Georg von Metaxa

Georg von Metaxa (* 7. Oktober 1914 in Wien; † April 1944 in Jugoslawien) war ein österreichischer Tennisspieler und einer der erfolgreichsten Doppelspieler der 1930er-Jahre.

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Herkunft und Jugend

Die Familie Metaxa stammt von der griechischen Insel Kefalonia. Der Vater war der promovierte Jurist Stefan von Metaxa, der Bezirkskommissärs in Wien-Hietzing war, die Mutter Marianne eine geborene Gräfin Stainach. Georg von Metaxa wuchs in Schondorf auf und galt auch als guter Fußballspieler und Leichtathlet. Wenngleich er auch griechischer Staatsbürger war, trat er jedoch bei Turnieren nur für Österreich bzw. Deutschland an.

Laufbahn

Metaxa bestritt zwischen 1933 und 1937 16 Spiele für Österreich im Davis Cup. 1936 erreichte er mit seinem Partner Adam Baworowski das Halbfinale der Europazone. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland im März 1938 trat Metaxa für den Deutschen Tennis-Bund (DTB) an. 1938 wurde dabei zu seinem erfolgreichsten Jahr. Anfang Juli zog er zusammen mit seinem Doppelpartner Henner Henkel in das Doppelfinale von Wimbledon ein. Dort unterlagen beide dem US-amerikanischen Doppel Don Budge/Gene Mako 6:4, 3:6, 6:3, 8:6. Vier Wochen später erreichten beide gegen Jugoslawien das Interzonen-Finale im Davis Cup. Ohne Punktgewinn unterlagen Henkel und Metaxa dem australischen Team John Bromwich und Adrian Quist klar.

Metaxa bestritt noch bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs Davis-Cup-Spiele für Deutschland. Insgesamt kam er auf 19 Einsätze für den Deutschen Tennis-Bund.

Literatur

  • Heiner Gillmeister: Georg von Metaxa: Eine Reminiszenz zum 100-jährigen Jubiläum des österreichischen und deutschen Tennisverbandes. In: Stadion. 28, 1, 2002, ISSN 0172-4029, S. 53–76.

Weblinks