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vom 10.06.2017, aktuelle Version,

Richard Rosenstatter

Richard Rosenstatter
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 18.10.1985
Geburtsort Oberndorf, Österreich
Größe 180 cm
Gewicht 78 kg
Karriere
Disziplin Trial Motorrad
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Meisterschaften 1 × 5 × 1 ×
 

Richard Rosenstatter (* 18. Oktober 1985 in Oberndorf bei Salzburg) ist ein österreichischer Trialfahrer (Motorsport), der für BLM GasGas Austria ein Motorrad der Marke GasGas fährt.

Karriere

Rosenstatter wurde 2004, 2008, 2010 und 2011 österreichischer Trial Vizestaatsmeister, 2003 Juniorenstaatsmeister und startete sechsmal bei der Nationen-WM für Österreich.[1] Er war der erste Österreicher der in der TrialWM, bei den Junioren 2006 in Darfo Boario Therme/Italien, Punkte einfahren konnte. Bekannt wurde Rosenstatter, welcher den Spitznamen „Trickyrich“ trägt, auch durch seine Trial Motorradstuntshows, wo er auf diversen Veranstaltungen wie z.B. dem „Tag des Sports“ in Wien aufgetreten ist.[2] Nach seinem Rücktritt 2012 ist Rosenstatter weiterhin als Trainer und bei Trialshows aktiv.[3]

Biografie

Aufgewachsen in Nußdorf am Haunsberg im Salzburger Land[4], begann er mit zwölf Jahren mit dem Trialmotorrad seine ersten Runden zu drehen. Seine ersten „Sektionen“, wie die Trialpassagen genannt werden, fuhr er im Trialclub Berndorf, wo er auch seinen ersten Bewerb, das Nikolaustrial 1998 bestritt. Anschließend gab Rosenstatter durch die Förderung des damaligen Clubchefs Hans Stemeseder 2002 sein Debüt in der OSK Junioren-Staatsmeisterschaft, welche er mit dem Vizestaatsmeistertitel beendete.

2003 siegte Rosenstatter dann in jedem Lauf der Juniorenstaatsmeisterschaft und sicherte sich somit Staatsmeistertitel.

2004 bei seinem Debüt in der Königsklasse der Internationalen ÖM wurde Rosenstatter durch den Deutschen Horst Schmidt geschlagen und erreichte den Vizestaatsmeistertitel als bester Österreicher in der internationalen offenen OSK Staatsmeisterschaft.

2005 beendete ein Unfall, bei dem er sich eine Talus-Trümmerfraktur im linken Knöchel zuzog, beinahe seine Karriere, Rosenstatter erzielte in der Folge drei Vizestaatsmeistertitel (zwei Mal davon hinter dem in Deutschland aufgewachsenen Jonas Widschwendter), erreichte fünf Top-Ten-Platzierungen in der TeamWM mit dem österreichischen Nationalteam und sicherte sich als erster Österreicher Punkte in der Junioren-WM. Rosenstatter engagiert sich mittlerweile für die Förderung junger Talente im österreichischen Trialsport.

Einzelnachweise

  1. Die Flachgauerin – Die Flachgauerin Herbst/Winter 2015. In: dieflachgauerin.at. S. 62 f, abgerufen am 27. Januar 2016.
  2. This Is Why We Love Trial. In: motorradreporter.com. Abgerufen am 27. Januar 2016.
  3. Richi Rosenstatter beendet seine Karriere. In: otsv.at. Abgerufen am 27. Januar 2016 (pdf).
  4. Die Lust am Langsamfahren - Flachgau - meinbezirk.at. In: meinbezirk.at. Abgerufen am 27. Januar 2016.