Gero Fischer (Slawist)

Gero Fischer (* 1944 in Oberösterreich) ist ein österreichischer Slawist.

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Leben

Gero Fischer studierte Slawistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Wien, Prag und Skopje und schloss sein Studium aus Slawistik 1968 an der Universität Wien ab. Im Rahmen eines postgradualen Studiums in Prag studierte er daraufhin mathematische Linguistik sowie orientalische Sprachen. Ab 1970 war er Assistent am Institut für Slawistik der Universität Wien.

1975 habilitierte er sich in mathematischer Linguistik und 1977 in slawischer Sprachwissenschaft. Fischer lehrt an der Universität Wien und ist seit 2004 Studienprogrammleiter für die Fächer Fennistik, Hungarologie, Skandinavistik und Slawistik.[1]

1999 gründete Fischer die Galerie auf der Pawlatsche, wo seither vielfältig Ausstellungen stattfinden.[2]

In jüngster Zeit hat Fischer mehrfach kritisch zu den Auswirkungen des so genannten Bologna-Prozesses an den Universitäten Stellung genommen,[3] u. a. auch deswegen, weil die Slawistik als Studienfach davon seiner Meinung nach äußerst negativ betroffen ist.

Schwerpunkte

Seine Schwerpunkte sind Bohemistik, Soziolinguistik, Sprachpolitik, Sprachdidaktik, daneben Migranten, Minderheiten, Sprachdidaktik, thailändische Grammatik, Sprache und Kybernetik, Mathematische Linguistik, sowie Neue Medien, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Dokumentarfotografie.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Studien zur thailändischen Sprache. Hamburg 1977
  • Das Slowenische in Kärnten, Kattnig Verlag, Klagenfurt/Celovec 1980
  • Geordnete Welten. Neues Lernen mit dem Computer? Wien 1989
  • Einführung in die thailändische Schrift. Hamburg 1993 (= 3. vollst. übe-rarb. Aufl.)
  • Gero Fischer/Maria Wölflingseder (Hrsg.): Biologismus-Rassismus-Nationalismus. Wien 1995
  • "United We Stand - Divided We Fall". Der britische Bergarbeiterstreik 1984/5. Frankfurt/M., 1999

Quellen

  1. Vgl. zu grundlegenden biographischen Daten http://www.univie.ac.at/linguistics/personal/fischer/
  2. Vgl. http://www.univie.ac.at/pawlatsche/gerofischer.htm
  3. Vgl. http://www.univie.ac.at/slawistik/files/plattform/bologna.pdf

Weblinks