Eboardmuseum

Eboardmuseum

Das Eboardmuseum ist eine Sammlung elektronischer Tasteninstrumente und befindet sich im Zentrum von Klagenfurt in Österreich. Es wurde 1987 vom Musiker, Mathematiklehrer und Techniker Gert Prix gegründet. Die ursprüngliche Sammlung war räumlich bald stark beengt. 2007 zog das Museum in eine Halle an der Südseite des Klagenfurter Messegeländes um und gilt seitdem als das größte seiner Art in Europa. 2010 wurde dem Eboardmuseum das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen.

Inhaltsverzeichnis

Museumsbetrieb

Ein besonders seltenes Exponat: Hammond BA Player Organ aus dem Jahre 1938
Der weltweit erste Minimoog D, Serial 1001
Akrobatische Einlage auf der Bühne des Eboardmuseums
Blick in eine der Museumswerkstätten

Auf 1.700 m² Fläche zeigt das Eboardmuseum ca. 1.500 Exponate.

Der Schwerpunkt liegt auf elektronischen Tasteninstrumenten, welche die gesamte Entwicklungsgeschichte elektronischer Keyboards abdecken, beginnend mit dem Hammond Modell A aus dem Jahre 1935, bis hin zu aktuellen Synthesizern wie dem Moog Voyager.

Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche Prototypen und Unikate (Hohner Clavinet, Rhodes Piano, Mellotron und andere), aber auch Originalinstrumente von Weltstars wie Keith Emerson (Emerson, Lake & Palmer), Geoff Downes (Asia), Peter Wolf (Frank Zappa), Tangerine Dream.

Ungewöhnlich für ein Instrumentenmuseum ist, dass die ausgestellten Instrumente nicht nur in Führungen live präsentiert werden, sondern von Besuchern auch selbst bespielt werden dürfen. Profimusiker und Musikliebhaber aus aller Welt nehmen diese Möglichkeit gerne wahr.

Die Bibliothek des Museums enthält Literatur zu den Themen Elektronische Musik mit dem Schwerpunkt Keyboards, sowie Popmusik und Pop-Kultur.

Das Eboardmuseum hat es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Führungen auch Nicht-Musikern oder Kindern einen unterhaltsamen, familienfreundlichen Ausflug in die Welt der Musik zu bieten.

Veranstaltungen

Wöchentlich werden Live-Konzerte veranstaltet. Der im Eboardmuseum integrierte Veranstaltungsbereich ist mit Sofas möbliert und bietet Wohnzimmeratmosphäre. Hier finden jährlich etwa 50 Konzerte statt. Das bisherige und künftige Programm ist auf der Website dokumentiert.

Servicebereich

Offen geführte Werkstätten erlauben den Besuchern, den Museumstechnikern bei ihrer Arbeit zuzusehen und gestatten Einblicke in das Innenleben der Instrumente.

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