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vom 16.09.2017, aktuelle Version,

Terra X: Geheimakte Sophienschatz

Filmdaten
Originaltitel Geheimakte Sophienschatz – Der größte Kunstraub in der DDR
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 45 Minuten
Stab
Regie Birgit Tanner,
Carsten Gutschmidt
Produktion ZDF

Geheimakte Sophienschatz ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009, der vom ZDF mit einer Länge von 45 Minuten produziert und erstmals am Sonntag, dem 6. September 2009 um 19.30 Uhr im ZDF im Rahmen von Terra X ausgestrahlt wurde. Filmautoren sind Birgit Tanner und Carsten Gutschmidt.

Der Film dokumentiert den Raub des sogenannten Sophienschatzes am 20. September 1977 aus dem Stadtmuseum Dresden zum Zwecke der Devisenbeschaffung. Der Sophienschatz bestand aus 56 goldenen Grabbeigaben, 100 Ringen aus purem Gold, dutzenden Armbändern und Ketten aus Gold und Emaille sowie acht goldenen Ordensketten. Diese waren Beigaben aus Fürsten- und Bürgergräbern zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, die in der bis 1963 abgetragenen Dresdner Sophienkirche gefunden worden waren.

Den Raub veranlasst hatte Stasi-Chef Erich Mielke. So hatte die DDR bereits in den 1950er Jahren eine Schatzsuche begonnen. Die im Dritten Reich versteckten Kunstschätze wurden gefunden und ins Ausland verkauft. Alexander Schalck-Golodkowski leitete später im Rahmen einer „Kunst und Antiquitäten GmbH“ den Raub und Weiterverkauf von DDR-Kunstschätzen. Erst im Jahr 1999 gelang die Wiederbeschaffung von 38 Stücken des Sophienschatzes in Oslo durch den Chefermittler Jürgen Oelsner. Zu den übrigen, weiterhin verschollenen 18 Teilen des Sophienschatzes gehört auch eine Königskette aus 1,3 Kilogramm reinem Gold.