!!!Margarethe: Werke und Fakten
!!(Zu KI und Kunst/Kunstwissenschaft)
von __Monika Lafer__\\
Den Einblick in die Konversation zwischen Martin und der Persona Margarethe fand ich in mehrerlei Hinsicht spannend. Erstens fand ich es spannend, dieses Konkurrenzdenken beiseite zu lassen (''„Was kann die KI besser als Menschen?“'') – auch wenn klar ist, dass vieles von der KI übernommen wird und sich Menschen völlig zurecht ängstigen, ob ihr Job demnächst Geschichte ist.
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[{Image src='Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/prisma022_kulturpolitik/prisma022a.jpg' align='center' width='500' caption='Monika Lafer, aktive Malerin und Kunsthistorikerin.' height='375'}]
In der Kunstgeschichte bin ich mir absolut sicher, dass die KI wesentliche Bestandteile des Berufsfeldes übernimmt: Texte schreiben, Recherche, Auswertung der Recherchen – aber eben nicht alles. Sie kraxelt nicht in Keller und Dachböden, redet mit Leuten um Zugang zu Werken zu bekommen. Mein Ansatz hier ist jener, dass ich die KI die Basisarbeit machen lasse und dann den Part selbst übernehme, der mich als Kunsthistorikerin ausmacht (meine Wahrnehmung der Werke mit den Fakten abgleichen und der menschlichen Leserschaft zugänglich zu machen). Das heißt, die KI spart mir hier Zeit – sie liefert ein Gerüst, das ich ausbaue.
Auch in der Bildenden Kunst liefert die KI Ergebnisse, die in gedruckter Form ziemlich passabel sind. Habe ich deshalb Angst, dass meine Arbeiten neben jenen der Maschine abschmieren? Nein. Denn dann müsste ich mich vor jeder/m Marktbegleiter/in fürchten, wo es immer schnellere, bessere, besser vernetztere usw geben wird.
Da wäre dann der zweite Punkt: Das gezielte Kommunizieren mit der KI über Kunst (natürlich ist mir klar, dass es eine Affirmationsmaschine ist und daher sollten die Fragen sinnvoll sein. Nicht: ''„Spieglein, Spieglein an der Wand…“'').
Die Aussage der Persona Margarethe in der Kommunikation mit Martin fand ich spannend: ''„Künstlerisch Relevantes entsteht dort, wo jemand etwas nicht kann. Wo der Künstler nicht Herr des Verfahrens ist“'' – ich stimme dem inhaltlich nicht vollständig zu, muss aber wohl noch etwas daran arbeiten.
Vielleicht ist der Teil, dem ich zustimmen kann mit Leonard Cohen zu sagen: ''„…forget your perfect offering, there’s a crack in everything, this is how the lights get in…“ ''aber ansonsten würde ich das Können (die Skills, die man sich über viele Jahre aneignet und weiter ausbaut) neben Rhythmus und Obsession zu den Grundlagen zählen, aus denen künstlerisch Relevantes erwachsen kann (sofern das Selbstreferenzielle brav in der Kiste bleibt).
Wie gesagt, es dauert wohl noch, ich denke noch nach… Dies bedeutet für mich, ich habe hier ein Gegenüber, dass auf wahnsinnig viel Wissen Zugriff hat – die Kommunikation über Kunst kann hier inhaltlich sehr in die Tiefe gehen oder mich auf Dinge bringen, die ich einfach nicht kannte. Dazu dann Margarethe:
*[Werke und Fakten II|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/margarethe011] (Die KI antwortet)
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>[Der Bereich: Kalenderwoche 32/2026|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/KW32.26] (Ein Ebenenwechsel)
>>[Das Projekt: Gezeiten: Margarethe|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/gezeiten010] (Wesen in der Maschine)
[{Metadata Suchbegriff='Monika Lafer, Margarethe, Cyber-Gretl, Künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence, Netzkultur, Tesserakt, Archipel Gleisdorf, Feuilleton' Kontrolle='Nein'}]
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