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Meister Franz Lukas und das Brandeisen (Unikat) für die Buchobjekte.
Meister Franz Lukas und das Brandeisen (Unikat) für die Buchobjekte.

Tage danach: Die Verlosung#

(Es sind 13 Exponate verfügbar)#

Weshalb wir das machen? Weil es ein unterhaltsames Spiel mit dem Zufall ist. Genauer, weil wir so einen der populärsten Mythen unserer Kultur in die Vernissage einbringen. Zufall, das ist ja nichts anderes, als eine komplexe Kausalkette.

Eine lange Reihe physikalischer Manifestationen, in der jeder Ereignismoment eine Weggabelung ergibt. Diesem Augenblick liegt ein Blatt hier und steht eine Person dort, um von da her ins Glas zu fassen und… Klar? Ganz einfach, aber eben als gesamtes Ereignis hoch komplex. Daran ist überhaupt nichts Metaphysisches.

Aber es ist sehr verbreitet, Prozesse, deren Detailreichtum man nicht aufzufassen vermag, in eine Vorstellung von quasi mystischer Fügung einzudampfen und sich so zu entlasten. Wozu ich das erzähle? Weil es einen kleinen Hinweis enthält, wovon künstlerische Praxis handelt. Nämlich unter anderem davon, sich einer Komplexität auszuliefern, die man rational nicht mehr sortieren und beherrschen kann.

Melitta Winklers Diptychon wird auch verlost. (Foto: Archiv Winkler)
Melitta Winklers Diptychon wird auch verlost. (Foto: Archiv Winkler)

Dafür haben wir freilich andere Methoden an der Hand, um damit umzugehen. Kunstpraxis in diesem oder jenem Genre bietet solche Methoden. Das ist es, was wir tun. Wir liefern uns einer Komplexität aus, die zu gestalten unsere Ratio nicht genügt.

Und die Verlosung? Ganz einfach! Sie suchen bei der Vernissage nach dem Herrn Sekretär. Das bin ich. Martin Krusche. Autor. Ich werde zwei Blöcke mit Losen in der Tasche haben. Jedes Blättchen besteht aus zwei Teilen mit der selben Zahl. Einen Teil behalten Sie als Beleg, den anderen werfen Sie in ein dafür bestimmtes Glas. Es kommen zehn Buchobjekte (Krusche & Mayr: „An solchen Tagen“) und drei Fotoarbeiten von Richard Mayr zur Verlosung. Ferner ein Diptychon von Malerin Melitta Winkler. Und zwar eine Stunde nach der Eröffnung.

Vernissage#

Freitag, 25. Juli 2025, 19:30 Uhr
Geöffnet am Samstag, dem 26. Juli, und Sonntag, dem 27. Juli
jeweils von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
in der vormaligen k. k. Poststation
Hauptplatz 15, Gleisdorf
In der Woche vom 28. Juli 2025 bis zum 2. August 2025 jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr,
am Sonntag, dem 3. August 2025, von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Verlangen Sie bei der Vernissag ein Los!
Verlangen Sie bei der Vernissag ein Los!
Die Lose erhalten Sie auf Anfrage vom Herrn Sekretär. (Krusche by Mayr)
Die Lose erhalten Sie auf Anfrage vom Herrn Sekretär. (Krusche by Mayr)