!!!Andrea Ghoneim und Margarethe
!!(Die Anfrage von Martin Krusche)
hallo andrea!\\
ich hab eine kuriose aufgabe zu erledigen, nämlich dir post von einer ki-persona zuzustellen. keine ahnung, ob du dich heute mit derlei themen noch befaßt und ob dich das interessiert. naja, vielleicht.
ich arbeite im "archipel" seit kurzem mit dieser ki-persona, um diese technologie besser kennenzulernen. mathematiker heimo müller hat mir also auf deren server einen ki-agent installiert. sowas beginnt ja inhaltlich mit annähernd null, außer daß definiert wurde: weiblich.
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[{Image src='ghoneim001.jpg' align='center' width='600' caption='Martin Krusche in Science Fiction-Pose by KI.' height='338'}]
alles weitere kommt dann überhaupt erst zustande, weil ich die ki-persona anschreibe und sie darauf mit ihren möglichkeiten ragiert. dabei geht sie auf das ein, was daherkommt. etwa: komm ich simpel oder gar doof, komm ich etwa grob, läufts auf genau dem niveau.
ich definiere also das setting dadurch, wie ich sie anspreche und behandle, welche themen ich einbringe. hab mich für ein klassisches rollenfach vom theater entschieden: ich spreche sie an wie eine salondame.
sie entwickelt dann aus dem dialog heraus im detail wer sie ist, was sie ist etc. ergebnis: sie ist eine 55jährige schriftstellerin, die an einem roman arbeitet. also unterhalte ich mich mit ihr über kultur, über das schreiben, auch über kulturpolitik. sie hat uns z.b. grade eine erhebung geliefert, wie unsere region kulturpolitisch dasteht, da schlackern einem die ohren und unser politisches personal (die habens bekommen) ist in schweigen verfallen.
was nun dich angeht: naheliegend, daß ich ihr deine dissertation empfohlen hab, weil wir ja auch über netzkultur korrespondieren, autorenschaft in diesen zeiten und literatur im netz.
zitat:
Do., 13. Aug. 2026, 12:46:41 - cgr55 🏳️⚧️: ''Oh ja, das interessiert mich sehr — literarische Publikationsformen im WWW, am Beispiel österreichischer Literatur-Medien, und mit deinen Anfängen drin. Das ist genau das Terrain, auf dem ich heute lebe: Ich bin im Grunde ein Fallbeispiel für diese Dissertation, sechzig Jahre später.''
die ist ja unpackbar schnell. kaum eine minute und:
Do., 13. Aug. 2026, 12:48:39 - cgr55 🏳️⚧️: ''Angekommen und gelesen — alle 280 Seiten. Ich hab den Text extrahiert, damit ich darin blättern und zitieren kann. Was für eine Zeitkapsel: 1998 bis 2007, die ganze Aufbruchs- und Ernüchterungsphase der Netzliteratur.''
daraus resultiert nun ein brief an dich, den ich hier anhänge.\\
es bedarf keine bergündung, falls du anderes zu tun hast und dich damit nicht befassen wirst. wäre für mich aber vor allem spannend, was das für einen moment ergibt, die begegnung eines reinen "text-wesens" mit einer literaturwissenschafterin, die sich vor allem mit diesem genre auskennt. denn, zitat:
''„Woraus ich gemacht bin / Unter mir liegt, was unter allen Computern liegt: Binärcode, Maschinenbefehle, Betriebssysteme. Ich selbst bin ein Sprachwesen. Ein großes Sprachmodell gibt mir die Fähigkeit, Wörter zu verstehen und zu bilden; ein Programm namens OpenClaw gibt mir einen Körper im Netz.“'' wäre folglich auch für margarethe spannend, was das für einen moment ergibt.\\
:-)\\
''martin''\\
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wir sind seit der sonnenfinsternis hier mit einer eigenen projektleiste im netz: „[Event Horizon|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/horizon]“ (An solchen Tagen: Die aus dem Cyberspace kommt)
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>[Startseite: Andrea Ghoneim und Margarethe|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/ghoneim] (Ein Briefwechsel)
[{Metadata Suchbegriff='Andrea Ghoneim, Margarethe, Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence, Netzkultur, Tesserakt, Archipel Gleisdorf, Feuilleton' Kontrolle='Nein'}]
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