Ferdinand Friedrich August von Württemberg

Ferdinand Friedrich August von Württemberg, Lithographie von Friedrich Lieder und Alois von Saar

Ferdinand Friedrich August, Herzog zu Württemberg (* 21. Oktober 1763 in Treptow an der Rega, Hinterpommern; † 20. Januar 1834 in Wiesbaden) war ein kaiserlicher Feldmarschall.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ferdinand Friedrich August war ein Sohn des Herzogs Friedrich Eugen von Württemberg (1732–1797) aus dessen Ehe mit Friederike Dorothea Sophia von Brandenburg-Schwedt (1736–1798).

Mit 18 Jahren trat er als Oberstleutnant in die kaiserliche Armee ein. Nach der Teilnahme am Großen Türkenkrieg wurde er 1788 zum Generalmajor befördert. Er nahm an Kämpfen in Mähren, in den Niederlanden und 1796 am Niederrhein teil. 1796–1806 war er Kommandierender General in Inner- und Oberösterreich. Er wurde anschließend zum Feldmarschall befördert. 1798–1799 und 1805 war er Militärbevollmächtigter in Sankt Petersburg, 1810–1820 Stadtkommandant von Wien und 1829–1834 Gouverneur der Bundesfestung Mainz.

Seit 1851 besaß Ferdinand als Mitglied des königlichen Hauses ein Mandat in der württembergischen Kammer der Standesherren. Er war allerdings nie persönlich anwesend und ließ sich auch nicht vertreten.

Familie

Er war zweimal verheiratet. Seine erste Frau heiratete er am 18. März 1795 Albertine von Schwarzburg-Sondershausen (5. April 1771–25. April 1829), Tochter des Fürsten Christian Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen und Wilhelmine von Anhalt-Bernburg. Das Paar wurde 1801 geschieden.

Seine zweite Frau heiratete er am 23. Februar 1817 in Marseilles. Es war Pauline von Metternich-Winneburg (29. November 1771–23. Juni 1855), die Schwester von Klemens Wenzel von Metternich und die Tochter von Franz Georg von Metternich-Winneburg und Maria Beatrix von Kageneck.

Ehrungen und Auszeichnungen

Im Jahr 1869 wurde in Wien Brigittenau (20. Bezirk) die Württemberggasse nach ihm benannt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b c d Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1828, S.10