Hans Carl Graf von Hardenberg

Hans Carl Graf von Hardenberg (* 11. Dezember 1909 in Hannover; † 19. Januar 1996 in München) war ein deutscher Botschafter.

Leben

Seine Eltern waren Alice von Campe und Hans Graf von Hardenberg († 1943 Hannover).

Von Hardenberg besuchte die Klosterschule Roßleben bei Dessau. Er studierte Rechtswissenschaft in Lausanne, Washington (Georgetown) und Göttingen. 1936 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab, 1937 trat er in die NSDAP (Mitgliedsnummer 4377465) ein und wurde SA-Rottenführer. Von 1938 bis 1942 wurde er als Regierungsrat in der Handelspolitischen Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums beschäftigt.

1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und 1945 von der Roten Armee gefangen genommen. Aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft kehrte von Hardenberg 1953 zurück. Von 1953 bis 1957 leitete er ein Referat in der Abteilung Handelspolitik des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Ab 1962 war von Hardenberg Konsul in Genf und wurde später zum Ministerialdirigenten befördert.[1]

Auszeichnungen

Vorgänger Amt Nachfolger
Franz Thierfelder Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf[2]
1961 bis 1964
Rupprecht von Keller
Rudolf Vogel Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD in Paris[3]
1968 bis 1973
Egon Emmel

Einzelnachweise

  1. Braunbuch, http://www.braunbuch.de/5-04.shtml Hardenberg, Hans Karl Graf von, Dr.
  2. Heinz Droege, Fritz Münch, Ellinor von Puttkamer: The Federal Republic of Germany and the United Nations. 1967, 206 S.
  3. Scott Sullivan: From war to wealth. Fifty years of innovation. OECD Publications, 1997, S. 117.