Ferdinand von Cronenbold

Ferdinand Georg Karl Freiherr von Cronenbold (* 29. Juli 1837; † 31. August 1904 in Wien) war ein österreichischer Offizier (Feldzeugmeister).

Biographie

Am 20. August 1856 von der k. u. k. Technischen Militär-Akademie ausgemustert, wurde er als Unterleutnant 2. Klasse der Genietruppe zugeteilt, später Oberleutnant beim 2. Regiment der Genie-Waffe.[1][2]

Seit 1869 war er als Stabsoffizier im Rang eines Hauptmanns 1. Klasse, sodann im neu formierten 67. Ungarischen Infanterieregiment unter Feldzeugmeister Joseph Ritter von Schmerling.[3]

Im August 1881 (P.-V.-Bl. Nr. 39 vom 31. August) wurde die Einrückung des Oberstleutnants Ferdinand Cronenbold zur Generalstabsdienstleistung im Infanterieregiment Nr. 41 angeordnet,[4] sodann mit Rang vom 8. Mai 1882 Oberst im Generalstabskorps sowie Generalstabschef beim Militärkommando zu Kaschau und 1883–1884 Stabschef des 6. Korps.[5][6]

Cronenbold wurde am 29. April 1888 (Rang vom 1. Mai des Jahres) Generalmajor und mit Rang vom 1. November 1892 Feldmarschalleutnant. [7] Er erhielt den österreichischen Freiherrnstand durch Allerhöchste Entschließung zu Wien am 31. Mai 1898 mit Diplom vom 7. Juli 1898 ebenda und Beförderung zum Feldzeugmeister mit Titel und Charakter (1. Juli 1898).[8]

Der Freiherr war unter anderem mit dem Ritterkreuz des Österreichischen Leopold-Ordens sowie dem Orden der Eisernen Krone 3. Klasse ausgezeichnet.[9]

Literatur

  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1941
  • Genealogisches Handbuch des Adels - Band 58, 1974
  • Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv, 1907

Einzelnachweise

  1. Kaiserlich-Königliches Armeeverordnungsblatt - Band 6, k. k. Hof- und Staatsdruckerei Wien 1856, Seite 120
  2. Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthums für 1864, Teil 1, k. k. Hof- und Staatsdruckerei Wien 1864, S. 487
  3. Kais. königl. Militär-Schematismus des österreichischen Kaiserthums für 1871, Teil 1, k. k. Hof- und Staatsdruckerei Wien 1871, S. 400
  4. Jaromir Formanek, Karl Dvořák: „Geschichte des k. K. Infanterie-Regiments Nr. 41“, Druck und Verlag der H. Czopp'schen Buchdruckerei, Czernowitz 1887, S. 866
  5. Verordnungsblatt für das k. u. k. Heer: Personal-Angelegenheiten, Band 32, Verlag K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1883, S. 133
  6. http://www.austro-hungarian-army.co.uk/comd1883.htm
  7. Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv, 1907, S. 29
  8. Genealogisches Handbuch des Adels - Band 58, 1974, Seite 373
  9. http://www.archive.org/stream/schematismusfrd00kriegoog/schematismusfrd00kriegoog_djvu.txt