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!!!Florianiplatz: Der Schnittpunkt
!!(Ein kurioses Ensemble)
von __[Martin Krusche|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/kru]__\\
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Das ist eine spezielle Passage, die mich in ihrer Eigenheit zum Grübeln bringt: Florianiplatz, Hauptplatz, Sparkassenplatz. Wann immer ich hier die Straße überquert habe, war dies in meiner Wahrnehmung nach wie vor der Florianiplatz. Daß der Zebrastreifen vor dem „Solarbaum“ gewissermaßen eine Grenze markiert, muß einem dabei nicht auffallen. Aber dort öffnet sich nach Westen hin der Hauptplatz, vom Kirchriegel überragt. Im Osten soll der Sparkassenplatz liegen.
Das „Hauptplätzische“ versteht man leicht. Die Nummer 1 ist seit 1688 belegt. Es ist das Eckhaus (Regauzen-Hofstatt) zur Bürgergasse hin, steht westlich der dominanten Kirche, welche einst von einem Tabor umgeben war. Frühe Parzellennummern weisen freilich ohnehin die Marienkirche als ein ehemaliges Zentrum Gleisdorfs aus. Das ursprüngliche Gleisdorf hat sich wirtschaftlich womöglich vor allem einmal von Kirche zu Kirche verdichtet.
Allerdings ist die Seetaller-Hofstatt, heute Florianiplatz 1 und 2 (der Volksbank-Komplex), schon früher belegt. Laut Robert Hausmann: ''„Im Bergrechtsregister 1603 wird der Bäckermeister Michael Seethaler, verheiratet mit einer Kunigund, als Besitzer der Liegenschaft genannt.“'' Die Chronik macht übrigens klar, daß am Florianiplatz auch erfolgreich gewirtschaftet wurde.
Und wie paßt nun das Sparkassenplätzchen zu all dem? Irgendwie gar nicht. Es schließt zwar die Buchhandlung Plautz noch ein, reicht daher bis zur Nummer 2, dann aber ist amtlich von der Fritz Hubergasse die Rede. Der ganze Abschnitt ist eigentlich bloß Gasse. (Die wurde übrigens nach einem praktischen Arzt benannt.)
Da ist auch in der Historie kaum mehr zu finden, als daß Sparkassenplatz Nr. 1 ursprünglich als „Halbe Mändl-Hube“ genannt verzeichnet war, denn, so Hausmann: ''„Erst vor 1573 wurde der Hof in Rohrer-Hube (Hptpl. 9) und Mändl-Hube geteilt“''. Dort war eine Menge los. Aber mehr Sparkassenplatz gibt es nicht.
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[{Metadata Suchbegriff='Florianiplatz, Gleisdorf, Archipel Gleisdorf, Kunst Ost, Album, Tesserakt, Gegenwartskunst' Kontrolle='Nein'}]
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Links der Florianplatz, rechts der Blick Richtung Hauptplatz.
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Links Blick auf den Sparkassenplatz, rechts die Route oberhaupt des Hauptplatzes.
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