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Ödenburg (Sopron, Ungarn)#

Stadt, 212 m, zirka 57.000 Einwohner (1993), ehemaliger Hauptort des Komitats Ödenburg (bis 1921)

in römischer Zeit "Scarabantia", südöstlich der Ödenburger Pforte an der Ikva gelegen

Die Raaber Bahn führt über österreichisches Gebiet. Ödenburg kam nach der Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie und einer Volksabstimmung 1921 zu Ungarn (Abstimmungsgebiete), das neu gebildete Burgenland verlor damit sein geographisches Zentrum, und Eisenstadt wurde zur Landeshauptstadt.

Der Ödenburg-Wiener Neustädter Vertrag vom 19. 7. 1463 war Grundlage für die Erwerbung Ungarns durch die Habsburger.