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vom 29.05.2018, aktuelle Version,

SK Posojilnica Aich/Dob

SK Posojilnica Aich/Dob
Österreichischer Volleyballverband
Vereinsdaten
Gründung 1982
Adresse Einersdorf 68,
9150 Bleiburg,
Sportdirektor Martin Michau
Vereinsfarben blau-gelb
Homepage http://www.aich-dob.at/
Volleyball-Abteilung
Liga Austrian Volley League
Spielstätte JUFA-Arena am Campus Futura
Trainer Matjas Hafner
Co-Trainer Miha Kosl
Erfolge Österreichischer Meister (2x)
2013, 2018
MEVZA-Sieger (1x)
2018
letzte Saison 1. Platz (2017/18)
Stand: Mai 2018

SK Posojilnica Aich/Dob ist ein Volleyball-Verein in Kärnten, der in der ersten österreichischen Liga, in der mitteleuropäischen Liga MEVZA und in der Champions League spielt. Neben der Profi-Mannschaft spielt je eine Damen- und Herrenmannschaft in der zweiten Liga. Zusätzlich wird Breitensport und Nachwuchsförderung mit einer Hobbymannschaft und insgesamt zwanzig Nachwuchsmannschaften betrieben.

Geschichte

Zweisprachige Ortstafel

Der Verein wurde 1982 in der Katastralgemeinde Aich, welche der Stadtgemeinde Bleiburg angehört, gegründet. Dob ist der slowenische Name von Aich und wird in der zweisprachigen Gemeinde gleichberechtigt verwendet. Aich hat nur 160 Einwohner.

Die Idee zur Vereinsgründung hatten 20 Jugendliche während eines Urlaubs, in dem sie auf einem Hof Ball über ein quer gespanntes Seil gespielt hatten. Der ehemalige Volleyball-Nationalteamspieler Gerhard Kitzinger zog in der Zeit nach Aich und machte den Sport populär.[1] Anfangs verfügte der Verein auch über eine Tischtennisabteilung.

Erstmals stieg der Verein 1991 in die erste österreichische Liga auf. Dieser Aufstieg gelang mit nahezu ausschließlich einheimischen Spielern.[2] Seitdem wurde immer einer der ersten sechs Plätze erreicht. Nachdem in den Jahren 2011 und 2012 die Vizemeisterschaft gelang wurde SK Aich/Dob 2013 erstmals Meister. Diese Erfolge wurden laut Aussagen des Vereins durch das Engagement von Sportdirektor Martin Micheu erreicht.

Neben der Profimannschaft errichten auch die Damen- und die Herrenmannschaft in den 2. Bundesligen und Landesligen zahlreiche Meistertitel und Cupsiege sowie gute Platzierungen. Mit seinen zwanzig Jugendmannschaften ist der Verein im Umkreis rund um Bleiburg in der Nachwuchsförderung engagiert und erreichte auch mit diesen zahlreiche Titel.

Spielstätte

Spielstätte bis 1991

Anfangs spielte der Verein im slowenischen Kulturhaus in Bleiburg. Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga war die dortige Halle zu niedrig und der Verein trug seine Heimspiele im slowenischen Prevalje aus. Die dortige Halle war für das AVL-Finale 2011 auch nicht hoch genug und dieses musste in Klagenfurt gespielt werden. Zum Saisonbeginn 2012 konnte eine neugebaute Halle in Bleiburg eingezogen werden.

Erfolge

2016

  • Österreichischer Vize-Meister (AVL)

2015

  • Österreichischer Vize-Meister
  • MEVZA Vize-Meister

2014

2013

2012

  • Österreichischer Vize-Meister

2011

  • Österreichischer Vize-Meister
  • MEVZA Final 4

2009

  • MEVZA Final 4

2000

  • Österreichischer Cupsieger

1997

  • 4. Platz in der AVL und somit Qualifikation für den Europapokal

1991

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga (AVL)

1986

  • Kärntner Meister in der Saison 1985/86

Einzelnachweise

  1. Bericht auf derstandard.at (abgerufen am 28. Januar 2014)
  2. Interview mit Alois Opetnik (abgerufen am 28. Januar 2014)