unbekannter Gast

Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

bitte beachten Sie auch:
--> Aktuelle Ausstellungen Bundesländer



Albertina

Bis 27. August 2017
Maria Lassnig

Maria Lassnig (1919-2014) zählt mit Louise Bourgeois, Joan Mitchell und Agnes Martin zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Drei Jahre nach ihrem Tod würdigt die Albertina Lassnig mit einer Retrospektive des zeichnerischen Werks und führt rund 100 der schönsten Handzeichnungen der Künstlerin zusammen. Unbekannte Blätter erweisen sich in der Schau als Schlüsselwerke - gemeinsam mit Vertrautem werfen sie neues Licht auf ihr Konzept der Body-Awareness.

Bis 8. Oktober 2017
Österreichische Fotografie nach 1970

Mit Werken von Gottfried Bechtold, Heinz Cibulka, Peter Dressler, Seiichi Furuya, Leo Kandl, Elfriede Mejchar, Lisl Ponger, Michael Schuster, Manfred Willmann und anderen.

Bild 'Breugel'

8. September bis 3. Dezember 2017
Pieter Bruegel d. Ä.

Die Albertina besitzt einen weltweit einzigartigen Bestand an Werken Pieter Bruegels d. Ä., darunter sechs seiner rund 60 erhaltenen eigenhändigen Zeichnungen und das gesamte druckgrafische Werk. Die Ausstellung beleuchtet Bruegels künstlerische Ursprünge und bietet einen Überblick über sein gesamtes grafisches Schaffen, das so gegensätzliche Themen wie den „Bauern-Bruegel“, Bruegel als „zweiter Hieronymus Bosch“, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als gesellschaftskritischer Satiriker in sich vereint.




29. September 2017 bis 7. Jänner 2018
Raphael

Raphael zählt neben Leonardo da Vinci und Michelangelo zu den bedeutendsten Künstlern der Hochrenaissance. Neben seiner Arbeit als Maler in Florenz und am päpstlichen Hof in Rom war er Bauleiter des Petersdoms. Die Albertina plant eine umfassende Ausstellung Raphaels schönster Arbeiten auf Papier in Zusammenarbeit mit dem Ashmolean Museum in Oxford, das über die größte und repräsentativste Sammlung an Zeichnungen des Künstlers verfügt. Gemeinsam besitzen das Ashmolean Museum und die Albertina fast 140 Blätter von Raphael, von denen eine Auswahl der bedeutendsten Werke gezeigt wird.

25. Oktober 2017 bis 21. Jänner 2018
Robert Frank

Die Albertina zeigt ausgewählte Werkgruppen, die Robert Franks künstlerischen Werdegang nachzeichnen: Von seinen frühen Schweizer Reportagen und auf Reisen in Europa entstandenen Fotografien über The Americans (1955-1957) bis hin zu seinen späten introspektiven Oeuvre. Mit The Americans gelang dem 1924 geborenen Filmregisseue und Kameramann eine der einflussreichsten Foto-Arbeiten der Nachkriegszeit, die die Street-Photography nachhaltig erneuerte.

Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.





Homepage



Belvedere

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 8. Oktober 2017
Klimt und die Antike

Ausgangspunkt der ungewöhnlichen Zusammenschau sind die von Klimt illustrierten, 1907 pubiizierten Hetärengespräche des Lukian (um 120-185 n. Chr.) Ein besonderes Augenmerk der Ausstellung liegt auf der Gegenüberstellung der rot- und schwarzfigurigen Vasenmalerei des attischen 5. Jahrhunderts mit der Linienkunst Klimts. Trotz der zeitlichen Distanz von mehr als zwei Jahrtausenden offenbaren sich hierbei überraschende Übereinstimmungen.

Friedrich Heinrich Füger, Kaiserin Maria Theresia im Kreise ihrer Kinder, 1776 © Belvedere, Wien

Bis 5. November 2017
Maria Theresia und die Kunst

Erstmals widmet sich eine Ausstellung exklusiv dem Verhältnis Maria Theresias zur bildenden Kunst. In Bezug auf Skulptur und Plastik genossen zwei Meister das besondere Vertrauen der Monarchin: Balthasar Ferdinand Moll, der unter anderem für die prächtigen Sarkophage in der Kapuzinergruft verantwortlich zeichnete, sowie Christian Friedrich Wilhelm Beyer und seine Mitarbeiter. Porträtmalerei und die Porträtplastik dienten der Repräsentation des Kaiserhauses (u.a. Werke von Martin van Meytens d.J., Franz Xaver Messerschmidt, Jean-Etienne Liotard). Diese Funktion hatten auch allegorische Gemälde und Deckenfresken zu erfüllen, zu denen sich beeindruckende Entwürfe erhalten haben (u.a. Werke von Franz Anton Maulbertsch, Daniel Gran und Gregorio Guglielmi). Hohe Wertschätzung genoss auch die Landschaftsmalerei, wobei gerade Johann Christian Brand richtungsweisend für kommende Künstlergenerationen wurde.

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 16. Juli 2017
Alfred Wickenburg - Visionen in Farbe und Form

Alfred Wickenburg wurde im Juli 1885 in Bad Gleichenberg in der Steiermark in eine adelige Familie geboren. Mit 19 Jahren ging Wickenburg nach München. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Dachauer Künstlerkolonie folgten vier Jahre in Paris. Nach dem Ersten Weltkrieg folgten Studienaufenthalte in Rom, Florenz und Venedig, bevor Wickenburg 1923 wieder in die Steiermark zurückkehrte. Bis ins hohe Alter von 93 Jahren blieb der Mitbegründer der Grazer Secession (1923) Alfred Wickenburg künstlerisch aktiv.Expressionistische, fauvistische, kubistische und futuristische Einflüsse machen sich in seinen meist farbintensiven und großformatigen Werken bemerkbar.

Rueland Frueauf d. Ä., Bildnis eines jungen Mannes, um 1495 Belvedere, Wien

23. November 2017 bis 18. März 2018
Rueland Frueauf d.Ä. und sein Kreis

Rueland Frueauf der Ältere, der zwischen 1470 und 1507 in Salzburg und Passau dokumentiert ist, zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Malern des deutschsprachigen Raums. Sein Hauptwerk bilden acht großformatige Altarbilder, die er um 1490/91 für eine Salzburger Kirche schuf. Diese Tafeln, die in den letzten Jahren einer aufwendigen Restaurierung unterzogen wurden, stehen nun im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie zeigt auch Werke aus seinem Umkreis, wie jene seines Sohnes Rueland Frueauf d. J.








Ausstellungsort: Winterpalais

Daniel Schultz d.J., Jan III. Sobieski (1629–1696), polnischer König, 1677–1680 © National Museum in Warsaw

7. Juli bis 1. November 2017
Jan III. Sobieski. Ein polnischer König in Wien

Die Person Jan III. Sobieskis ist untrennbar mit der Geschichte Wiens verbunden: Als Oberbefehlshaber des vereinten Entsatzheeres befreite der polnische König die bedrängte, fast verloren geglaubte Stadt am 12. September 1683 aus der mehrwöchigen Belagerung durch die Osmanen. Mit diesem entscheidenden Sieg sicherte er sich einen Platz in der Weltgeschichte. Gemälde, Preziosen, kunstgewerbliche Objekte, Militaria und Memorabilien vermitteln ein umfassendes und lebendiges Bild seiner Persönlichkeit . Neben biographischen Hintergründen legt die Ausstellung thematische Schwerpunkte auf seine Rolle als Feldherr und Patron der Künste und Wissenschaften. Sein Hofmaler Martino Altomonte (1659–1745) kam um 1700 nach Wien, um für Prinz Eugen zu arbeiten.

Ausstellungsort: 21er Haus

Bild 'Wurm 21'

Bis 10. September 2017
Erwin Wurm - Performative Skulpturen aus den Jahren 1990 bis 2017

Erwin Wurm wurde durch einen Zufall Bildhauer. Unentwegt hinterfragt und ergründet er die Bedeutung und Ausdrucksmöglichkeiten der Bildhauerei und Objektkunst, bricht mit Konventionen. Wurms dreidimensionale Kunstwerke sind Produkte eines offenen experimentellen Denk- und Schaffensprozesses, der sich in unterschiedlichen Werkgruppen manifestiert: Dust Sculptures, Clothes Sculptures, One Minute Sculptures, Photographic Sculptures, Social Sculptures, Abstract Sculptures, Video Sculptures. Um 1990 fand der Künstler eine weitere Ausdrucksform in seinen "performativen Skulpturen".

Bis 10. September 2017
Linda Christanell - Picture Again

Die Künstlerin und Filmemacherin Linda Christanell (*1939) gilt seit Ende der 1960-er Jahre als eine Schlüsselfigur der österreichischen feministischen Avantgarde. Das 21er Haus zeigt als erstes Wiener Museum ihren künstlerischen Kosmos in einer Einzelausstellung. "Picture Again" präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke der Künstlerin aus den letzten 50 Jahren und erläutert ihre Bilderwelt.

Bis 29. Oktober 2017
Spiegelnde Fenster - Reflexionen von Welt und Selbst

"Spiegelnde Fenster" zeigt rund sechzig zeitgenössische Werke und einzelne historische Exponate aus der Sammlung des Belvedere, die um Erfahrungen von Selbst und Welt kreisen.Im Sinne der Bedeutung von Kunst als Fenster zur Welt wirft die Ausstellung einen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft und reflektiert Auswirkungen auf Körper und Geist.

Homepage



Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel1'

Bis 29. November 2017
300 Jahre Maria Theresia

Maria Theresias Regentschaft dauerte vierzig Jahre, von 1740 bis 1780. Nach turbulenten Jahren zu Beginn ihrer Herrschaft erlebte die Habsburgermonarchie eine Blütezeit: Auf dem Gebiet der Staatsverwaltung und der Außenpolitik stellte Maria Theresia, die Tochter Karls VI., Weichen, welche die weitere Entwicklung der Monarchie entscheidend beeinflussen sollten. Obwohl die Regentin persönlich den Idealen der Aufklärung skeptisch gegenüberstand, gilt diese Epoche bis heute als Reformperiode, in der die habsburgischen Länder einen deutlichen Modernisierungsschub erfuhren. Die höfische Repräsentation erlebte unter Maria Theresia einen letzten Höhepunkt vor der Nüchternheit des Josephinismus und dem Untergang des Ancien Régime mit der Französischen Revolution. In der 1747 von Maria Theresia gegründeten „Hofmobilieninspektion“ stehen stehen unter dem Motto "Familie und Vermächtnis" die persönlichen Schicksale und die dynastische Heiratspolitik Maria Theresias ebenso wie das Fortleben des „Mythos“ Maria Theresia weit über ihren Tod hinaus im Mittelpunkt.

Homepage



Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bild 'Gerngross'

Bis 19.November 2017

Kauft bei Juden! Geschichte einer Wiener Geschäftskultur“

Die Entstehung von Kaufhäusern in Wien war Teil einer gesamteuropäischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts. Prominente Unternehmen wie Gerngross, Zwieback, Jacob Rothberger, Braun & Co, Goldman & Salatsch, Jungmann & Neffe oder Knize und deren Gründerfamilien werden durch die Ausstellung ebenso in das Gedächtnis der Stadt zurückgeholt wie die sogenannten „Vorstadtwarenhäuser“ Wodicka und Dichter. Eindrucksvolle Objekte erzählen nicht nur die Geschichten der Familien, sondern auch von Architektur und Inszenierung, den Designern, der Klientel sowie Verkäufern, Schneidern und Schaufensterdekorateuren.

Homepage



Kunsthistorisches Museum

Bis 1. Oktober 2017
Kaiser Franz Joseph I. und der Bau des Kunsthistorischen Museums

Die Ausstellung zeigt, wie es vor mehr als 125 Jahren zum Bau des Museums kam, welche Atmosphäre in den ersten Jahren nach der Eröffnung des Hofmuseums darin herrschte, und informiert über Entwürfe und welche Materialien.

Fünf Skizzen des Historienmalers Julius Victor Berger (1850–1902) zu seinem Hauptwerk, dem großformatigen Deckengemälde in Saal XIX sind erstmals in der Kunstkammer zu sehen.

Bild 'KHM Schönborn'

Bis 3. September 2017
Philipp Schönborn. Sammlung

Philipp Schönborn wurde 1943 in Prag geboren, ist in Österreich aufgewachsen und lebt in München. Seit den 1980er Jahren hat er sich international einen Namen als Photograph von zeitgenössischen Kunstwerken gemacht. Im Bassano Saal werden sechzehn großformatige Tableaus gezeigt, die Philipp Schönborn traditionsreichen Museumssammlungen, etwa der Alten Pinakothek, München, dem Wallraf-Richartz Museum, Köln, oder dem Museum Rietberg, Zürich gewidmet hat. Zwei monumentale Tableaus, die für diese Präsentation entstanden sind, interpretieren die Gemäldegalerie und die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums.

17. Oktober 2017 bis 21. Jänner 2018
Peter Paul Rubens - Kraft der Verwandlung

Peter Paul Rubens (1577-1640) gilt als bedeutendster flämischer Barockmaler. Das Kunsthistorische Museum besitzt etwa vierzig Gemälde des Meisters und seiner Werkstatt. Dieser Bestand wird für die Sonderausstellung mit zahlreichen internationalen Leihgaben ergänzt. Das einzigartige Vorhaben macht Rubens‘ Werk in Zeichnungen, Ölskizzen, Tafelbildern sowie großformatigen Leinwänden erfahrbar. Inhaltlich steht die Kreativität des Malers im Mittelpunkt: Rubens verstand es wie kaum ein Zweiter, für sein eigenes Schaffen die Werke anderer Künstler zu nutzen. Die spektakuläre Ausstellung wird daher auch Skulpturen aus Antike und Renaissance sowie die Kunst großer Meister wie Tizian oder Caravaggio präsentieren, an deren Beispiel Rubens seine eigenwilligen und radikal neuen Bildformeln entwickelte.

Ausstellungsort: Münzkabinett:

Bis 18. Februar 2018
Zuhanden Ihrer Majestät. Medaillen Maria Theresias

Das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums bewahrt sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht die exquisiteste Sammlung an Medaillen Maria Theresias. Medaillen dienten der dynastischen Erinnerungskultur und versprachen dank ihrer höheren Auflagenzahl, ihrer materialbedingten Langlebigkeit und ihrer dem handlichen Format geschuldeten Mobilität ein Stück Geschichtsschreibung für die Ewigkeit zu sein. Kaum eine Herrscherin wurde so oft und so unterschiedlich dargestellt wie die vor 300 Jahren geborene Maria Theresia. Die Ausstellung beleuchtet die wichtigsten Themen im Leben der Herrscherin: im Kreise ihrer kinderreichen Familie zwischen Heiratspolitik und Schicksalsschlägen, als Regentin, die in zahlreichen Kriegen um den Erhalt ihres Erbes kämpfte und als große Reformerin zusammen mit ihrem Sohn und Mitregenten, Joseph II., sozialpolitische Veränderungen durchsetzte. Nicht zuletzt demonstrieren die ausgestellten Objekte auch die Größe des von Maria Theresia beherrschten Länderkomplexes, der unterschiedliche Ethnien und Kulturen vereinte.

Homepage



Leopold Museum

Bis 4. September 2017
Joannis Avramidis

Joannis Avramidis (1922–2016) zählt zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Bildhauerei. Ein Jahr nach dem Tod des Künstlers präsentiert das Leopold Museum seine bisher größte Retrospektive in Österreich. Avramidisʼ Werk fand er zu einem höchst eigenständigen Stil, den Werner Hofmann als „Rhythmus der Strenge“ umschrieb.

7. Juli bis 18. September 2017
Frauenbilder

Werke aus der Sammlung Leopold vom Biedermeier bis zur Moderne

7. Juli bis 4. September 2017
Alfred Kubin

Alfred Kubins (1877–1959) Frühwerk, in der Zeit bis etwa 1906 entstanden, illustriert auf nahezu prophetische Weise zwei Extrempunkte des 20. Jahrhunderts: die Auflösung des Individuellen in der blinden Masse und das einsame, auf sich selbst zurückgeworfene Individuum. Damit hat Kubin auch im 21. Jahrhundert nichts an Aktualität verloren. Das erste Mal seit 2002 zeigt das Leopold Museum als drittgrößte Kubin-Sammlung der Welt nun konzentriert Schätze aus allen Schaffensperioden des Künstlers.

22. September 2017 bis 29. Jänner 2018
Anton Kolig. Retrospektive

Anton Kolig (1886–1950) zählt zu den bedeutendsten Malern in Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist nach über fünfzig Jahren die erste große Personale, die zum Werk von Anton Kolig in Wien stattfindet. Das Leopold Museum verfügt über den umfangreichsten musealen Bestand von Werken dieses Künstlers. Die Ausstellung wird rund 100 Arbeiten umfassen, davon rund 70 Gemälde und 30 Arbeiten auf Papier.

Bild 'Leopold2'

13. Oktober 2017 bis 22. Jänner 2018
Ferdinand Hodler. Retrospektive

Als Exponent von Symbolismus und Jugendstil, Wegbereiter des Expressionismus Erneuerer der Monumentalmalerei war Ferdinand Hodler (1853–1918)ein wichtiger Impulsgeber für zahlreiche Künstler der Wiener Moderne wie Gustav Klimt und Koloman Moser, Oskar Kokoschka und Egon Schiele.

20. Oktober 2017 bis 5. Februar 2018
Spuren der Zeit

Mladen Bizumic, Cäcilia Brown, Andreas Fograsi, Sofie Thorsen, Kay Walkowiak, Anita Witek

Homepage



MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bild 'MAK Biennale'

Bis 1. Oktober 2017
Vienna Biennale: Roboter. Arbeit. Unsere Zukunft

Die Vienna Biennale will Kunst, Design und Architektur verbinden und mit kreativen Ideen und künstlerischen Projekten zur Verbesserung der Welt beitragen. Diesmal geht es darum, kreative Denkräume für lebenswertes Menschsein und Arbeiten sowie für eine nachhaltige Nutzung von Robotik und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter zu schaffen. In diesem Zusammenhang werden mehrere Ausstellungen präsentiert:

Die Ausstellungshalle ist Schauplatz mehrerer Präsentationen ."Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine" zu sehen. Die Koproduktion des Vitra Design Museums mit dem MAK und dem Design museum Gent untersucht, wie die Robotik in den Alltag einzieht, und zeigt, welche entscheidende Rolle Design dabei spielt. Die Ausstellung beleuchtet die - oft ambivalente – Beziehung zu neuen Technologien und erörtert, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für das Individuum und die Gesellschaft ergeben.

StadtFabrik: Neue Arbeit. Neues Design ist ein Projekt der Wirtschaftsagentur Wien, Kreativzentrum departure, und des MAK. Die Ausstellung erarbeitet drei gesellschaftlich relevante Themen zur Arbeit der Zukunft: neue kreative Arbeit und spartenübergreifende Ko-Kreativität, neue soziale Arbeit einschließlich Arbeiten für Gemeingüter (Commoning) sowie neue nachhaltige Arbeit im Sinne von Kreislaufwirtschaft und innovativer Nutzung städtischer Ressourcen.

Artificial Tears thematisiert Singularität & Menschsein.

Im Design Labor geht es um "Digitale Orientierung und Gemeinwohlkonzepte". Ein Parcours stellt vor dem Hintergrund wesentlicher Tätigkeiten des menschlichen Alltags neue, für die Zukunft der Arbeit wie auch des Konsums relevante Werte wie Fairness, Teilen, Sorgen und Wertschätzen, Reparieren, "slow consumption" und "prosuming" zur Diskussion.

18. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018
100 beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

25. Oktober 2017 bis 2. April 2018
Thomas Bayrle: Wenn etwas zu lang ist – mach es länger

Thomas Bayrle verbindet traditionelle handwerkliche Techniken mit computergenerierter Kunst des Informationszeitalters.

15. Dezember 2017 bis 22. April 2018
Ästhetik der Veränderung. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien
Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK

Die Geschichte der Universität ist ein Teil der Kunstgeschichte unseres Landes. In der Ausstellung wird ein historischer Abriss der Highlights der 150-jährigen Geschichte der Universität für angewandte Kunst Wien zu sehen sein wie auch ein Blick in die Zukunft von Kunst und Bildung in einer Welt der gesellschaftlichen und technologischen Umbrüche.

Homepage



MUMOK

Bis 22. Oktober 2017
Oh... Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung

Bis 17. März 2018
Hans Schabus: Cafe Hansi

Homepage



Naturhistorisches Museum

Bis 16. Juli 2017
Natura morta. Fotografien von Oliver Mark

Der Berliner Fotograf Oliver Mark zählt im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten Porträtfotografen, doch beschäftigen ihn auch andere Themen. In der in Wien an zwei Museen gezeigten Ausstellung „Natura morta“ widmet er sich der Frage nach dem Umgang des Menschen mit Natur und Umwelt, insbesondere der Tierwelt. Oliver Mark präsentiert seine Fotoarbeiten in historischen Gemälderahmen. Im Naturhistorischen Museum Wien werden diese in drei Gruppen neben unterschiedliche Tierpräparate gestellt, wobei die Frage des Artenschutzes thematisiert wird. In der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste ergeben sich Korrespondenzen zwischen den Gattungen Malerei und Fotografie, sowie zwischen fotografischen und gemalten Stillleben.

Bild 'NHM Quarx'

Bis 20. August 2017
Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen

Mit Wissenschaftsexponaten und begehbaren Kunstinstallationen unternimmt die Ausstellung eine Reise vom Anfang - vor über 13 Milliarden Jahren - bis zum Ende unseres Universums. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Sie thematisiert Fragen, die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigen: Woraus besteht das Universum? Was ist Dunkle Materie? Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Was war vor dem Urknall? Zu sehen sind u. a. das Modell eines riesigen Teilchendetektors im Maßstab 1:20 und eine Live-Schaltung in den Kontrollraum des CMS-Experiments am größten Forschungszentrum für Teilchenphysik, CERN, in Genf. Werke von Chris Henschke, Michael Hoch, Brigitte Kowanz, Hofstetter Kurt, Eva Schlegel und Manfred Wakolbinger eröffnen alternative visuelle und akustische Blickwinkel.

Bild 'NHM Katze'

Bis 8. Oktober 2017
Katzenkorb & Löwengrube. Natur & Kunst von Cranach bis Klimt

Katzen spielen seit Jahrhunderten in der Kunst eine wichtige Rolle. Löwen waren bereits vor 32.000 Jahren Motive für Höhlenmalereien. Die alten Ägypter verehrten Gottheiten in Katzengestalt und stellten Wasserquellen und Tempel, Heim und Schätze unter ihren Schutz. Katzenmumien zählen zu den außergewöhnlichsten Exponaten der Schau, einer Kooperation mit LETTER Stiftung, Köln. Sie verbindet Kunst und Natur und zeigt zoologische Präparate von Groß- und Kleinkatzen aus der Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien sowie als Leihgaben Gemälde, Bildwerke und Graphiken von der Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Rund 250 Exponate gliedern sich in Themengebieten wie „Jäger & Gejagte“, „Gute Geister, treue Wächter“, „Im Gefolge der Macht“ und „Eros & Tod“. Dazu zählen unter anderem Werke von Lukas Cranach dem Älteren, Hans Hoffmann, Joos van Cleve, Giovanni Benedetto Castiglione, Abraham Teniers, Ferdinand van Kessel, Philipp Ferdinand de Hamilton, Christian Behrens, Max Klinger, Franz von Matsch, Gustav Klimt, Carry Hauser und Franz Barwig d.Ä.

Homepage



Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

Bild 'ÖNB Freimaurer'

Bis 7. Jänner 2018
300 Jahre Freimaurer: Das wahre Geheimnis

Anlass für die Ausstellung ist die Gründung der ersten Großloge in London im Jahre 1717. Die ersten Freimaurer-Logen stellten einen Ort der Begegnung zwischen Bürgerlichen und liberalen Adeligen dar. Ihre Ziele und Rituale standen in enger Verbindung mit Tugenden wie Verlässlichkeit, Wohltätigkeit und Fairness. Bis heute setzen sich die Freimaurer für Aufklärung, Humanität und Toleranz ein. Prominente Mitglieder waren Franz Stephan von Lothringen, Joseph Haydn, Joseph von Sonnenfels, Wolfgang Amadeus Mozart, Fred Sinowatz, Jörg Mauthe oder Karlheinz Böhm. Die Ausstellung zeigt 150 einzigartige Exponate aus österreichischen und internationalen Sammlungen.



Ausstellungsort: Literaturmuseum

Bis 11. Februar 2018
Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann

Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 14. Jänner 2018
Handschriften und Papyri: Wege des Wissens

Die Sonderausstellung der ÖNB zeigt den Weg von Papyri und mittelalterlichen Handschriften durch viele Jahrhunderte. Lange vor der Erfindung des Buchdrucks entstanden, wurden sie über sprachliche und religiöse Grenzen hinweg zu zentralen Bestandteilen des Bildungskanons, der bis heute wirksam ist.

Homepage



Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Ab 12. September 2017
abenteuer INDUSTRIE

Homepage



Österreichisches Museum für Volkskunde

Bis 17. September 2017
Bemalte Bienenstockstirnbrettchen

Die Objekte, Frontbretter querliegend gebauter Bienenstöcke, waren im 18. und 19. Jh. in Teilen von Südkärnten, Slowenien und Italien in Gebrauch. Sie waren mit weltlichen und religiösen Motiven bemalt und hatten an der unteren Kante das Flugloch. Als die Bemalung um 1900 aufgegeben wurde, interessierten sich Sammler und Museen dafür. Das Volkskundemuseum zeigt in der Passage eine Auswahl aus seiner 230 Stücke umfassenden Kollektion.

Bis 24. September 2017
Millionaires of Time - Roma in der Ostslowakei.
In der Slowakei leben rund 250.000 Roma. Die Ausstellung beleuchtet ihr Leben anhand von Fotos von Anja Schäfer und einem auditiven Parcours von Elisabeth Putz.

Bild 'ÖMV Luther'

Bis 8. Oktober 2017
Hauspostille von Martin Luther
Evangelische Interventionen in die Dauerausstellung - sieben Stationen zur Geschichte der Reformation und ihren Auswirkungen: mit der kürzlich restaurierten "Hauspostille" aus dem 16. Jh., einer Replik von Luthers Ehering, Trachten evangelischer Landler aus dem 18. Jh. und anderen, erstmals öffentlich gezeigten Objekten aus den Sammlungsbeständen.



18. Oktober 3017 bis 11. April 2018
Heimat: Machen in Wien - Das Volkskundemuseum zwischen Alltag und Ideologie

Seit 1917 befindet sich das Volkskundemuseum in den Räumen des Gartenpalais Schönborn in der Wiener Josefstadt. Die Ausstellung nimmt die 100-jährige Nutzung des Hauses als Museum zum Anlass, über die eigene Geschichte, über Positionierungen und Handlungen im Namen von „Volkstum“ und „Heimat“ nachzudenken. Die Sammlungen des Hauses boten dem Museum wie auch der Politik die materielle Ressource für eine konkrete Definition des „Eigenen“. Mit und an den Beständen wurde „Heimat“ vermittelt und breit gestreut – das Haus bot unterschiedlichen Personen, Gruppen und Verbänden eine räumliche wie auch ideelle „Heimat“ in der Großstadt. Die Besonderheit der Ausstellung liegt in der Konstellation von Ausstellungsort und Ausstellungsthema. Das Volkskundemuseum selbst wird als prägender und geprägter Ort gezeigt: Die Ausstellung bezieht die historischen und mehrfach codierten Räume und besonders die Sammlungen des Museums mit ein und unternimmt so neue Wege in der Darstellung einer Institution und ihrer Geschichte. Sie erkundet die Beziehungen zwischen Museum und Stadt, zeigt museale Praktiken im Kontext (kultur)politischer Entwicklungen und setzt die Institution inmitten wissenschaftlicher, kultureller, sozialer und auch wirtschaftlicher Strömungen.

Homepage



Österreichisches Theatermuseum

Bis 8. Jänner 2018
Tenorissimo! Plàcido Domingo in Wien

Das Theatermuseum feiert den spanischen Star zu seinem 50. Bühnenjubiläum an der Wiener Staatsoper. Placido Domingo debutierte 1967 in der Titelrolle von Verdis "Don Carlo" und spielte seither in 30 Rollen in 330 Vorstellungen. Original-Kostüme, Video- und Tonbeispiele dokumentieren die wichtigsten Auftritte des "Tenorissimo" in Wien.

Bild 'Theater Raum'

Bis 12. Februar 2018
Der magische Raum. Bühne - Bild - Modell

Die Sammlung der Modelle des Theatermuseums zählt mit ihren fast 1.000 Objekten zu den bedeutendsten Spezialsammlungen dieser Art. Sie lüften die Geheimnisse der theatralen Verwandlungskünste und entführen in die historischen Epochen, in denen die Dramen spielen.

Homepage



Wien Museum Karlsplatz

Bis 27. August 2017
Es lebe der Widerspruch ! Fotos aus dem Falter-Archiv

Das Fotoarchiv der Stadtzeitung "Falter", die vor 40 Jahren gegründet wurde, spiegelt vier Jahrzehnte Stadtgeschichte. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 500 Bildern von mehr als 30 Fotografinnen.

Bild 'Wienmuseum1'

Bis 17. September 2017
Wien von oben. Die Stadt auf einen Blick

Der Versuch, der immer größer werdenden Stadt visuell beizukommen, fasziniert seit Jahrhunderten – ob in Form von klassischen Panoramen, Vogelschauen oder Plänen. Doch bilden sie nie das „reale“ Territorium zur Gänze ab, sondern sind auch Modell, Bild oder Vision der Stadt. In der Ausstellung werden die ältesten, größten oder berühmtesten Pläne, Panoramen und Modelle Wiens gezeigt, ebenso seltene thematische Karten oder künstlerische Zugänge und Designprodukte „Mapping the City“. Traditionsreiche und neue Aussichtspunkte der Stadt werden exemplarisch beleuchtet – vom Stephansturm und dem Kahlenberg bis hin zum heutigen Hochhaus.

Homepage



Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw