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Die beiden großflächigen Mosaiken in der Kapelle des Österreichischen Hospizes wurden Kaiser Franz Josef 1907 , anlässlich des nahenden 60. Regierungsjubiläums und des 40. Jahrestags seiner Pilgerfahrt, vom Brixener Pilgerverein gestiftet. Das Mosaik an der Nordwand zeigt den Kaiser als barhäuptigen Pilger, eine Schar von Gläubigen aus Tirol und anderen Gegenden der Monarchie anführend, gleichzeitig auch an die Kreuzfahrer anknüpfend, geführt von Herzog Leopold V.(1157- 1194), dem Schöpfer der österreichischen Farben, und König Andreas II. "dem Jerusalemer" von Ungarn (1177-1235).

Das Apsismosaik setzt die Symbolik der Nordseite fort mit einer Reihe von für die Monarchie bedeutsamen Heiligen und heiligmäßigen Monarchen (v.l.n.r.):

Hl. Stanislaus, Bischof von Krakau (1030-1079), Patron von Galizien /Polen;

hl. Wenzel (908-935) mit dem böhmischen Adlerschild;

hl. Markgraf Leopold III.(1073-1136) als Klosterstifter;

im Zentrum der hl. Hieronymus, der "erste österreichisch-ungarische Pilger" aus Dalmatien (331 - 420);

zu seiner Linken hl. Stephan von Ungarn (969 - 1038);

hl. Florian, Patron von Polen und Oberösterreich, mit Flammen zu seinen Füßen (250 - 304);

hl. Thiemo, Erzbischof von Salzburg (1040- 1101).

Gedenktafeln für hl. Hironymus und hl. Thiemo finden sich gleich unterhalb des Apsisbogens.