Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast

Weissenhofer, J. Anselm#


* 19. 8. 1883, Ybbsitz (Niederösterreich)

† 14. 1. 1961, Wien


Kunsthistoriker


Nach Besuch des Seitenstettner Stiftsgymnasiums trat Weissenhofer in den Benediktinerorden ein und wurde 1908 zum Priester geweiht. In Wien studierte er Theologie und Kunstgeschichte bei Max Dvorak (Dr. phil.: 1919). 1923 habilitierte er sich für kirchliche Kunst, ein Jahr später wurde er Dozent an der Kunstgewerbeschule. 1924-1930 betreute er als Schriftleiter die Zeitschrift "Kirchenkunst", gleichzeitig war er als Kustos der Gemäldegalerie des Schottenstifts tätig. Ausgedehnte Studienreisen führten ihn durch ganz Europa. 1933-1938 wirkte er auch als Prediger in der Burgkapelle. 1940 wurde er zum Leiter des Diözesanmuseums bestellt. 1947 übernahm er einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste. Weissenhofer beschäftigte sich v. a. mit Wiener Stadtansichten und Kunstwerken aus dem Wiener Bereich.

Werke#

  • "Die ältesten Ansichten der Stadt Wien" (1923)
  • "Der Stephansdom und die Wiener" (1945)
  • "Wiener Madonnen" (1946)
  • "Liturgie und Kunst" (1948)



© "Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik" von Isabella Ackerl und Friedrich Weissensteiner, 1992