!!!Antibräuche

[{Image src='Antibraeuche.jpg' height='250' class='image_left' alt='Josef_der Arbeiter' width='159'}]  

 
Antibräuche richten sich gegen bestehende [Bräuche|Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_Österreichs/Brauch]. Sie werden bewusst eingeführt oder entstehen aus spontanem __Protest__. Festgelegte Ordnungen reizen dazu, sie zu durchbrechen. Das besonders Feierliche verlockt zum Antibrauch. Wer einen Brauch stört oder ein Ritual durchbricht, setzt den Teilnehmenden gegenüber ein deutliches Signal.\\ \\
 
__Beispiele:__ Katholischer Feiertag "Josef, der Werkmann" gegen den Arbeiterfeiertag am [1. Mai|Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_Österreichs/Mai_Erster]. Das Fest wurde erstmals am 1. Mai 1956 begangen. Evangelisches Gustav-Adolf-Fest zu [Fronleichnam|Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_Österreichs/Fronleichnam], Enthebungskarte gegen Neujahrswünsche, [Opernballdemonstration|Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_Österreichs/Opernball].\\ \\ 
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__Quelle:__ \\ Helga Maria Wolf: Das BrauchBuch. Alte Bräuche, neue Bräuche, Antibräuche. Freiburg/Br. 1992\\ \\
 
__Bild:__  Josef der Arbeiter. Kleines Andachtsbild nach Josef Führich, 19. Jahrhundert. Gemeinfrei
 
[{Metadata Suchbegriff='Brauch Antibrauch' Kontrolle='Nein' }]