Österreichischer Familienbund

Der Österreichische Familienbund wurde 1951[1] als überparteiliche und interkonfessionelle Plattform zur Vertretung der Interessen von Familien gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Organisation

Der Österreichische Familienbund gliedert sich in neun Landesverbände und ist in folgenden politischen Gremien mit Sitz und Stimme vertreten:

Ziele

Die Familie als Keimzelle und Ursprung jeder menschlichen Gemeinschaft darf nicht gleichbedeutend mit Armut, sozialer Ausgrenzung sein oder als Almosenempfänger gelten. Familien mit Kindern müssen wieder integrativer Bestandteil der Gesellschaft sein und als besonderer Wert angesehen werden

Das Programm des Familienbundes

Sicherung einer zeitgemäßen Lebensqualität aller Familien durch Beihilfen, im Sinne eines Ausgleichs zwischen „jenen die Kinder haben und jenen, die keine Kinder haben, aber bewusst oder unbewusst Nutzen daraus ziehen, dass andere welche haben.
Rechtsgrundlage ist das „Familienausgleichsgesetz von 1954“. Im folgenden sind die Punkte des Programms des Österreichischen Familienbundes angeführt:[2]

  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch ein Kinderbetreuungsgeld, vermehrte Teilzeitangebote und individuelle auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmte Kinderbetreuungsmöglichkeiten
  • Familiengerechte Steuerbemessung durch Berücksichtigung der Familiengröße und des Einkommens
  • Pensionsbegründende Anrechnung der Kindererziehungszeiten
  • Gesellschaftliche Anerkennung von Familien als Basis eines funktionierenden Staates
  • Soziale und finanzielle Hilfe für Familien bei Ehe- und Familienkonflikten, Erziehungs- und Schulschwierigkeiten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 60 Jahre Österreichischer Familienbund. Abgerufen am 24. Juni 2011 (PDF, 167,45 Kb)).
  2. http://www.familienbund.at/fileadmin/Statut.pdf