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!!!Georg Danzer - Jö schau!
!!Sondermarke
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Er war einer der herausragendsten Liederschreiber Österreichs und ist nun ein würdiges erstes Motiv der mit Hochprägung veredelten neuen Serie „Austropop“: Georg Danzer hätte heuer seinen 80. Geburtstag gefeiert.
Georg Danzer wurde 1946 in Wien geboren. Nach der Matura blieb seine Bewerbung an der Akademie für darstellende Kunst erfolglos, daraufhin begann er, Lieder zu schreiben, unter anderem auch für Wolfgang Ambros und Marianne Mendt. 1968 brachte er seine erste Single heraus, 1972 folgte das Kultlied „Tschik“ im Wiener Dialekt, der in der aufkommenden österreichischen Popmusik immer populärer wurde.
Seinen endgültigen Durchbruch erzielte er 1975 mit „Jö schau“, in dem er den „Nackerten im Hawelka“ besingt, gefolgt von Humorigem wie „Hupf in Gatsch“, aber auch tiefgründigen Liedern wie „Lass mi amoi no d’Sunn aufgeh’ segn“. Zunehmend fand er Anerkennung als Poet und ernsthafter Komponist, zahlreiche Tourneen und mehr als 30 Alben folgten. 1997 trat er erstmals mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich als „Austria 3“ auf, eine Formation, die ursprünglich nur für ein Benefizkonzert gegründet wurde. Neben Konzerten und Alben mit anderen Künstler*innen sowie Soloprojekten war Danzer unter anderem auch als Schauspieler tätig, er schrieb Bücher, übersetzte Romane aus dem Spanischen und engagierte sich für soziale Anliegen. 2007 verstarb er an Krebs.
Bis heute gilt Georg Danzer als Pionier der österreichischen Musikgeschichte. Anlässlich seines 80. Geburtstags finden zahlreiche Konzerte mit hochrangigen Gästen statt, ein Teil der Einkünfte geht traditionsgemäß an die St. Anna Kinderkrebsforschung.
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