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vom 26.12.2017, aktuelle Version,

Siegfried Hessenauer

Siegfried Hessenauer
Spielerinformationen
Geburtstag 4. Juni 1912
Geburtsort Mannheim, Deutsches Reich
Sterbedatum 15. Februar 1994
Sterbeort Schwetzingen, Deutschland
Position Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
000?–1938 VfL Neckarau
1938–? FK Austria Wien
000?–1943 SG Ordnungspolizei Warschau 1 (0)
1943–1945 KSG Bielefeld
1945–? VfL Neckarau 11 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Siegfried Hessenauer (* 4. Juni 1912 in Mannheim; † 15. Februar 1994 in Schwetzingen)[1] war ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Werdegang

Der Stürmer Hessenauer begann seine Karriere beim VfL Neckarau, für den er bis 1938 in der seinerzeit erstklassigen Gauliga Baden aktiv war. Daraufhin wechselte er zum FK Austria Wien in die Gauliga Ostmark und später zur SG Ordnungspolizei Warschau.[2] Mit den Warschauern wurde Hessenauer im Jahre 1943 Vizemeister der Gauliga Generalgouvernement hinter dem LSV Adler Deblin.

Nachdem die Debliner „kriegsbedingt“ nicht an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft 1943 teilnehmen konnten rückte die Warschauer Mannschaft nach, die sich in der ersten Runde mit 3:1 gegen die BSG DWM Posen durchsetzen konnte. Im Achtelfinale verloren die Warschauer gegen den VfB Königsberg.[3]

Im Sommer 1943 wechselte Hessenauer zu KSG Bielefeld, einer Kriegsspielgemeinschaft der Bielefelder Vereine Arminia und VfB 03 und spielte zwei Jahre in der Gauliga Westfalen. Nach Kriegsende kehrte Hessenauer zum VfL Neckarau zurück und schaffte 1946 den Aufstieg in die Oberliga Süd, für die er in der Saison 1946/47 noch elfmal in der Oberliga spielte.

Einzelnachweise

  1. Kurzbiografie in: Andreas Ebner, Als der Krieg den Fußball fraß, Ubstadt-Weiher 2016, Seite 341
  2. Hardy Grüne: Spielerlexikon 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs – Band 8. AGON Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7, S. 147.
  3. Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON Sportverlag, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 226, 239.