Emil von Albedyll

Emil von Albedyll
Grab auf dem Bornstedter Friedhof

Emil Heinrich Ludwig von Albedyll (* 1. April 1824 in Liebenow, Pommern; † 13. Juni 1897 in Potsdam) war ein preußischer General.

Albedyll machte als Ordonnanzoffizier den Feldzug 1848 gegen Dänemark (Schleswig-Holsteinischer Krieg) mit und nahm an den Gefechten bei Schleswig, Düppel und vor Fredericia teil. 1858 rückte er zum Rittmeister auf und kam 1862 in die Abteilung für die persönlichen Angelegenheiten des Kriegsministeriums (das spätere Militärkabinett). Im Gefolge des Generaladjutanten von Manteuffel nahm er 1864 während des Deutsch-Dänischen Krieges am Gefecht von Missunde teil.

1866 wurde Albedyll zum Oberstleutnant und Flügeladjutanten ernannt. Den Deutschen Krieg machte er im Großen Hauptquartier mit. Nachdem er 1868 zum Oberst befördert worden war, nahm er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 erneut im Großen Hauptquartier teil und wurde nach dem Frieden zum Chef des Militärkabinetts ernannt. Als solcher leitete er 17 Jahre lang die persönlichen und dienstlichen Verhältnisse der Offiziere der preußischen Armee. Albedyll wurde 1873 Generalmajor und General à la suite des Kaisers Wilhelm. 1876 wurde er Generaladjutant des Kaisers und 1886 zum General der Kavallerie ernannt, schließlich 1888 Kommandierender General des VII. Armee-Korps in Münster.

1891 erhielt Albedyll anlässlich der Feier seines 50-jährigen Dienstjubiläums den Schwarzen Adlerorden. Im Juni 1893 nahm er seinen Abschied.

Emil von Albedyll starb am 13. Juni 1897 in Potsdam und wurde auf dem Friedhof Bornstedt beigesetzt.

Literatur

Weblinks