Anna Forstenheim

Anna Forstenheim, geb. Goldmann, verehelichte Hirschler (* 21. September 1847 in Zagreb; † 9. Oktober 1889 in Vöslau bei Wien) war eine österreichische Redakteurin und Schriftstellerin und trat für die Gleichberechtigung der Frau ein.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Anna Goldmann, die unter dem Pseudonym Anna (A.) Forstenheim schrieb, war seit 1867 mit dem Wiener Bankier und Eisenbahnunternehmer Hirschler verheiratet. Aus der Ehe stammte eine Tochter, Clara Kestranek. Forstenheim war Mitarbeiterin der Publikationen Bazar, Gartenlaube, Neue Freie Presse, Wiener Hausfrauen-Zeitung, des Berner Bund, der Straßburger Zeitung und Mitbegründerin des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien, dessen Schatzmeisterin sie auch war.

Veröffentlichungen

  • Caterina Cornaro. Historisches Drama in 5 Aufzügen. Klemm, Wien, 1875 (Signatur der ÖNB: 68140-B)
  • Moritz von Schwind. Die schöne Melusine. Ein Cyclus von 11 Bildern. Mit Text von A.Forstenheim Neff, Stuttgart, o.J. (Signatur der ÖNB: 730974-D)
  • Die schöne Melusine. Märchen in 12 Gesängen (zu M. v. Schwind's Aquarellen-Cyclus). Neff, Stuttgart, 1883 (Signatur der ÖNB: 562000-A)
  • Manoli. Rumänische Volkssage erzählt von A. Forstenheim. Carl Konegen, Wien, 1883 (Signatur der ÖNB: 72052-A)
  • Ein neues Fürstentum in alter Zeit. 1882
  • Der Wau-Wau. Lustspiel. 1882
  • Der Zauberring des Herzens. Roman in drei Bänden. 1889

Literatur

  • Ludwig Eisenberg, Richard Groner: Das geistige Wien. Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Wien 1889–1893.
  • Elisabeth Friedrichs: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein Lexikon. Metzler, Stuttgart 1981, ISBN 3-476-00456-2.
  • Lexikon der Frau in zwei Bänden (1954). Encyclios Verlag, Zürich.
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. Graz/Köln, 1957ff.
  • Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder: eine Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erschienenen Werke weiblicher Autoren nebst Biographien der lebenden und einem Verzeichnis der Pseudonyme. Berlin 1898 (2 Bände).

Weblinks