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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

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--> Ausstellungen Bundesländer - aktuell & Vorschau



Albertina

´Bis 25. Februar 2018
Meisterwerke der Architekturzeichnung

16. Februar bis 13. Mai 2018
Das Wiener Aquarell

2. März bis 3. Juni 2018
Martha Jungwirth

16. März bis 24. Juni 2018
Keith Haring

30. Mai bis 26. August 2018
Florentina Pakosta

21. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Claude Monet

24. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Helen Levitt

15. Februar bis 10. Juni 2019
Die fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.





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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 18. Februar 2018
Herausforderung Moderne: Wien und Zagreb um 1900

Die Kunst um 1900 in Mitteleuropa entstand in einem regen Dialog zwischen Wien, dem Zentrum des damaligen Vielvölkerstaates, und den Hauptstädten der Kronländer. So entwickelte sich auch der Austausch zwischen Wien und Zagreb als Folge der allgemeinen Modernisierung in Europa.

Bis 4. März 2018
Die Kraft des Alters

Alter ist nicht nur ein biologischer Prozess, sondern auch eine kulturelle Konstruktion. Statt Wertschätzung für alte Menschen besteht reale Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Ausstellung präsentiert jedoch Bilder des Alters, die Stärke, Schönheit und Freude vermitteln. . Anhand von sechs Themenkomplexen – Ewige Jugend/stolzes Alter, Vergänglichkeit, Einsamkeit/Verbundenheit, neue Freiheit, Muße und Erinnerung – werden neue Perspektiven auf das Alter gezeigt. Unter den 105 KünstlerInnen, die "die Kraft der späten Jahre“ repräsentieren, ist Pablo Picasso. Er schuf in seinen letzten beiden Lebensjahren an die 200 Werke und starb mit 91 Jahren. Maria Lassnig entwickelte ihre Malerei bis zu ihrem Tod im Alter von 95 Jahren beständig weiter. Arnulf Rainer, Daniel Spoerri, Joan Semmel oder Margot Pilz sind jenseits der Achtzig ungebrochen produktiv.

23. März bis 26. August 2018
Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa

Gustav Klimt – kaum ein Name steht wie dieser für österreichisches Kunstschaffen. Als er 1918 stirbt, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen hatte sich jedoch schon früher von seinem Einfluss gelöst. Von politischen Umbrüchen nur peripher berührt, entfaltet sich in den Ländern der Donaumonarchie ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Aufbruch. Die Ausstellung im Unteren Belvedere führt, ausgehend von Klimts Spätwerk, durch diese Epoche. „Beyond Klimt“, so der internationale Titel, wird nach der Präsentation in Wien ab September 2018 im BOZAR in Brüssel zu sehen sein. Dieses repräsentative Projekt ist eine Kooperation anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs im zweiten Halbjahr 2018.

28. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Donna Huanca. Performance und Installation

Die bolivianisch-amerikanische Künstlerin Donna Huanca zeigt in ihrer ersten großen Einzelpräsentation in Österreich eine in sich verwobene Kombination aus großformatiger Malerei, Skulptur, Video und Live-Performances. Donna Huancas Werk, in dem der nackte menschliche Körper eine zentrale Rolle spielt, wird in Bezug zur Ausstellung von Egon Schiele gesetzt.

Ausstellungsort: Orangerie

9. März bis 3. Juni 2018
Klemens Brosch

Der Linzer Künstler Klemens Brosch (1894 – 1926) gilt neben Gustav Klimt, Egon Schiele, Alfred Kubin und Oskar Kokoschka als einer der bedeutendsten österreichischen Zeichner. Das Untere Belvedere zeigt die erste große Retrospektive des Künstlers in Wien. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Oberösterreichischen Landesmuseum und dem LENTOS Kunstmuseum sowie NORDICO Stadtmuseum Linz.

22. Juni bis 30. September 2018
Sag's durch die Blume! Wiener Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt

Über die Epochen hinweg hatten Blumenbilder eine starke Symbolkraft. In Wien erreichte das Blumenbild im 19. Jahrhundert eine unvergleichliche Vielfalt, Qualität und Bedeutung. Blumen nehmen im Oeuvre von Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller oder Gustav Klimt eine bedeutende Stellung ein.

19. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Egon Schiele. Wege einer Sammlung

Das Belvedere zeigt zum Anlass des 100. Todestages von Egon Schiele seinen Bestand mit Highlights wie „Eduard Kosmack“, „Hauswand“, „Tod und Mädchen“, „Die Umarmung“ und „Vier Bäume“. Die Präsentation herausragender Werke von Egon Schiele aus dem gegenwärtigen und ehemaligen Bestand des Belvedere wird begleitet von einer historischen Spurensuche, kulturpolitischen Recherchen sowie Ergebnissen forensischer Bildforschung.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Rueland Frueauf d. Ä., Bildnis eines jungen Mannes, um 1495 Belvedere, Wien

Bis 11. März 2018
Rueland Frueauf d.Ä. und sein Kreis

Im Zentrum der Ausstellung stehen acht Tafeln von Frueaufs Salzburger Altar mit Passions- und Marienszenen, die im Belvedere restauriert wurden. Rueland Frueauf d. Ä. (um 1440 -1507) zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Malern des deutschsprachigen Raums. Neben seinen Werken sind Arbeiten von Künstlern aus Frueaufs Umkreis zu sehen, u. a. solche des Meisters von Großgmain, die sich durch besonders exquisite Maltechnik auszeichnen. Die Kunstsammlungen des Stifts Klosterneuburg stellten sämtliche Werke von Frueaufs Sohn Rueland Frueauf d. J. , darunter die berühmte Leopoldlegende, als Leihgaben zur Verfügung. Die Gegenüberstellung des Gesamtwerks des jüngeren Frueauf mit dem Schaffen seines Vaters ermöglicht erstmals einen eingehenden Vergleich der beiden Maler.



Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 4. Februar 2018
Duett mit Künstler_in

Bereits in den 1950er Jahren rückte der Prozess der Kunstproduktion mit Aktionen, Happenings und Performances ins Blickfeld der Kunstschaffenden. Fluxus und Body Art zeugen als zentrale Kunstströmungen von dieser Entwicklung. Ausgehend von diesen Tendenzen bietet die Ausstellung neben den historischen Werken auch zahlreiche zeitgenössische. Zu sehen sind 28 Werke, die von der Beteiligung des Publikums leben. So animiert Yoko Ono zum Schreiben von Wunschkarten, Rirkrit Tirayanija fordert zum Pingpong-Spiel und Franz West lässt mit Hilfe von Spiegeln tief in die Seele blicken. Das Wort Duett ist im Falle dieser Ausstellung wörtlich zu nehmen, als Zusammenspiel von Betrachter_in und Kunstwerk: eine spannende Auseinandersetzung mit den Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die Kunst als wesentlichen Teil des Lebens verstehen und „alle“ daran teilhaben lassen.

Bis 11. Februar 2018
Eva Koťátková Stomach of the World
Die Ausstellung im Untergeschoß des 21er Haus umkreist als raumfüllende Installation mit einer Vielzahl von Objekten ihren Film „Stomach of the World“ (2017). Dieser dauert 46 Minuten und ist in der Ausstellung im Loop zu sehen. In dem surrealen und gleichsam humorvollen Film wird die Welt aus der Perspektive von Kindern erfahren.

2. Februar bis 12. August 2018
Günter Brus. Die Unruhe nach dem Sturm

Als einer der wichtigsten Wegbereiter der Performancekunst machte Günter Brus ab Anfang der 1960er-Jahre den eigenen Körper zum Ort der künstlerischen Auseinandersetzung. Anlässlich seines 80. Geburtstags realisiert das Belvedere 21 im Obergeschoß die große retrospektive Ausstellung zum Gesamtwerk.

28. Februar bis 27. Mai 2018
Anna Witt
Die künstlerische Praxis der 1981 in Deutschland geborenen Künstlerin ist performativ, partizipativ und politisch: Anna Witt schafft Situationen, die zwischenmenschliche Beziehungen und Machtverhältnisse ebenso reflektieren wie Konventionen des Sprechens und Handelns.

7. März bis 29. Juli 2018
Rachel Whiteread

Rachel Whiteread hat mit ihrem Holocaust-Memorial am Judenplatz die Stadt nachhaltig geprägt und den Erinnerungsdiskurs verändert. Seit über drei Jahrzehnten materialisiert Rachel Whiteread das Ungreifbare, setzt sich mit dem Begriff des Raums und der Erinnerung an konkrete Orte auseinander. Ihre Plastiken machen die Leere sichtbar und wecken Erinnerungen an unwiederbringlich Verlorenes. Das Belvedere 21 zeigt erstmals in Österreich einen Querschnitt durch das Werk der renommierten TurnerPreisträgerin. Die Ausstellung wird von Tate Britain initiiert und ist nach London und Wien in der National Gallery of Art in Washington D.C. und im Art Museum Saint Louis zu sehen.

2. Juni bis 30. September 2018
Alexander Kluge Pluriversum
Anlässlich des 85. Geburtstags von Alexander Kluge, einem der vielseitigsten Intellektuellen Deutschlands. Der promovierte Jurist, Filmemacher und Schriftsteller versteht sich selbst als Autor.

7. September 2018 bis 10. Februar 2019
Polly Apfelbaum

Die amerikanische Künstlerin Polly Apfelbaum konzipiert für das Belvedere 21 eine ortsspezifische Schau ihrer aktuellsten Arbeiten, die mit der offenen Architektur des Weltausstellungs-Pavillons korrespondiert. Teppiche nutzen den Boden als Präsentationsfläche. Weiche Materialien, konzentrierte Arrangements im Raum und fließende Grenzen zwischen Skulptur, Malerei und Installation charakterisieren das vielseitige Oeuvre der 1955 geborenen Künstlerin.

14. September 2018 bis 10. Februar 2019
Der Wert der Freiheit

Die Gruppenausstellung mit österreichischen und international tätigen Künstler_innen stellt die Frage, wo die Selbstbestimmung des einzelnen aufhört und die Verantwortung des Anderen und der Gesellschaft im Allgemeinen gegenüber beginnt.

12. Oktober 2018 bis 13. Jänner 2019
Werner Feiersinger

Im Herbst 2018 plant Werner Feiersinger einen skulpturalen Raumeinbau im Untergeschoß des Belvedere 21. Der österreichische Bildhauer versteht es, das Wissen über Design- und Architekturgeschichte mit der Formensprache der Minimal Art zu verbinden.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel 2018'

21. März bis 7. Oktober 2018
Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten

Die Wiener Moderne um 1900 war im Möbeldesign ein Laboratorium für Gestaltung, dessen kreative Impulse bis heute ausstrahlen. Die Künstlerarchitekten Wiens gehörten zu den Wegbereitern der modernen Formgebung. Die Präsentation stellt die führenden Architekten der Wiener Moderne - Otto Wagner (1941-1918), Josef Hoffmann (1870-1956) und Adolf Loos (1870-1933) - als Innenarchitekten und Möbeldesigner vor und beleuchtet ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis 1. April 2018
Israel before Israel – Fotografien von Ze’ev Aleksandrowicz 1932–1936

Ze’ev Aleksandrowicz war Zionist und leidenschaftlicher Fotograf. Geboren 1905 in Krakau lebte er als Student auch kurz in Wien. Zahlreiche Reisen führten ihn in europäische Länder und Mitte der 1930er-Jahre einmal um die Welt. Zwischen 1932 und 1935 reiste er drei Mal nach Palästina. Tel Aviv, die 1909 gegründete, erste moderne jüdische Stadt faszinierte ihn. Er wählte sie auch als Wohnsitz für seine junge Familie. 1992 wurden 15 000 Negative seiner Fotos aus den 1930er-Jahre zufällig entdeckt.

Bis 1. Mai 2018
Genosse.Jude - Wir wollten nur das Paradies auf Erden

Viele Juden erhofften sich von der Revolution in Russland einen Bruch mit dem jahrhundertealten Antisemitismus des Zarenreichs. Weltweit und auch in Österreich träumten sie vom Paradies auf Erden. Verbindungen auf diplomatischer, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Ebene bilden die Ausgangspunkte für die Betrachtung der geschichtlichen Ereignisse in der Ausstellung, beginnend mit dem Exil Leo Trotzkis in Wien noch vor der Oktoberrevolution bis zum Untergang der Sowjetunion.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bild 'Rubinstein'

Bis 6. Mai 2018
Helena Rubinstein. Die Schönheitserfinderin

Helena Rubinstein (1870-1965) war die Pionierin des weiblichen Unternehmertums. In Krakau geboren, arbeitete sie zunächst in Wien im Pelzgeschäft ihrer Tante und wanderte nach Australien aus. Sie eröffnete einen Schönheitssalon und entwickelte Kosmetikprodukte. Es folgten Gründungen von Schönheitssalons in Paris und London. Ab en 1920er Jahren trieb sie die Entwicklung ihrer eigenen Kosmetiklinie voran. Bis zu ihrem Tod umfasste ihr Unternehmen 100 Niederlassungen in 14 Ländern mit etwa 30.000 Beschäftigten. Sie förderte Künste und Wissenschaften. Die Ausstellung zeigt die Lebensstationen von Helena Rubinstein, wobei ihre Zeit in Wien einen Schwerpunkt bildet.

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Kunsthistorisches Museum

Bis 25. Februar 2018
Reflexionen. 11 zeitgenössische Interpretationen alter Meister

Seit mehr als 30 Jahren lassen sich junge Künstlerinnen und Künstler im Zuge ihrer fotografischen Ausbildung an der Graphischen (Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt) von Werken der Gemäldegalerie zu eigenen Arbeiten inspirieren. Ziel des Projektes »Bilder nach Bildern« ist es einerseits, die intensive Auseinandersetzung mit einem konkreten Kunstwerk der Vergangenheit zu forcieren, andererseits die Gemäldegalerie als Ideenpool für aktuelle Lösungen sowie als Impuls für das eigene kreative Schaffen zu nützen. Im Bassano Saal werden nun Werke von Almira Avdyli, Vincent Forstenlechner, Peter Grießer, Ira Grünberger, Ronja-Elina Kappl, Nilo Klotz, Lena Kuzmich, Robert Lösch, Liam Achim Strasser, Mercan Sümbültepe und Valentin Zelger gezeigt.

Bis 18. März 2018
Ansichtssache #20: Girolamo da Treviso. Ein Traum von der Antike

Der weibliche Akt mit einem männlichen Torso von Girolamo da Treviso (Treviso um 1490?–1548 Boulogne) ist ein selten ausgestelltes Werk, das nun in der Gemäldegalerie zu sehen ist.

Bis 8. April 2018
Fokus Denkmal: Das Haus der Medusa. Römische Wandmalerei aus Enns

Im Jahr 2000 entdeckten Archäologen des Bundesenkmalamtes in Lorch bei Enns in Oberösterreich römische Wandmalereifragmente. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Bis zu vier Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen figurale und dekorative Elemente aus dem 3. Jhdt. aus dem römischen Haus der Medusa. Die Qualität der Malereien und das reiche Bildrepertoire belegen enge Kontakte zu Rom. In der Ausstellung, einer Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt, werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt.

Bild 'Madonna'

Bis 30. Juni 2018
Flandern zu Gast: Madonna mit Kind

Der in Löwen (Leuven) tätige altniederländische Maler Dieric Bouts (um 1415–1475) unterzog die lange Tradition der halbfigurigen strengen Marienbilder im Stil byzantinischer Ikonen einer radikalen Modernisierung. Er ersetzte in seinen Bildern den Goldgrund durch Darstellungen realer Landschaft und verlieh Mutter und Kind deutliche Züge einer natürlichen menschlichen Innigkeit. Bouts’ Schaffen übte eine große Wirkung auf die Kunst seiner Zeit aus und fand zahlreiche Nachahmer. Das hier vorgestellte Gemälde wird dieser Nachfolge zugeschrieben. Es ist eine Leihgabe des Museum in Leuven im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kunsthistorischen Museum Wien.





Ausstellungsort: Münzkabinett:

Bis 18. Februar 2018
Zuhanden Ihrer Majestät. Medaillen Maria Theresias

Das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums bewahrt sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht die exquisiteste Sammlung an Medaillen Maria Theresias. Medaillen dienten der dynastischen Erinnerungskultur und versprachen dank ihrer höheren Auflagenzahl, ihrer materialbedingten Langlebigkeit und ihrer dem handlichen Format geschuldeten Mobilität ein Stück Geschichtsschreibung für die Ewigkeit zu sein. Kaum eine Herrscherin wurde so oft und so unterschiedlich dargestellt wie die vor 300 Jahren geborene Maria Theresia. Die Ausstellung beleuchtet die wichtigsten Themen im Leben der Herrscherin: im Kreise ihrer kinderreichen Familie zwischen Heiratspolitik und Schicksalsschlägen, als Regentin, die in zahlreichen Kriegen um den Erhalt ihres Erbes kämpfte und als große Reformerin zusammen mit ihrem Sohn und Mitregenten, Joseph II., sozialpolitische Veränderungen durchsetzte. Nicht zuletzt demonstrieren die ausgestellten Objekte auch die Größe des von Maria Theresia beherrschten Länderkomplexes, der unterschiedliche Ethnien und Kulturen vereinte.

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Leopold Museum

Bis 29. Jänner 2018
Anton Kolig. Retrospektive

Anton Kolig (1886–1950) zählt zu den bedeutendsten Malern in Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist nach über fünfzig Jahren die erste große Personale, die zum Werk von Anton Kolig in Wien stattfindet. Das Leopold Museum verfügt über den umfangreichsten musealen Bestand von Werken dieses Künstlers. Die Ausstellung wird rund 100 Arbeiten umfassen, davon rund 70 Gemälde und 30 Arbeiten auf Papier.

Bis 5. Februar 2018
Spuren der Zeit

Mladen Bizumic, Cäcilia Brown, Andreas Fograsi, Sofie Thorsen, Kay Walkowiak, Anita Witek

Bis 10. Juli 2018
Wien um 1900. Klimt – Moser – Gerstl – Kokoschka

Anlässlich des Themenjahres zur Wiener Moderne präsentiert das Museum ab Februar 2018 ausgewählte Werke der Hauptvertreter des Wiener Jugendstils Gustav Klimt (1862–1918) und Koloman Moser (1868–1918) sowie der wegweisenden Expressionisten Richard Gerstl (1883–1908) und Oskar Kokoschka (1868–1980) in einer völlig neuen Zusammenstellung. Hauptwerke Gustav Klimts wie Tod und Leben (1911/15) oder die 1900 entstandene Seelandschaft Am Attersee sind ebenso zu sehen wie Kolo Mosers Gemälde, so etwa die Venus in der Grotte (1914).

16. Februar bis 29. Juli 2018
WOW! The Heidi Horten Collection

Mit dieser Ausstellung wird eine der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen erstmals öffentlich gezeigt. Die Auswahl umfasst mehr als 150 Werke aus 100 Jahren Kunstgeschichte.

3. März bis 4. November 2018
Egon Schiele. Die Jubiläumsschau

Im Jahr 2018, 100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert sie die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers.

3. März bis 11. Juni 2016
Schiele – Brus – Palme
Egon Schiele, Günter Brus (* 1938) und Thomas Palme (* 1967) – Enfant terribles ihrer jeweiligen Generation – erweiterten mit ihren Arbeiten den herkömmlichen Kunstbegriff. Schieles schonungslose Beschäftigung mit dem Individuum, mit dem Selbst, war der notwendig verstörende Auftakt für das von zwei Weltkriegen erschütterte 20. Jahrhundert.

6. April bis 18. Juni 2018
Anton Romako. Beginn der Moderne

Anton Romako gehört zu jenen Künstlerpersönlichkeiten, die visionär und intuitiv neue malerische Möglichkeiten für die Interpretation des Sichtbaren eröffneten. Bis heute hat sein Werk nichts an irritierender Faszination verloren.

13. April bis 6. August 2018
Zoran Mušič. Poesie der Stille

Zoran Mušič (1909–2005) zählte bereits zu den arrivierten slowenischen Malern, als er Ende 1944 für mehrere Monate ins Konzentrationslager Dachau verschleppt wurde. Zeichnungen, die dort entstanden, wurden zu erschütternden Zeitdokumenten. In der Nachkriegszeit ließ sich der Maler in Venedig nieder.

22. Juni bis 4. November 2018
Gustav Klimt

Gustav Klimt, der mit dieser Ausstellung zum 100. Todestages gewürdigt wird, gilt als DER Protagonist der Wiener Moderne, welcher in der Secession einen Austragungsort für den Kampf um die geistige und künstlerische moderne Kunst sah.

13. Juli bis 29 Oktober 2018
Die Fotografin D'Ora 1907–1957

1907 eröffnete Dora Kallmus als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Innerhalb weniger Monate galt das Atelier d’Ora als eleganteste und renommierteste Adresse für das künstlerische Porträt. Hier traten die Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik vor die Kamera. Der erste Künstler, den sie fotografierte, war 1908 Gustav Klimt, der letzte war 1956 Pablo Picasso. Kaiser Karl von Österreich fand sich ebenso ein wie die Familie Rothschild, Coco Chanel und Josephine Baker oder Marc Chagall und Maurice Chevalier.

24. August bis 29 Oktober 2018
Moriz Nähr. Fotografie und Wiener Moderne

Moriz Nähr (1859–1945) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer in der Fotografie im „Wien um 1900“. Sein fotografisches Werk wird heute in einem Atemzug mit dem berühmten Pariser Fotografen Eugène Atget genannt. Mit dem Jugendstilmaler Gustav Klimt verband Nähr eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein besonderes Netzwerk prominenter Persönlichkeiten.

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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bild 'MAK Plakate'

Bis 25. Februar 2018
100 BESTE PLAKATE 16. Deutschland Österreich Schweiz

Mit der Ausstellung des beliebten Grafikdesignwettbewerbs, der heuer mit 2 116 Plakaten von 632 EinreicherInnen einen Beteiligungs-Rekord verzeichnet, liefert das MAK wieder einen Querschnitt der aktuellen Trends und Codes des Grafikdesigns – vom studentischen Projekt bis zur Auftragsarbeit etablierter GrafikdesignerInnen und Agenturen. Nach Ländern gliedern sich die Gewinner in 52 Projekte aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich.

Bis 2. April 2018
THOMAS BAYRLE: Wenn etwas zu lang ist – mach es länger

Weben, Vernetzen, Wiederholungen und das Prinzip des Seriellen sind bestimmende Momente in Bayrles OEuvre. Vor seinem Studium der Gebrauchs- und Druckgrafik selbst zum Musterzeichner und Weber ausgebildet, überträgt er die Faszination für Maschinelles konsequent in seine künstlerische Produktion. Mit Metaphern des Färbens, Webens und Programmierens untersucht er die Ambivalenz von Kunst, Handwerk, Industrie und lässt -Beeinflusst von Op-Art - kaleidoskopartige Formen entstehen.

7. Februar bis 22. April 2018
KLIMT’S MAGIC GARDEN. A Virtual Reality Experience by Frederick Baker

Das Ausstellungsexperiment im MAK FORUM bezieht sich auf den 100. Todestag von Gustav Klimt (6. Februar 2018). Auf Basis von hochaufgelöstem Bildmaterial reinszeniert der renommierte Filmemacher Frederick Baker Klimts in neun Teilen erhaltene Entwurfszeichnungen für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüssler Palais Stoclet (1910/1911) und eröffnet neue Perspektiven auf einen der Höhepunkte der MAK-Sammlung. Klimts beispiellose Arbeit verschmilzt mit einer von seinen regelmäßigen Aufenthalten am Attersee inspirierten Landschaft zu einer immersiven, virtuellen Szenerie in der sich BesucherInnen über ein HTC Virtual-Reality-Headset bewegen können.

Bild 'MAK Mode'


Bis 22. April 2018
ÄSTHETIK DER VERÄNDERUNG. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien
Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK

Am 21. September 1867 legte Kaiser Franz Joseph I. den Grundstein für eine neue, an das ehemalige k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie (das heutige MAK) angeschlossene Lehrinstitution. Bereits am 1. Oktober 1868 wurde der Unterricht an der damaligen k. k. Kunstgewerbeschule aufgenommen, zunächst noch in einem Hoftrakt des Palais Brenner in der Währinger Straße. 1877 wechselte die Schule in das von Heinrich von Ferstel neu errichtete Haus am Stubenring, direkt neben dem Museum. In zwei Ausstellungsteilen nähert sich die Jubiläumsschau, eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK, der historisch gewachsenen Position der Angewandten als führendes Kompetenzzentrum für künstlerische und wissenschaftliche Bildung und Forschung: Rund 400 Exponate eröffnen in der unteren MAK-Ausstellungshalle Einblicke in die zahlreichen Highlights ihrer 150-jährigen Geschichte. Spekulativ skizzieren zeitgenössische Positionen in der oberen MAK-Ausstellungshalle die Zukunft von Kunst und Bildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche.

21. März bis 19. August 2018
GUSTAV PEICHL. 15 Bauten zum 90sten

Anlässlich seines 90. Geburtstags gibt die Personale im Kunstblättersaal und in der Säulenhalle mit fünfzehn von Peichl selbst gewählten exemplarischen Projekten Einblick in sein vielseitiges Schaffen. 2013 schenkte er dem MAK sämtliche architektonische Skizzen, Entwürfe und Pläne zu seinen für Österreich entwickelten Bauprojekten.

18. April bis 30. September 2018
ADRIANA CZERNIN. Fragment

25. April bis 10. Juni 2018
ERDE UND FEUER. Asiatische Keramik aus der Sammlung Slunecko
Die Schau bietet anhand von etwa 120 Keramiken Einblick in wenig bekannte und wenig präsentierte Keramiken aus Vietnam, Thailand, Kambodscha, Korea und Japan.

Bild '18 MAK Porzellan'

16. Mai bis 23. September 2018
300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

Die umfassende Jubiläumsausstellung zeigt Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier setzte sie in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Ab 1744 kaiserlich geführt, wurde die Manufaktur 1864 geschlossen. Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der Fabrik und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Jubiläumsausstellung zeigt - mit rund 1000 Objekten - Bestände aus der eigenen Sammlung und internationale Leihgaben.

Über viele Jahrhunderte galt Porzellan in Europa als kostspieliger, aus China und Japan importierter Luxusartikel. Erst nach der Entdeckung des Geheimnisses der Porzellanerzeugung durch den Chemiker und späteren Gründer der Manufaktur Meißen, Johann Friedrich Böttger, wurde es in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur bevorzugten europäischen Luxusware. Die Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur setzt den Kulturtransfer zwischen Asien und Europa voraus.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Wiener Produktion im Kontext der Manufakturen in Meißen, Nymphenburg, Berlin und Frankenthal (Deutschland) sowie Doccia (Italien) und Sèvres (Frankreich) und auch im Spiegel asiatischer Porzellane und Silberarbeiten auf. Stil und Geschmack der Produkte der Wiener Porzellanmanufaktur setzten in der Frühzeit und im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts immer wieder Standards. Wie rege der Austausch mit anderen europäischen Porzellanmanufakturen war, wird unter anderem an zahlreichen Meißner Dekormalern – darunter Christian Daniel Busch und Johann Gottfried Busch, Samuel Hitzig, Johann Gottfried Klinger oder Ludwig von Lücke – deutlich, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Wien wechselten.

Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben. Hauptwerke - das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) und der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (1767/68) sind Exponate in der permanenten Ausstellung des MAK. Die Ausstellung bringt dazu neueste Forschungserkenntnisse.

30. Mai bis 30. September 2018
POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Die Schau lenkt anlässlich des 100. Todesjahres des Architekten den Blick auf den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks auf nachfolgende ArchitektInnen und DesignerInnen. Über die Präsentation seines bahnbrechenden Oeuvres hinaus werden auch Architektur-Ikonen der Postmoderne und Gegenwart diskutiert, in denen sich Wagners Erbe spiegelt.

27. Juni bis 23. September 2018
100 BESTE PLAKATE 17. Deutschland Österreich Schweiz

24. Oktober 2018 bis 31. März 2019
SAGMEISTER & WALSH. Beauty

Beispiele aus Produktdesign, Architektur und Grafikdesign zeigen, wie schön gestaltete Arbeiten die menschlichen Sinne und Gedanken stimulieren.

19. Dezember 2018 bis 2. April 2019
KOLOMAN MOSER. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Viele der rund 400 gezeigten Objekte, großteils aus der MAK-Sammlung, werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Chronologisch aufgebaut, taucht die Schau in jede Etappe seines ungewöhnlichen Werdegangs ein: vom Maler zum Allround-Gestalter und schließlich wieder zurück zur Malerei.

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MUMOK

Bis 11. März 2018
Julian Turner: Warum nicht

Julian Turner ist der zweite Preisträger des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich, die erstmals 2016 von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok ausgelobt wurde. Für seine erste Einzelausstellung "warum nicht" beschäftigt sich Turner mit musealen und nicht-musealen Präsentationsformen sowie mit unterschiedlichsten Sammlungsprozessen.

Bis 24. Juni 2018
Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre

Das Schlagwort „Kunst ins Leben“ wurde in den 60er-Jahren wörtlich genommen, um sich von einer überholten Malereitradition zu distanzieren. Alltagsgegenstände, Texte und Partituren traten an die Stelle von klassischer Malerei und Skulptur. Alle Werke der Ausstellung, beginnend mit Tür von Joseph Beuys bis zu Wolf Vostells Aktionsobjekten sind diesem erweiterten Kunstbegriff zu verdanken. Happenings, Aktionen und Aufführungen neuer Musik sind mit Werken von Allan Kaprow, Nam June Paik oder John Cage vertreten. Prominente Werke der Pop Art von George Segal, Claes Oldenburg oder Tom Wesselman stehen im Dialog mit Materialbildern aus dem Nouveau Réalisme, der mit Daniel Spoerri, Jean Tinguely oder Niki de Saint Phalle einen Schwerpunkt der Sammlung bildet. Hahns Abendmahl ist das legendäre Hauptwerk davon, das Spoerri 1964 im Hause Hahn veranstaltete, und ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

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Naturhistorisches Museum

Bis 11. Februar 2018
MUSTANGS. Fotografien von Manfred Baumann

Mustangs wurden im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern nach Amerika gebracht. 1900 gab es rund 2 Millionen Mustangs, aktuell soll die Zahl der frei lebenden 32.000 betragen. Diese Pferde sind fixer Bestandteil des amerikanischen. Sie nähren die Sehnsucht nach Freiheit, Unabhängigkeit und Wildheit. Manfred Baumann lebt und arbeitet in Österreich und in den USA. 2002 begann er, bekannte Persönlichkeiten zu fotografieren. 2013 startete er eine Zusammenarbeit mit der National Geographic Society und brachte einen Bildband mit Landschafts- und Reisefotografien. Mit "Mustangs" betrat der Starfotograf Neuland. Er reiste nach Nevada (USA), um sich erstmals der Tierfotografie zu widmen und die Geschichte der verwilderten Hauspferde zu erzählen.

Bild 'NHM Hund'

Bis 2. April 2018
Hund & Katz

In Österreich gibt es ca. 581.000 Hunde und 1,5 Millionen Katzen. "Hund und Katz" ist eine dynamische, interaktive Ausstellung. Der Abschnitt „Tägliche Begleiter“ thematisiert die kulturellen Aspekte des jahrtausendelangen engen Zusammenlebens von Hunden und Katzen mit dem Menschen. „Was denken sie bloß?“ bietet die Möglichkeit, zu sehen, zu hören und zu fühlen wie die Vierbeiner, und „In ihrer Haut“ ist als Aktivitätsbereich gestaltet, in dem man die eigenen körperlichen Fähigkeiten mit denen der Haustiere vergleichen kann.


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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild '18 ÖNB'

26. Jänner 2018 bis 13. Jänner 2019
SCHATZKAMMER DES WISSENS. 650 Jahre Österrreichische Nationalbbliothek

Im Jahr 1368 wurde das in Goldlettern geschriebene, reich illustrierte Evangeliar des Johannes von Troppau fertiggestellt, das heute als Gründungscodex der Bibliothek gilt. Die prachtvolle Handschrift aus dem Besitz des Habsburgerherzogs Albrecht III. ist Ausgangspunkt einer Reise durch 650 Jahre Kultur- und Mediengeschichte. Die Schau präsentiert im Prunksaal ein Jahr lang kostbare Handschriften und Frühdrucke, Ein Jahr lang werden im Prunksaal die Schätze der Bibliothek, Papyri , Prachthandschriften und wertvolle Frühdrucke, wie die Gutenberg-Bibel, kostbare Musiknoten, wie Mozarts Requiem, Landkarten, Fotos und Grafiken präsentiert. Ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten und Filmvorführungen, einem wissenschaftlichen Symposium sowie einem Open House ergänzen die Juboläumsschau, die auch einen Blick in die digitale Zukunft erlaubt.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 11. Februar 2018
Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

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Bis 17. Februar 2018
Industrielle Schätze

Die Ausstellung im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum bietet Einblicke in die Museen von "abenteuer INDUSTRIE", die die Industriegeschichte einer Region in Niederösterreich bewahren: eumigMuseum Wiener Neudorf, Geschirr-Museum Wilhelmsburg, Keltendorf Schwarzenbach, krupp stadt museum Berndorf, Stadtmuseum Bad Vöslau, Stadtmuseum Traiskirchen, Waldbauern Museum Gutenstein.

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Österreichisches Museum für Volkskunde

Bild 'VKM'

Bis 11. April 2018
Heimat: Machen in Wien - Das Volkskundemuseum zwischen Alltag und Ideologie

Seit 1917 befindet sich das Volkskundemuseum in den Räumen des Gartenpalais Schönborn in der Wiener Josefstadt. Die Ausstellung nimmt die 100-jährige Nutzung des Hauses als Museum zum Anlass, über die eigene Geschichte, über Positionierungen und Handlungen im Namen von „Volkstum“ und „Heimat“ nachzudenken. Die Sammlungen des Hauses boten dem Museum wie auch der Politik die materielle Ressource für eine konkrete Definition des „Eigenen“. Mit und an den Beständen wurde „Heimat“ vermittelt und breit gestreut – das Haus bot unterschiedlichen Personen, Gruppen und Verbänden eine räumliche wie auch ideelle „Heimat“ in der Großstadt. Die Besonderheit der Ausstellung liegt in der Konstellation von Ausstellungsort und Ausstellungsthema. Das Volkskundemuseum selbst wird als prägender und geprägter Ort gezeigt: Die Ausstellung bezieht die historischen und mehrfach codierten Räume und besonders die Sammlungen des Museums mit ein und unternimmt so neue Wege in der Darstellung einer Institution und ihrer Geschichte. Sie erkundet die Beziehungen zwischen Museum und Stadt, zeigt museale Praktiken im Kontext (kultur)politischer Entwicklungen und setzt die Institution inmitten wissenschaftlicher, kultureller, sozialer und auch wirtschaftlicher Strömungen.

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Österreichisches Theatermuseum

Bild 'Theater Raum'

Bis 12. Februar 2018
Der magische Raum. Bühne - Bild - Modell

Die Sammlung der Modelle des Theatermuseums zählt mit ihren fast 1.000 Objekten zu den bedeutendsten Spezialsammlungen dieser Art. Sie lüften die Geheimnisse der theatralen Verwandlungskünste und entführen in die historischen Epochen, in denen die Dramen spielen.

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Bild 'Weltmuseum26'

Weltmuseum Wien
ab 25. Oktober 2017




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Sharing Stories. Dinge sprechen

Das Weltmuseum Wien hat seit 2015 über zwei Jahre lang zehn temporäre Stationen bespielt und unterschiedliche Menschen dazu eingeladen, einen jeweils für sie bedeutenden Gegenstand zu bringen und dessen Geschichte zu erzählen. Die Ausstellung zeigt die gesamte Sammlung von 150 Ding-Geschichten. 20 davon werden von Tal Adler porträtiert: Einerseits als Photoporträts an ihrem „üblichen Aufenthaltsort“ (zu Hause auf der Ablage, in einer Schachtel unter dem Bett, in der Tasche, der Hand oder auf dem eigenen Kopf), andererseits in Form von Videointerviews mit ihren BesitzerInnen und mit anderen Leuten, die über die Gegenstände aus ihrer eigenen Perspektive sprechen.

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Rajkamal Kahlon: Staying with Trouble

In der Ausstellung „Staying with Trouble“ präsentiert die Künstlerin Rajkamal Kahlon eine Werkreihe, die inspiriert von einer zweimonatigen Residency im Weltmuseum Wien entstand. Während ihres Aufenthalts durchforstete sie historisches Material in der Photosammlung des Museums. Rajkamal Kahlon setzt sich im Besonderen mit ethnographischen Portraitphotographien im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auseinander. Die Inszenierung dieser Abbildungen baute häufig auf Konstruktionen des „Wilden“ oder „Primitiven“ auf und bildete so den Grundstein für Darstellungscodes, die sich teils noch heute wiederfinden.

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Pop-Up World. Erzählungen

Für eine Ausstellung eher unüblich treten die KuratorInnen als ErzählerInnen durch Filmaufnahmen selbst auf. Sie berichten über ihre Lieblingsobjekte, zu denen sie in einer besonderen, oftmals ganz persönlichen Beziehung stehen. Sie alle vereint die Grundintention des Weltmuseums Wien: die von Objekten getragenen Erzählungen erfahrbar zu machen und der vielfältige Fragenkatalog, den ein einzelnes Objekt aufschlägt. Das Museum sieht sich nicht mehr als autoritative Institution, die gesamte Welt eines Objektes kann nicht enzyklopädisch nachgebildet werden. Viel eher kann unser Haus Einblicke ermöglichen: über die Vielfalt der Welt und in welcher Beziehung wir selbst dazu standen und stehen.

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Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.



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Dejan Kaludjerović : Conversations

Dejan Kaludjerović (geboren in Belgrad, ehem. Jugoslawien) kreiert Zeichnungen, Gemälde, Installationen und entwickelt forschungsbasierte Projekte. Seine Installation unter dem Titel „Conversations“ ist eines dieser Projekte, das eine Art Übersicht seiner jahrelangen Forschungs- und Produktionsarbeit darstellt. Zwischen 2013 und 2017 interviewte Kaludjerović Kinder im Alter von 6-10 Jahren in Russland, Aserbaidschan, Israel, im Iran und seinen „Heimatländern“ Österreich und Serbien. Für die Ausstellung im Weltmuseum Wien wurden diese Interviews neu zusammengefügt und bearbeitet. Die künstlerische Arbeit basiert auf einer ungewöhnlichen soziologischen Forschung, die zu keinen direkten oder pragmatischen Ergebnissen führt.

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Wien Museum Karlsplatz

Bis 11. Februar 2018
Geteilte Geschichte. Viyana - Beč - Wien

Die Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei hat die Stadt Wien seit den 1960er-Jahren entscheidend geprägt und verändert. Auf Basis von Objekten und Materialien, die im Zuge des Projektes „Migration Sammeln“ 2015/16 für das Wien Museum gesammelt wurden, eröffnet die Ausstellung Einblicke in den Alltag der Zuwanderer. Migrationsgeschichte wird so als Teil der Wiener Stadtgeschichte lesbar.

Bis 25. März 2018
Ganz Wien. Eine Pop-Tour

Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hotspots der Musikszene. Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios: vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des „Halbwilden“ entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde. Das rhiz am Gürtel bietet bis heute der harschen Elektronik ein Domizil. Es gibt viel zu hören (mehr als 40 AV-Stationen) und zu sehen: unbekanntes Archivmaterial, Videos, Flyer, Konzertfotos, Plattencover, Bühnenoutfits und Lifestyle-Accessoires, Musikinstrumente und Kurioses.

Bild 'Wienmuseum Wagner'

15. März 2018 bis 7. Oktober 2018
Otto Wagner

Otto Wagner (1841-1918) zählt zu den weltweit bedeutendsten Architekten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Bauten – darunter die Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof – gelten als Meilensteine auf dem Weg vom Historismus zur Moderne. Er entwarf rationale Zukunftsarchitektur, die auf Zweck, Material und Konstruktion beruht. Zum 100. Todestag widmet das Wien Museum diesem „Weltstadtarchitekten“ eine umfassende Ausstellung, die erste seit mehr als fünfzig Jahren. Sie setzt Wagners Schaffen in Beziehung zu seinen Wegbegleitern und Gegnern, beleuchtet das künstlerische, kulturelle und politische Umfeld und macht die internationale Strahlkraft des Architekten anhand von einzigartigen Objekten – kostbaren Zeichnungen, Modellen, Möbel, Gemälden und persönlichen Gegenständen – anschaulich. Der Großteil stammt aus dem Nachlass Otto Wagners, der zu den größten Schätzen der Sammlung des Wien Museums zählt. Viele Objekte werden zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.




19. April bis 7. Oktober 2018
Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern

Die Ausstellung beschäftigt sich mit Praktiken und Bedeutungen der Körperpflege und Körpergestaltung in Wien.

Ausstellungsort: MUSA Museum Startgalerie Artothek Wien 1, Felderstraße 6-8:

1. Februar bis 1. April 2018
JOSEF MIKL. Das satirische Werk

Im Zentrum der Ausstellung steht ein einzigartiger Bestand von Skizzenbüchern,Textblättern, Episkopbildern und Heften. Der zweifache documenta-Teilnehmer, Vertreter Österreichs auf der Biennale in Venedig und Professor an der Akademie der bildenden Künste trennte diese pointierte Gesellschaftssatire von seinem malerischen Werk.

April bis Oktober 2018
Die 90er Jahre

MUSA, seit 2018 ein Teil des Wien Museums besitzt eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst Österreichs. Die Jahrzehntausstellung präsentiert u. a. Malerei, Skulptur, Performance- oder Videokunst. Dabei werden Werke von über 100 Künstler_innen aus dem Sammlungskonvolut dieser Periode, bestehend aus mehr als 4000 Arbeiten von etwa 1100 Kunstschaffenden, vorgestellt.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen, Doris Wolf (Weltmuseum)

hmw