unbekannter Gast
vom 26.11.2016, aktuelle Version,

Reichshofstadion

Reichshofstadion
Die Haupttribüne des Reichshofstadion
Daten
Ort Schützengartenstraße 21
Osterreich 6890 Lustenau, Österreich
Koordinaten 47° 25′ 16″ N,  39′ 10″ O
Eröffnung 1951
Renovierungen 1995, 2000
Oberfläche Naturrasen mit Rasenheizung
Kapazität 8.800 Plätze
Spielfläche 105 × 68 m
Verein(e)
Veranstaltungen

Das Reichshofstadion ist ein Fußballstadion in der österreichischen Marktgemeinde Lustenau im Bundesland Vorarlberg. Es dient als Heimstätte des Fußballclubs SC Austria Lustenau, der momentan in der zweithöchsten Liga des Landes spielt.

Geschichte

Die Nordtribüne

Eröffnet wurde das Stadion 1951. Erst 1953 erhielt die Sportstätte ihre erste richtige Tribüne. 1995 erfolgte ein Umbau der Haupttribüne und im Jahr 2000 erhielt das Spielfeld aus Naturrasen eine Rasenheizung.[1] Ursprünglich besaß das Stadion eine Leichtathletikanlage, diese musste allerdings teilweise zusätzlich aufgestellten Tribünen wichen, sodass die Anlage heute de facto als reines Fußballstadion dient. Es bietet Platz für insgesamt 8.800 Zuschauer, davon sind 2.126 überdachte Sitzplätze, 2.390 überdachte Stehplätze und 4.284 nicht überdachte Stehplätze (insgesamt 6.674 Stehplätze).[2] Ab der Winterpause 2006/07 spielte auch der FC Lustenau seine Heimspiele im Reichshofstadion, da die Bundesliga das Stadion an der Holzstraße für untauglich hält. Nach dem Zwangsabstieg des FC Lustenau dient das Reichshofstadion seit der Saison 2013/14 wieder ausschließlich der Austria Lustenau als Heimstätte.

Im Jahr 2007 diente das Reichshofstadion als Austragungsort der Großgruppen-Vorführungen im Rahmen der Welt Gymnaestrada.

Hugo-Kleinbrod-Kapelle

Die Kleinbrod Kapelle

Am 3. August 2007 wurde im Reichshofstadion die Hugo-Kleinbrod-Kapelle eröffnet. Das Stadion verfügt nun als erstes in Österreich über eine eigene Kapelle. Fans des SC Austria Lustenau können ab sofort im Stadion heiraten oder ihre Kinder taufen lassen.

Diese Kapelle ist dem ehemaligen Lustenauer Pfarrhelfer Hugo Kleinbrod gewidmet. Kleinbrod hatte, als er aus der Kriegsgefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war, um arme Kinder und Waisen gekümmert – und 1951 das Vorarlberger Kinderdorf gegründet.

Die Kapelle wurde geplant vom Architekten Hugo Dworzak.

  Commons: Reichshofstadion  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. austria-lustenau.at: Daten zum Stadion
  2. Das Reichshofstadion (Memento vom 6. Februar 2015 im Internet Archive)