!!!Stromlinie: Linien und Lichter
!!(Streanline 2.0)
von __[Martin Krusche|User/krusche martin]__\\
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Ich hab in meiner Reihe „Mythos Puch“ nun die Themenstellung weiter aufgemacht. Im Kern bleibe ich mit meinem Augenmerk bei der steirischen Industriegeschichte, aber mich interessiert natürlich das größere Ganze.
Die Dampfmaschinen-Moderne hat geendet. Wir sind in der Digitalmoderne angelangt, mitten in der Vierten Industriellen Revolution. Technische Innovationen haben das Industriedesign geprägt. Das sehen wir im Alltag längst sehr häufig am Automobildesign.
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[{Image src='kost967a.jpg' align='center' width='600' caption='China drängt auf europäische Märkte: Omoda 5.' height='450' popup='false'}]
Jüngst rollte ein Omoda an mir vorbei. Da mußte ich erst recherchieren, was ich gesehen hab. Es gibt die Marke aus dem Haus „Chery Automobile“ (Volksrepublik China) seit 2022. Bei Ford Jagersberger konnte ich mir den Omoda 5 genauer ansehen.
Auf meinem Rückweg vom Stadtrand kam ich dann noch an einem halbwegs aktuellen VW Polo GTI vorbei, formal im Design gegenüber dem Golf GTI ja nicht gerade rasend anders. So rundet sich der Bogen: Ab 1933 die Stromlinie als dominanter Code, ab 1973 die Keilform, dann einige Phasen ziemlich rundgelutschter Designs. Inzwischen all die Hybriden und Vollelektriker mit neuen technischen Grundlagen.
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[{Image src='kost967b.jpg' align='center' width='600' caption='Der Polo GTI war anfangs ein Keil, wovon man nichts mehr merken kann.' height='450' popup='false'}]
Das markante Aussehen in der Typenvielfalt der 1970er Jahre ist Geschichte. Heute sehe ich quer durch die Markenlandschaft sehr viel Ähnliches in den großen Linien, aber allerhand Spezielles in Details. Ich wuchs noch damit auf, daß Scheinwerfe entweder rund oder rechteckig waren. Irgendwann ermöglichten Technologiesprünge ganz neue Scheinwerfer-Formen.
Mir scheint, das ist heute der womöglich wichtigste Bereich markanter Typologien im Automobildesign. Die ganze Licht-Sache. Und wir müssen uns erst damit vertraut machen, daß im Straßenverkehr Autos aus Korea und aus China zunehmend breiter präsent sind.
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[{Image src='kost967c.jpg' align='center' width='600' caption='Toyota Yaris: Raubtierblick.' height='450' popup='false'}]
Auf meine Frage an den Autohändler, ob denn nun die markant neue Design-Epoche schon einen Begriff erhalten habe, lautete die Antwort „Nein“. Die Autos werden stattdessen nach ihrer Fahrzeugkategorie angeboten: SUV, Crossover etc., während ihm der provisorische Begriff „E-Design“ nichts sagte.
Was sich derzeit recht deutlich als eine Art des E-Mobilitäts-Designs alltäglich zeigt, halte ich im Design für eine neue Variante der alten Stromlinien-Konzepte, quasi Streamline 2.0. Das liegt an dar technischen Basis der Hybriden und Elektriker.
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>[Die Startseite: Stromlinie|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/mythos_puch27] (Mythos Puch Nr. 12)
[{Metadata Suchbegriff='Stromlinie, Streamline, Mythos Puch, Mobilitätsgeschichte, Tesserakt, Archipel Gleisdorf' Kontrolle='Nein'}]
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