Adolf Tiller

Adolf „Adi“ Tiller (* September 1939 [1]) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Tiller ist seit 1978 Bezirksvorsteher von Döbling.

Tiller legte die Matura an einer Handelsakademie ab und arbeitete ab 1957 als Schalterangestellter bei der Creditanstalt. 1965 übernahm er die Tankstelle seines Vaters und baute diese um einen Reifenhandel mit Autozubehör aus.

Seine politische Karriere begann Tiller zwischen 1969 und 1978 als ÖVP-Bezirksrat in Döbling, wobei er zwischen 1973 und 1978 auch Bezirksvorsteher-Stellvertreter war. Er gehörte zu den „bunten Vögeln“ um Erhard Busek, wobei es ihm bei der Bezirksvertretungswahl 1978 gelang, mit der ÖVP die Mehrheit der SPÖ zu brechen. Tiller wurde in der Folge am 6. Dezember 1978 als Bezirksvorsteher angelobt.[2] In der Folge konnte die ÖVP unter Tiller die relative Mehrheit bei jeder Bezirksvertretungswahl halten. Neben seiner Funktion als Bezirksvorsteher hat Tiller auch das Amt des ÖVP-Bezirksparteichefs von Döbling inne und wurde im September 2005 bereits zum siebten Mal als Bezirksparteichef bestätigt. Innerhalb der ÖVP Wien gilt Tiller als Machtfaktor, wobei er „zu den treibenden Kräften bei der Demontage des Wiener Stadtparteiobmanns Bernhard Görg[3] gezählt wird. Er ist der dienstälteste und längstdienende[4] Bezirksvorsteher Wiens.

Einzelnachweise

  1. diepresse.com Döbling und der „Tiller-Faktor“
  2. Die Presse: „Wien-Wahl: Die "Alten" treten an“, 25. November 2009
  3. profil: Tillers Regimenter, 24. Oktober 2010
  4. ÖVP Wien

Weblinks