[{Image src='fabula020a.jpg' align='right' width='500' caption='Das Buch als Rohstoff.' height='375'}]
!!!Mini Fabula: Hintergrund
!!(Von der Gutenberggalaxis in den Cyberspace und zurück)
von __[Martin Krusche|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/kru]__\\
\\
Unser Rahmenprojekt „Das erweiterte Buch“ hat einen stattlichen Band zum Ausgangspunkt. Ich habe gemeinsam mit Fotograf Richard Mayr 50 Stationen einer poetischen Reise erarbeitet, die als ein Verbeugung vor der Natur angelegt gedacht sind.

Diese Stationen erschienen 2024 als „An solchen Tagen“ in einer Kombination von Lyrik und Fotografie. Dabei war klar, daß wir den gesamten Vorgang weiterführen werden, was bedeutet: Das Druckwerk ist hier bloß ein Moment in einem komplexeren Prozeß.

Gelebtes Leben und erfahrene Natur wurden über das gedruckte Buch in die Gutenberggalaxis verzweigt, über Online-Optionen in den Cyberspace. Von dort, da wurden wir uns einig, ist die Ereigniskette wieder in den Raum realer sozialer Begegnungen zurückzuleiten.

Das hat unter anderem inzwischen mit Luis Siegl zu „Mini Fabula“ geführt. Teleworking, Printproduktion, eine konventionelle Ausstellung mit Buchpräsentation… Sie ahnen, das ergibt eine spezielle Geselligkeit „im real life“.

Aber es führte such mit Jürgen Kapeller zur „Art Challenge“, also zurück in den Cyberspace, mehr noch: in einen Bereich der „Künstlichen Intelligenz“. Zugleich ergab sich mit Martina Brandl ein Arbeitsfeld in der Bildenden Kunst, was zu Malereien, Zeichnungen und Objekten führte, die teils das reale Buch „An solchen Tagen“ als physisches Material beinhalten.

Die Bücher wurden zerschnitten, die Fragmente neu montiert, teils ihrerseits mit nächsten Inhalten bespielt, teils als eine Art der Spuren auf dem Weg in andere Gefilde ausgestreut. Aber ja, es ist komplex! Es hat Abschnitte, in denen ich völlig den Überblick verliere.

Kein Einwand! Wir befassen uns hier mit einer prozesshaften Wissens- und Kulturarbeit, mit einer in manchen Momenten kollektiven Kunstpraxis. Eine Praxis der erheblichen Kontraste, wie man bald sehen wird, wenn wir alle Fäden unter dem Titel „artgerecht“ in der vormaligen k.k. Poststation Gleisdorfs zusammenführen. Das Anwesen war eine wichtige Institution an der historischen Ungarnstraße, wo einst Postreiter ihre Pferde wechselten. Symbolisch gesehen ein optimaler Ort für genau diese Veranstaltung.
----
>[Mini Fabula: Startseite|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/fabula] (Übersicht)
[{Metadata Suchbegriff='Martin Krusche, Richard Mayr, Luis Siegl, Mini Fabula, bibliophil, Netzkultur, Tesserakt, Archipel Gleisdorf, Feuilleton' Kontrolle='Nein'}]
----

!Weiterführend
*[An solchen Tagen: Das erweiterte Buch|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/tage_extension] (Eine Schnittstelle zwischen Realraum und Cyberspace)
*[Aufgelegt|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/brandl] (Startseite)
*[Ausstellung & Buchpräsentation: artgerecht|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/26mai08]
*[Die Poststation|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/puch009]
----
\\
[{Image src='fabula020b.jpg' align='left' width='500' caption='KI-Produkt: Der virtuelle Krusche im Kulturbetrieb.' height='375'}]