ist dessen einziges erhaltenes Geschäftsinterieur.
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ObjektID: 40796
Neutorgasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Haus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1871 von Carl Tietz erbaut. Über einem rustizierten Sockel ist es additiv durch Ädikulafenster vor einer rötlichen Quaderung gegliedert. Das Innere wurde im ersten Viertel des 20. Jhdts. umgestaltet und gehört zu den umfangreichsten erhaltenen Raumausstattungen des Jugendstils. Erhalten sind insbesondere Wandmalereien, Türen mit Zierleisten, Metallluster und Fenster (auch im Stiegenhaus)
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ObjektID: 29221
Nibelungengasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissancewurde 1871/72 von Ludwig Tischler erbaut. Es weist additiv gegliederte Ädikulafenster, eine abgefaste Ecke und Rundbalkone auf. Bemerkenswert ist das Foyer mit Lisenen, Ädikulen und einer Pendentifkuppel.
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ObjektID: 574
Nikolaigasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1785–1787 von Nikolaus Scheuch anstelle des Zisterzienserklosters St. Nikolai erbaut und ist in einem josephinischen Plattenstil gehalten. Reste des Klosters (Inschriftentafeln, Gruftplatten) befinden sich vor allem im Innenhof.

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Miethaus
ObjektID: 29227
Operngasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Haus Hainisch wurde 1862 von Ferdinand Fellner d. Ä. erbaut. Es ist ein frühhistoristisches Eckhaus mit einem säulengegliederten Eckerker auf Karyatiden (bezeichnet mit Josef Cesar) und mit zu Zweiergruppen zusammengefassten Rundbogenfenstern. Bemerkenswert ist auch das Foyer mit Pendentifkuppel zwischen Tonnengewölben, Säulen mit Groteskmalerei und Ölbildern allegorischer Figuren.

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Apotheke zum Hl. Geist/Alte Stadt- und Bürgerspitals-Apotheke
ObjektID: 29302

seit 2012

Operngasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Apotheke befindet sich in einem 1871/72 von Ferdinand Schlaf erbauten Haus in Formen der Neu-Wiener Renaissance.

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Opernpassage
ObjektID: 92983
Opernring
Standort
KG: Innere Stadt
Die Opernpassage ist ein bemerkenswertes Beispiel für Architektur und Design der 1950er-Jahre und hatte große Vorbildwirkung. Sie wurde 1952–1955 von Adolf Hoch erbaut. Die ellipsenförmige Halle mit indirekter Beleuchtung wurde 1978 zum Karlsplatz verlängert.

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Staatsoper
ObjektID: 24428
Opernring 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wiener Opernhaus wurde 1861–1869 von August Siccard von Siccardsburg und Eduard van der Nüll gebaut. Es war der erste staatliche Großbau an der Ringstraße und gilt als Höhepunkt des Romantischen Historismus in Österreich. Nach der Zerstörung 1945 wurde es unter der Leitung von Erich Boltenstern wiederaufgebaut. Es ist ein wuchtiger Theaterbau im Neorenaissance-Stil mit neugotischen Elementen. Es weist einen vortretenden Baukörper und eine Wagenvorfahrt auf Straßenniveau auf. Das Innere ist (soweit erhalten) reich mit Malereien und Skulpturen aus der damaligen Zeit ausgestattet, etwa von Moritz von Schwind und Hanns Gasser, einige Teile wurden in den 1950er-Jahren neu gestaltet.

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2 Brunnen bei der Oper
ObjektID: 20948
bei Opernring 2
Standort
KG: Innere Stadt
Die Brunnen wurden 1868 von Hanns Gasser errichtet und 1869 zugleich mit der Oper enthüllt. Aus einem gebauchten Becken ragt ein Stufenpostament mit einer zweiten Schale hervor, aus der ein schmaler Schaft hervorgeht, der von drei Figuren flankiert wird und in eine dritte Brunnenschale übergeht, die jeweils von einer sitzenden Figur (Allegorie der Tonkunst bzw. Loreley) bekrönt wird.

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Miethaus
ObjektID: 29305
Opernring 6
Standort
KG: Innere Stadt
Diese frühhistoristische Wohnhaus mit größtenteils erhaltener Fassade wurde 1862/63 von Josef Hlávka erbaut.
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ObjektID: 29306
Opernring 7
Standort
KG: Innere Stadt
Die Häuser Opernring 7, 9, 13, 15 sind ein Ensemble mit symmetrisch-identen frühhistoristischen Fassaden in den Formen der Neu-Wiener Renaissance, das 1861 von Anton Ölzelt erbaut wurde. Die Eckhäuser haben verbreiterte Seitenachsen mit Lisenen und hermenpilastergegliederten Fenstern, die Mittelhäuser weisen geschichtete Balkone auf, allen Häusern sind Attikalisenen mit Konsolkapitellen gemeinsam.

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Miethaus, Ehem. Palais Zinner
ObjektID: 29310
Opernring 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Gebäude wurde 1862 von Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg erbaut. Die Fassade mit additiven Giebelfenstern ist frühhistoristisch in den Formen der Neu-Wiener Renaissance. 1937 wurde das Haus umgebaut.
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ObjektID: 29307
Opernring 9
Standort
KG: Innere Stadt
Die Häuser Opernring 7, 9, 13, 15 sind ein Ensemble mit symmetrisch-identen frühhistoristischen Fassaden in den Formen der Neu-Wiener Renaissance, das 1861 von Anton Ölzelt erbaut wurde. Die Eckhäuser haben verbreiterte Seitenachsen mit Lisenen und hermenpilastergegliederten Fenstern, die Mittelhäuser weisen geschichtete Balkone auf, allen Häusern sind Attikalisenen mit Konsolkapitellen gemeinsam.
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ObjektID: 91842
Opernring 13
Standort
KG: Innere Stadt
Die Häuser Opernring 7, 9, 13, 15 sind ein Ensemble mit symmetrisch-identen frühhistoristischen Fassaden in den Formen der Neu-Wiener Renaissance, das 1861 von Anton Ölzelt erbaut wurde. Die Eckhäuser haben verbreiterte Seitenachsen mit Lisenen und hermenpilastergegliederten Fenstern, die Mittelhäuser weisen geschichtete Balkone auf, allen Häusern sind Attikalisenen mit Konsolkapitellen gemeinsam.
Datei hochladen Teil des Hotels Méridien
ObjektID: 40801
Opernring 15
Standort
KG: Innere Stadt
Die Häuser Opernring 7, 9, 13, 15 sind ein Ensemble mit symmetrisch-identen frühhistoristischen Fassaden in den Formen der Neu-Wiener Renaissance, das 1861 von Anton Ölzelt erbaut wurde. Die Eckhäuser haben verbreiterte Seitenachsen mit Lisenen und hermenpilastergegliederten Fenstern, die Mittelhäuser weisen geschichtete Balkone auf, allen Häusern sind Attikalisenen mit Konsolkapitellen gemeinsam.
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ObjektID: 29312
Opernring 17
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Übergangsgebäude von frühen zum strengen Historismus wurde 1863 von Carl Schumann erbaut. Die Fenstergliederung ist additiv, der Mittelrisalit und die abgerundet hervorkragende Ecke sind mit Balkonen gegliedert.

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Miethaus, Kino
ObjektID: 29313

seit 2015

Opernring 19
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1912/13 von Eugen Felgel von Farnholz erbaut und ist eine bemerkenswerte Konstruktion mit Eisenbetonskelett und secessionistischer Kunststeinfassade. Die mit Lisenen, Balkonen und Parapeten gegliederte Fassade kontrastiert konkave und konvexe Elemente. Das Burgkino im Souterrain wurde 1986 erneuert.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 29315
Opernring 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1862 von Andreas Schegar erbaut. Es hat eine frühhistoristische Fassade mit pilaster- und halbsäulengegliedertem Mittelerker, der in ein Balkongitter und eine geschichtete Ädikula mit Putten übergeht. Die Fenstergliederung ist additiv, im zweiten Obergeschoß werden die Fenster durch weibliche Büstenmedaillons gekrönt.

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Miethaus
ObjektID: 29317
Opernring 23
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Eckhaus stammt aus dem Jahr 1863 von Anton Baumgarten. es ist in den Formen der Neu-Wiener Renaissance gehalten und weist kleinteilig dekorierte, additiv gereihte Fenster auf. Das Säulenportal geht in zwei Säulenbalkone über.

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Wientalverbauung, Kleine Marxerbrücke
ObjektID: 109554
Oskar-Kokoschka-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Brücke wurde im Zuge der Wienflussregulierung 1899/1900 von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer erbaut.

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Stadtpark und Kinderpark samt Baulichkeiten
ObjektID: 109555
Parkring
Standort
KG: Innere Stadt
Der Stadtpark ist die älteste Parkanlage Wiens und wurde ab 1860 auf dem Gelände des vormaligen Wasserglacis von Joseph Sellény und Rudolph Siebeck geplant. 1863 wurde eine Eisengittereinfriedung errichtet und im selben Jahr wurde der Kinderpark errichtet. Mit der Wienflussregulierung um 1900 wurde auch das Portal von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer errichtet. Im Park befinden sich zahlreiche Denkmäler, Naturdenkmäler und Brunnen. Der Denkmalschutz bezieht sich auch auf die im Park liegende U-Bahn-Station Stadtpark sowie auf das 1906/07 von Josef Bittner errichtete Gebäude der Stadtgartendirektion.

Anmerkung: Der Teil am rechten Wienflussufer - mit Kinderpark, Station Stadtpark und Stadtgartendirektion - liegt schon im Bezirk Landstraße, ist aber dort nicht extra ausgewiesen.

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ObjektID: 40812
Parkring 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance mit abgeschrägtem Eckrisalit wurde 1864–1866 von Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg erbaut.

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Palais Dumba
ObjektID: 40813
Parkring 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Palais wurde 1865/66 von Romano/Schwendenwein für Nikolaus Dumba erbaut. Die vierzonige Fassade ist an der Ecke zurückgestuft und gerundet. Das Sockelgeschoß ist rustiziert, das erste Obergeschoß genutet. Die Fenster weisen Lisenenrahmung und Schlingendekor auf. Oberhalb des Portals und im zweiten Obergeschoß befinden sich jeweils dreiachsige Balkone auf Konsolen. Die bedeutende Innenausstattung, die Dumbas Rang als Kunstmäzen entsprach, ist größtenteils zerstört.

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Palais Colloredo-Mansfeld
ObjektID: 47807
Parkring 6
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Zedlitzgasse 8. Das an drei Seiten freistehende strenghistoristische Palais wurde 1865 von Romano/Schwendenwein erbaut. Die an beiden Seiten nahezu identische Fassade weist eine additive Fenstergliederung und einen dreiachsigen Balkon oberhalb der pilastergegliederten Einfahrt auf. Im Innenhof gibt es einen pilaster- und arkadengegliederten Querbau sowie einen Brunnen.

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Deutschmeister-Palais, Palais Erzherzog Wilhelm
ObjektID: 40814
Parkring 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Palais wurde 1864–1867 von Theophil von Hansen erbaut und ist nicht zuletzt wegen seines vorzüglichen Erhaltungsstandes einer der be­deu­tendsten Bauten aus der Frühzeit des strengen Historismus. Es weist einen erhöhten Mittelrisaliten auf, die zweigeschoßige Sockelzone ist mit drei Korb­bogen­portalen ausgestattet. Die Beletage ist im Risaliten durch eine freistehende ionische Kolonnade markiert, was Pilastern an den Seitenflügeln entspricht. Am Attikageschoß fungieren Ordensherolde als Atlanten, die trophäenbesetzte Postamente stützen, auf den Seitentrakten befinden sich entsprechend Statuen von Ordensmeistern. Alle Skulpturen sind von Josef Gasser.

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Ehem. Palais Henckel-Donnersmarck, heute Teil des Radisson SAS Hotel
ObjektID: 40913
Parkring 14
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Weihburggasse 32. Das Haus wurde 1871/72 von Romano/Schwendenwein erbaut und gilt als eines ihrer Hauptwerke. Es ist im strengen Historismus gehalten, angelehnt an den Stil der italienischen Hochrenaissance. Der Fassadenaufbau ist dreizonig mit Ortsteinquaderung: die Sockelzone ist zweifärbig gebändert, die Beletage weist Fenster mit Ädikulen auf korinthischen Halbsäulen, im zweiten Obergeschoß befinden sich Segmentgiebelfenster zwischen Karyatidenhermen von Josef Pokorny. Das Portal in der Weihburggasse weist vier gebänderte Säulenpaare vor einem Rundbogenportal mit weiblichen Spandrillenfiguren auf. Bemerkenswert ist auch die Innenausstattung, insbesondere der Goldene Salon, der im Stil des Second Empire ausgestattet ist.

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Ehem. Palais Leitenberger
ObjektID: 40554
Parkring 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais ist ein dreiseitig freistehender Bau in den Formen der Neu-Wiener Renaissance. Es wurde 1871–1873 von Ludwig Zettl erbaut und bildet mit dem benachbarten Palais Henckel von Donnersmarck ein Ensemble; seit 1994 sind die beiden Palais auch baulich verbunden.

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Ehem. Palais Helfert
ObjektID: 96088
Parkring 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1871–1873 von Ludwig Tischler erbaut. Die Fassade weist additiv gegliederte Ädikulafenster, korinthische Riesenpilaster oberhalb der rustizierten Beletage und ein rundbogengegliedertes Attikageschoß auf. In der Fassade zur Himmelpfortgasse gibt es einen kleinen, pilastergegliederten Erker. Vom ehemaligen Speisesaal sind die Türfüllungen erhalten, die mythologische Szenen zeigen.

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Mietpalais
ObjektID: 66095
Parkring 20
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener-Renaissance wurde 1872/73 von Ludwig Tischler erbaut. Das Attikageschoß ist pilaster- und rundbogengegliedert. Es weist einen Eckrisaliten sowie ein Säulenportal mit Balkon und Genien als Zwickelfiguren auf.

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Öffentliche WC-Anlage
ObjektID: 124558
Parkring/Weißkirchnerstraße
Standort
KG: Innere Stadt
Die Bedürfnisanstalt wurde von der Firma Beetz 1901 errichtet und ist das einzige in der Innenstadt erhaltene Beispiel des Modells einer rechteckigen Eisen-Glas-Konstruktion mit kuppeligem Dachaufsatz.
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ObjektID: 17886
Passauer Platz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Bürgerhaus wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut, hat aber einen spätmittelalterlichen Kern. Das nur zwei Achsen breite Haus ist mit Ortsteinen gegliedert und hat einen Knickgiebelaufsatz über einem profilierten Kranzgesims. Die Fenster sind steingerahmt und haben Parapete mit Putzfeldern. Im Eingangsbereich befindet sich eine Stichkappentonne aus der Bauzeit, im Keller spätmittelalterliches Bruchsteinmauerwerk.

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Kath. Filialkirche hl. Peter, Peterskirche
ObjektID: 50534
Petersplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Peterskiche ist der erste barocke Kuppelbau Wiens und auch aufgrund der Innenausstattung eines der bedeutendsten barocken Sakralbauwerke Wiens. Sie wurde an Stelle einer älteren Kirche Anfang des 18. Jahrhunderts von Johann Lukas von Hildebrandt erbaut. Sie hat eine kompakte ovale Grundform mit rechteckigen Anbauten, wodurch der relativ beengte Petersplatz optimal ausgenützt wird. Der Entwurf für den Kuppelraum stammt von Matthias Steinl, die Fresken von Johann Michael Rottmayr. Andere Fresken in der Kirche wurden von Antonio Galli-Bibiena gefertigt. Der Hochaltar ist ein konkav geschwungener Säulenretabel aus Stuckmarmor, das Altarbild stammt von Martino Altomonte.

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Pfarrhof, St. Peter
ObjektID: 40816
Petersplatz 6, 6A
Standort
KG: Innere Stadt
Der Pfarrhof wurde 1697/98 (möglicherweise nach einem Entwurf von Gabriel Montani) erbaut. Es ist ein hohes dreiachsiges, noch dem frühbarocken Stil verpflichtetes Gebäude mit gebogenem Dachgiebel, wobei die Attika zwischen den seitlichen Voluten lisenengegliedert ist. Die Fensterachsen sind durch Parapetputzfelder zusammengefasst, im ersten Obergeschoß befindet sich eine von tiarahaltenden Putti bekrönte Rundbogennische mit einer Steinstaue des Hl. Petrus auf Felsen mit Inschriftentafel. Das Innere wurde 1980–1983 weitgehend verändert.

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Hotel Wandl
ObjektID: 50532
Petersplatz 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1843 von Bernhard Kledus erbaut und 1851 von Eduard Kuschée zum Hotel umgebaut – es ist damit eines der ältesten bestehenden Hotels in Wien. Das monumentale frühhistoristische Eckhaus mit rustiziertem Sockel wurde nach dem Krieg in vereinfachter Form wiederaufgebaut. In einigen Räumen ist noch die frühhistoristische Ausstattung erhalten.

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Haus Zum lustigen Bauerntanz, Gerber'sches Haus
ObjektID: 40817
Petersplatz 10
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Renaissance-Bürgerhaus stammt aus der Zeit zwischen 1522 und 1556, die Fassade ist aus dem zweiten Viertel des 18. Jhdts., wahrscheinlich von Anton Ospel. Über einem genuteten Sockel und einem gebänderten Obergeschoß erhebt sich die ortsteingegliederte Hauptzone mit Pilastergliederung im Mittelrisaliten. Die geohrten Fensterrahmungen weisen steinerne Sohlbänke mit geschoßweise differenzierter Verdachung auf, sie werden durch reich dekorierte Sturzfelder und Parapete zusammengefasst. Der reich gegliederte Attikagiebel wird von einer Volutenverdachung abgeschlossen, die Schornsteine sind noch original. die tonnengewölbte Einfahrt führt zu einem verdachten Innenhof und einer breiten Wendeltreppe aus dem 16. Jhdt.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50548
Plankengasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1914 von Karl und Wilhelm Schön erbaut, Einflüsse Otto Wagners sind zu erkennen. Das neoklassizistische Geschäftsgebäude weist einen genuteten Sockel und eine gerahmte Oberzone mit vertikal durch Plattendekor und Rosetten verbundenen Fensterachsen zwischen ionischen Riesenpilastern auf. Oberhalb eines weit vorkragenden Konsolgesims befindet sich ein Attikageschoß mit gekoppelten Rundbogenfenstern zwischen Lisenen.

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Wohn- und Geschäftshaus, Zum silbernen Brunnen
ObjektID: 29288
Plankengasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses auf drei Seiten freistehende secessionistische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1912–1914 von Karl und Wilhelm Schön erbaut. In der hohen Geschäftszone wird die Wand durch polygonale Fenster in Metallrahmen weitgehend aufgelöst, der von Puttenskulpturen bekrönte Portikus mit kannelierten Lisenen tritt risalitartig hervor. Die Oberzone weist in der Mitte schmale Fensterstreifen und an den Ecken polygonal gestufte Bay-windows und Lisenen mit reichem vegetabilem Stuck auf. Es wird von einem weit vorkragenden Kranzgesims bekrönt. Die Metalltür mit facettierter Verglasung hat ein Mosaik, das Hausnamen und Erbauungsdatum nennt, das Foyer hat Marmorverkleidung und Stuckdecken.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Zum Heiducken
ObjektID: 29286
Plankengasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Eckhaus in der Nachfolge Otto Wagners wurde 1901 von Theodor Bach und Leopold Simony erbaut. Die wandbetonte Fassade mit gebänderten Seiten weist einen konvexen Mittelerker, einen vegetabilen Stuckfries sowie einen Konsolengesims auf. Das Stiegenhausgeländer ist original erhalten.

Anmerkung: Identadresse Spiegelgasse 19


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Klosterneuburgerhof (Alte Leopoldsapotheke)
ObjektID: 91515
Plankengasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden dreiseitig freistehenden klassizistischen Zinshäuser, die den Klosterneuburgerhof bilden wurden 1803–1807 von Johann Nepomuk Amann anstelle des Dorotheerklosters erbaut und bilden eine Gasse. Über rundbogengegliederte Sockel erheben sich zwei zweigeschoßige Oberzonen, die mit vertieften Wandfeldern gegliedert sind. Die einachsigen Mittelrisalite weisen Rundbogenportale mit dem Stiftswappen auf. Die Alte Leopoldsapotheke hat eine größtenteils erhaltene Empireeinrichtung.

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Klosterneuburgerhof
ObjektID: 40818
Plankengasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Die beiden dreiseitig freistehenden klassizistischen Zinshäuser, die den Klosterneuburgerhof bilden wurden 1803–1807 von Johann Nepomuk Amann anstelle des Dorotheerklosters erbaut und bilden eine Gasse. Über rundbogengegliederte Sockel erheben sich zwei zweigeschoßige Oberzonen, die mit vertieften Wandfeldern gegliedert sind. Die einachsigen Mittelrisalite weisen Rundbogenportale mit dem Stiftswappen auf.

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Miethaus, Teil des Dominikanerhofs
ObjektID: 50362
Postgasse, Innere Stadt 2
Standort
KG: Innere Stadt
Die zur Wollzeile reichenden Trakte des Dominikanerkonvents wurden 1937 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt (dem „Dominikanerhof“ von Kurt Klaudy, Anton Liebe und Georg Lippert), der in diesem Trakt teilweise erhaltene Kern geht auf das Hochmittelalter zurück.

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Dominikanerkirche Sancta Maria Rotunda mit Dominikanerkonvent
ObjektID: 50364
Postgasse, Innere Stadt 4-4a
Standort
KG: Innere Stadt
Die Dominikaner wurden 1226 nach Wien berufen, eine erste Kirche an dieser Stelle wurde in den darauf­folgenden Jahren erbaut. Der jetzige Bau stammt aus den Jahren 1635–1675 und geht auf Planungen von Giovanni Giacomo Tencalla zurück, Steinmetz war Hieronymus Bregno. Die Fassade ist zweigeschoßig nach römischen Vorbildern mit Giebelaufsatz und Mittelrisalit. Auf beiden Seiten des Ädikulaportals befinden sich Kolossalpilaster, die am Gesims ionisierend abgeschlossen werden. Das Attikageschoß weist einen Dreiecksgiebel und Seitenvoluten auf. Im Inneren verfügt die Kirche über reiche Stuckausstattung und Wandmalerei. Das Kloster stammt im Kern aus dem Hochmittelalter und weist eine schlichte frühbarocke Fassade auf. Die zur Wollzeile reichenden Trakte wurden 1937 abgerissen.
Datei hochladen Ehem. Verlagshaus und Druckerei Gerold
ObjektID: 66096

seit 2015

Postgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bemerkenswerte frühhistoristische dreiseitig freistehende Eckhaus wurde 1852 von August Siccard von Siccardsburg und Eduard van der Nüll erbaut. Im rustizierten Sockelgeschoß befinden sich Arkaden und Halbrundfenster, in den Obergeschoßen additiv gereihte Fenster mit profilierten Rahmungen und teilweise Terrakottaparapeten. An den Fassaden zur Postgasse und zur Dominikanerbastei befinden sich jeweils drei konsolengestützte Balkone mit bemerkenswerten Geländern. Im Foyer befindet sich eine Siegfried-Statue von Anton Dominik Fernkorn.

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Griech.-kath. (unierte) Kirche hl. Barbara mit Sakristei
ObjektID: 66097
Postgasse, Innere Stadt 8
Standort
KG: Innere Stadt
Die Kirche steht an Stelle einer erstmals 1573 erwähnten Barbarakapelle, die bis zu dessen Aufhebung 1773 den Jesuiten gehörte. 1775 wurde das Gebäude der Griechisch-katholischen Kirche übergeben, der Konviktsgebäude und Kirche lange auch als Seminar diente. Um 1852 wurde die Kirche von Paul Sprenger in das neu erbaute Hauptpostamt integriert und neu fassadiert. Es ist eine dreiachsige lisenengegliederte Fassade mit Rundfenstern und Giebeltürmchen. Die Innenausstattung ist Rokoko, insbesondere die um 1780 entstandene Ikonostasis. Im Zuge der Restaurierung 1983–1985 wurden von Swjatoslaw Hordynskyj moderne Gewölbe- und Wandmalereien hinzugefügt. Die Sakristei weist eine bedeutende Sammlung von Ölbildern, Gedenktafeln, Büchern und liturgischen Gewändern auf.

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Postdirektion, ehem. Hauptmautgebäude und St. Barbara-Stift
ObjektID: 50366
Postgasse, Innere Stadt 8, 10, 12
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser freistehende Baukomplex besteht aus mehreren Teilen, die im 19. Jahrhundert mit neuer Fassade miteinander verbunden wurden. Das ehemalige Hauptmautgebäude wurde 1767–1773 erbaut, das Barbarastift geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die heutige Gestalt stammt von Paul Sprenger aus den Jahren 1849–1854. Zur Dominikanerbastei ist die Fassade breitgelagert mit Ortsteingliederung und einem Mittelrisaliten. Über einem genuteten Sockel sind die Fenster additiv aneinandergereiht. Oberhalb der beiden Korbbogenportale im Risaliten ziehen sich Pilaster durch. Die Barbarakirche ist ins Gebäude integriert.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 101137
Postgasse, Innere Stadt 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde gemeinsam mit Nr. 13 1902/03 von Theodor Bach erbaut. Der Sockel ist rustiziert, die Obergeschoße sind mit secessionistischem Dekor und Putzmasken ausgestattet.
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ObjektID: 77029
Predigergasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus ist Teil eines frühhistoristischen Komplexes aus drei Häusern mit leicht variierenden Fassaden Ecke Dominikanerbastei/ Predigergasse und wurde 1856 von Leopold Mayr erbaut.
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ObjektID: 77203

seit 2015

Predigergasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus ist Teil eines frühhistoristischen Komplexes aus drei Häusern mit leicht variierenden Fassaden Ecke Dominikanerbastei / Predigergasse und wurde 1856 von Leopold Mayr erbaut.

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Miethaus, Lobenauersches Haus
ObjektID: 40820
Rabensteig 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die heutige Hausstruktur entstand zwischen 1574 und 1586, die Grundmauern gehen aber bis auf römische Zeit zurück. 1785 wurden Geschoße und Fassade des Hauses von Liborius Thaddäus Gerl vereinheitlicht. Es ist ein fünfgeschoßiges Eckhaus mit gekrümmter Bauflucht, der mittelalterlichen Stadtmauer entsprechend. Eine Gedenktafel erinnert daran, dass an dieses Haus das Katzensteigtor anschloss, das 1825 demoliert wurde. Anfang 2016 wurden bei Sanierungsarbeiten das bislang älteste profane Mauerwerk des mittelalterlichen Wien entdeckt.[4]

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Rathauspark mit Denkmälern, Skulpturen, Brunnen und Baulichkeiten
ObjektID: 66299
Rathauspark, Innere Stadt
Standort
KG: Innere Stadt
Der Rathauspark wurde 1870–1873 von Rudolph Siebeck auf Wunsch des Bürgermeisters Cajetan Felder angelegt. Er ist eine platzartige Erweiterung des Rathauses zur Ringstraße. In ihm befinden sich zahlreiche Denkmäler und Naturdenkmäler.

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Rathaus
ObjektID: 50427
Rathausplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wiener Rathaus wurde 1872–1883 von Friedrich von Schmidt erbaut. Es lehnt sich im Äußeren an die gotischen Rathäuser Flanderns an, orientiert sich aber von Grundriss und Raumanordnung her an ein barockes Schloss. Es ist einer der herausragenden Monumentalbauten des Ringstraßenensembles, insbesondere der von einer überlebensgroßen Rolandsfigur von Alexander Nehr bekrönte Mittelturm verleiht ihm einen wahrzeichenhaften Charakter.

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Miethaus
ObjektID: 66102
Rathausplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus Rathausplatz 2-4 ist das Jüngere der beiden Arkadenhäuser an der Platzanlage. Es wurde 1880–1883 von Franz von Neumann erbaut. Der Mittelrisalit (Nr. 3) ist mit einem Walmdach übergiebelt, die Eckrisalite mit Kuppeln und einem Pyramidenstumpfdach. Das ganze Haus ist in „altdeutschen“ Formen gehalten, der kreuzrippengewölbte Arkadengang weist Groteskmalereien von Franz und Carl Jobst auf. Nr. 3 hat Balkone auf Hermen, gesprengte Segmentbogengiebel mit Kartuschen und seitliche Figurennischen.

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Miethaus
ObjektID: 46739
Rathausplatz 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus Rathausplatz 7-9 ist das Ältere der beiden Arkadenhäuser an der Platzanlage. Es wurde 1877/78 von Friedrich von Schmidt und Franz von Neumann erbaut. Der Mittelrisalit (Nr. 8) ist mit einem Walmdach übergiebelt, die Eckrisalite mit Kuppeln und einem Pyramidenstumpfdach. Das ganze Haus ist in „altdeutschen“ Formen gehalten, der kreuzrippengewölbte Arkadengang weist Groteskmalereien auf.
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50433
Rathausstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1887/88 von Ludwig Zatzka erbaut. Es hat ein seichtes Oberflächenrelief mit orthogonaler Struktur und einen Eckrisaliten mit Riesenpilastern.

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Amtshaus der Gemeinde Wien
ObjektID: 50434
Rathausstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1886/87 von Ladislaus Boguslawski erbaut. Bemerkenswert ist das Portal mit Pilasterrahmung und Karyatidenhermen auf Konsolen.
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ObjektID: 50428
Rathausstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Durchhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1880–1883 von Johann Schieder erbaut. Es weist additiv angeordnete Ädikulafenster, einen Balkon auf Konsolen sowie ein mächtiges Säulenportal auf.

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Amtsgebäude
ObjektID: 50430
Rathausstraße 14-16, ger. Nr.
Standort
KG: Innere Stadt
Das Amtsgebäude wurde 1913–1918 von August Kirstein erbaut. Als jüngstes der Arkadenhäuser rund um das Rathaus kombiniert es neugotische mit secessionistischen Formen. Es ist ein L-förmiger Bau mit eingestelltem Eckturm zum Friedrich-Schmidt-Platz, oberhalb der bossierten und rustizierten Sockelzone mit Spitzbogenarkaden weist der Bau Sichtziegelmauerwerk mit secessionistischen Putzfeldern auf. Im Attikageschoß sind Lanzettfenster zu Triforien gekoppelt. Seit 1934 ist in einer pilastergerahmten Nische der Wehrmann in Eisen (Figur von Josef Müllner) aufgestellt, das Ergebnis einer Kriegsnägelaktion.

Anmerkung: Identadressen Felderstraße 6-8, Ebendorferstraße 1


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Miethaus, ehem. Haus Königswarter
ObjektID: 76496
Rathausstraße 17
Standort
KG: Innere Stadt
1881 wurde das Gebäude von Wilhelm Stiassny als palaisartige Doppelhaushälfte (gemeinsam mit Nr. 19) erbaut. Heute befindet sich dort ein Hotel.

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Miethaus
ObjektID: 110708
Rathausstraße 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1880/81 von Anton Adametz erbaut. Es weist eine additive Giebelfenstergliederung und ein ionisches Säulenportal mit Spandrillenfiguren auf.

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Adolf Lorenz Museum und Gedenkstätte
ObjektID: 127972
Rathausstraße 21
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Museum ist den Begründern der Orthopädie, Adolf und Albert Lorenz gewidmet, auf dem Haus befindet sich auch eine Gedenktafel aus dem Jahr 1991.

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Miethaus
ObjektID: 66300
Rauhensteingasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische Wohnhaus wurde 1828 von Anton Grünn erbaut. Über einem zweigeschoßigen Sockel mit gebändertem Erdgeschoß und einem Obergeschoß mit rustizierten Lisenen erhebt sich eine glatte Oberzone mit additiver Fenstergliederung. Die Ecke zur Weihburggasse hin ist abgeschrägt, zur Blumenstockgasse hin gibt es einen seichten Eckrisaliten. Im blendbogengegliederten Hausflur, das sich zu einem Vestibül erweitert befinden sich Platzlgewölbe auf Lisenen.

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Miethaus
ObjektID: 40822
Rauhensteingasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1787 von Josef Gerl unter Verwendung älterer Bausubstanz des Himmelpfortklosters erbaut. Es ist ein großer freistehender Baublock mit durch den Verlauf der angrenzenden Straßen bedingten unregelmäßigen Grundriss. Die Fassaden sind im Plattenstil gehalten, das von Halbrundlisenen gerahmte Schulterbogenportal weist ein rezentes Hauszeichen (den rauhen Stein) auf. Im Keller befindet sich Mauerwerk, das im Bereich des Klosterkreuzgangs bis ins 14. Jahrhundert und sonst bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht

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Miethaus
ObjektID: 40823
Rauhensteingasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde zwischen 1710 und 1720 erbaut und wird Anton Ospel zugeschrieben. es ist ein hochbarockes Bürgerhaus mit konkaven Mittelrisalit. Über einem gebänderten Sockel mit tief gelaibtem Korbbogenportal, auf dessen Schlussstein sich ein Relief befindet, erhebt sich eine Oberzone mit gefascht gerahmten Fenstern und geraden Verdachungen mit Muscheldekor im Risalit. Der Dreiecks-Attikagiebel hat einen geschwungenen Ansatz und Steinvasen auf den seitlichen Sockeln. Im Erdgeschoß ist eine Backstube durchgehend nachgewiesen.

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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 76539
Reichsratsstraße 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Arkadenhaus mit erhöhtem Eckrisaliten wurde 1883/84 von Franz von Neumann erbaut. Es wird durch korinthische Riesenpilaster, additive Giebelfenster und Balkone mit Schmiedeeisengitter gegliedert. Es ist reich Götterstatuen in Konchennischen und Karyatidputten in der Attikazone gegliedert. Auch der Arkadengang ist reich ausgestattet: oberhalb von korbbogigen Portalen erheben sich Balkone vor Dreifenstergruppen mit Schmiedeeisengitter im Mezzanin, dies wird von toskanischen Pilastern zusammengefasst. In den Schlusssteinen des Arkadenganges befinden sich Stuckmedaillons mit Puttenfiguren.

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Sommer- und Winterreitschule, Spanische Hofreitschule
ObjektID: 20116
Reitschulgasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Die Winterreitschule wurde 1729–1734 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach erbaut und schließt optisch bruchlos an den Michaelertrakt an. Es ist ein Querbau zur Stallburg mit Korbbogendurchfahrt zum Josefsplatz, der abgerundete Eckbaukörper ist überkuppelt. Der Saal ist rechteckig mit einer Rundung Richtung Michaelerplatz und zweigeschoßiger umlaufender Galerie.

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Stallburg
ObjektID: 20114
Reitschulgasse 2, 4
Standort
KG: Innere Stadt
In diesem bedeutenden Renaissancepalast befinden sich die Stallungen der Spanischen Hofreitschule. Er steht an Stelle einer vor 1559 abgetragenen Kirchenruine und wurde vor 1569 fertiggestellt, vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Umbauten und Adaptierungen. Es ist ein fast freistehender Bau mit umlaufendem Sockel, Ortsteinquaderung an den Ecken, gerade verdachten Obergeschoßfenstern und einem steilen Dach mit Gaupen. Bedeutend ist der dreigeschoßige Arkadenhof im Inneren mit rundbogigen Pfeilerarkaden, toskanischen Pilastern und Konsolengesimse. Im Inneren sind sie kreuzgratgewölbt mit Gurten. Die Stallungen selbst weisen Segmentbogentonnen auf.

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Palais Schönborn, Batthyány-Schönborn
ObjektID: 40828
Renngasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Stadtpalais wurde 1699–1706 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut und hat eine bedeutende hochbarocke Fassade. Der Sockel ist rustiziert, während die Obergeschoße genutet sind. Es weist einen flachen fünfachsigen Mittelrisaliten auf, der von Riesenhermenpilastern mit vegetabilen Dekor gegliedert ist. Das Portal wird von schräggestellten dorischen Säulen flankiert, oberhalb der beiden seitlichen Eingänge befinden sich Vasen in Ovalnischen. An das Portal schließt in der Beletage eine konvexe Balkonbalustrade an, oberhalb der Beletage befinden sich Reliefs mythologischer Figuren und einem schräggestellten Supraportenrelief mit Wappenkartusche oberhalb des Mittelfensters. Das Innere, insbesondere der Festsaal wurde 1742 von Johann Lukas von Hildebrandt neu gestaltet.

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Palais Windischgrätz
ObjektID: 40829
Renngasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde nach 1702 von Christian Alexander Oedtl unter Einbeziehung älterer Substanz erbaut, die Innenausstattung der Beletage stammt von Emil Bressler aus den Jahren 1894/95. Die Fassade ist hochbarock, über einem gebänderten Sockel erheben sich genutete ionische Riesenpilaster auf Volutenkonsolen, zwischen Beletage und zweitem Obergeschoß wird sie durch Parapetfelder horizontal gegliedert. Die Fensterverdachungen in der Beletage sind rhythmisch gegliedert und mit Muscheln, Knickbögen, Festons sowie einem Puttenkopf in der Mittelachse dekoriert. Das Rundbogenportal ist mit geschichteten, gebänderten und schräg gestellten toskanischen Pilastern flankiert und wird von einem konkaven Balkon mit Balustrade bekrönt. Der Innenhof mit genutetem Erdgeschoß, vertikal durch Parapete und Putzfelder gegliederten Obergeschoßen sowie barocken Pawlatschen stammt noch aus dem 17. Jhdt. Von der Innenausstattung der Beletage sind noch neoklassizistische und neobarocke Stuckdecken erhalten
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50493
Renngasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohnhaus mit additiver Giebelfenstergliederung über einem rustizierten Sockel wurde 1879/80 von Wilhelm Stiassny erbaut.

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Volks- und Hauptschule
ObjektID: 50492
Renngasse 20
Standort
KG: Innere Stadt
Das Schulgebäude wurde 1886 erbaut. Es ist ein monumentales späthistoristisches Eckhaus mit seichten Risaliten un korinthischen Riesenpilastern. Das toskanische Säulenportal weist Zwickelgenien auf und wird von vier antikisierenden Statuen bekrönt.
Datei hochladen Freiherr von Riegersches Haus, Porzellanhaus Thun-Hohenstein, ehem. Finanzamt
ObjektID: 304
Riemergasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das dreiseitig freistehende frühhistoristische Wohnhaus wurde 1847–1849 von Ludwig Förster und Theophil Hansen errichtet. Die abgeschrägten Ecken sind erkergegliedert, über dem Erdgeschoß erhebt sich eine durchgehend quadergenutete Oberzone. Unterhalb der Fenster laufen mit Keramikreliefs reich dekorierte Kordongesimse durch, in der Beletage haben sie die Form von Parapetfeldern mit Antikenköpfen. Auch oberhalb der Erkerfenster befinden sich figurale Terrakottareliefs.
Datei hochladen Ehem. Hotel zur goldenen Ente, Bezirksgericht
ObjektID: 18870
Riemergasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Gebäude in neobarocken Formen mit einem flachen Eckrisaliten wurde 1886 von Ludwig Tischler als Hotel erbaut. Die Fassade ist durch eine additive Fenstergliederung und nach Stockwerk aufsteigende Pilastergliederung bestimmt. In den Risaliten befinden sich erkerartige Ädikulen auf Volutenkonsolen und auf den Hausnamen Bezug nehmende vergoldete Entenplastiken.

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Amtsgebäude, Ehem. Gerichtsgebäude
ObjektID: 22608
Riemergasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Amtsgebäude wurde 1906–1908 von Alfred Keller und Moritz Kramsall erbaut und zwei Jahre später erweitert. Es beherbergte nach 1912 jahrzehntelang das Bezirksgericht Innere Stadt. Es hat einen reichen Putzdekor im Stil der Wagner-Schule. Die von einem Kordongesims abgeschlossenen unteren drei Geschoße, die oberhalb des Mezzanins von einem Rankenfriesband geteilt werden, weisen durchgehend Quaderritzung auf, im obersten Geschoß befindet sich ein geometrischer Nagelnietendekor. Reich ornamentiert ist auch das rechteckige Hauptportal im breiten Mittelrisaliten. Vestibül, Stiegenhäuser und Verhandlungssäle sind bemerkenswert Beispiele der Innenausstattung dieser Zeit und weitgehend im Originalzustand erhalten.
Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 1858
Riemergasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristisch-secessionistische Wohnhaus wurde 1911 von Josef Beer erbaut. Es hat abgeschrägten, erkergegliederte und übergiebelte Eckrisaliten mit teilweise vergoldeten Gitterbalkonen und reichem plastischen Dekor. Die Fensterachsen sind teilweise durch Perlstabrahmungen zusammengefasst und kragen zum Teil erkerartig hervor.

Anmerkung: Identadresse Singerstraße 27

Datei hochladen Ehem. Bankgebäude des Wiener Giro- und Kassen-Vereins
ObjektID: 40830
Rockhgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude in den Formen des italienischen Quattrocento wurde 1880–1883 von Emil von Förster erbaut. Es ist eine markante Winkelverbauung mit konkav geknickter Fassade, der gekrümmt verlaufenden Gasse entsprechend. Oberhalb der bossierten Sockelzone mit ihrem von gebänderten toskanischen Pilastern gerahmten Rundbogenportal erhebt sich die Oberzone mit pilastergerahmten Rundbogenfenstern. Zwischen Volutenkonsolen befinden sich im Attikageschoß tief eingeschnittene Rundbogenfenster.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Wohn- und Geschäftshaus samt Geschäftsausstattung der Aïda-Filiale

bis 2010[5]

Riemergasse 1, 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Wohn- und Geschäftshaus in den Formen des floralen Jugendstils wurde 1900/01 von Albert Hans Pecha erbaut. Über einer zweigeschoßigen Geschäftszone mit genuteter Lisenengliederung erhebt sich eine Hauptzone mit maskenbesetzten Pilastern und Gitterbalkonen in floralen Formen. Das Attikageschoß befindet sich hinter einer reich dekorierten Brüstung, die mit Flammenvasen auf Postamenten rhythmisiert wird.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innere Stadt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Jänner 2018.
  2. lt. BDA
  3. lt. ViennaGIS
  4. Wiesenthal-Institut: Übersiedlung verzögert sich. In: wien.orf.at. 27. Januar 2016, abgerufen am 23. November 2017.
  5. Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 25. Juni 2010 (PDF).
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.