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vom 16.06.2020, aktuelle Version,

Margarete Meseritz-Edelheim

Margarete Meseritz-Edelheim (auch Margarete Muehsam-Edelheim; * 18. September 1891; † 26. Mai 1975) war eine deutsche Juristin, Journalistin und Frauenrechtlerin.

1913 wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fach Jura promoviert. Sie war Mitbegründerin und Vorsitzende des Deutschen Juristinnenverbandes.[1]

In der Weimarer Republik engagierte sie sich für die Politisierung der Frauen.[2]

Wegen des Schriftleitergesetzes durfte sie ab 1934 nur noch für die „jüdische Presse“ arbeiten und wurde Chefredakteurin der CV-Zeitung. Als sich die Situation für Deutsche mit jüdischen Vorfahren im nationalsozialistischen Deutschen Reich lebensbedrohlich zugespitzt hatte, emigrierte sie 1938 in die USA.[3]

Einzelnachweise

  1. Oda Cordes: Frauen als Wegbereiterinnen des Rechts. Die ersten deutschen Juristinnen und ihre Reformforderungen in der Weimarer Republik. Hamburg 2012, S. 46.
  2. Margarete Meseritz: Die Frauen und die Parteien. Hrsg.: Vossische Zeitung. 18. Januar 1919.
  3. Berlin.de: Margarete Meseritz-Edelheim (Memento des Originals vom 16. November 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlin.de (abgerufen am 16. November 2017)