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Eine Auswahl sehenswerter Ausstellungen in den Bundesländern - aktuell & Vorschau#

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--> Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau

NIEDERÖSTERREICH#

Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg

Bild 'Römer'

17. März bis 18. November 2018
Römerlager Arrianis. Der Limes in Klosterneuburg



Über vier Jahrhunderte lang erstreckte sich entlang der Donau die nördliche Grenze des Römischen Reiches. Ein Teil des Donaulimes war das Römerlager Arrianis, an dessen Stelle sich die Obere Stadt und das Augustiner-Chorherrenstift (Altstift und Stiftsplatz) befinden. Auf einer Terrasse gelegen, war Arrianis als westlichstes Lager der Provinz Pannonien ab dem ersten Jahrhundert nach Christus Standort einer Hilfstruppenkohorte und deckte die Flanke des großen Legionslagers in Vindobona ab, sicherte den Donauübergang und die Römerstraße. Eine begehbare Grabung unter dem Kreuzgang des Stiftes bildet als „Archäologie zum Anfassen“ den Kern der Ausstellung. Die freigelegten Mauern reichen bis in römische Zeit zurück. Die Schaugrabung wird durch das Römische Lapidarium des Stiftsmuseums ergänzt, das zahlreiche ungewöhnlich gut erhaltene Grabsteine beherbergt. Reiche Bodenfunde ermöglichen interessante Einblicke in das Leben im Militärlager und der Zivilsiedlung. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist ein seltenes Militärdiplom. Die Dokumentation und Präsentation neuester Forschungsergebnisse runden die Schau ab. Die archäologischen Grabungen sind Teil einer lebendigen wissenschaftlichen Tradition im Stift Klosterneuburg, die bereits im 18. Jahrhundert begann.

Bild: Der Propst des Stiftes Klosterneuburg, Prälat Bernhard Backovsky, und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierten ein rund 2.000 Jahre altes römische Diplom das bei der Jahresausstellung „Römerlage Arrianis“ 2018 im Stift Klosterneuburg sehen sein wird . RGE Fotos

Fotokunst in der Vinothek

Bis 9. Jänner 2018
Spiegelungen, Schatten, Sonnenlichtprojektionen von Nora Diehl

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Karikaturmuseum Krems

Bis 11. März 2018
Verleiht Flüüügel. 30 Jahre Cartoons von Red Bull

Bis 14. Mai 2019
Immer wieder Deix

4. März bis 27. Mai 2018
IRONIMUS 90. Jetzt mal keine Politik!

IRONIMUS zeigt eine absurd-komische Abhandlung über das Wesen des bildenden Künstlers

3. Juni 2018 bis 20. Jänner 2019
Ahoj Nachbar! Satire und Karikaturen aus Tschechien

9. Dezember bis 10. Februar 2019
Thomas Spitzer

Das zeichnerische Werk des Musikers und Mastermind der Ersten Allgemeinen Verunsicherung (EAV).

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Kunsthalle Krems

Bis 18. Februar 2018
Remastered – Die Kunst der Aneignung

Die Schau thematisiert die Kunst der Aneignung und zeigt neben historischen Positionen der Appropriation Art vorwiegend zeitgenössische Arbeiten sowie Werke, die bisher noch nicht unter dem Aspekt der Aneignung gesehen wurden. Die Gruppenausstellung umfasst über 100 Werke von mehr als 50 nationalen und internationalen Künstler/innen von Louise Lawler über Jonathan Monk bis Arnulf Rainer.

11.März bis 10. Juni 2018
Axel Hütte in Österreich
und in Kooperation mit dem donaufestival von 27. April bis 10. Juni 2018
Multimedia-Installation von Lizzie Fitch und Ryan Trecartin

27. April bis 10 Juni 2018
Arbeiten auf Papier und Plastiken
Die Schweizer Sammlung Hubert Looser führt in der Sommersaison Arbeiten auf Papier und Skulpturen von Pablo Picasso, Yves Klein oder Agnes Martin vor.

1. Juli bis 4. November 2018
Eva Schlegel präsentiert neueste Arbeiten

25. November 2018 bis 24. Februar 2019
Personale Per Kirkeby und Personale Perrine Lacroix

Forum Frohner

Bis 8. April 2018
Ausstellung zum 10-jährigen Jubiläum Fokus Frohner

27. Mai bis 7. Oktober 2018
Hommage an Werner Hofmann: Eva und die Zukunft

In Zusammenarbeit mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien und in Kooperation mit dem Forum Morgen. Das Bild der Frau wird aus gegenwärtiger Perspektive neu aufgerollt. Begleitend findet am 28. und 29.09.2018 ein international besetztes Symposium zum impulsgebenden Kunsthistoriker und Museumsdirektor Werner Hofmann statt.

21. Oktober 2018 bis 7. April 2019
Fotografie + Malerei im Werk von Adolf Frohner

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Museum Niederösterreich, St.Pölten

Foto Lackinger

Bis 11.Februar 2018 im "Haus der Natur"
Gewaltig! – Extreme Naturereignisse

Die In Kooperation mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gestaltete, interaktive Ausstellung widmet sich dem Thema historische und aktuelle Naturkatastrophen. Die Schau erklärt, wie sie entstehen und wahrgenommen werden. Auch Tiere können zur Naturkatastrophe werden, wenn sie in Massen auftreten. Mit elf noch nie gezeigten historischen Messinstrumenten und zahlreichen Dokumenten stellt die Schau drei Pioniere der geophysikalischen Wissenschaften - Carl Friedrich Gauß, Karl Kreil und Victor Conrad - vor. Mit einer Direktübertragung der Messdaten vom Conrad Observatorium am Trafelberg in Niederösterreichzeigt sie neue Wege der geophysikalischen Grundlagenforschung. Die Ausstellung „Gewaltig! Extreme Naturereignisse“ wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm.

18. März 2018 bis 10. Februar 2019 im Haus der Natur
GARTEN – Lust. Last. Leidenschaft

Die in Kooperation mit „Natur im Garten“ geplante Ausstellung spannt einen historischen Bogen von der neolithischen Revolution und keltischer Landwirtschaft über Karl den Großen, die mittelalterlichen Klostergärten, die neue Pflanzenvielfalt der frühen Neuzeit und den Barockgärten bis hin zu den Not-, Armen- und Schrebergärten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts oder den Koniferengärten der 1970er Jahre. Sie setzt sich auch mit den aktuellen Themen Naturgarten und „urban gardening“ auseinander.


Schachspiel von Karl Renner

Bis 24. März 2019 im "Haus der Geschichte"
„Die umkämpfte Republik – Österreich 1918-1938“

Anlässlich des Jubiläumsjahres zur Gründung der Ersten Republik im Jahr 2018 widmet sich die erste Schwerpunktausstellung im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich den konfliktreichen Jahren 1918-1938. Vor dem Hintergrund großer wirtschaftlicher und sozialer Spannungen führte eine zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft in ein autoritäres System. Anhand noch nie gezeigter Objekte aus den Landessammlungen und einer Sammelaktion werden Phänomene wie Massenarmut und Massenarbeitslosigkeit und deren politische Folgen begreifbar. Neben den innenpolitischen Ereignissen ist die Außenpolitik Österreichs zu dieser Zeit Thema.

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Stadtmuseum Klosterneuburg

Bild 'Klost2'

Bis 8. April 2018
"Spurensuche" Teil 2: Rathausplatz, Stadtplatz, Niedermarkt

Bis 21. Jänner 2018
Christa Oswald: Bilder für die Seele

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OBERÖSTERREICH#

Schlossmuseum Linz

(c) OÖ Landesmuseum

Bis 7. Jänner 2018
Wir sind Oberösterreich

25 Persönlichkeiten aus Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitswelt stehen im Mittelpunkt einer großen Schau. Neben berühmten „Landesikonen“ sind es Personen mit spannenden und kuriosen Biographien, die einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit geleistet haben. Ihre Werdegänge und Lebensgeschichten vertiefen das Verständnis für größere Zusammenhänge.



Bis 28. Jänner 2018
Schriften der Reformation aus der Bibliothek des Oberösterreichischen Landesmuseums

Die Bibliothek des Oberösterreichischen Landesmuseums verwahrt unter Ihren Beständen einige Werke aus der Zeit der Reformation: Zeugen einer auch in Oberösterreich sehr bewegten Zeit. Die Ausstellung widmet sich auch Wegbegleitern und Kritikern Martin Luthers sowie seinen Beziehungen zu Oberösterreich und anhand von Kartenmaterial des 16. Jahrhunderts dem sich ändernden Weltbild.

Bis 2. Februar 2018
Traditionelle Krippenausstellung
Zu den Glanzlichtern der Ausstellung, die auch weihnachtliche Darstellungen präsentiert, zählen eine barocke Kirchenkrippe aus Garsten mit beinahe lebensgroßen Figuren sowie eine mechanische Kastenkrippe aus der Werkstätte Schwanthalers aus Gmunden. Darüber hinaus sind eine riesige Landschaftskrippe, bemalte Papierfiguren, Wachsfiguren in Glasstürzen, Hinterglasbilder und vieles mehr zu sehen.

Bis 2. Februar 2018
Weihnachten im Spiel

Seit dem 11. Jahrhundert wurden Weihnachts- und Krippenspiele zur Vertiefung des Wissens rund um die Menschwerdung Christi aufgeführt. Als ältestes religiöses Volksspiel hat sich das Ischler Krippenspiel seit 1654 mit der „theatralischen Vorstellung der Geburt Christi“ bis heute überliefert. Mechanische Krippen-„Theater“ mit Spezialeffekten etablierten sich auch in Oberösterreich seit dem 18. Jahrhundert, so wie das „Steyrer Kripperl“ mit 450 Stabpuppen. Alljährlich werden im Innerberger Stadl seit 1923 weltliche und biblische Szenen in Steyrer Mundart gezeigt. Mit der Verlagerung des Weihnachtsfestes in den privaten Bereich seit dem 19. Jahrhundert begann sich auch die Industrie mit der spielerischen Vermittlung auseinanderzusetzen und produzierte fortan Bilderbögen, Holz-, Keramik- und Kunststofffiguren für Kinder aller Altersstufen.

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Landesgalerie Linz

Bis 14. Jänner 2018
Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt

Die Ausstellung widmet sich dem Phänomen veränderlicher Kunstobjekte, deren Elemente von Betrachter/innen zu unterschiedlichen Konstellationen arrangiert werden können. Charakterisierende Schlagwörter dazu sind „Partizipation“, „Interaktion“, „Raum-Zeit-Verhältnis. Ihren Höhepunkt erlebte diese Kunstform Ende der 1960er Jahre, gezeigt werden hauptsächlich Arbeiten aus der Zeit von ca. 1950-75, formal verbindende Basis ist eine geometrische Formensprache.

Bis 21. Jänner 2018
Waltraud Cooper

Die Linzer Künstlerin (geb. 1937) findet seit mehreren Jahrzehnten international Beachtung mit ihren farbig expressiven, jedoch formal reduzierten Lichtarbeiten, die meist im Architekturkontext realisiert wurden. Schon früh entwickelte Waltraud Cooper experimentelle, computergesteuerte Installationen, wie das für die Ars Electronica 1986 entstandene „Klang-Mikado“ oder die für die Biennale in Venedig im selben Jahr geschaffene Arbeit „Klingende Namen“.

Bis 28. Jänner 2018
Von Tieren und Monstern – Alfred Kubins Bestiarium

Das neu gestaltete Kubin-Kabinett der Landesgalerie Linz beleuchtet die besondere Beziehung des Künstlers zu Tieren, über die er sagte: „Tief in mir wurzelt eine unzerstörbare Liebe zum Tier . Der Umgang mit den unmündigen Brüdern des Menschen, das Beobachten ihrer Seelenregungen fesselt mich ebenso sehr, wie mich ihre Bedürfnisse als Hausgenossen belasten.“

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Biologiezentrum Linz

Bild 'OÖ Bartflechte'

Bis 1. Mai 2018
FLECHTEN - Farbe, Gift & Medizin

Flechten – so scheint es – gibt es überall, sogar in den extremsten klimatischen Lebensräumen. Die einmalige Lebensgemeinschaft von Pilz und Alge schafft außergewöhnliche Eigenschaften, die nur diese Doppelnatur entwickeln kann. Flechten passen sich den Lebensbedingungen hervorragend an. Sie sind sprichwörtliche Lebenskünstler und Pioniere. In früheren Zeiten dienten sie u. a. zum Färben von Naturfasern und als Heilmittel verwendetet haben. Heute sind Flechten mit ihren tausenden Inhaltsstoffen Objekte intensiver Forschung: Ihre pilzabtötenden, antibakteriellen und tumorhemmenden Wirkungen könnten für den Menschen nutzbar gemacht werden. So werden sie beispielsweise als Bioindikatoren zur Bestimmung der Luftgüte eingesetzt.

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Mühlviertler Schlossmuseum Freistadt

Bis 28. Jänner 2018
Ikonen - Fenster zum Himmel von Dimitris Papaioannou

Ikonen sollen in der kulturellen Tradition des christlichen Ostens als Tor des Sichtbaren einen Zugang zum Geheimnis des Unsichtbaren eröffnen. Ikonen sind mehr als ein Bild mit religiösem Inhalt, da sie nicht nur ein religiöses Ereignis zeigen, sondern auch den durch das Bild ausgedrückten Glauben spürbar machen wollen. Der Zweck der Ikonen ist, Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Es wäre falsch, die Ikone auf einen Kunstgegenstand zu reduzieren. Sie ist "Theologie im Bild", d.h. sie verkündet durch ihre Farben und sie vergegenwärtigt, was das Evangelium durch das Wort offenbar macht.

Bis 25. Februar 2018
Fotografische Reise durchs Weltall – 30 Jahre Astrofotografie

Gerald Rhemann, der zu den besten Astrofotografen der Welt zählt, zeigt in dieser Ausstellung seine Bilder des Universums. Man erfährt, wie Astrofotos gemacht werden und wie sich diese Art der Fotografie in den letzten 30 Jahren entwickelt hat. Eine eindrucksvolle Diashow führt von unserem Planetensystem bis zu weit entfernten Galaxien.

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Photomuseum Bad Ischl

Bis 31. August 2018
Im Blick. Historische Porträtfotografie aus der Sammlung Frank

Schon in den Anfängen der Fotografie spielte das Porträt eine wichtige Rolle. Jeder wollte ein möglichst realistisches Abbild von sich für zukünftige Generationen bewahren. Die Ausstellung untersucht verschiedene Repräsentationsweisen in der Bildnisfotografie und zeichnet anhand der unterschiedlichen historischen Techniken eine Entwicklungsgeschichte nach. Berühmte Ateliers wie Madame d’Ora oder H.C. Kosel verhalfen der künstlerischen Porträtfotografie ab 1910 zu völlig neuen Gestaltungsmodi.

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Redaktion: hmw