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Produktionsmanagement #

Von Univ.-Prof. DI Dr. Siegfried Vössner, 2016

Während sich die technischen Möglichkeiten von Produktionssystemen, quasi die „Hardware“, in den vielen Jahrzehnten weitgehend kontinuierlich weiterentwickelt haben, entwickeln sich die dazugehörigen Betriebs- und Managementkonzepte, die „Software“, diskret, schubweise und selten gekoppelt zur Hardware.

Das gilt ganz besonders für das zukunftsweisende Computer Integrated Manufacturing (CIM) Konzept der späten 1970er Jahre, welches die bisher stärkste Kopplung der beiden Bereiche darstellt. Leider war die dem Konzept zugrundeliegende Hardware – besonders die informatische noch nicht entwickelt bzw. ausgereift. Die sich in Konsequenz damals einstellenden Misserfolge, führten zu einem fast 50 jährigen Dornröschenschlaf der IT-basierenden Konzepte.

Mit der „Industrie 4.0“ Initiative wurde ein neuer Anlauf genommen, die anerkanntermaßen großen Potenziale des CIM, welche mittlerweile einen hohen technischen Reifegrad erreicht haben, in Verbindung mit vernetzten Produktionssystemen und neuen digitalen Herstellungsverfahren zu heben. Dabei wird gegenwärtig das Hauptaugenmerk auf die „Hardware“ und „das was ist möglich“ gelegt.

Der Erfolg von „Industrie 4.0“ hängt aber hauptsächlich von intelligenten, wirtschaftlich sinnvollen Betriebs- und Managementkonzepten für Leistungsfähige Produktionsmaschinen ab.

Mehr dazu im vollen Beitrag: Produktionsmanagement in einer vernetzten Zukunft