!!!Netzkultur: Archipelische Momente
!!(Eine aktuelle Revision)
von __[Martin Krusche|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/kru]__\\
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Ich betreue die archipelische Redaktion, bin demnach eine Schlüsselperson im Datenverkehr des „Archipel: Forum für Kunst, Kultur und Bildung“. Dabei mache ich die seit Jahrzehnten wiederkehrende Erfahrung, daß Kunst- und Kulturschaffende die Vorteile der EDV zu nutzen wissen, manche sich aber den Erwerb der Grundkenntnisse für einen Redaktionsbetrieb ersparen.
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[{Image src='netz009.jpg' align='center' width='600' caption='Mit Emile Zola im Gespräch über Zensurfragen (by KI)' height='450'}]
Darunter auch welche, die gar nicht daran denken, für die nötige Arbeit wenigstens jemanden zu gewinnen oder sogar zu bezahlen, damit das eigene Tun angemessen nach außen kommuniziert werden kann.
Die Konsequenz: Sie schieben mir ungefragt zu, was von ihnen im eigenen Interesse geleistet werden sollte. An dieser Schnittstelle darf ich dann entscheiden, ob ich solche Arbeit erledige, oder ob ich eine Beschädigung des laufenden Projektes, womöglich sein Kippen, riskiere.
Dazu kommen manchmal auch unerfreuliche Arbeiten, weil etliche Kunst- und Kulturschaffende die Social Media und das Web generell gerne für ihre Selbstdarstellung nutzen, ohne sich um Medienkompetenzen zu bemühen. Als Administrator solcher Web-Bereiche hat man gut zu tun, derlei Kompetenzmängel abzufangen, auszugleichen. Weshalb?
Ich arbeite annähernd 365 Tage im Jahre daran, unser Publikum via Web anzusprechen, das Interesse an unserem Engagement wach zu halten. Wenn dann einzelne Leute wie die Berserker in eine Timeline reingehen, beschädigt das meine Arbeit.
Typisches Fehlverhalten: Der Mensch schert sich kaum je um unser Publikum im Netz. Aber wenn er selbst was macht, ballert er mir oft an einem Tag gleich zwei oder drei Beiträge rein, am nächsten Tag noch was. Da nun ein Großteil unseres Publikums die Inhalte via Mobiltelephon abruft, was von recht kleinen Displays handelt, bedeutet das, der Mensch schiebt alle anderen Inhalte nach unten, aus dem Blickfeld, macht sich auf diese Art breit.
Dann ist gar nicht erst von allerhand Fehlverhalten in den Kommentarbereichen zu reden, wo ich umgehend eingreife, um unserem Publikum Stuß zu ersparen. Wie oft wird schließlich von solchen Schnöseln „Zensur“ beklagt (davon verstehen sie also auch nichts). Sie halten ihre Verfehlungen für dringende Meinungsäußerung, ignorieren das Redaktionsstatut, bleiben für ihren Mangel an Medienkompetenz und sozialer Kompetenz blind.
Meine Erfahrung besagt, daß ich mit Einwänden grundsätzlich niemanden gegen seine oder ihre Auffassungen erreichen kann. Ich erinnere mich an keinen Fall, wo jemand auf erst moderate, dann energische Einwände adäquat reagiert hätte. Das simple Fazit: Wer in meiner Redaktion die Hausregeln ignoriert, fliegt raus. Debatten über die Beachtung der Hausregeln haben sich bisher noch jedes Mal als vergeudete Zeit erwiesen.
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>[Vorlauf: Redaktionshoheit|Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/netz008] (Manchen Leuten muß man auf die Sprünge helfen)
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[{Metadata Suchbegriff='Netiquette, Facebook, Netzkultur, Teleworking, Medienkompetenz' Kontrolle='Nein'}]
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