[{CompanyPlugin evalbody='true'

Name='Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH'
Logo='rcpe_logo.jpg'
Beschreibung='Die Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH ist ein außeruniversitäres Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung im Bereich der Medikamentenentwicklung und -herstellung, mit dem Fokus auf technikbasierten Methoden (Modellierung-Design-Optimierung-Steuerung).'

Branche='Elektronik, Mess- und Regeltechnik; Humantechnologie; Maschinen- und Anlagenbau; Material und Werkstofftechnologien; Verfahrens- und Prozesstechnik'
Organisationsform='GmbH'
Muttergesellschaft=''
Ansprechpartner='' 
Gründung='2008'
Mitarbeiter='120'
UID='ATU64272307'
Auszeichnungen='BT; TTU; FFAF; FFAG; 7EU'

Geschäftsbereich='Außeruniversitäres Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung im Bereich der Medikamentenentwicklung und -herstellung, mit dem Fokus auf technikbasierten Methoden (Modellierung-Design-Optimierung-Steuerung).'
Stichworte='Pharmazie; Prozessentwicklung; Produktentwicklung; Optimierung von Produkteigenschaften; Simulation neuer Medikamente; Pharmazeutische Prozesstechnik; Kontinuierliche Produktionsprozesse'
StichworteIntern='Forschungseinrichtung; Pharmazie; Medikament'
Cluster='HT; BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH; FELMI-ZFE - Austrian Centre for Electron Microscopy; Pharmig'

AdresseStr='Inffeldgasse 13'
AdressePlz='8010'
AdresseOrt='Graz'
AdresseLand=''

HauptsitzStr=''
HauptsitzPlz=''
HauptsitzOrt=''
HauptsitzLand=''

KontaktTel='+43 316 873 30901'
KontaktMobil=''
KontaktFax='+43 316 8731030901'
KontaktWeb='http://www.rcpe.at'
KontaktEmail=''

SocialFacebook='https://www.facebook.com/RCPEGraz'
SocialTwitter='https://twitter.com/RCPE'
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SocialLinkedIn='https://www.linkedin.com/company/research-center-pharmaceutical-engineering-gmbh'
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CompanyGroup='stmk'
CompanyId='912304879'
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!!Unternehmensprofil

[{IFramePlugin width='560' height='315' class='image_right' src='https://www.youtube.com/embed/VWkWtozrZ_Y' caption='[RCPE: 40 Millionen Partikel unter der Lupe|Videos/Unternehmen/RCPE_40_Millionen_Partikel_unter_der_Lupe]'}]


RCPE betreibt Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung. Die Schwerpunkte umfassen die Entwicklung neuer Darreichungsformen für Medikamente sowie die zugehörigen Produktionsprozesse und deren Überwachung. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse will das RCPE den Wettbewerbsvorteil seiner Partner und deren wirtschaftlichen Erfolg stärken.

!!Erfolgsgeschichte

Die [Entwicklung neuer Medikamente|Thema/Medikament] ist derzeit vor allem durch zwei Dinge gekennzeichnet: einer Entwicklungsdauer von 10-12 Jahren und daraus resultierend Kosten in Höhe von € 1,5 - 2 Mrd. pro neuem Medikament. Dadurch ergeben sich die oftmals hohen Preise für einzelne Medikamente. Und genau hier setzt das Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE, www.rcpe.at) an. Als K1-Kompetenzzentrum der TU Graz, die 65% der Anteile hält, der [Joanneum Research GmbH |Unternehmen/JOANNEUM_RESEARCH_Forschungsgesellschaft_mbH] (15%) und der KF Universität Graz (20%) führt das RCPE mit den weltweit bedeutendsten Pharmaunternehmen Projekte zur Prozess- und Produktoptimierung durch.

Bereits im Jahr 2006 wurde die Idee des RCPE am Lehrstuhl für Prozess- und Partikeltechnik der TU Graz geboren. Im September 2007 wurde das Zentrum offiziell als COMET K1-Kompetenzzentrum genehmigt. Das deklarierte Ziel lautete, Österreich und die Steiermark zur Nummer 1-Region der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung zu machen. Das RCPE wurde schließlich am 1. Juli 2008 als unabhängiges Forschungszentrum für pharmazeutische Prozess- und Produktentwicklung gegründet. 

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In den vergangenen Jahren wurden Kooperationspartnerschaften mit über 30 Forschungseinrichtungen und mehr als 100 Industrieunternehmen initiiert. Zu den namhaftesten Partnerbetrieben zählen Novartis Pharma, Asta Zeneca UK, Sanofi Aventis, Boehringer Ingelheim, Bosch, Evestra, Nestlé, Pfizer und viele mehr. Neben zahlreichen Publikationen sowie Dissertationsprojekten und Diplomarbeiten wurden inzwischen fünf Patente angemeldet und 29 weitere beantragt. Außerdem sind bereits zahlreiche Lizensierungen erfolgt. 

Gemeinsam mit den Global Players der Pharmaindustrie betreibt das Kompetenzzentrum RCPE Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern durchgeführt. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse will das RCPE den Wettbewerbsvorteil seiner Partner und deren wirtschaftlichen Erfolg stärken.

Das Ziel ist es, Österreich bzw. die Steiermark als die europäische Region der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung zu etablieren, sowie die pharmazeutische Produkt- und Prozessentwicklung weg von einem empirischen Ansatz hin zu einer rationalen Wissenschaft zu führen. 

Die Schwerpunkte umfassen 

* die Entwicklung neuer Darreichungsformen für Medikamente (z. B. auf eine Art „essbares Papier“ aufgedruckte Wirkstoffe oder das Verkleben von verschiedenen Tabletten zu einer einzigen, ohne dass die jeweiligen Wirkstoffe miteinander interagieren)
* sowie die zugehörigen Produktionsprozesse und deren Überwachung (z.B. ermöglicht die kontinuierliche Fertigung, eine schnellere Markteinführung neuer Medikamente sowie einen höheren Automatisierungsgrad, der Kosten und Zeit spart. Gleichzeitig soll die Produktionsqualität erhöht und die Ausfallsrate minimiert werden oder ein Verfahren zur Inlinemessung, welches die Live-Überwachung und Steuerung im Herstellungsprozess ermöglicht, eingesetzt werden). 

Das RCPE ist in drei wissenschaftliche Areas unterteilt, die in unterschiedlichen Forschungsbereichen agieren.

*In der Area I “Modeling & Prediction” wird das Hauptaugenmerk auf die Simulation neuer Medikamente und der assoziierten Produktionsprozesse gelegt. 
*Der Fokus in der Area II “Advanced Products and Delivery” liegt auf dem Verständnis und der Optimierung von Produktqualität und Produkteigenschaften. 
*Die Area III “Process and Manufactorung Science” ist thematisch im Bereich der pharmazeutischen Prozesstechnik angesiedelt und hat die Entwicklung und die experimentelle Erprobung innovativer prozesstechnischer Konzepte zum Ziel. 

!Weiterführendes

* [Andere Erfolgsgeschichten|http://www.rcpe.at/de/news-und-medien/pressemeldungen]


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!In Graz entsteht die maßgeschneiderte Medizin

__In Graz wird an einer medizinischen Revolution gearbeitet - den auf einzelne Menschen maßgeschneiderte Medikamente der Zukunft. Die Schlüsselrolle spielt dabei essbare Träger wie z.B. Papier – so nennt sich das Projekt auch „Pills on paper“ (POP). Getragen wird es vom Kompetenzzentrum für Pharmazeutisches Engineering (RCPE), an dem auch die Steirische Wirtschaftsförderung SFG beteiligt ist.__

[{Image src='rcpe_erfolgsgeschichte.jpg' class='image_left' caption='Quelle: SFG' alt='' width='350' height='234'}]

Unglaublich, welche Quantensprünge die pharmazeutischen Produktoptimierung in einem Labor des RCPE in der steirischen Landeshauptstadt anpeilt. Die Leiterin des Projektes Dr. Christine Voura ist überzeugt davon, dass es spätestens in etwa zehn bis fünfzehn Jahren möglich sein wird, Medikamente in der Apotheke – individuell auf jeden Einzelnen abgestimmt – mittels Knopfdruck zu erhalten. In Krankenhäusern soll das bereits früher zur Realität werden. „Aufgaben wie die Pharmazulassung müssen dafür noch bewerkstelligt werden“, erklärt die Expertin.

Das POP-Konzept ist ebenso einfach wie verblüffend: Ein hoch präziser Drucker fixiert genau nach Alter, Geschlecht und Körpergewicht die perfekte Dosierung des gewünschten Medikaments auf essbares Papier. Mit gleicher Technik wie bei einem Tintenstrahldrucker werden pharmazeutische Wirkstoffe zu Papier gebracht, das man anschließend zusammenrollt und mit einer Gelatine-Kapsel umhüllt. Mit dieser Methode soll es möglich werden, Medizin zu personalisieren und somit vor allem auch häufige Überdosierungen eines Arzneistoffes zu vermeiden.


Die Leiterin des RCPE-Marketings, Simone Gritzner, verweist vor allem auf eine Zielgruppe, für die POP besondere Bedeutung haben müsste: „Bei Frauen sind die Dosierungen leider oft zu hoch“.

Aber nicht nur das weibliche Geschlecht sollte in naher Zukunft von der sogenannten „printable medicine“ profitieren, auch in der geriatrischen Medizin sind damit wesentliche Verbesserungen und Erleichterungen zu erwarten. Viele ältere Menschen haben täglich gleich mehrere Pillen zu sich zu nehmen, da sie an mehreren Krankheitsbildern gleichzeitig leiden. Eine Prozedur, die sie aber nicht selten überfordert. Pills on paper ist auch da die Lösung: „Auf mehreren Papierschichten werden die Arzneistoffe in einer bestimmten Reihenfolge aufgetragen. Die Wirkung entfaltet sich daher immer zur richtigen Zeit.“ Aber nicht nur das: „ Eine Pille täglich würde ausreichen“, so Univ.-Prof. Johannes Khinast, Gründer des RCPE.

Die Idee wurde bereits in den 70er Jahren von amerikanischen Forschungsgruppen geboren. Khinast, der viele Jahre als Wissenschaftler in den USA gearbeitet hat, griff das Projekt wieder auf und holte es in die Steiermark. Christine Voura und ihr Team arbeiten seit über einem Jahr intensiv an einer Machbarkeitsstudie dazu. Unterstützung erhält man dabei sowohl von der Technischen als auch von der Karl-Franzens-Universität Graz. „Ohne die Expertise der beteiligten Institute wäre dieses Projekt nicht durchführbar“, sagt die Senior Researcherin und verweist auf eine gut eingespielte Zusammenarbeit.

Voura hofft auf den Sieg beim Fast forward award, dem Innovationspreis der steirischen Wirtschaftsförderung SFG – und ist diesem Ziel schon recht nahe. POP hat es als Finalist in der Kategorie „Institutionen“ bereits unter die Top drei geschafft. 
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[{Metadata Suchbegriff='Pharmazie, Humantechnologie, Produktoptimierung  ' Kontrolle='Nein'}]