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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

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Albertina

Bis 23. September 2018
Meisterwerke der Architekturzeichnung aus der Albertina (Teil II)

Der zweite Teil der Schau "Meisterwerke der Architekturzeichnung" bringt Beispiele von der Spätgotik und Renaissance, über den Barock und Klassizismus, Historismus und Wiener Jugendstil bis hin zur Architektur der Gegenwart. Die Ausstellung präsentiert mit bedeutenden Skizzen, Studien und Entwürfen Highlights von Gian Lorenzo Bernini, Francesco Borromini, Canaletto, Franz Alt, Adolf Loos, Frederik Kiesler, Clemens Holzmeister bis hin zu Fritz Wotruba, Hans Hollein, Zaha Hadid u.v.a.

Bis 7. Oktober 2018
Alfred Seiland

Alfred Seiland (*1952) ist der erste Fotograf in Österreich, der mit Farbfotografie arbeitet und sich auf die Spuren der Begründer der New Color Photography begibt. Er beschäftigt sich in seinen dokumentarischen Fotografien über längere Zeit hinweg mit unterschiedlichen Kulturlandschaften. In den USA entstanden für seine früheste Serie East Coast – West Coast (1979–1986) exakt komponierte, atmosphärisch dichte Aufnahmen, die spezifische Licht- und Raumsituationen wiedergeben. Die Arbeiten der Werkgruppe Österreich (1981–1995) zeichnen sich durch einen humorvollen Blick aus. Das Gebiet des antiken Römischen Reiches steht im Zentrum der Serie Imperium Romanum (seit 2006), die historische Stätten im zeitgenössischen Kontext zeigt und das Spannungsverhältnis zwischen von Antike und Moderne beleuchtet.

Bild '18 Albertina Monet'

21. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Claude Monet

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert.Diese Ausstellung ist die erste umfassende Präsentation von Claude Monet seit über 20 Jahren in Österreich. Zeigt zeigt Exponate von seinen ersten vorimpressionistischen Werken bis zu den letzten Gemälden, die in seinem Garten in Giverny entstanden sind. Dem wenig untersuchten Farbkonzept und Claude Monets leidenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Pflanzen- und Wasserwelt im Garten seines Landhauses widmet sich die Albertina in einer großen, monografischen Ausstellung. Drei Gemälde aus der eigenen Sammlung sowie bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen beleuchten Monets Werdegang.

12. Oktober 2018 bis 6. Jänner 2019
Niko Pirosmani

Der Georgier Niko Pirosmani (1862–1918) gilt neben dem französischen Zöllner Henri Rousseau als der bedeutendste Vertreter der Naiven Malerei, die Ziel und Vorbild jenes Aufbruchs der Moderne war, der von Paris bis München die Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte.

24. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Helen Levitt

Helen Levitt (1913–2009) ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Street-Photography. Als leidenschaftliche Beobachterin und Chronistin des New Yorker Straßenlebens fotografiert sie ab den 1930er-Jahren die BewohnerInnen der armen Stadtviertel. Revolutionär ist Helen Levitt auch in ihrer Farbfotografie. Bereits 1959 etabliert sie Farbe als künstlerisches Ausdrucksmittel und zählt somit zu den frühesten Vertretern der New Color Photography. Levitt war 1974 die erste Farbfotografin, die im Museum of Modern Art eine Ausstellung erhält. Die Retrospektive in der Albertina führt rund 130 ihrer ikonischen Werke zusammen.

Bis 31. März 2019
Contemporary Art - Warhol bis Richter

Rund 70 Werke u.a. von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Gottfried Helnwein, Andy Warhol, Alex Katz und Maria Lassnig repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Positionen nach 1945

21.November 2018 bis 31. März 2019
Erwin Wurm: Peace & Plenty

Arbeiten mit Bleistift und Farbstift, Aquarelle, Collagen

Bild '18 Albertia Liechtenstein'

15. Februar bis 10. Juni 2019
Die fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

2019 ist für das Fürstentum und das Haus Liechtenstein ein wichtiges Gedenkjahr: Am 23. Jänner 1719 erhebt Kaiser Karl VI. die Reichsherrschaft Schellenberg und die Reichsgrafschaft Vaduz zum Reichsfürstentum Liechtenstein. Zum ersten Landesherrn wird damit Fürst Anton Florian I. von Liechtenstein. Dieses 300 Jahre zurückliegende Ereignis zelebriert die Albertina Wien, in der Stadt, wo die Familie bis 1938 lebte, mit einer großen Ausstellung. Werke wie die Venus von Peter Paul Rubens, die lebensgroße Bronzeplastik des Christus im Elend von Adrian de Fries, die erst jüngst erworbene Bronzebüste des Kaisers Marc Aurel bis hin zu auserwählten Kunstschätzen der weltberühmten Biedermeiersammlung werden im Mittelpunkt der Schau stehen.



Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.




6. September 2019 bis 26. Jänner 2020
Maria Lassnig

Retrospektive zum 100. Geburtstag

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Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

28. September 2018 bis 6. Jänner 2019
Donna Huanca. Performance und Installation

Die bolivianisch-amerikanische Künstlerin Donna Huanca zeigt in ihrer ersten großen Einzelpräsentation in Österreich eine in sich verwobene Kombination aus großformatiger Malerei, Skulptur, Video und Live-Performances. Donna Huancas Werk, in dem der nackte menschliche Körper eine zentrale Rolle spielt, wird in Bezug zur Ausstellung von Egon Schiele gesetzt.

25. Jänner bis 5. Mai 2019
Stadt der Frauen. Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938

Künstlerinnen wie Elena Luksch-Makowsky, Helene Funke oder Erika Giovanna Klien leisteten mit ihren Werken einen wesentlichen Beitrag zur Wiener Moderne und den künstlerischen Strömungen nach dem Ersten Weltkrieg.

Ausstellungsort: Orangerie

Bild '18 Belvedere Bauerngarten'
Bis 30. September 2018
Sag's durch die Blume! Wiener Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt

Anhand von rund einhundert Werken werden die weitreichenden Veränderungen der Blumenmalerei zwischen der Zeit von der Französischen Revolution und dem Ersten Weltkrieg. Zu sehen sind Gemälde und Zeichnungen u.a. von Jan van Huysum, Rachel Ruysch, Josef Klieber, Joseph Nigg, Franz Xaver Petter, Ferdinand Georg Waldmüller, Pauline von Koudelka-Schmerling, Rosalia Amon, Anton Romako, Hans Makart, Olga Wisinger-Florian, Tina Blau, Carl Schuch, Marie Egner, Gustav Klimt, Koloman Moser, Michael Powolny, Egon Schiele, Gerhard Richter und Willem de Rooij. Die Wiener Blumenmalerei hat ihre Wurzeln in den Bildern des holländischen Goldenen Jahrhunderts, das mit Jan van Huysum oder Rachel Ruysch prominent in der Ausstellung vertreten ist. Als erster Höhepunkt des Genres in Wien gilt die Biedermeierzeit mit ihren prächtigen Blumenarrangements. Wichtigster Maler dieser Epoche ist Ferdinand Georg Waldmüller. Künstlerinnen wie Pauline von Koudelka-Schmerling und Rosalia Amon haben sich damals als bedeutende Vertreterinnen des Fachs einen Namen gemacht. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts geriet die Blumenmalerei in eine Krise. Ein Neuanfang gelang in den 1880er-Jahren Künstlerinnen wie Olga Wisinger-Florian und Marie Egner. Ihnen gelang um 1900 die Verschmelzung von Blumenbild und Landschaft zur „Blumenlandschaft“. Mit Gründung der Secession 1897 und der Wiener Werkstätte 1903 hielt die Moderne Einzug in Wien. Hinzu kamen Ausstellungen international anerkannter Künstler, so 1906 eine Van-Gogh-Präsentation. In deren Folge setzten sich Gustav Klimt und Egon Schiele mit dem Thema „Sonnenblume“ auseinander. Klimts Sonnenblume von 1907/08 zählt heute zu den Hauptwerken der Epoche.

19. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Egon Schiele. Wege einer Sammlung

Das Belvedere zeigt zum Anlass des 100. Todestages von Egon Schiele seinen Bestand mit Highlights wie „Eduard Kosmack“, „Hauswand“, „Tod und Mädchen“, „Die Umarmung“ und „Vier Bäume“. Die Präsentation herausragender Werke von Egon Schiele aus dem gegenwärtigen und ehemaligen Bestand des Belvedere wird begleitet von einer historischen Spurensuche, kulturpolitischen Recherchen sowie Ergebnissen forensischer Bildforschung.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 14. Oktober 2018
Der Canalettoblick

Wiens berühmteste Stadtansicht, die Mitte des 18. Jahrhunderts von Bernardo Bellotto geschaffene Vedute, enstand vom Oberen Belvedere aus. Vom selben Blickpunkt malten auch andere bekannte Künstler wie Rudolf von Alt, Tina Blau, Carl Moll, Gerhart Frankl oder Kiki Kogelnik den Blick auf die Stadt. Die Gegenüberstellung ihrer Werke zeigt die Veränderungen des prominenten Panoramas.

25. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019
Der Kremser Schmidt. Zum 300. Geburtstag

Der Kremser Schmidt, Martin Johann Schmidt (1718-1801) gilt neben Paul Troger und Franz Anton Maulbertsch als einer der bedeutendsten mitteleuropäischen Barockmaler. Das Belvedere zeigt seine Gemälde aus eigenen Beständen.

10. Oktober 2018 bis 3. April 2019
David Zink Yi: Carlone Contemporary

Ausstellungsort: Belvedere 21

Bis 30. September 2018
Alexander Kluge Pluriversum
Anlässlich des 85. Geburtstags von Alexander Kluge, einem der vielseitigsten Intellektuellen Deutschlands. Der promovierte Jurist, Filmemacher und Schriftsteller versteht sich selbst als Autor.

12. Oktober 2018 bis 13. Jänner 2019
Werner Feiersinger

Im Herbst 2018 plant Werner Feiersinger einen skulpturalen Raumeinbau im Untergeschoß des Belvedere 21. Der österreichische Bildhauer versteht es, das Wissen über Design- und Architekturgeschichte mit der Formensprache der Minimal Art zu verbinden.

Bild '18 Belvedere Apfelbaum'

Bis 10. Februar 2019
Polly Apfelbaum

Die amerikanische Künstlerin Polly Apfelbaum konzipiert für das Belvedere 21 eine ortsspezifische Schau ihrer aktuellsten Arbeiten, die mit der offenen Architektur des Weltausstellungs-Pavillons korrespondiert. Teppiche nutzen den Boden als Präsentationsfläche. Weiche Materialien, konzentrierte Arrangements im Raum und fließende Grenzen zwischen Skulptur, Malerei und Installation charakterisieren das vielseitige Oeuvre der 1955 geborenen Künstlerin.

14. September 2018 bis 10. Februar 2019
Der Wert der Freiheit

Die Gruppenausstellung mit österreichischen und international tätigen Künstler_innen stellt die Frage, wo die Selbstbestimmung des einzelnen aufhört und die Verantwortung des Anderen und der Gesellschaft im Allgemeinen gegenüber beginnt.

1. Februar bis 18. August 2019
Attersee: Feuerstelle

Im Mittelpunkt der umfassenden Ausstellung stehen wenig bekannte Frühwerke von Christian Ludwig Attersee. Sie zeigt, wie Attersee den Umbruch in der künstlerischen Produktion ab den 1960er-Jahren aktiv gestaltet und begleitet hat.

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Dommuseum Wien

20. September 2018 bis 25. August 2019
Zeig mir deine Wunde

Durch die Darstellungen der Leidensgeschichte Jesu und Martyrien der Heiligen sind in Verletzungen und Schmerz zu einem zentralen Moment der abendländischen Kunstgeschichte geworden. Die Schau zeigt Exponate vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mit Positionen von: Kader Attia, Jan de Beer, Renate Bertlmann, Joseph Beuys, Louise Bourgeois, Léa Le Bricomte, Günter Brus, Heinz Cibulka, Guillaume Courtois, Lucas Cranach, Ricardo Cuevas, Raphael Dallaporta, Katrina Daschner, Manfred Erjautz, VALIE EXPORT, Lucio Fontana, Joseph von Führich, Giovanni Giuliani, Birgit Jürgennsen, Lamia Joreige, Anders Krisár, Iris Legendre, Meister des Albrechtsaltars, Meister des Winkler-Epitaphs, Nadia Myre, Hermann Nitsch, Erkan Özgen, ORLAN, Gina Pane, Hannes Priesch, Markus Prachensky, Sophie Ristelhueber, Gabriele Rothemann, Gerhard Rühm, Romain Sarrot, Anneliese Schrenk, Rudolf Schwarzkogler, Andres Serrano, Shozo Shimamoto, Hana Usui, Tanzio de Varallo, u.a.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel 2018'

Bis 7. Oktober 2018
Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne. Künstler, Auftraggeber, Produzenten

Die Wiener Moderne um 1900 war im Möbeldesign ein Laboratorium für Gestaltung, dessen kreative Impulse bis heute ausstrahlen. Die Künstlerarchitekten Wiens gehörten zu den Wegbereitern der modernen Formgebung. Die Präsentation stellt die führenden Architekten der Wiener Moderne - Otto Wagner (1941-1918), Josef Hoffmann (1870-1956) und Adolf Loos (1870-1933) - als Innenarchitekten und Möbeldesigner vor und beleuchtet ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten. Die Ausstellung thematisiert auch die künstlerische Zusammenarbeit mit Architekten, AuftraggeberInen - wie die Salonière und Journalistin Berta Zuckerkandl - und Produzenten im Wien der Jahrhundertwende vorgestellt. Zu den wichtigsten Firmen gehörten um 1900 traditionelle Ausstattungsunternehmen wie Friedrich Otto Schmidt oder Portois & Fix, aber auch die Erzeuger von Bugholzmöbeln wie Gebrüder Thonet oder J. & J. Kohn.

5. Dezember 2018 bis 30. Juni 2019
Bruch und Kontinuität: Das Schicksal des habsburgischen Erbes nach 1918

Ausstellung zum Gedenkjahr 2018

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bild 'JMW Arnstein'

Bis 14. Oktober 2018
The Place to Be. Salons als Orte der Emanzipation

Heute würde man das, was die Wiener Salons zwischen 1780 und 1930 ausmachte, als Networking im besten Sinne bezeichnen. Diese meist von ihren jüdischen Gastgeberinnen geprägten Kommunikationsräume waren in zweifacher Hinsicht Orte der Emanzipation und der Ermächtigung: für Frauen, die von der Öffentlichkeit noch ausgeschlossen waren, und für die Entwicklung einer bürgerlich-kritischen Zivilgesellschaft. Die Ausstellung stellt die Salons von Fanny Arnstein, Josephine Wertheimstein, Berta Zuckerkandl und Eugenie Schwarzwald als kultivierte Orte der Politik und als politische Orte der Kultur und die Leistungen der Salonièren für die Wiener Kultur-, Wirtschafts- und Politikszene vor.

--> Buch zur Ausstellung



Bis 25. November 2018
Teddy Kollek. Der Wiener Bürgermeister von Jerusalem

Kaum eine andere Persönlichkeit hat Jerusalem im 20. Jahrhundert so geprägt wie der aus Wien stammende Teddy Kollek (1911–2007) Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 und der Wiedervereinigung führte er die vernachlässigte Stadt zu neuem Glanz und entwickelte sie zu einer modernen Metropole. In den 28 Jahren seiner Amtszeit (1965-1993) setzte er sich in Jerusalem für ein friedliches Zusammenleben seiner multireligiösen Bewohner ein. Als kulturelles und kommunalpolitisches Vorbild galt ihm das Wien seiner Jugend. Auf Einladung des Wiener Bürgermeisters Helmut Zilk eröffnete Teddy Kollek 1993 das Jüdisches Museum Wien.

31. Oktober 2018 bis 3. März 2019
Kabbalah

Die gemeinsam geplante Ausstellung des Jüdischen Museums Wien und des Joods Historisch Museum Amsterdam versteht Kabbalah im weitesten Sinne des Wortes. Sie umfasst ihre historischen Entwicklungen, einschließlich der klassischen Kabbalah, der frühen jüdischen Mystik, der praktischen Kabbalah und Magie, ebenso, wie ihre modernen Ausprägungen in Kunst und Populärkultur. Die Ausstellung folgt den Spuren, die die Kabbalah in den unterschiedlichsten Formen moderner Kunst hinterließ: der Malerei, der Bildhauerei, dem Design, der Literatur, dem Film und der Musik

5. Dezember 2018 bis 12. Mai 2019
Ein flüchtiger Blick. Kurt Klagsbrunn

Kurt Klagsbrunn (1918-2005) kam vor 100 Jahren in Floridsdorf zur Welt. Der Sohn eines Kohlenhändlers und Fußball-Funktionärs begann in Wien ein Medizinstudium, floh mit der Familie über Portugal nach Brasilien, wo er seine Fotografie-Leidenschaft zum Beruf machen konnte und zu einem Chronisten der brasilianischen Moderne und ihre Arbeitswelt wurde. Im Nachlass fanden sich auch Fotografien aus Die Ausstellung präsentiert damit einen wichtigen visuellen Neuzugang Wiener Jüdischer Alltagsgeschichte.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bild 'JMW Verfolgt'

Bis 7. Oktober 2018
Verfolgt. Verlobt. Verheiratet. Scheinehen ins Exil

Einige Wiener Jüdinnen retteten sich 1938 durch eine Scheinehe mit einem ausländischen Staatsbürger. Frauen, die bereits im Exil waren, gingen eine Scheinehe ein, um der Staatenlosigkeit zu entgehen oder sich eine Arbeitserlaubnis zu verschaffen. Nur wenige Frauen erzählten später über ihre Scheinehe. Die Ausstellung zeigt zwölf Frauenschicksale, darunter Stella Kadmon und Alma Rosé.



17. Oktober 2018 bis 5. Mai 2019
Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien

Eine Ausstellung zur 100. Wiederkehr des Geburtstags des Stardirigenten und Komponisten. Der New Yorker Leonard Bernstein bedeutete in Wien Fortschritt. Nicht zuletzt deshalb, weil es ihm, wie Michael Steinberg es ausdrückte, mit "Kosmopolitentum und Sinnlichkeit, Humor und Leidenschaft" gelang, den WienerInnen, "die Aura einer entschwundenen Vergangenheit" wiederzugeben.

8. Mai bis 15. September 2019
Die drei mit dem Stift

Werke von Lily Renée (* 1922), Wilhelm „Bil“ Spira (1913-1999)und Paul Peter Porges (1927-2016)

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Kunsthistorisches Museum

Bis 23. September 2018
Hautnah. Außergewöhnliche Bildnispaare

Als Leihgabe aus Privatbesitz präsentiert das Kunsthistorische Museum das Bildnis eines 56-jährigen Mannes von Frans Pourbus d.J. (Antwerpen 1569 –1622 Paris), das bis vor kurzem verschollen war. Für drei Monate wird es auf sein Gegenstück aus San Francisco treffen, das die 54-jährige Ehefrau des Unbekannten zeigt. Gemalt 1591, beeindrucken die beiden aus der Antwerpener Frühzeit des Malers stammenden Gemälde durch die ungewöhnlich naturalistisch aufgefassten Züge der Dargestellten.

Bis 31. Dezember 2018
The last Day

Der Fotograf Helmut Wimmer begleitet die Ganymed-Serie im Kunsthistorischen Museum bereits seit Jahren mit seinen einfühlsamen und aufregenden Autorenporträts. Für GANYMED NATURE lässt er die Natur über das Haus am Ring hereinbrechen und in die Säle eindringen. Sein fotografisches Projekt The Last Day, bestehend aus 12 Tableaus, ist inspiriert von historischen Gegebenheiten und Umweltkatastrophen.

Bild 'khm bruegel'

2. Oktober 2018 bis 13.Jänner 2019
Bruegel

2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel dem Älteren (um 1525/30 – 1569) zum 450. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kunsthistorische Museum Wien dem bedeutendsten niederländischen Maler des 16. Jahrhunderts die weltweit erste große monographische Ausstellung. Von den knapp 40 seiner erhaltenen Gemälde besitz das KHM zwölf, und damit die größte Sammlung. Durch Leihgaben internationaler Museen und Privatsammlungen entsteht in der Jubiläumsausstellung ein sensationeller Überblick zum gesamten Schaffen Bruegels an Gemälden, Zeichnungen und Graphiken.
--> Prachtband zum Jubiläum


Bild 'khm privilegium'

16. Oktober 2018 bis 20. Jänner 2019 in der Kunstkammer
Falsche Tatsachen. Das Privilegium Maius und seine Geschichte

Das „Privilegium Maius" ist die bekannteste Urkundenfälschung der österreichischen Geschichte. Es prägte das Selbstverständnis des Hauses Habsburg im Gefüge der politischen Großmächte Europas bis 1918. Alle fünf Teile dieses Dokumentenkomplexes, den Herzog Rudolf IV. der Stifter (1339-1365) in Auftrag gab, werden mit dieser Ausstellung im Jahr des Europäischen Kulturerbes erstmals gemeinsam gezeigt. Ergänzt wird die Präsentation u. a. durch ein Exemplar der zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörigen „Goldenen Bulle“ und das Standbild Rudolfs IV. vom Singertor am Stephansdom.

6. November 2018 bis 28. April 2019
Spitzmaus Mummy in a Coffin and Other Treasures

Das KHM hat den US-Amerikanischen Filmemacher Wes Anderson und seine Frau, die Autorin und Kostümbildnerin Juman Malouf,eingeladen, eine Ausstellung mit Objekten und Werken aus allen seinen Sammlungen zu kuratieren.

Bis 28. April 2019 im Münzkabinett
Zuhanden Ihrer Majestät. Medaillen Maria Theresias

Das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums bewahrt sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht die exquisiteste Sammlung an Medaillen Maria Theresias. Anlässlich ihres 300. Geburtstags zeigt die Aussstellung ihr Leben im Spiegel ihrer Medaillen.

Ausstellungsort Papyrusmuseum

Bis 16. September 2018
Der vergessene Papyrus

Bei Restaurierungsarbeiten der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung entdeckten Experten im Gefäß einer Ibis-Mumie einen Papyrus aus der Zeit um 1088 v. Chr. Er ist 250 cm lang, beidseitig beschriftet und 700 Jahre älter als der Ibis-Tonkegel. Nach jahrelangen Forschungen wird das antike Schriftstück nun erstmals präsentiert.

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Leopold Museum

Bis 29. Oktober 2018
Die Fotografin D'Ora 1907–1957

1907 eröffnete Dora Kallmus als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Innerhalb weniger Monate galt das Atelier d’Ora als eleganteste und renommierteste Adresse für das künstlerische Porträt. Hier traten die Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik vor die Kamera. Der erste Künstler, den sie fotografierte, war 1908 Gustav Klimt, der letzte war 1956 Pablo Picasso. Kaiser Karl von Österreich fand sich ebenso ein wie die Familie Rothschild, Coco Chanel und Josephine Baker oder Marc Chagall und Maurice Chevalier.

Bis 29. Oktober 2018
Moriz Nähr. Fotografie und Wiener Moderne

Moriz Nähr (1859–1945) gilt als einer der wichtigsten Erneuerer in der Fotografie im „Wien um 1900“. Sein fotografisches Werk wird heute in einem Atemzug mit dem berühmten Pariser Fotografen Eugène Atget genannt. Mit dem Jugendstilmaler Gustav Klimt verband Nähr eine lebenslange Künstlerfreundschaft und ein besonderes Netzwerk prominenter Persönlichkeiten.

Bis 4. November 2018
Egon Schiele. Die Jubiläumsschau

100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museums, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert sie die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers.

Bild '18 Leopold Pappel'

Bis 4. November 2018
Gustav Klimt. Jahrhundertkünstler

Gustav Klimt, der mit dieser Ausstellung zum 100. Todestages gewürdigt wird, gilt als DER Protagonist der Wiener Moderne. Doch zwei Jahrzehnte bevor er als streitbarer Kämpfer gegen die Kunst der Gründerzeit und des Historismus im Zuge der Gründung der Secession 1897 auftrat, war er selbst Teil dieser sich auf akademische Traditionen berufenden Kulturepoche. Ein künstlerischer Paradigmenwechsel und die Ausbildung eines individuellen Stils setzten bei Klimt Mitte der 1890er-Jahre ein, als er erste Entwürfe zu den skandalträchtigen Fakultätsbildern für den Festsaal im Wiener Universitätsgebäude anfertigte. Die Künstler der Secession, die einen Bruch von konservativen Tendenzen vollzogen und den Weg für den Jugendstil ebneten, machten Klimt zu ihrem ersten Präsidenten. Mit seinem ornamental-dekorativen Stil wurde Klimt zu ihrem bedeutendsten Vertreter und einem begehrten Porträtisten der Frauen des Wiener Großbürgertums.

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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bild '18 MAK Porzellan'

Bis 23. September 2018
300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

Die umfassende Jubiläumsausstellung zeigt Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier setzte sie in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Ab 1744 kaiserlich geführt, wurde die Manufaktur 1864 geschlossen. Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der Fabrik und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Jubiläumsausstellung zeigt - mit rund 1000 Objekten - Bestände aus der eigenen Sammlung und internationale Leihgaben.

Über viele Jahrhunderte galt Porzellan in Europa als kostspieliger, aus China und Japan importierter Luxusartikel. Erst nach der Entdeckung des Geheimnisses der Porzellanerzeugung durch den Chemiker und späteren Gründer der Manufaktur Meißen, Johann Friedrich Böttger, wurde es in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur bevorzugten europäischen Luxusware. Die Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur setzt den Kulturtransfer zwischen Asien und Europa voraus.

Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte der Wiener Produktion im Kontext der Manufakturen in Meißen, Nymphenburg, Berlin und Frankenthal (Deutschland) sowie Doccia (Italien) und Sèvres (Frankreich) und auch im Spiegel asiatischer Porzellane und Silberarbeiten auf. Stil und Geschmack der Produkte der Wiener Porzellanmanufaktur setzten in der Frühzeit und im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts immer wieder Standards. Wie rege der Austausch mit anderen europäischen Porzellanmanufakturen war, wird unter anderem an zahlreichen Meißner Dekormalern – darunter Christian Daniel Busch und Johann Gottfried Busch, Samuel Hitzig, Johann Gottfried Klinger oder Ludwig von Lücke – deutlich, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Wien wechselten.

Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben. Hauptwerke - das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) und der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (1767/68) sind Exponate in der permanenten Ausstellung des MAK. Die Ausstellung bringt dazu neueste Forschungserkenntnisse.

Bis 23. September 2018
100 BESTE PLAKATE 17. Deutschland Österreich Schweiz

Bis 30. September 2018
POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Die Schau lenkt anlässlich des 100. Todesjahres des Architekten den Blick auf den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks auf nachfolgende ArchitektInnen und DesignerInnen. Über die Präsentation seines bahnbrechenden Oeuvres hinaus werden auch Architektur-Ikonen der Postmoderne und Gegenwart diskutiert, in denen sich Wagners Erbe spiegelt.

Bis 30. September 2018
ADRIANA CZERNIN. Fragment

24. Oktober 2018 – 31. März 2019
Sagmeister & Walsh: Beauty

Installationen und Beispiele aus Produktdesign, Stadtplanung, Architektur und Grafikdesign animieren in der MAK-Säulenhalle, im MAK DESIGN LABOR, in der MAK GALERIE, im MAK-Kunstblättersaal und in der MAK-Schausammlung Gegenwartskunst zum Sehen, Riechen und Fühlen. Unterstützt von Erkenntnissen aus der psychologischen Ästhetik treten Sagmeister & Walsh den Beweis an, dass schön gestaltete Arbeiten die menschliche Wahrnehmung stimulieren und damit besser funktionieren. Gegliedert in sechs Ausstellungsthemen – „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“, „Transformierende Schönheit“ und „Das Schönheitsarchiv“ – entfachen rund 70 Objektgruppen einen ästhetischen Diskurs zur Schönheit als Paradigma für hochwertige Gestaltung.

Bild 'MAK Moser'

19. Dezember 2018 bis 22. April 2019
KOLOMAN MOSER. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Anlässlich seines 100. Todesjahres würdigt das MAK Koloman Moser (1868–1918), einen der großen Visionäre der Wiener Moderne, mit einer der bisher umfangreichsten Personalen zu seinem vielfältigen Werk. Viele der rund 600 Exponate werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Universalkünstler beherrscht Moser die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Unter dem Titel „Wien als Bühne der Künste“ widmet sich das einleitende Kapitel der Ausstellung dem Umfeld, das den jungen Moser prägt - insbesondere der Gesamtgestaltungsanspruch des Historismus, der Architektur, Malerei und Bildhauerei bei der Realisierung von Ausstattungsprojekten.Dazu zählen Werke von Hans Makart und der Wiener Maler-Compagnie. Das zweite Kapitel „Der Nutzstil oder die Einheit von Form und Funktion“ (1889–1895) widmet sich dem Architekten und „Vater der Moderne“ Otto Wagner Die Einheit von Form und Funktion – „form follows function“ – wird zum Credo der Moderne. „Koloman Mosers frühe Jahre“ (1886–1896), das dritte Ausstellungskapitel, zeigt den jungen Moser als freischaffenden Künstler. Mit jungen Künstlerkollegen, die mit der dem Naturalismus verschriebenen Wiener Kunstszene zunehmend unzufrieden sind, schließt er sich zum Siebener-Club zusammen, aus dem später die Secession hervorgeht. Das vierte Kapitel „Die Einheit der Künste“ zeigt Moser als Gründungsmitglied der Secession und Universalkünstler. Er wdmet sich nun der Ausstellungs-, Bühnen- und Innenraumgestaltung sowie der Mode. In Zusammenarbeit mit Josef Hoffmann entstehen Innenraumkonzepte, die als Wiener Raumkunst international bekannt werden. Um 1900 kommt es zu einer markanten stilistischen Zäsur. Ein flächiger, geometrisch reduzierter Ausdruck dominiert nun Mosers Entwürfe, der Quadratdekor wird zu einem seiner Markenzeichen. Der sogenannte Wiener Stil ist geboren. Gemeinsam mit Josef Hoffmann und dem Mäzen Fritz Waerndorfer gründet Koloman Moser 1903 die Wiener Werkstätte. 1907 bis 1918 widmet sich Moser 1918 fast ausschließlich der Malerei.

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Naturhistorisches Museum

Bis 31. Oktober 2018 auf dem Maria-Theresien-Platz
Der CODE des Universums

Ausstellung des Europäischen Forschungszentrums CERN

Bis 4. November 2018
Our place in space

Ausgangspunkt der Sonderausstellung sind Bilder des Hubble Weltraumteleskops, das kürzlich sein 28-jähriges Bestehen feierte. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Bilder im Kontext von in Österreich arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern: Steinbrenner/Dempf und Huber, Nives Widauer, Payer Gabriel, Markus Reisinger, Yunchul Kim Margit Busch & Solmaz Farhang, Anna Lerchbaumer & Eleni Boutsika-Palles, Michael Bachhofer, Daniela Brill Estrada und Monica LoCascio.

24. Oktober 2018 bis 28. April 2019
Krieg. Auf den Spuren einer Evolution

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild '18 ÖNB'

Bis 13. Jänner 2019
SCHATZKAMMER DES WISSENS. 650 Jahre Österrreichische Nationalbibliothek

Im Jahr 1368 wurde das in Goldlettern geschriebene, reich illustrierte Evangeliar des Johannes von Troppau fertiggestellt, das heute als Gründungscodex der Bibliothek gilt. Die prachtvolle Handschrift aus dem Besitz des Habsburgerherzogs Albrecht III. ist Ausgangspunkt einer Reise durch 650 Jahre Kultur- und Mediengeschichte. Die Schau präsentiert im Prunksaal ein Jahr lang kostbare Handschriften und Frühdrucke, Ein Jahr lang werden im Prunksaal die Schätze der Bibliothek, Papyri , Prachthandschriften und wertvolle Frühdrucke, wie die Gutenberg-Bibel, kostbare Musiknoten, wie Mozarts Requiem, Landkarten, Fotos und Grafiken präsentiert. Zur Ausstellung ist ein reichhaltiges Jubiläumsbuch erschienen. Ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten und Filmvorführungen, einem wissenschaftlichen Symposium sowie einem Open House ergänzen die Schau, die auch einen Blick in die digitale Zukunft erlaubt.

Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 17. Februar 2019
Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl. Zentralfiguren der Wiener Moderne

Berta Zuckerkandl (1864-1945) empfing in ihren Salons zahlreiche Persönlichkeiten und setzte sich für Gustav Klimt und die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte ein. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) und seine Familie zählten zu den bedeutendsten Förderern der Literatur, Kunst und Musik ihrer Zeit. Alban Berg (1885-1935) vertonte Texte von Peter Altenberg, Büchner und Wedekind. Seine Opern zählen zu den wirkmächtigsten Werken musikalischen Moderne. Im Zusammenspiel dieser drei Positionen zeigt die Ausstellung die vielfältigen Verbindungslinien zwischen Kunst, Literatur, Musik, Architektur und Philosophie. Viele der präsentierten Objekte werden erstmals öffentlich präsentiert.

Ausstellungsort: Hofburg

10. November 2018
Eröffnung Haus der Geschichte Österreich

Das Haus der Geschichte Österreich wird mit einer Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Republiksgründung eröffnet. Auf 1.870 Quadratmetern in der Neuen Burg wird es eine Auswahl von Themen und Objekten über Österreichs Geschichte seit 1918 bieten.

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Österreichisches Museum für Volkskunde

Bis 30. September 2018
Testimony - Truth or Politics

Formen der Erinnerung an die Jugoslawien-Kriege

Bis 30. September 2018
"Am Anfang war ich sehr verliebt"

40 Jahre Wiener Frauenhäuser

Bild 'VKM Liebegabe'

Bis 30. September 2018
Liebesgaben. Ein Gefühl materialisiert sich

Die Ausstellung in der öffentlichen Passage zeigt so genannte Minne- oder Liebesgaben, die seit den Anfängen des Museums gesammelt wurden: Zierlöffel, Rahmzwecken, Spinnrockenaufsätze etc. waren ästhetisch ansprechend gestaltete Zeichen eines Heiratsversprechens.



10. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
Private Fotografie in Österreich

Ausstellung zu einem Forschungsprojekt über Fotoalben der 1930er und 1940er Jahre

19. September 2018 bis 31. Dezember 2019
Die Küsten Österreichs

Überarbeitung der Schausammlung zum Thema Flucht und Asyl. Unter den neuen Objekten befinden sich ein Karton mit Kinderkleidung, gepackte Reisetaschen und eine Schwimmweste, die an den Küste Europas gefunden wurden.

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Österreichisches Theatermuseum

Bis 11. Februar 2019
Ödön von Horváth und das Theater

Ödön von Horváth hat sich als „Chronist seiner Zeit“ gesehen und an einer steten „Demaskierung des Bewusstseins“ mittels Literatur gearbeitet. Die Ausstellung des Theatermuseums verdeutlicht Horváths Dramatik und politische Brisanz am Beispiel der Werke "Geschichten aus dem Wienerwald", "Kasimir und Karoline" und "Italienische Nacht".

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'Küche'

Bis 1.Februar 2019
Die "Wiener Küche". Esskultur im Wandel der Zeit

Die "Wiener Küche" ist weltweit die einzige, die den Namen einer Stadt trägt. In der Barockzeit umfasste sie hauptsächlich Suppen, gekochtes Rindfleisch, Braten, eingebranntes Gemüse, Schmarren, Strudel und Schmalzgebäcke. Die Speisen wurden in Pfannen und Töpfen über offenem Feuer zubereitet. Im 19. Jh. kamen Spezialitäten wie Rostbraten, Rindsrouladen, Gulasch, Wiener Schnitzel und Sachertorte dazu. Im 20. Jh. machten die Starköche Franz Ruhm und Albert Kofranek die "Wiener Küche" wieder populär. Die Ausstellung führt mit vielen, erstmals öffentlich gezeigten Exponaten aus Privatsammlungen in die Geschichte der "Wiener Küche" ein. Die Schau in der "Galerie der Sammlerinnen" wurde von der Historikerin Ingrid Haslinger gestaltet.

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Porzellanmuseum

Foto: Doris Wolf

Bis 13. Oktober 2018
Ewig schön. 300 Jahre Wiener Porzellan 1718–2018

Die Jubiläumsausstellung des Porzellanmuseums im Augarten gibt einen Überblick über drei Jahrhunderte Geschichte des Wiener Porzellans, seiner Gestalter und Nutzer. Schon Conrad von Sorgenthal (1733-1805), der erfolgreichste Direktor der kaiserlichen Porzellanmanufaktur in Wien, sandte seine Mitarbeiter als „Lifestyle scouts“ aus, um die Gewohnheiten, Moden, Vorlieben und Meinungen der Käufer auszuloten und in den Gestaltungsprozess einfließen zu lassen. Ähnlich nahe am Lebensstil ihrer Zeit war die 1923 als Nachfolgerin der kaiserlichen Manufaktur gegründete Porzellanmanufaktur Augarten, als etablierte Designer aus dem Umkreis der Wiener Werkstätte ihren Proukten entscheidende formale und emotionale Impulse gaben. Für die Ausstellung konnten kostbare Leihgaben aus Privatsammlungen, von LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz–Wien, dem Wien Museum, der Silberkammer, Wien, das Marton Museum, Samobor, Kroatien, Stift Klosterneuburg, sowie dem MAK-Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien gewonnen werden. Zur Ausstellung ist ein prächtiges Begleitbuch erschienen.

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Sigmund-Freud-Museum

Sigmund Freud, um 1906 (c) Sigmund Freud Privatstiftung

Bis 31. Dezember 2018
PARALLELAKTIONEN. Freud und die Literaten des Jungen Wien

Die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und Literatur im Wien der Jahrhundertwende können als eine Art „Parallelaktion“ gefasst werden: Obwohl der Nervenarzt Sigmund Freud und die „Nervenkünstler“ des Jungen Wien von Arthur Schnitzler, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal und Felix Salten mit ihren Erkundungen der menschlichen Seele ähnliche Ziele verfolgten, sind offizielle Allianzen kaum belegt.

Freud berichtete Arthur Schnitzler – einem der frühesten Leser der "Traumdeutung" – in einem Brief von 1922 von seinem langen Zögern, ihn persönlich zu kontaktieren und begründete dies mit einer „Doppelgängerscheu“. Karl Kraus ist als einer der erbittertsten Gegner Freuds in die psychoanalytische Geschichtsschreibung eingegangen. Jedoch kannte und schätzte er dessen Lehre, bevor seine kritische Auseinandersetzung in Polemik und Angriff überging. Hugo von Hofmannsthal teilte mit Freud die Faszination für die Antike und mythologische Figuren. Auch Felix Salten, Autor der anonym verfassten Josefine Mutzenbacher wie auch von Bambi, dessen Artikel für die Neue Freie Presse Sigmund Freud regelmäßig las, teilte mit den psychoanalytischen AkteurInnen zentrale Themen. Die Sonderausstellung entstand in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie als Teil des Ausstellungsensembles „Das Junge Wien. Natur plus X“, an dem sich mehrere Institutionen aus Wien und beteiligen.

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Technisches Museum

Bild 'TM Pressburg'

Ab 12. April 2018
Stadtverbindungen. Wien–Bratislava

2018 feiert Wien das 120-jährige Jubiläum der Wiener Stadtbahn, die im Mai 1898 eröffnet wurde. Otto Wagner wurde mit der architektonischen Gestaltung betraut. Er entwarf ein bis ins Detail durchdachtes, zusammenhängendes 34 Kilometer langes Großbauwerk, das bis heute ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes in Wien ist. Vor der Stadtbahn-Station Hauptzollamt, heute Wien Mitte, hatte die Pressburger Bahn ihren Start- und Endbahnhof. Auf einer Streckenlänge von 69 Kilometern verband die „Pressburger Elektrische“, ab 1914 bis 1945 Wien und Bratislava. Die vom BKA geförderte Ausstellung findet in Kooperation mit dem slowakisch-österreichischen Projekt T.R.A.M., der Österreichischen Botschaft in Bratislava und dem Eisenbahnmuseum Schwechat statt.

Ab 2. Mai 2018
Geliebt – gelobt – unerwünscht. Haushaltsdinge zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Anhand von erstmals ausgestellten Exponaten aus Sammlungsbeständen des Museums beleuchtet die Ausstellung, wie sich Ding- und Lebenswelten im Zuge der Technisierung des Haushalts gegenseitig beeinflussen. Und das aus zwei Perspektiven: jener der Herstellung und Vermarktung und jener des Gebrauchs. Mit Haushaltsgeräten werden Versprechungen in die Welt gesetzt, etwa von Zeit- und Arbeitsersparnis, Kraft, Geschwindigkeit, Sauberkeit und Komfort. Firmenprospekte und Gebrauchsanweisungen bewerben die Vorzüge der Produkte und spiegeln gesellschaftliche Verhältnisse wider. So richten sich viele dieser Produktschriften in der Zeit der Elektrifizierung von Haushalten – von den 1920er- bis 1960er-Jahren – dezidiert an „die Hausfrau“ und halten so gängige Rollenbilder und gesellschaftliche Normen aufrecht. In der Schau kommen Nutzer und Nutzerinnen von Haushaltsgeräten zu Wort, die vom jeweiligen Gebrauch oder Nicht-Gebrauch erzählen. Sie geben Einblick in ihre Erinnerungen zu unerwünschten Geschenken, erleichternden Anschaffungen, enttäuschenden Versprechen und geliebten Wegbegleitern.

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Bild 'Weltmuseum26'

Weltmuseum Wien
ab 25. Oktober 2017




Bild 'Weltmuseum22'

Bild 'Weltmuseum23'

Bis 31.Dezember 2018
Sharing Stories. Dinge sprechen

Das Weltmuseum Wien hat seit 2015 über zwei Jahre lang zehn temporäre Stationen bespielt und unterschiedliche Menschen dazu eingeladen, einen jeweils für sie bedeutenden Gegenstand zu bringen und dessen Geschichte zu erzählen. Die Ausstellung zeigt die gesamte Sammlung von 150 Ding-Geschichten. 20 davon werden von Tal Adler porträtiert: Einerseits als Photoporträts an ihrem „üblichen Aufenthaltsort“ (zu Hause auf der Ablage, in einer Schachtel unter dem Bett, in der Tasche, der Hand oder auf dem eigenen Kopf), andererseits in Form von Videointerviews mit ihren BesitzerInnen und mit anderen Leuten, die über die Gegenstände aus ihrer eigenen Perspektive sprechen.

Bild 'Weltmuseum21'

Bis 30.September 2018
Rajkamal Kahlon: Staying with Trouble

In der Ausstellung „Staying with Trouble“ präsentiert die Künstlerin Rajkamal Kahlon eine Werkreihe, die inspiriert von einer zweimonatigen Residency im Weltmuseum Wien entstand. Während ihres Aufenthalts durchforstete sie historisches Material in der Photosammlung des Museums. Rajkamal Kahlon setzt sich im Besonderen mit ethnographischen Portraitphotographien im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auseinander. Die Inszenierung dieser Abbildungen baute häufig auf Konstruktionen des „Wilden“ oder „Primitiven“ auf und bildete so den Grundstein für Darstellungscodes, die sich teils noch heute wiederfinden.

Bild 'Weltmuseum 24'

Bild 'Weltmuseum25'

Pop-Up World. Erzählungen

Für eine Ausstellung eher unüblich treten die KuratorInnen als ErzählerInnen durch Filmaufnahmen selbst auf. Sie berichten über ihre Lieblingsobjekte, zu denen sie in einer besonderen, oftmals ganz persönlichen Beziehung stehen. Sie alle vereint die Grundintention des Weltmuseums Wien: die von Objekten getragenen Erzählungen erfahrbar zu machen und der vielfältige Fragenkatalog, den ein einzelnes Objekt aufschlägt. Das Museum sieht sich nicht mehr als autoritative Institution, die gesamte Welt eines Objektes kann nicht enzyklopädisch nachgebildet werden. Viel eher kann unser Haus Einblicke ermöglichen: über die Vielfalt der Welt und in welcher Beziehung wir selbst dazu standen und stehen.

Bild 'Weltmuseum28'

Bild 'Weltmuseum19'

Lisl Ponger: The Master Narrative

Sechs großformatige, inszenierte Fotografien in Leuchtkästen sowie eine -Installation mit dem Titel The Master Narrative und Don Durito laden die BesucherInnen auf Entdeckungsreisen ein.



Bild 'Weltmuseum27'

Bis 30. September 2018
Dejan Kaludjerović : Conversations

Dejan Kaludjerović (geboren in Belgrad, ehem. Jugoslawien) kreiert Zeichnungen, Gemälde, Installationen und entwickelt forschungsbasierte Projekte. Seine Installation unter dem Titel „Conversations“ ist eines dieser Projekte, das eine Art Übersicht seiner jahrelangen Forschungs- und Produktionsarbeit darstellt. Zwischen 2013 und 2017 interviewte Kaludjerović Kinder im Alter von 6-10 Jahren in Russland, Aserbaidschan, Israel, im Iran und seinen „Heimatländern“ Österreich und Serbien. Für die Ausstellung im Weltmuseum Wien wurden diese Interviews neu zusammengefügt und bearbeitet. Die künstlerische Arbeit basiert auf einer ungewöhnlichen soziologischen Forschung, die zu keinen direkten oder pragmatischen Ergebnissen führt.

18. Oktober 2018 bis 26.Februar 2019
Verhüllt, enthüllt! Das Kopftuch

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Wien Museum Karlsplatz

Bild 'Wienmuseum Wagner'

Bis 7. Oktober 2018
Otto Wagner

Otto Wagner (1841-1918) zählt zu den weltweit bedeutendsten Architekten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Bauten – darunter die Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof – gelten als Meilensteine auf dem Weg vom Historismus zur Moderne. Er entwarf rationale Zukunftsarchitektur, die auf Zweck, Material und Konstruktion beruht. Zum 100. Todestag widmet das Wien Museum diesem „Weltstadtarchitekten“ eine umfassende Ausstellung, die erste seit mehr als fünfzig Jahren. Sie setzt Wagners Schaffen in Beziehung zu seinen Wegbegleitern und Gegnern, beleuchtet das künstlerische, kulturelle und politische Umfeld und macht die internationale Strahlkraft des Architekten anhand von einzigartigen Objekten – kostbaren Zeichnungen, Modellen, Möbel, Gemälden und persönlichen Gegenständen – anschaulich. Der Großteil stammt aus dem Nachlass Otto Wagners, der zu den größten Schätzen der Sammlung des Wien Museums zählt. Viele Objekte werden zum ersten Mal öffentlich zu sehen sein.




Bild 'WM Friseur'

Bis 7. Oktober 2018
Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern

Am Beispiel von Haut und Haar gliedert sich die Schau in die vier Kapitel „Blicke auf den Körper“, „Arbeit am Körper“, "Vorbildliche Körper" und "Körperzeichen". Der zeitliche Rahmen reicht vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Fast alle Ausstellungsstücke stammen aus den Sammlungen des Wien Museums, wie Archäologie, Alltagskultur, Biographie, Kunst, Mode und Topografie. Unter den rund 500 gezeigten Exponaten befinden sich ein Frisiersalon von 1900, historische Dauerwellenapparate, Franz Grillparzers Rasiermesser, Kaiserin Elisabeths Schönheitsrezepte, eine Perücke der Song Contest-Gewinnerin Conchita, ein von Oswald Haerdtl entworfener Toilettentisch, Mode- und Werbegrafik.

Ausstellungsort: MUSA Museum Startgalerie Artothek Wien 1, Felderstraße 6-8:

Bis Oktober 2018
Die 90er Jahre

MUSA, seit 2018 ein Teil des Wien Museums, besitzt eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Kunst Österreichs. Die Jahrzehntausstellung präsentiert u. a. Malerei, Skulptur, Performance- oder Videokunst. Dabei werden Werke von über 100 Künstler_innen aus dem Sammlungskonvolut dieser Periode, bestehend aus mehr als 4000 Arbeiten von etwa 1100 Kunstschaffenden, vorgestellt.

Bis 4. Oktober 2018
Lukas Thaler: Dolce

11. Oktober 2018 bis 20. Jänner 2019
Mobile Kunst im mobilen Markt


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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen, Doris Wolf (Porzellanmuseum, Weltmuseum)

hmw