[{Image src='Wissenssammlungen/Museen/Museumsgütesiegel.png' alt='Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at' popup='false' class='image_left' height='70' width='70'}]


!!!Färbermuseum Gutau  
__4293 Gutau, Oberösterreich, St. Leonharderstraße 3__ \\ \\


Seit November 2018 findet man den Blaudruck auf der "Repräsentativen, internationalen UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Menschheit". Die Textilwirtschaft und das Färberhandwerk waren seit dem 17. Jahrhundert tragende Säulen des Mühlviertels. Das Färberhandwerk erlebte seine Blüte mit dem Flachsbau und den unzähligen häuslichen Leinenwebereien. Eines der bemerkenswerten Baudenkmäler des Gewerbes ist das Färberhaus in Gutau. In seinen Räumen wurde bis 1968 das Färberhandwerk ausgeübt. Das Museum zeigt, wie der Blaudruck hergestellt wurde, den man für die Arbeitskleidung der bäuerlichen Bevölkerung benötigte und der heute wieder für Trachten, Tischwäsche und Heimtextilien begehrt ist. Man erfährt, wie man mit Indigo färbt und mit Modeln den "Papp" aufdruckt, damit die Muster entstehen. Im Zentrum steht die Färbermangel, ein sechs Meter langer Holzkasten, der mit 12 Tonnen Granitsteinen gefüllt, zum Glätten der Leinenstoffe verwendet wurde. \\ \\
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__Quelle:__ \\

[Homepage|https://www.faerbermuseum.at] \\ \\

[hmw |Infos_zum_AF/Editorial_Board/Wolf_Helga_Maria_(Volkskunde_und_Hauptherausgeber)]













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