Hans Gerald Hödl

Hans Gerald Hödl (* 29. August 1959 in Sankt Sebastian (Steiermark)) ist ein österreichischer Religionswissenschaftler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hödl studierte römisch-katholische Theologie und Philosophie an der Universität Wien und wurde 2003 an der Humboldt-Universität zu Berlin für das Fach Kulturwissenschaft habilitiert. Seit 2009 ist Hödl außerordentlicher Professor für Religionswissenschaft an der Universität Wien. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören westafrikanische und afroamerikanische Religionen, Ritualtheorie, Religionsästhetik, Religionskritik, die Celestial Church of Christ und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Er ist Mitherausgeber der Abteilung I der historisch-kritischen ´Gesamtausgabe der Werke Friedrich Wilhelm Nietzsches. [1]

Werke (Auswahl)

[2]

  • Religionen nach der Säkularisierung. Festschrift für Johann Figl zum 65. Geburtstag. (Hrsg., gem. m. Veronica Futterknecht), LIT, Berlin e.a. 2011
  • Der letzte Jünger des Philosophen Dionysos. Studien zur systematischen Bedeutung von Nietzsches Selbstthematisierungen im Kontext seiner Religionskritik [= MTNF 54], de Gruyter, Berlin-New York 2009
  • Friedrich Nietzsche, Kritische Gesamtausgabe Werke I/3, (Hrsg., gem. mit Johann Figl), Berlin-New York 2006
  • Decodierungen der Metaphysik. Eine religionsphilosophische Interpretation von Ferdinand Ebners Denkweg auf der Grundlage unveröffentlichter Manuskripte, (= Europäische Studien zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte (hrsg. von Georg Gimpl und Juha Manninen), Band 5, Frankfurt-Berlin-Bern-New York-Paris 1998
  • Nietzsches frühe Sprachkritik. Lektüren zu „Ueber Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne.“, WUV-Universitätsverlag, Wien 1997

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Universität Wien: Hans Gerald Hödl
  2. Universität Wien: Veröffentlichungen von Hans Gerald Hödl