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vom 11.04.2017, aktuelle Version,

Reindling

Kärntner Reindling
Anschnitt eines Kärntner Reindlings
Kärntner Reindling aus der Gugelhupfform

Der Reindling (auch "Reinling"[1]) ist ein Napfkuchen der Kärntner Küche.

Der Reindling ist auch in Slowenien verbreitet, wo er Pogača heißt (sprich „Pogatscha“, regional, z. B. im Kärntner Slowenisch Pohača) oder Potica (siehe Pogatschen).[2] In Unterkärnten wird er (vor allem von älteren Leuten) auch Woazas oder Woazan (Woaz = Weizen, kann aber auch Mais heißen (Österreich/Stmk.)) genannt, wobei diese Variante meist ohne Füllung ist.

Es handelt sich um eine traditionelle süße Osterspeise aus Germteig. Dieser Germteig wird mit Zucker, Zimt, Rosinen und Butter gefüllt (oft auch mit Walnüssen), eingerollt und in einer Form im Rohr gebacken.

Der echte Kärntner Reindling wird traditionsgemäß in einer alten runden Form ähnlich der Gugelhupfform, gebacken, wobei die meisten Formen mit christlichen Symbolen verziert waren. Diese Form nennt sich Rein oder Reindl und gleicht einem Kochtopf.

Besonders in Unterkärnten wird der Reindling gern zur Osterjause (Osterschinken, Eier, Kren etc.) gegessen, allerdings wird der Osterreindling zumeist weniger süß gefüllt als ein Reindling, der als Mehlspeise z.B. zum Kaffee gereicht wird.

  Wikibooks: Kochbuch/ Reindling  – Lern- und Lehrmaterialien
  Wikibooks: Reindlingrezept  – Lern- und Lehrmaterialien

Belege

  1. Artikel über den Kärntner Reindling / Reinling. Abgerufen am 11.3.17. Österreichisches Bundesministerium BMLFUW
  2. Kärntner "Schmankalan" - Genießen mit den Jahreszeiten. Abgerufen am 22.7.11.