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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

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Albertina

Bild '18 Albertina Wien'

Bis 13. Mai 2018
Das Wiener Aquarell

Transparenz, Strahlkraft der Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz. Den Höhepunkt erreicht das Wiener Aquarell im Biedermeier: Jakob Alt, Matthäus Loder, Thomas Ender, Peter Fendi und Moritz Michael Daffinger zählen zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit. Später sind es dann Anton Romako und August von Pettenkofen. Überragend aber sind die Werke von Rudolf von Alt aus seiner mehr als siebzigjährigen Schaffenszeit. Sie zählen zu den erlesensten Beispielen der Aquarellmalerei und begleiten den großen Bogen der Kulturgeschichte vom Biedermeier bis zur Kunst um 1900.

Bis 3. Juni 2018
Martha Jungwirth

Die Albertina widmet Martha Jungwirth erstmals eine Personale. Einzelne Schlüsselwerke wie auch zu Serien zusammengefasste Werkblöcke geben Einblick in das umfangreiche Schaffen der 1940 geborenen Wiener Malerin. Martha Jungwirth pendelt stets an der Schnittstelle zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Der zeitliche Bogen der Ausstellung spannt sich von Hauptwerken der Frühzeit bis zu neuesten und hier erstmals präsentierten Arbeiten.

Ab 7. März 2018
Director’s Choice. Meisterwerke aus der Fotosammlung

Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder trifft eine repräsentative Auswahl von 120 Werken aus der rund 100.000 Werke umfassenden Fotosammlung der Albertina. Die Präsentation stellt Genres wie Porträt-, Architektur- und Landschaftsfotografie vor und ermöglicht einen Einblick in bedeutende fotografische Strömungen. Vertretene Fotografinnen und Fotografen (Auswahl): Atelier d’Ora | Brassaï | Julia Margaret Cameron | Henri Cartier-Bresson | William Eggleston | Walker Evans | Trude Fleischmann | Lee Friedlander | Rudolf Koppitz | Helmar Lerski | Lisette Model | Stephen Shore | Anton Josef Trčka

Bild '18 Albertina Haring'

Bis 24. Juni 2018
Keith Haring

Keith Haring (1958–1990) wäre 60 Jahre alt geworden. Die Retrospektive beleuchtet das Schaffen des amerikanischen Künstlers aus kunsthistorischer und formaler Sicht. Der Schwerpunkt liegt auf Harings einzigartiger Zeichensprache, die sich als künstlerisches Alphabet wie ein roter Faden durch sein Schaffen zieht. In seinen U-Bahn-Bildern, Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen verschreibt sich Haring sozialer Gerechtigkeit und stetiger Veränderung.



30. Mai bis 26. August 2018
Florentina Pakosta

Florentina Pakosta feiert ihren 85. Geburtstag. Zu Beginn ihres Schaffens reagierte die österreichische Künstlerin auf die Diskriminierung als Frau in der Kunstszene.. In ihren Warenlandschaften und Menschenmassen brachte Pakosta in den 1980er Jahren das Verschwinden des Subjekts zum Ausdruck. Später wandte sich die Künstlerin wieder der Malerei zu. Bis heute schafft sie Zyklen trikolorer Balkenbilder, die aus der Emotion entstehen.

13. Juni bis 7. Oktober 2018
Alfred Seiland

Alfred Seiland (*1952) ist der erste Fotograf in Österreich, der mit Farbfotografie arbeitet und sich auf die Spuren der Begründer der New Color Photography begibt. Er beschäftigt sich in seinen dokumentarischen Fotografien über längere Zeit hinweg mit unterschiedlichen Kulturlandschaften. In den USA entstanden für seine früheste Serie East Coast – West Coast (1979–1986) exakt komponierte, atmosphärisch dichte Aufnahmen, die spezifische Licht- und Raumsituationen wiedergeben. Die Arbeiten der Werkgruppe Österreich (1981–1995) zeichnen sich durch einen humorvollen Blick aus. Das Gebiet des antiken Römischen Reiches steht im Zentrum der Serie Imperium Romanum (seit 2006), die historische Stätten im zeitgenössischen Kontext zeigt und das Spannungsverhältnis zwischen von Antike und Moderne beleuchtet.

Ab 22. Juni 2018
Meisterwerke der Architekturzeichnung aus der Albertina (Teil II)

Der zweite Teil der Schau "Meisterwerke der Architekturzeichnung" bringt Beispiele von der Spätgotik und Renaissance, über den Barock und Klassizismus, Historismus und Wiener Jugendstil bis hin zur Architektur der Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert mit bedeutenden Skizzen, Studien und Entwürfen Highlights von Gian Lorenzo Bernini, Francesco Borromini, Canaletto, Franz Alt, Adolf Loos, Frederik Kiesler, Clemens Holzmeister bis hin zu Fritz Wotruba, Hans Hollein, Zaha Hadid u.v.a.

Bild '18 Albertina Monet'

21. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Claude Monet

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert.Diese Ausstellung ist die erste umfassende Präsentation von Claude Monet seit über 20 Jahren in Österreich. Zeigt zeigt Exponate von seinen ersten vorimpressionistischen Werken bis zu den letzten Gemälden, die in seinem Garten in Giverny entstanden sind. Dem wenig untersuchten Farbkonzept und Claude Monets leidenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Pflanzen- und Wasserwelt im Garten seines Landhauses widmet sich die Albertina in einer großen, monografischen Ausstellung. Drei Gemälde aus der eigenen Sammlung sowie bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen beleuchten Monets Werdegang.

12. Oktober 2018 bis 6. Jänner 2019
Niko Pirosmani

Der Georgier Niko Pirosmani (1862–1918) gilt neben dem französischen Zöllner Henri Rousseau als der bedeutendste Vertreter der Naiven Malerei, die Ziel und Vorbild jenes Aufbruchs der Moderne war, der von Paris bis München die Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte.

24. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Helen Levitt

Helen Levitt (1913–2009) ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Street-Photography. Als leidenschaftliche Beobachterin und Chronistin des New Yorker Straßenlebens fotografiert sie ab den 1930er-Jahren die BewohnerInnen der armen Stadtviertel. Revolutionär ist Helen Levitt auch in ihrer Farbfotografie. Bereits 1959 etabliert sie Farbe als künstlerisches Ausdrucksmittel und zählt somit zu den frühesten Vertretern der New Color Photography. Levitt war 1974 die erste Farbfotografin, die im Museum of Modern Art eine Ausstellung erhält. Die Retrospektive in der Albertina führt rund 130 ihrer ikonischen Werke zusammen.

Bild '18 Albertia Liechtenstein'

15. Februar bis 10. Juni 2019
Die fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

2019 ist für das Fürstentum und das Haus Liechtenstein ein wichtiges Gedenkjahr: Am 23. Jänner 1719 erhebt Kaiser Karl VI. die Reichsherrschaft Schellenberg und die Reichsgrafschaft Vaduz zum Reichsfürstentum Liechtenstein. Zum ersten Landesherrn wird damit Fürst Anton Florian I. von Liechtenstein. Dieses 300 Jahre zurückliegende Ereignis zelebriert die Albertina Wien, in der Stadt, wo die Familie bis 1938 lebte, mit einer großen Ausstellung. Werke wie die Venus von Peter Paul Rubens, die lebensgroße Bronzeplastik des Christus im Elend von Adrian de Fries, die erst jüngst erworbene Bronzebüste des Kaisers Marc Aurel bis hin zu auserwählten Kunstschätzen der weltberühmten Biedermeiersammlung werden im Mittelpunkt der Schau stehen.



Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.





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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bild '18 Belvedere Kokoschka'

Bis 26. August 2018
Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa

Gustav Klimt – kaum ein Name steht wie dieser für österreichisches Kunstschaffen. Als er 1918 stirbt, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen hatte sich jedoch schon früher von seinem Einfluss gelöst. Von politischen Umbrüchen nur peripher berührt, entfaltet sich in den Ländern der Donaumonarchie ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Aufbruch. Die Ausstellung im Unteren Belvedere führt, ausgehend von Klimts Spätwerk, durch diese Epoche. „Beyond Klimt“, so der internationale Titel, wird nach der Präsentation in Wien ab September 2018 im BOZAR in Brüssel zu sehen sein. Dieses repräsentative Projekt ist eine Kooperation anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs im zweiten Halbjahr 2018.

28. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Donna Huanca. Performance und Installation

Die bolivianisch-amerikanische Künstlerin Donna Huanca zeigt in ihrer ersten großen Einzelpräsentation in Österreich eine in sich verwobene Kombination aus großformatiger Malerei, Skulptur, Video und Live-Performances. Donna Huancas Werk, in dem der nackte menschliche Körper eine zentrale Rolle spielt, wird in Bezug zur Ausstellung von Egon Schiele gesetzt.

Ausstellungsort: Orangerie

Bis 3. Juni 2018
Klemens Brosch

Der Linzer Künstler Klemens Brosch (1894 – 1926) gilt neben Gustav Klimt, Egon Schiele, Alfred Kubin und Oskar Kokoschka als einer der bedeutendsten österreichischen Zeichner. Das Untere Belvedere zeigt die erste große Retrospektive des Künstlers in Wien. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Oberösterreichischen Landesmuseum und dem LENTOS Kunstmuseum sowie NORDICO Stadtmuseum Linz.

Bild '18 Belvedere Bauerngarten'
22. Juni bis 30. September 2018
Sag's durch die Blume! Wiener Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt

Über die Epochen hinweg hatten Blumenbilder eine starke Symbolkraft. In Wien erreichte das Blumenbild im 19. Jahrhundert eine unvergleichliche Vielfalt, Qualität und Bedeutung. Blumen nehmen im Oeuvre von Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller oder Gustav Klimt eine bedeutende Stellung ein.

19. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Egon Schiele. Wege einer Sammlung

Das Belvedere zeigt zum Anlass des 100. Todestages von Egon Schiele seinen Bestand mit Highlights wie „Eduard Kosmack“, „Hauswand“, „Tod und Mädchen“, „Die Umarmung“ und „Vier Bäume“. Die Präsentation herausragender Werke von Egon Schiele aus dem gegenwärtigen und ehemaligen Bestand des Belvedere wird begleitet von einer historischen Spurensuche, kulturpolitischen Recherchen sowie Ergebnissen forensischer Bildforschung.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 17. Juni 2018
Vik Muniz: Verso

Der brasilianische Künstler Vik Muniz wendet sich in seiner Serie VERSO: der Rückseite von Gemälden zu, die er originalgetreu nachbildet, u.a. Meisterwerken wie da Vincis Mona Lisa, van Goghs Sternennacht, Gustav Klimts Kuss und Egon Schieles Umarmung.

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 27. Mai 2018
Anna Witt
Die künstlerische Praxis der 1981 in Deutschland geborenen Künstlerin ist performativ, partizipativ und politisch: Anna Witt schafft Situationen, die zwischenmenschliche Beziehungen und Machtverhältnisse ebenso reflektieren wie Konventionen des Sprechens und Handelns.

Bis 29. Juli 2018
Rachel Whiteread

Rachel Whiteread hat mit ihrem Holocaust-Memorial am Judenplatz die Stadt nachhaltig geprägt und den Erinnerungsdiskurs verändert. Seit über drei Jahrzehnten materialisiert Rachel Whiteread das Ungreifbare, setzt sich mit dem Begriff des Raums und der Erinnerung an konkrete Orte auseinander. Ihre Plastiken machen die Leere sichtbar und wecken Erinnerungen an unwiederbringlich Verlorenes. Das Belvedere 21 zeigt erstmals in Österreich einen Querschnitt durch das Werk der renommierten TurnerPreisträgerin. Die Ausstellung wird von Tate Britain initiiert und ist nach London und Wien in der National Gallery of Art in Washington D.C. und im Art Museum Saint Louis zu sehen.

Bis 12. August 2018
Günter Brus. Die Unruhe nach dem Sturm

Als einer der wichtigsten Wegbereiter der Performancekunst machte Günter Brus ab Anfang der 1960er-Jahre den eigenen Körper zum Ort der künstlerischen Auseinandersetzung. Anlässlich seines 80. Geburtstags realisiert das Belvedere 21 im Obergeschoß die große retrospektive Ausstellung zum Gesamtwerk.

2. Juni bis 30. September 2018
Alexander Kluge Pluriversum
Anlässlich des 85. Geburtstags von Alexander Kluge, einem der vielseitigsten Intellektuellen Deutschlands. Der promovierte Jurist, Filmemacher und Schriftsteller versteht sich selbst als Autor.

Bild '18 Belvedere Apfelbaum'

7. September 2018 bis 10. Februar 2019
Polly Apfelbaum

Die amerikanische Künstlerin Polly Apfelbaum konzipiert für das Belvedere 21 eine ortsspezifische Schau ihrer aktuellsten Arbeiten, die mit der offenen Architektur des Weltausstellungs-Pavillons korrespondiert. Teppiche nutzen den Boden als Präsentationsfläche. Weiche Materialien, konzentrierte Arrangements im Raum und fließende Grenzen zwischen Skulptur, Malerei und Installation charakterisieren das vielseitige Oeuvre der 1955 geborenen Künstlerin.

14. September 2018 bis 10. Februar 2019
Der Wert der Freiheit

Die Gruppenausstellung mit österreichischen und international tätigen Künstler_innen stellt die Frage, wo die Selbstbestimmung des einzelnen aufhört und die Verantwortung des Anderen und der Gesellschaft im Allgemeinen gegenüber beginnt.

12. Oktober 2018 bis 13. Jänner 2019
Werner Feiersinger

Im Herbst 2018 plant Werner Feiersinger einen skulpturalen Raumeinbau im Untergeschoß des Belvedere 21. Der österreichische Bildhauer versteht es, das Wissen über Design- und Architekturgeschichte mit der Formensprache der Minimal Art zu verbinden.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel 2018'

Bis 7. Oktober 2018
Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten

Die Wiener Moderne um 1900 war im Möbeldesign ein Laboratorium für Gestaltung, dessen kreative Impulse bis heute ausstrahlen. Die Künstlerarchitekten Wiens gehörten zu den Wegbereitern der modernen Formgebung. Die Präsentation stellt die führenden Architekten der Wiener Moderne - Otto Wagner (1941-1918), Josef Hoffmann (1870-1956) und Adolf Loos (1870-1933) - als Innenarchitekten und Möbeldesigner vor und beleuchtet ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten. Die Ausstellung thematisiert auch die künstlerische Zusammenarbeit mit Architekten, AuftraggeberInen - wie die Salonière und Journalistin Berta Zuckerkandl - und Produzenten im Wien der Jahrhundertwende vorgestellt. Zu den wichtigsten Firmen gehörten um 1900 traditionelle Ausstattungsunternehmen wie Friedrich Otto Schmidt oder Portois & Fix, aber auch die Erzeuger von Bugholzmöbeln wie Gebrüder Thonet oder J. & J. Kohn.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis 1. Mai 2018
Genosse.Jude - Wir wollten nur das Paradies auf Erden

Viele Juden erhofften sich von der Revolution in Russland einen Bruch mit dem jahrhundertealten Antisemitismus des Zarenreichs. Weltweit und auch in Österreich träumten sie vom Paradies auf Erden. Verbindungen auf diplomatischer, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene bilden die Ausgangspunkte für die Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse in der Ausstellung, beginnend mit dem Exil Leo Trotzkis in Wien noch vor der Oktoberrevolution bis zum Untergang der Sowjetunion.

Bis 25. November 2018
Teddy Kollek. Der Wiener Bürgermeister von Jerusalem

Kaum eine andere Persönlichkeit hat Jerusalem im 20. Jahrhundert so geprägt wie der aus Wien stammende Teddy Kollek (1911–2007) Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 und der Wiedervereinigung führte er die vernachlässigte Stadt zu neuem Glanz und entwickelte sie zu einer modernen Metropole. In den 28 Jahren seiner Amtszeit (1965-1993) setzte er sich in Jerusalem für ein friedliches Zusammenleben seiner multireligiösen Bewohner ein. Als kulturelles und kommunalpolitisches Vorbild galt ihm das Wien seiner Jugend. Auf Einladung des Wiener Bürgermeisters Helmut Zilk eröffnete Teddy Kollek 1993 das Jüdisches Museum Wien.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bild 'Rubinstein'

Bis 6. Mai 2018
Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin

Helena Rubinstein (1870-1965) war die Pionierin des weiblichen Unternehmertums. In Krakau geboren, arbeitete sie zunächst in Wien im Pelzgeschäft ihrer Tante und wanderte nach Australien aus. Sie eröffnete einen Schönheitssalon und entwickelte Kosmetikprodukte. Es folgten Gründungen von Schönheitssalons in Paris und London. Ab en 1920er Jahren trieb sie die Entwicklung ihrer eigenen Kosmetiklinie voran. Bis zu ihrem Tod umfasste ihr Unternehmen 100 Niederlassungen in 14 Ländern mit etwa 30.000 Beschäftigten. Sie förderte Künste und Wissenschaften. Die Ausstellung zeigt die Lebensstationen von Helena Rubinstein, wobei ihre Zeit in Wien einen Schwerpunkt bildet.

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Kunsthistorisches Museum

Ab 22. März 2018
Ansichtssache #21 »Ein Maler als Modell«

Anthonis Van Dyck (1599-1641): Pieter Soutman (1593/1601−1657), Maler und Kupferstecher im niederländischen Goldenen Zeitalter. Van Dyck hatte Soutman in der Rubens-Werkstatt kennen gelernt und Jahre später, als dieser bereits zum Maler des Königs von Polen ernannt worden war, porträtiert.

Bild 'Madonna'

Bis 30. Juni 2018
Flandern zu Gast: Madonna mit Kind

Der in Löwen (Leuven) tätige altniederländische Maler Dieric Bouts (um 1415–1475) unterzog die lange Tradition der halbfigurigen strengen Marienbilder im Stil byzantinischer Ikonen einer radikalen Modernisierung. Er ersetzte in seinen Bildern den Goldgrund durch Darstellungen realer Landschaft und verlieh Mutter und Kind deutliche Züge einer natürlichen menschlichen Innigkeit. Bouts’ Schaffen übte eine große Wirkung auf die Kunst seiner Zeit aus und fand zahlreiche Nachahmer. Das hier vorgestellte Gemälde wird dieser Nachfolge zugeschrieben. Es ist eine Leihgabe des Museum in Leuven im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kunsthistorischen Museum Wien.





Bis 8. Juli 2018
The Shape of Time

Die Ausstellung zeigt bedeutende Gemälde aus der Zeit zwischen 1800 und heute, darunter Leihgaben aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen. Die Objekte sind zu Paaren angeordnet, sodass das historische einem zeitgenössischen Werk gegenübergestellt wird. Unter den alten Meistern sind u.a. Brueghel, Caravaggio, Rembrandt, Rubens und Tizian.

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Leopold Museum

Bis 11. Juni 2018
Schiele – Brus – Palme

Egon Schiele, Günter Brus (* 1938) und Thomas Palme (* 1967) – Enfant terribles ihrer jeweiligen Generation – erweiterten mit ihren Arbeiten den herkömmlichen Kunstbegriff. Schieles schonungslose Beschäftigung mit dem Individuum, mit dem Selbst, war der notwendig verstörende Auftakt für das von zwei Weltkriegen erschütterte 20. Jahrhundert.

Bis 18. Juni 2018
Anton Romako. Beginn der Moderne

Anton Romako gehört zu jenen Künstlerpersönlichkeiten, die visionär und intuitiv neue malerische Möglichkeiten für die Interpretation des Sichtbaren eröffneten. Bis heute hat sein Werk nichts an irritierender Faszination verloren. Ausgebildet als Historienmaler in München und Wien erwarb sich Romako in Rom innerhalb zweier Jahrzehnte Ruhm und Anerkennung als Porträtist und hervorragender Genremaler. Nach der Trennung seiner Frau 1875 kehrte er nach Wien zurück und vollendete nun Werke, deren eigenwillige Kombination von ausdrucksstarker Linie und freier malerischer Pinselführung das Verständnis seiner Zeit überforderte. Rudolf Leopold hat die Bedeutung von Anton Romako als einer der großen Wegbereiter der Moderne sehr früh erkannt, sodass das Leopold Museum wie die Privatsammlung Leopold heute über eine der größten Sammlungen des Malers verfügt.

Bild '18 Leopold Attersee'

Bis 10. Juli 2018
Wien um 1900. Klimt – Moser – Gerstl – Kokoschka

Anlässlich des Themenjahres zur Wiener Moderne präsentiert das Museum ab Februar 2018 ausgewählte Werke der Hauptvertreter des Wiener Jugendstils Gustav Klimt (1862–1918) und Koloman Moser (1868–1918) sowie der wegweisenden Expressionisten Richard Gerstl (1883–1908) und Oskar Kokoschka (1868–1980) in einer völlig neuen Zusammenstellung. Hauptwerke Gustav Klimts wie Tod und Leben (1911/15) oder die 1900 entstandene Seelandschaft Am Attersee sind ebenso zu sehen wie Kolo Mosers Gemälde, so etwa die Venus in der Grotte (1914).



Bis 29. Juli 2018
WOW! The Heidi Horten Collection

Mit dieser Ausstellung wird eine der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen erstmals öffentlich gezeigt. Die Auswahl umfasst mehr als 150 Werke aus 100 Jahren Kunstgeschichte.

Bis 4. November 2018
Egon Schiele. Die Jubiläumsschau

Im Jahr 2018, 100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert sie die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers.

13. April Bis 6. August 2018
Zoran Mušič. Poesie der Stille

Zoran Mušič (1909–2005) zählte bereits zu den arrivierten slowenischen Malern, als er Ende 1944 für mehrere Monate ins Konzentrationslager Dachau verschleppt wurde. Zeichnungen, die dort entstanden, wurden zu erschütternden Zeitdokumenten. In der Nachkriegszeit ließ sich der Maler in Venedig nieder.

Bild '18 Leopold Pappel'

22. Juni bis 4. November 2018
Gustav Klimt

Gustav Klimt, der mit dieser Ausstellung zum 100. Todestages gewürdigt wird, gilt als DER Protagonist der Wiener Moderne, welcher in der Secession einen Austragungsort für den Kampf um die geistige und künstlerische moderne Kunst sah.





13. Juli bis 29. Oktober 2018
Die Fotografin D'Ora 1907–1957

1907 eröffnete Dora Kallmus als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Innerhalb weniger Monate galt das Atelier d’Ora als eleganteste und renommierteste Adresse für das künstlerische Porträt. Hier traten die Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik vor die Kamera. Der erste Künstler, den sie fotografierte, war 1908 Gustav Klimt, der letzte war 1956 Pablo Picasso. Kaiser Karl von Österreich fand sich ebenso ein wie die Familie Rothschild, Coco Chanel und Josephine Baker oder Marc Chagall und Maurice Chevalier.

24. August bis 29 Oktober 2018
Moriz Nähr. Fotografie und Wiener Moderne

Moriz Nähr (1859–1945) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer in der Fotografie im „Wien um 1900“. Sein fotografisches Werk wird heute in einem Atemzug mit dem berühmten Pariser Fotografen Eugène Atget genannt. Mit dem Jugendstilmaler Gustav Klimt verband Nähr eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein besonderes Netzwerk prominenter Persönlichkeiten.

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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bis 22. April 2018
KLIMT’S MAGIC GARDEN. A Virtual Reality Experience by Frederick Baker

Das Ausstellungsexperiment im MAK FORUM bezieht sich auf den 100. Todestag von Gustav Klimt (6. Februar 2018). Auf Basis von hochaufgelöstem Bildmaterial reinszeniert der renommierte Filmemacher Frederick Baker Klimts in neun Teilen erhaltene Entwurfszeichnungen für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüssler Palais Stoclet (1910/1911) und eröffnet neue Perspektiven auf einen der Höhepunkte der MAK-Sammlung. Klimts beispiellose Arbeit verschmilzt mit einer von seinen regelmäßigen Aufenthalten am Attersee inspirierten Landschaft zu einer immersiven, virtuellen Szenerie in der sich BesucherInnen über ein HTC Virtual-Reality-Headset bewegen können.

Bild 'MAK Mode'

Bis 22. April 2018
ÄSTHETIK DER VERÄNDERUNG. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien
Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK

Am 21. September 1867 legte Kaiser Franz Joseph I. den Grundstein für eine neue, an das ehemalige k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie (das heutige MAK) angeschlossene Lehrinstitution. Bereits am 1. Oktober 1868 wurde der Unterricht an der damaligen k. k. Kunstgewerbeschule aufgenommen, zunächst noch in einem Hoftrakt des Palais Brenner in der Währinger Straße. 1877 wechselte die Schule in das von Heinrich von Ferstel neu errichtete Haus am Stubenring, direkt neben dem Museum. In zwei Ausstellungsteilen nähert sich die Jubiläumsschau, eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK, der historisch gewachsenen Position der Angewandten als führendes Kompetenzzentrum für künstlerische und wissenschaftliche Bildung und Forschung: Rund 400 Exponate eröffnen in der unteren MAK-Ausstellungshalle Einblicke in die zahlreichen Highlights ihrer 150-jährigen Geschichte. Spekulativ skizzieren zeitgenössische Positionen in der oberen MAK-Ausstellungshalle die Zukunft von Kunst und Bildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche.

Bis 19. August 2018
GUSTAV PEICHL. 15 Bauten zum 90sten

Anlässlich seines 90. Geburtstags gibt die Personale im Kunstblättersaal und in der Säulenhalle mit fünfzehn von Peichl selbst gewählten exemplarischen Projekten Einblick in sein vielseitiges Schaffen. 2013 schenkte er dem MAK sämtliche architektonische Skizzen, Entwürfe und Pläne zu seinen für Österreich entwickelten Bauprojekten.

18. April bis 30. September 2018
ADRIANA CZERNIN. Fragment

25. April bis 10. Juni 2018
ERDE UND FEUER. Asiatische Keramik aus der Sammlung Slunecko
Nach Ländern geordnet und chronologisch aufgebaut, präsentiert die Schau im MAK DESIGN LABOR eine Auswahl von rund 120 Objekten, die der Sammler Heinz Slunecko auf zahlreichen Reisen entdeckte. Die Exponate aus Vietnam, Thailand, Kambodscha, Korea und Japan zeigen die Spezifika der einzelnen Regionen.

Bild '18 MAK Porzellan'

16. Mai bis 23. September 2018
300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

Die umfassende Jubiläumsausstellung zeigt Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier setzte sie in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Ab 1744 kaiserlich geführt, wurde die Manufaktur 1864 geschlossen. Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der Fabrik und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Jubiläumsausstellung zeigt - mit rund 1000 Objekten - Bestände aus der eigenen Sammlung und internationale Leihgaben.

Über viele Jahrhunderte galt Porzellan in Europa als kostspieliger, aus China und Japan importierter Luxusartikel. Erst nach der Entdeckung des Geheimnisses der Porzellanerzeugung durch den Chemiker und späteren Gründer der Manufaktur Meißen, Johann Friedrich Böttger, wurde es in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur bevorzugten europäischen Luxusware. Die Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur setzt den Kulturtransfer zwischen Asien und Europa voraus.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Wiener Produktion im Kontext der Manufakturen in Meißen, Nymphenburg, Berlin und Frankenthal (Deutschland) sowie Doccia (Italien) und Sèvres (Frankreich) und auch im Spiegel asiatischer Porzellane und Silberarbeiten auf. Stil und Geschmack der Produkte der Wiener Porzellanmanufaktur setzten in der Frühzeit und im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts immer wieder Standards. Wie rege der Austausch mit anderen europäischen Porzellanmanufakturen war, wird unter anderem an zahlreichen Meißner Dekormalern – darunter Christian Daniel Busch und Johann Gottfried Busch, Samuel Hitzig, Johann Gottfried Klinger oder Ludwig von Lücke – deutlich, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Wien wechselten.

Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben. Hauptwerke - das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) und der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (1767/68) sind Exponate in der permanenten Ausstellung des MAK. Die Ausstellung bringt dazu neueste Forschungserkenntnisse.

30. Mai bis 30. September 2018
POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Die Schau lenkt anlässlich des 100. Todesjahres des Architekten den Blick auf den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks auf nachfolgende ArchitektInnen und DesignerInnen. Über die Präsentation seines bahnbrechenden Oeuvres hinaus werden auch Architektur-Ikonen der Postmoderne und Gegenwart diskutiert, in denen sich Wagners Erbe spiegelt.

27. Juni bis 23. September 2018
100 BESTE PLAKATE 17. Deutschland Österreich Schweiz

24. Oktober 2018 bis 31. März 2019
SAGMEISTER & WALSH. Beauty

Beispiele aus Produktdesign, Architektur und Grafikdesign zeigen, wie schön gestaltete Arbeiten die menschlichen Sinne und Gedanken stimulieren.

19. Dezember 2018 bis 2. April 2019
KOLOMAN MOSER. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Viele der rund 400 gezeigten Objekte, großteils aus der MAK-Sammlung, werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Chronologisch aufgebaut, taucht die Schau in jede Etappe seines ungewöhnlichen Werdegangs ein: vom Maler zum Allround-Gestalter und schließlich wieder zurück zur Malerei.

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MUMOK

Bis 24. Juni 2018
Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre

Das Schlagwort „Kunst ins Leben“ wurde in den 60er-Jahren wörtlich genommen, um sich von einer überholten Malereitradition zu distanzieren. Alltagsgegenstände, Texte und Partituren traten an die Stelle von klassischer Malerei und Skulptur. Alle Werke der Ausstellung, beginnend mit Tür von Joseph Beuys bis zu Wolf Vostells Aktionsobjekten sind diesem erweiterten Kunstbegriff zu verdanken. Happenings, Aktionen und Aufführungen neuer Musik sind mit Werken von Allan Kaprow, Nam June Paik oder John Cage vertreten. Prominente Werke der Pop Art von George Segal, Claes Oldenburg oder Tom Wesselman stehen im Dialog mit Materialbildern aus dem Nouveau Réalisme, der mit Daniel Spoerri, Jean Tinguely oder Niki de Saint Phalle einen Schwerpunkt der Sammlung bildet. Hahns Abendmahl ist das legendäre Hauptwerk davon, das Spoerri 1964 im Hause Hahn veranstaltete, und ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

Bis 1. Juli 2018
Cécile B. Evans: AMOS' WORLD: Episode One

Die amerikanisch-belgische Künstlerin Cécile B. Evans untersucht in ihren Arbeiten die Bedeutung und Rolle von Emotionen in gegenwärtigen Gesellschaften und beschäftigt sich mit dem zunehmenden Einfluss neuer Technologien auf unsere Gefühle und Handlungen. Für ihre Einzelausstellung im mumok entwickelt sie ein architektonisches Setting, in dem die Videoarbeit AMOS’ WORLD präsentiert wird.

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Naturhistorisches Museum

Bis 3. Juni 2018
Baobab, der Zauberbaum. Fotos von Pascal Maitre

Der Fotograf Pascal Maitre unternahm 27 Reisen nach Madagaskar in die magische Welt der Baobabs, die vielen Madagassen heilig sind und um die sich zahlreiche mystische Geschichten ranken. Der Stamm der Baobabs ist feuerbeständig, die Blätter werden für Medikamente verwendet. Die Frucht, genannt „Affenbrot“, ist reich an Vitamin C. Der Baum kann tausende Liter Wasser speichern; die kostbare Flüssigkeit hält sich im Stamm über die Trockenzeit hinweg. Der älteste Affenbrotbaum steht in Südafrika und ist 1 800 Jahre alt,der zweitälteste mit 1600 Jahren in Madagaskar.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild '18 ÖNB'

Bis 13. Jänner 2019
SCHATZKAMMER DES WISSENS. 650 Jahre Österrreichische Nationalbbliothek

Im Jahr 1368 wurde das in Goldlettern geschriebene, reich illustrierte Evangeliar des Johannes von Troppau fertiggestellt, das heute als Gründungscodex der Bibliothek gilt. Die prachtvolle Handschrift aus dem Besitz des Habsburgerherzogs Albrecht III. ist Ausgangspunkt einer Reise durch 650 Jahre Kultur- und Mediengeschichte. Die Schau präsentiert im Prunksaal ein Jahr lang kostbare Handschriften und Frühdrucke, Ein Jahr lang werden im Prunksaal die Schätze der Bibliothek, Papyri , Prachthandschriften und wertvolle Frühdrucke, wie die Gutenberg-Bibel, kostbare Musiknoten, wie Mozarts Requiem, Landkarten, Fotos und Grafiken präsentiert. Zur Ausstellung ist ein reichhaltiges Jubiläumsbuch erschienen. Ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten und Filmvorführungen, einem wissenschaftlichen Symposium sowie einem Open House ergänzen die Schau, die auch einen Blick in die digitale Zukunft erlaubt.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 17. Februar 2019
Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl. Zentralfiguren der Wiener Moderne

Berta Zuckerkandl (1864-1945) empfing in ihren Salons zahlreiche Persönlichkeiten und setzte sich für Gustav Klimt und die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte ein. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) und seine Familie zählten zu den bedeutendsten Förderern der Literatur, Kunst und Musik ihrer Zeit. Alban Berg (1885-1935) vertonte Texte von Peter Altenberg, Büchner und Wedekind. Seine Opern zählen zu den wirkmächtigsten Werken musikalischen Moderne. Im Zusammenspiel dieser drei Positionen zeigt die Ausstellung die vielfältigen Verbindungslinien zwischen Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Philosophie. Viele der präsentierten Objekte werden erstmals öffentlich präsentiert.

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'Wirtschaft Auer'

Bis 29. Juni 2018
110 Jahre Farbfotografie in Österreich

Dr. Carl Auer von Welsbach, dessen Geburtstag sich heuer zum 160. Mal jährt, war einer der bedeutendsten österreichischen Erfinder. Schon 1908 begann er Farbfotos anzufertigen und auszuarbeiten. Die Ausstellung zeigt Bilder aus dem Familienarchiv, die den adeligen Lebensstil um die Jahrhundertwende repräsentieren. Außer den historischen Fotos sind alte Fotoapparate und Objektive aus der Sammlung Reinhard Schaflechner zu sehen.

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Österreichisches Museum für Volkskunde

13. April bis 30. September 2018
Testimony - Truth or Politics

Formen der Erinnerung an die Jugoslawien-Kriege

27. April bis 30. September 2018
"Am Anfang war ich sehr verliebt"

40 Jahre Wiener Frauenhäuser

Bild 'VKM Liebegabe'

27. April bis 30. September 2018
Liebesgaben. Ein Gefühl materialisiert sich

Die Ausstellung in der öffentlichen Passage zeigt so genannte Minne- oder Liebesgaben, die seit den Anfängen des Museums gesammelt wurden: Zierlöffel, Rahmzwecken, Spinnrockenaufsätze etc. waren ästhetisch ansprechend gestaltete Zeichen eines Heiratsversprechens.



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Österreichisches Theatermuseum

Bis 11. Februar 2019
Ödön von Horváth und das Theater

Ödön von Horváth hat sich als „Chronist seiner Zeit“ gesehen und an einer steten „Demaskierung des Bewusstseins“ mittels Literatur gearbeitet. Die Ausstellung des Theatermuseums verdeutlicht Horváths Dramatik und politische Brisanz am Beispiel der Werke "Geschichten aus dem Wienerwald", "Kasimir und Karoline" und "Italienische Nacht".

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Porzellanmuseum

Foto: Doris Wolf

Ab 20. März 2018
Ewig schön. 300 Jahre Wiener Porzellan 1718–2018

Die Jubiläumsausstellung des Porzellanmuseums im Augarten gibt einen Überblick über drei Jahrhunderte Geschichte des Wiener Porzellans, seiner Gestalter und Nutzer. Schon Conrad von Sorgenthal (1733-1805), der erfolgreichste Direktor der kaiserlichen Porzellanmanufaktur in Wien, sandte seine Mitarbeiter als „Lifestyle scouts“ aus, um die Gewohnheiten, Moden, Vorlieben und Meinungen der Käufer auszuloten und in den Gestaltungsprozess einfließen zu lassen. Ähnlich nahe am Lebensstil ihrer Zeit war die 1923 als Nachfolgerin der kaiserlichen Manufaktur gegründete Porzellanmanufaktur Augarten, als etablierte Designer aus dem Umkreis der Wiener Werkstätte ihren Proukten entscheidende formale und emotionale Impulse gaben. Für die Ausstellung konnten kostbare Leihgaben aus Privatsammlungen, von LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Wien, dem Wien Museum, der Silberkammer, Wien, das Marton Museum, Samobor, Kroatien, Stift Klosterneuburg, sowie dem MAK-Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien gewonnen werden. Zur Ausstellung ist ein prächtiges Begleitbuch erschienen.

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Sigmund-Freud-Museum

Sigmund Freud, um 1906 (c) Sigmund Freud Privatstiftung

Bis 31. Dezember 2018
PARALLELAKTIONEN. Freud und die Literaten des Jungen Wien

Die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und Literatur im Wien der Jahrhundertwende können als eine Art „Parallelaktion“ gefasst werden: Obwohl der Nervenarzt Sigmund Freud und die „Nervenkünstler“ des Jungen Wien von Arthur Schnitzler, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal und Felix Salten mit ihren Erkundungen der menschlichen Seele ähnliche Ziele verfolgten, sind offizielle Allianzen kaum belegt.

Freud berichtete Arthur Schnitzler – einem der frühesten Leser der "Traumdeutung" – in einem Brief von 1922 von seinem langen Zögern, ihn persönlich zu kontaktieren und begründete dies mit einer „Doppelgängerscheu“. Karl Kraus ist als einer der erbittertsten Gegner Freuds in die psychoanalytische Geschichtsschreibung eingegangen. Jedoch kannte und schätzte er dessen Lehre, bevor seine kritische Auseinandersetzung in Polemik und Angriff überging. Hugo von Hofmannsthal teilte mit Freud die Faszination für die Antike und mythologische Figuren. Auch Felix Salten, Autor der anonym verfassten Josefine Mutzenbacher wie auch von Bambi, dessen Artikel für die Neue Freie Presse Sigmund Freud regelmäßig las, teilte mit den psychoanalytischen AkteurInnen zentrale Themen. Die Sonderausstellung entstand in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie als Teil des Ausstellungsensembles „Das Junge Wien. Natur plus X“, an dem sich mehrere Institutionen aus Wien und beteiligen.

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Technisches Museum

Bild 'TM Pressburg'

Ab 12. April 2018
Stadtverbindungen. Wien–Bratislava

2018 feiert Wien das 120-jährige Jubiläum der Wiener Stadtbahn, die im Mai 1898 eröffnet wurde. Otto Wagner wurde mit der architektonischen Gestaltung betraut. Er entwarf ein bis ins Detail durchdachtes, zusammenhängendes 34 Kilometer langes Großbauwerk, das bis heute ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes in Wien ist. Vor der Stadtbahn-Station Hauptzollamt, heute Wien Mitte, hatte die Pressburger Bahn ihren Start- und Endbahnhof. Auf einer Streckenlänge von 69 Kilometern verband die „Pressburger Elektrische“, ab 1914 bis 1945 Wien und Bratislava. Die vom BKA geförderte Ausstellung findet in Kooperation mit dem slowakisch-österreichischen Projekt T.R.A.M., der Österreichischen Botschaft in Bratislava und dem Eisenbahnmuseum Schwechat statt.

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Bild 'Weltmuseum26'

Weltmuseum Wien
ab 25. Oktober 2017




Bild 'Weltmuseum22'

Bild 'Weltmuseum23'

Sharing Stories. Dinge sprechen

Das Weltmuseum Wien hat seit 2015 über zwei Jahre lang zehn temporäre Stationen bespielt und unterschiedliche Menschen dazu eingeladen, einen jeweils für sie bedeutenden Gegenstand zu bringen und dessen Geschichte zu erzählen. Die Ausstellung zeigt die gesamte Sammlung von 150 Ding-Geschichten. 20 davon werden von Tal Adler porträtiert: Einerseits als Photoporträts an ihrem „üblichen Aufenthaltsort“ (zu Hause auf der Ablage, in einer Schachtel unter dem Bett, in der Tasche, der Hand oder auf dem eigenen Kopf), andererseits in Form von Videointerviews mit ihren BesitzerInnen und mit anderen Leuten, die über die Gegenstände aus ihrer eigenen Perspektive sprechen.

Bild 'Weltmuseum21'

Rajkamal Kahlon: Staying with Trouble

In der Ausstellung „Staying with Trouble“ präsentiert die Künstlerin Rajkamal Kahlon eine Werkreihe, die inspiriert von einer zweimonatigen Residency im Weltmuseum Wien entstand. Während ihres Aufenthalts durchforstete sie historisches Material in der Photosammlung des Museums. Rajkamal Kahlon setzt sich im Besonderen mit ethnographischen Portraitphotographien im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auseinander. Die Inszenierung dieser Abbildungen baute häufig auf Konstruktionen des „Wilden“ oder „Primitiven“ auf und bildete so den Grundstein für Darstellungscodes, die sich teils noch heute wiederfinden.

Bild 'Weltmuseum 24'

Bild 'Weltmuseum25'

Pop-Up World. Erzählungen

Für eine Ausstellung eher unüblich treten die KuratorInnen als ErzählerInnen durch Filmaufnahmen selbst auf. Sie berichten über ihre Lieblingsobjekte, zu denen sie in einer besonderen, oftmals ganz persönlichen Beziehung stehen. Sie alle vereint die Grundintention des Weltmuseums Wien: die von Objekten getragenen Erzählungen erfahrbar zu machen und der vielfältige Fragenkatalog, den ein einzelnes Objekt aufschlägt. Das Museum sieht sich nicht mehr als autoritative Institution, die gesamte Welt eines Objektes kann nicht enzyklopädisch nachgebildet werden. Viel eher kann unser Haus Einblicke ermöglichen: über die Vielfalt der Welt und in welcher Beziehung wir selbst dazu standen und stehen.

Bild 'Weltmuseum28'

Bild 'Weltmuseum19'

Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.



Bild 'Weltmuseum27'

Dejan Kaludjerović : Conversations

Dejan Kaludjerović (geboren in Belgrad, ehem. Jugoslawien) kreiert Zeichnungen, Gemälde, Installationen und entwickelt forschungsbasierte Projekte. Seine Installation unter dem Titel „Conversations“ ist eines dieser Projekte, das eine Art Übersicht seiner jahrelangen Forschungs- und Produktionsarbeit darstellt. Zwischen 2013 und 2017 interviewte Kaludjerović Kinder im Alter von 6-10 Jahren in Russland, Aserbaidschan, Israel, im Iran und seinen „Heimatländern“ Österreich und Serbien. Für die Ausstellung im Weltmuseum Wien wurden diese Interviews neu zusammengefügt und bearbeitet. Die künstlerische Arbeit basiert auf einer ungewöhnlichen soziologischen Forschung, die zu keinen direkten oder pragmatischen Ergebnissen führt.

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Wien Museum Karlsplatz

Bild 'Wienmuseum Wagner'

Bis 7. Oktober 2018
Otto Wagner

Otto Wagner (1841-1918) zählt zu den weltweit bedeutendsten Architekten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Bauten – darunter die Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof – gelten als Meilensteine auf dem Weg vom Historismus zur Moderne. Er entwarf rationale Zukunftsarchitektur, die auf Zweck, Material und Konstruktion beruht. Zum 100. Todestag widmet das Wien Museum diesem „Weltstadtarchitekten“ eine umfassende Ausstellung, die erste seit mehr als fünfzig Jahren. Sie setzt Wagners Schaffen in Beziehung zu seinen Wegbegleitern und Gegnern, beleuchtet das künstlerische, kulturelle und politische Umfeld und macht die internationale Strahlkraft des Architekten anhand von einzigartigen Objekten – kostbaren Zeichnungen, Modellen, Möbel, Gemälden und persönlichen Gegenständen – anschaulich. Der Großteil stammt aus dem Nachlass Otto Wagners, der zu den größten Schätzen der Sammlung des Wien Museums zählt. Viele Objekte werden zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.




Bild 'WM Friseur'

19. April bis 7. Oktober 2018
Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern

Am Beispiel von Haut und Haar gliedert sich die Schau in die vier Kapitel „Blicke auf den Körper“, „Arbeit am Körper“, "Vorbildliche Körper" und "Körperzeichen". Der zeitliche Rahmen reicht vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Fast alle Ausstellungsstücke stammen aus den Sammlungen des Wien Museums, wie Archäologie, Alltagskultur, Biographie, Kunst, Mode und Topografie. Unter den rund 500 gezeigten Exponaten befinden sich ein Frisiersalon von 1900, historische Dauerwellenapparate, Franz Grillparzers Rasiermesser, Kaiserin Elisabeths Schönheitsrezepte, eine Perücke der Song Contest-Gewinnerin Conchita, ein von Oswald Haerdtl entworfener Toilettentisch, Mode- und Werbegrafik.

Ausstellungsort: MUSA Museum Startgalerie Artothek Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis Oktober 2018
Die 90er Jahre

MUSA, seit 2018 ein Teil des Wien Museums, besitzt eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst Österreichs. Die Jahrzehntausstellung präsentiert u. a. Malerei, Skulptur, Performance- oder Videokunst. Dabei werden Werke von über 100 Künstler_innen aus dem Sammlungskonvolut dieser Periode, bestehend aus mehr als 4000 Arbeiten von etwa 1100 Kunstschaffenden, vorgestellt.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen, Doris Wolf (Porzellanmuseum, Weltmuseum)

hmw