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Bad Goisern am Hallstättersee#

Bad Goisern
Wappen von Bad Goisern

Bundesland: Oberösterreich Bad Goisern, Oberösterreich
Bezirk: Gmunden, Markt
Einwohner: 7.510 (Stand 2006)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 500 m
Fläche: 112,47 km²
Postleitzahl: 4822, 4823
Website: www.bad-goisern.ooe.gv.at


Martinskirche-Goisern.JPG
Martinskirche

Heilbad und Wintersportort im Trauntal, im Salzkammergut.

Jodschwefelquelle (1874 zufällig entdeckt, Bade- und Trinkkuren gegen Haut- und Gelenksleiden), Kurhallenbad und -park, Kuranstalt der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse, evangelisches Schülerheim und Bildungshaus, katholisches Pflegeheim, Stephaneum-Heimschule der Schulbrüder, Heimathaus mit Landlermuseum, Konrad-Deubler-Zimmer, Salzkammergut-Holzknechtmuseum; zweisaisonaler Fremdenverkehr (206.665 Übernachtungen), Schotterabbau, Elektroden-, Kleinkohle-, Brillenerzeugung, kleingewerbliche Bergschuhherstellung ("Goiserer"), Speicherkraftwerk Steeg (errichtet 1910, 42,0 MW) der Energie AG Oberösterreich; Chorinsky-Klause mit Staumauer (1814).


Die katholische Kirche St. Martin gehörte lange zum Benediktinerkloster Traunkirchen. Seit dem 16. Jahrhundert hoher Anteil evangelischer Bevölkerung; seit 1955 Bezeichnung "Bad". Spätgotische Pfarrkirche (1487, erweitert 1835-37) mit spätgotischen Statuen und neugotischem Hauptaltarbild von L. Kupelwieser; in St. Agatha spätgotische Kalvarienbergkirche mit barockem Hochaltar (Kalvarienberggruppe, 1715); Kreuzwegstationen von Bad Goisern nach St. Agatha mit spätbarocken Figurengruppen; evangelische Kirche (1813-16); historische Anzenaumühle (um 1600, Freilichtmuseum).


--> Bad Goisern (Bildlexikon)
--> Heimat- und Landlermuseum Goisern (Museen)
--> Historische Bilder zu Bad Goisern am Hallstättersee (IMAGNO)

Literatur#

  • Bad Goisern in Vergangenheit und Gegenwart, 1990