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Notiz 001: Eine Notiz ist eine Notiz ist eine Notiz#

von Martin Krusche

Das Schreiben ist für mich in aller erster Linie ein Reflexionswerkzeug und eine Methode, mir aus Informationen Wissen zu zimmern. Es mag vielen so ergehen, daß sie im Schreiben eine Möglichkeit finden, für andere Menschen wahrnehmbar zu werden, ihnen etwas mitzuteilen.

Bild 'notiz001a'

Für mich war es schon in frühen Jahren ein Mittel, um mit mir selbst eine gelingende Verständigung zu haben. Was sich davon nach draußen richtet, bleibt nachgeordnet. Daraus folgt eine erhebliche Papierfresserei. Ich bin von unzähligen Büchern umgeben, auch Berge von Notizheften säumen meine Wege. Siehe dazu etwa die Notiz Ich bin ein Papierfresser (Bücher, Bücher, Bücher)!

Kein Zufall, daß ich im Titel zum Auftakt dieser Leiste eine Zeile aus einem Gedicht von Gertrude Stein paraphrasiert habe: „Rose is a rose is a rose is a rose“ aus "Sacred Emily" (1923).

Ich hab ein Faible für kluge Frauen, für Lyrik, für das Schreiben und für die Vorstellung, all dies sei mit einer Art Endlosigkeit ausgestattet. (Dazu komme ich hier in der neuen Leiste übrigens noch, Stichwort Charon.)

Die drei Bürgermeister, von links: Peter Moser, Werner Höfler und Robert Schmierdorfer. (Foto: Martin Krusche)
Die drei Bürgermeister, von links: Peter Moser, Werner Höfler und Robert Schmierdorfer. (Foto: Martin Krusche)

Ab hier also laufende Notizen zum Projektzusammenhang „Dorf 4.0“.

Da verdichtet sich zunehmend ein kultureller Schwerpunkt, nachdem ich nun schon einige Jahre die laufende Kooperation mit drei Bürgermeistern der Oststeiermark schätze. Ein Modus, der sich in jeder Hinsicht bewährt und den ich als eine kulturpolitische Besonderheit erachte. Siehe dazu etwa: Verzahnte Vorhaben (Kunst Ost zur Jahreswende 2018/2019)!

Der aktuelle Impuls für diese Notizen-Leiste kommt übrigens vom Haflinger-Projekt, für das ich eben begonnen hab, so eine Ebene einzuziehen. Daraus ergibt sich eine Netzkultur-Zone, die das Prozeßhafte dieser Vorhaben unterstreicht. Außerdem sollte über die Summe dieser Beiträge klar werden, warum ich nun schon eine Weile damit befaßt bin, die Schnittstellen zwischen Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst zu untersuchen.