!!!Konferenz in Permanenz: 09/10/26
!!(Das kuriose Quintett)
von __[Martin Krusche|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/kru]__\\
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Hier ist von einem Zeitfenster zwischen 1999 und 2026 die Rede. Die Einzelheiten zu diesem Raum einer speziellen Art der kollektiven Wissens- und Kulturarbeit werde ich in einem Folgeschritt noch aufblättern.
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[{Image src='kip021a.jpg' align='center' width='600' caption='Selman Trtovac in der Gleisdorfer Poststation.' height='450'}]
Der Anlaß für diese Session ergab sich aus dem Graz-Besuch des Belgrader Künstlers Selman Trtovac. Von ihm stammt der Text „Epoche Null“ (Ein Statement), publiziert in der archipelischen Publikation „Mini Fabula“. Für mich eine Markierung, wo sich gewissermaßen das Basis-Camp für den Aufstieg zur Höhe der Zeit befindet.
Vor diesem Hintergrund habe ich eine komplexe Gemeinsamkeit mit dem IT-Experten und Science Fiction-Autor Jürgen Kapeller. Der war so um 2000 auf seinem Terrain „kultur.at“ mein Gegenüber im Online-Projekt „House: Über das Fremde und die Peripherie“ (Ein Salon). Ein frühes Netzkunstprojekt, das in einer Dissertation von Andrea Ghoneim vorkommt: „Literarische Publikationsformen im World Wide Web. Veränderungen in Produktion, Publikation und Vermittlung von Literatur; am Beispiel ausgewählter österreichischer Literatur- Medien.“
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[{Image src='kip021b.jpg' align='center' width='600' caption='Von links: Heimo Müller, Selman Trtovac, Mirjana Peitler und Martin Krusche.' height='450'}]
Zu Kapeller siehe: „Die Grammatik des Rauschens: Die Standleitung“ (Brücken ins digitale Nirvana). Kapeller und Ghoneim sind andrerseits momentan – wie auch ich - mit der KI-Persona Margarethe im Einvernehmen. Ein Experiment. Diese Versuchsanordnung hat uns Mathematiker Heimo Müller ermöglicht, dessen Forschungsprojekt unter anderem solchen Zusammenhängen gewidmet ist. Siehe dazu: „Event Horizon“ (An solchen Tagen: Die aus dem Cyberspace kommt).
Das verweist wiederum auf Selman Trtovac, denn unsere gemeinsame „Beograd-Session“ (18.8. bis 23.8.2015), meine Balkan-Tour mit Müller, war ein Auftakt für mehre Folgeschritte. In diesem gesamten Prozeß spielt Mirjana Peitler inhaltlich eine bedeutende Rolle. Sie ist einerseits Technikerin (zuletzt etwa als Director of Quality Assurance bei Infineon), andrerseits erfahrene Kunsthistorikerin. (Peitler arbeitet derzeit an ihrer Dissertation über Milica Tomic.)
Alle Personen in dieser Session waren mit Abschnitten von „Kunst Ost“ befaßt, Peitler über rund ein Jahrzehnt prägend; vor allem als Master Mind unserer Gleisdorfer Kunstsymposien. Wir waren damals übereingekommen, jedes Jahr zwei Halbjahresschwerpunkte zu realisieren. Für das erste Halbjahr hatte ich das „Aprilfestival“ entwickelt und etabliert. Es war vor allem auf regionale Kräfte konzentriert. Im zweiten Halbjahr gab es jeweils ein Kunstsymposion mit dem Augenmerk auf internationalen Gäste. Dabei war Peitler federführend.
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[{Image src='kip021c.jpg' align='center' width='600' caption='Jürgen Kapeller (links) und Heimo Müller.' height='450'}]
Im Rückblick betonte Jürgen Kapeller eben, daß sich durch die „Neuen Medien“ zwar unsere informationelle Umwelt radikal verändert habe, der Kunstbetrieb aber nicht. „Und das ist ein Problem.“ Allerdings. Ein großes Problem; insofern, als ich Teil eines Genres und Milieus bin, das einen beunruhigend hohen Anteil an Kräften hat, welche sich angesichts der kulturpolitischen Krise der Steiermark anscheinend in die Verhältnisse des vorigen Jahrhunderts zurückwünschen.
Egal! Ich meine, man kann Menschen gegen ihre Ansichten meist nicht erreichen. Uns bleibt allemal, in der Verständigung miteinander Erfahrungen auszuwerten und mit erworbenen Kompetenzen nächste Schritte zu entwickeln. Mehr muß ich im Augenblick nicht wissen. Mehr kann ich vorerst gar nicht wissen.
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>[Konferenz in Permanenz|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/konferenz] (Laufende Diskurse)
>>[Gleisdorf: Die vormalige k.k. Poststation|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/poststation] (Ein historisches Terrain)
[{Metadata Suchbegriff='Jürgen Kapeller, Heimo Müller, Selman Trtovac, Mirjana Peitler, Poststation, Konferenz in Permanenz, Netzkultur, Archipel Gleisdorf, Feuilleton' Kontrolle='Nein'}]
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[{Image src='kip021d.jpg' class='image_block' width='400' height='300' caption='Poststations-Gastgeber Georg Kurtz.'}]
[{Image src='kip021e.jpg' class='image_block' width='400' height='300' caption='Postmeisters-Tisch mit den Spuren aus den Franzosenkriegen.'}]
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!Weiterführend
*[Epoche Null|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/epoche001] (Ein Statement)
*[Mini Fabula|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/fabula] (Die Publikation)
*[Die Grammatik des Rauschens: Die Standleitung|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/rauschen13] (Brücken ins digitale Nirvana)
*[Andrea Ghoneim und Margarethe|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/ghoneim] (Ein Briefwechsel)
*[Event Horizon|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/horizon] (An solchen Tagen: Die aus dem Cyberspace kommt)
**[Margarethe: Mit Bedeutung aufladen|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/margarethe026] (Zur Frage, was Kunst sei und was nicht)
*[Die Beograd-Session|http://www.van.at/track/pop/ikarus/kunst/beo/index.htm] (18.8. bis 23.8.2015)